Category Archives: Psyche

Montags ist Fototermin: Meer, Gebirge, Wolke

Ich bin in Athen, das Meer ist meinem Blick entschwunden, aber es ist in mir. Das hohe Gebirge ist von mir fortgerückt, aber ich trage es in mir. Ich erinnere mich: ich schwebte als kleine weiße Wolke über der dunkelnden … Weiterlesen →

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Griechische Dichtung am Sonntag: Kavafis, Warten auf die Barbaren

Noch einmal Konstantinos Kavafis, dessen Werk mir immer den Atem nimmt. Das heutige Gedicht trägt den Titel: Warten auf die Barbaren. Es ist aufgebaut als Dialog. Die Strophen beginnen mit dem Wort γιατί, das sowohl warum? als auch weil  bedeutet. … Weiterlesen →

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„mit dem Mond“

  Der Mond? Verrückt. Wie kamen die Germanen nur darauf, für unseren romantisch stimmenden Nachtbeleuchter das Maskulinum zu wählen? La Lune, natürlich. Luna. Im Griechischen war es die Selene, bis sie, im heutigen Umgangsgriechisch, zum Neutrum verkam als das fengari. … Weiterlesen →

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Grübeleien

Auf den Tag genau vor vier Monaten schrieb ich: Am Herbst-Äquinoktium stehen Tag und Nacht im zarten, zögernden Gleichgewicht. Danach neigt sich die Waage entschlossen der Nacht zu. Aber nicht für immer: Schon drei Monate später, zu Weihnachten, beginnt das … Weiterlesen →

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Von Einbeinern und Zweibeinern

Beim Volk der Einbeiner herrscht Aufruhr. Ein Zweibeiner ist aufgetaucht. Ein Zweibeiner! Eine Zweibeinerin, genau gesprochen.  Schaut her! Wie diese Unverschämte geht! Wie sie ihr Haar wehen lässt! Kennt sie denn keine Scham? Man sollte sie – wer wird denn … Weiterlesen →

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Der neue Mond

Eine Mauer, eine Grenze, darüber der Himmel. Die Tage sind mild, manchmal auch stürmisch. Gestern abend wurde mein Herz froh, wie immer, wenn ich den neu geborenen Mond sehe. Fröhlich war auch die Erde, und mit ihr die Menschen und … Weiterlesen →

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Schon ins Land der Pyramiden….

Schon ins Land der Pyramiden Flohn die Störche übers Meer; Schwalbenflug ist längst geschieden, Auch die Lerche singt nicht mehr. So dichtete Theodor Storm, mein „Heimatdichter“,  und ich lernte es in einer schwermütigen Melodie zu singen. Ich liebte diese vier … Weiterlesen →

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Blutiger Tempel

Das Heiligtum unserer Tage ist die Börse. Jeden Morgen, anstelle des Morgengebets, öffnet der Adept die Internetseite mit der Fieberkurve, die das Leid und Weh der Menschheit anzeigt. Jeden Abend schließen die Nachrichten mit einem Blick auf die Börse. Die … Weiterlesen →

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Samstag ist Märchenstunde: Willkommen.

Mir sind grad die Märchen ausgegangen. Doch vor einem Jahr – und zwar genau am 1. Januar – hatte ich ein märchenhaftes Zusammentreffen, von dem ich euch ersatzweise erzählen möchte. Neujahr, bei schon einbrechender Dämmerung. Es nieselt, aber ich habe … Weiterlesen →

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Fotografie und Magie – Delphi

Wenn die Mühen der Malerei überhand nehmen, flüchte ich mich gern in die Fotografie. Walter Benjamins Bedenken gegen die reproduzierbare Kunst in Ehren, aber das Foto hat unsere Welt schon lange erobert, und seit geraumer Zeit wurden auch Mittel entwickelt, … Weiterlesen →

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