Über mich

Portrait copyGeboren wurde ich 1942 in Heiligenhafen/Holstein.

Ich studierte in Tübingen, Aix-en-Provence, West-Berlin und Kiel, wo ich mit dem Magister Artium in Sozialpädagogik, Germanistik und Philosophie abschloss. Meine Magisterarbeit (veröffentlicht bei Juventa, München) schrieb ich über „Zeitperspektive, Planungsverhalten und Deferred Gratification Pattern“.

An der Universität von Frankfurt/Main arbeitete ich in Forschung und Lehre und wurde  promoviert mit einer Arbeit über „Beratung und Zwang ….“,  – so als hätte ich damals gewusst, wie aktuell das einmal werden würde (ebenfalls bei Juventa, München).

1979 siedelte ich mit meinem Mann Panos Kazakos und unserem Sohn Wassilios nach Athen um, unterrichtete an Privatschulen, gründete und leitete ein großes deutsches Sprachinstitut und beteiligte mich weiterhin an sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten.

Seit 1982 befasse ich mich aktiv mit der Malerei und stellte in Athen, Berlin sowie in zahlreichen griechischen Städten aus. Seit Dezember 2014 lege ich witzig-traurige Bilder aus zerschnittenen älteren Werken. Die kann man in diesem Blog sehen.

Inzwischen kann man auch Beispiele meiner sonstigen künstlerischen Tätigkeit, Märchen, Dichtung und Kunst aus Griechenland sowie Fotografien auf meinem Blog finden.

Ich bin Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Griechenlands.
Mein Atelier befindet sich in der Mani, nahe der Stadt Kalamata.

36 Antworten zu Über mich

  1. Runa Phaino schreibt:

    Hallo Gerda! Danke für Deinen wertvollen Kommentar zu Apollo, Apollon, Apoll!🙂 Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, denn in der latinisierten Version ist Apollo teils gleichgesetzt mit Phoibos (Ovid nennt ihn ständig so) – und damit die Entsprechung von „Helios“ – also dem griechischen Sonnengott, der, wie du sagtest, dann bei den Römern zu „Sol“ wird (allerdings erst nach dem Jahre 0). Vorher existierte der Sol so gut wie gar nicht, zumindest nicht in der Dichtung und Literatur. Wenngleich er wahrscheinlich immer einen Tempel in Rom hatte.
    Aber DER Sonnengott der Römer ist lange Zeit Apoll. – Er fährt ja auch den Wagen usw. – Obwohl Du insofern Recht hast, dass er nie mit der Sonne gleichgesetzt wurde.
    Der Begriff „Sonnengott“ kann/darf allerdings auch z.B. als „Gott für die Sonne“ aufgefasst werden.

    Also, wie gesagt, vielen Dank, – ich hab mich die halbe Nacht noch mal mit Recherchen zu Apollo umgetrieben😉 – , aber ich glaube, man „darf“ ihn schon als Sonnengott bezeichnen. (Zumal sich „Lichtgott“ oder so ein wenig merkwürdig anhört.) Was meinst Du?
    Gerne auch per PN @ runa.phaino@gmail.com

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  2. Runa Phaino schreibt:

    Hallo liebe Gerda!

    Falls Du Lust hast, ich habe Dich auf meinem Blog für den Liebster-Award nominiert. Kannst gerne mal gucken kommen und, wenn Du magst, dabei mitmachen!

    Viele Grüße!
    Runa

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  3. gkazakou schreibt:

    Hallo Runa! Leider habe ich eben erst deine beiden Kommentare bemerkt. Wegen Helios und Apoll – nun, Helios gehört sozusagen in eine ältere Schicht von Göttern, ebenso wie die Titanen Rhea, Chronos (Saturn) etc. Apoll ist ein recht junger Gott, als Sohn von Zeus geboren von Leto. Athene gehört auch in diese „junge“ Generation. Sie sind sozusagen verjüngte, verwandelte Wiedergeburten älterer Götter. Athene, Artemis und Hekate sind als Göttinnen der Mondphasen (Große Göttin) schon sehr alt, werden dann verjüngt bzw neu geboren mithilfe von Zeus (Athen, Artemis). Offenbar befinden sich Götter im Werden, denn in der alten Form passen sie nicht mehr zur Menschheitsentwicklung. Helios verliert an Bedeutung, Apoll tritt an seine Stelle, ausgestattet mit neuen Eigenschaften (Musik, Kunst, Weissagung etc), und Apoll wird dann – über die römische Form Sol – abgelöst durch Christus. In diesem Prozess scheint es ein Voranschreiten vom Physischen zum Geistigen zu geben.

    Was ist der Liebster-Award? Wo finde ich darüber Informationen?

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  4. mmandarin schreibt:

    Mein liebster Freund hat deine Seite gefunden, bin total begeistert, weil ich gerade das Spielen mit Schnippseln für mich entdeckt habe. Ist das schön, was du machst. Bin total begeistert.
    Marie und Efgaristo poli (weiß genau, dass das falsch geschrieben ist) nach Griechenland

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    • gkazakou schreibt:

      O, Marie, ich freu mich, denn ich hab deinen Blog auch grad entdeckt und finde ihn sehr sehr sympathisch – im wahren Wortsinn! „Geteilte Leidenschaft“. (syn bedeutet „mit“, und „Pathos“, das kennst du). Gruß an deinen „liebsten Freund“. Falls du meine früheren Bilder ohne Schnipsel auch sehen willst, findest du eine Auswahl bei ArtStack und/oder bei fb.

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  5. tttower schreibt:

    Hallo Gerda, eine großartige Seite hast du hier veröffentlicht, blitzgescheite Geschichten, wundervoll veranschaulicht durch deine kunstvollen Legearbeiten.

    Die alte Heimat grüßt, das Bild auf meiner Startseite ist Anfang Mai am Strand von Heiligenhafen aufgenommen worden, im Dunst, Fehmarn.

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  6. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich finde es sehr interessant, wie du deine alten Arbeiten für neue Arbeiten verwendest. Jeder Künstler scheint seine Methode zu entwickeln.
    Ich zerreisse meine alten Papierarbeiten, zu denen ich nicht mehr stehe. Die alten Leinwände grundiere ich neu und zeichne darauf. Auch bei der Technik bleibt ein wenig des alten Bildes erhalten. Ich nenne diese Arbeiten „meine Erinnerungspuren“.
    Schön, dich durch Petras Blog hier gefunden zu haben, viele Grüße aus Berlin, Wedding von Susanne

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    • gkazakou schreibt:

      Hallo Susanne! Auch ich freue mich, dich gefunden zu haben. Viele Künstler als Blogger kenne ich noch nicht, der Austausch fehlt mir ein bisschen, denn ich habe mein Atelier in der Pampa (Mani). Was du über die Spuren auf Leinwänden sagst: das mache ich auch. Übermalen ist meine Leidenschaft gewesen, bevor ich das Zerschneiden als noch radikalere Lösung fand. dabei machen mir die verschiedenen Schnipsel Spaß, jedes fühlt sich anders an, oft handelt es sich um mehrfach übermalte Bilder, mit collagierten Papieren, auch um Monotypien etc. Ich werde demnächst zum Malen zurückkehren, denke ich, denn die Zeiten inspirieren mich momentan nicht zu witzigen Bildkommentaren. – Petra war grad hier, mit ihrem Mann (unserem Sohn) Wassilis. – Übrigens habe ich vier Jahre in Berlin gelebt, von 1963-67, war während des Beginns der „Studentenrevolte“ im FU-AStA. In Wedding habe ich mal ausgestellt, in einem Kunstcafe namens Diestel. Sonst noch mehrmals in Charlottenburg. Das war um die Jahrtausendwende.

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      • Susanne Haun schreibt:

        Liebe Gerda, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dir der Austausch fehlt. So geht es mir auch, jedoch bieten sich in Berlin viele Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Ich bin 1965 geboren, ich war zu der Zeit, als du in Berlin gewohnt hast noch zu kleine, um viel von der politischen Situation mitzubekommen. Aber ich höre immer wieder gerne davon. Zur Zeit studiere ich an der FU Kunstgeschichte und werde Ende des Jahres meine Bachelorarbeit abgeben. Das Studium ist für mich eine gute Art, mich auszutauschen. In meiner Atelierwohnung habe ich dann meine Ruhe und kann mich ganz der Kunst widmen.
        Ich glaube dir, dass du im Moment nicht zu witzigen Bildkommentaren inspiriert wirst! Ich bin gespannt, mit welchen Arbeiten du zur Malerei zurückkehrst.
        Ich werde jetzt meine Preisliste für die Ausstellung nächste Woche zu schreiben beginne.
        Ich sende viele Grüße und einen schönen Sonntag nach Griechenland, Susanne

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  7. gkazakou schreibt:

    danke für deinen Kommentar, Susanne! ich wünsche dir für deine so spannende Lebensphase in Berlin, viel Kraft und guten Erfolg mit dem, was du beginnst! Wir hören voneinander. Liebe Grüße nach Berlin. Gerda

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  8. Katrin - musikhai schreibt:

    Oben schreibst du:

    Seit Dezember 2014 lege ich witzig-traurige Bilder

    In deinem Gravatar Profil steht:

    In diesem Blog stelle ich meine „Legearbeiten“ (seit Dezember 2015) vor

    Ich denke da ist der Fehler: Dezember 2015 ist doch noch in der Zukunft. Oder???

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  9. Katrin - musikhai schreibt:

    * Besserwisser modus aus *:-/

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  10. Katrin - musikhai schreibt:

    Abgesehen von dieser winzigen Irritation finde ich deine Legearbeiten sehr schön! Das merkst du sicherlich auch daran, dass ich mit den 🌟 nicht spare!😉

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  11. nomadenseele schreibt:

    Hallo,

    mal eine ganz praktische Frage: Wie fangen es unbekannte Künstler an, dass sie in Ausstellungen gezeigt werden und später auch eigene Ausstellungen bekommen?

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    • gkazakou schreibt:

      Also ich kann nur von Griechenland sprechen. Hier habe ich an sehr vielen Gruppenausstellungen teilgenommen, außerdem an ein paar Ausstellungen im Ausland. In der Regel sind es Künstlerkollegen, die mich gefragt haben, ob ich teilnehmen möchte. Einzelausstellungen zu bekommen, ist weit schwieriger, da muss man dann selbst rennen, Kontakte machen. Manchmal sieht jemand, der mich schon irgendwoher kennt, Arbeiten von mir im social network und fragt mich, ob ich ausstellen möchte, zB demnächst im Cabaret Voltaire in Athen. Bei Galerien braucht man meistens Verbindungen, gute Empfehlungen. In Berlin habe ich vor Jahren in einer Galerie ausgestellt, und von den Besuchern fragten mich zwei, ob ich in ihren Räumen ausstellen möchte (Kunst-Restaurant in Charlottenberg und Kunst-Bar im Wedding).

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  12. tomorrowdefinitely schreibt:

    Ich freu mich, dass wir uns bei Jutta Reichelt’s Blog getroffen haben. Ein interessantes Emigrantenleben hast du, werde mich gleich einmal genauer in deinem Blog umsehen. Ach ja, und Deferred Gratification Pattern klingt spannend🙂
    viele Grüsse aus London,
    Dagmar

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  13. Sabine Oetjen schreibt:

    Guten morgen liebe Gerda,,
    ich bin durch Susannes Blog auf dich aufmerksam geworden. In den letzten Tagen habe ich mal ein bischen in deinem Blog gestöbert. Deine Arbeiten gefallen mir sehr und auch Deine Geschichten lesen sich sehr interessant. So hast Du nun eine neue Leserin gefunden.
    Liebe Grüße aus dem nasskalten Norden Deutschlands sendet Dir Bine unter den Linden

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  14. Unruhewerkerin schreibt:

    Liebe Gerda, jetzt schäme ich mich ein bisschen…. Da musst du erst „Tochter“ zu mir sagen, bis ich wirklich ausführlich anfange, in deinem Blog zu stöbern. Ja, den ein oder andren Beitrag hatte ich durchaus schon gelesen – und mir gefiel sehr gut, was ich da sah und las -, aber die ganze VIELFALT hier, die ist unglaublich! Tatsächlich sind viele deiner Themen auch meine… bei dir „plus Griechenland“, mich zieht es immer eher in den Norden…

    Ach, ich bin einfach nur glücklich, dass wir uns „gefunden“ haben….
    Ganz herzliche Grüße aus dem deutschen Rheinland….
    Maria

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    • gkazakou schreibt:

      In gewisser Weise ist das mit der „Tochter2 mehr als eine Redewendung, ich habs dir in einer Nachricht auf fb erklärt. Davon abgesehen, finde ich die Art, wie du dein Blog führst, sehr ansprechend, und die Person, die dahinter zum Vorschein kommt, höchst sympathisch. Grüße aus Griechenland! Gerda

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  15. kunstschaffende schreibt:

    Liebe Gerda,

    folge jetzt Deinem Blog, der so vielschichtig, interessant und lehrreich ist. Es ist ja auch eine Historie Deines künstlerischen Lebens.
    Fange erst an Deine Beiträge zu lesen und bin noch lange nicht durch, doch eines kann ich jetzt schon sagen, es ist spannend.
    Schön, dass ich Dich gefunden habe.

    Wünsche Dir schöne Ostern

    Liebe Grüße Babsi

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  16. chris schreibt:

    Ist ja witzig, meine ganze Verwandtschaft lebt in Holstein und studiert habe ich in Frankfurt.
    Die Welt ist doch klein – ich war auch schon mal in Heiligenhafen. Allerdings habe ich gerade erst Abitur gemacht, als Du schon promoviertest. 😉

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  17. Ulrike Sokul schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich habe endlich Deine Webseite in meine BLOGBUMMEL-Liste eingefügt.
    Schau doch bitte nach, ob Du mit meiner Kurzcharakteristik Deines Blogs einverstanden bist.
    Änderungs- oder Ergänzungswünsche werde ich selbstverständlich berücksichtigen.
    https://leselebenszeichen.wordpress.com/blogbummel-2/
    Mit verbindlicher Empfehlung🙂
    Ulrike von Leselebenszeichen

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    • gkazakou schreibt:

      Nun du mich mit der Nase draufgestoßen hast, liebe Ulrike, habe ich es gesehen und bedanke mich von Herzen, zumal ich deine Saite außerordentlich schätze und dein Blogbummel schöne Anregungen für Spaziergänge in der Bloggerwelt enthält. Danke!

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      • Ulrike Sokul schreibt:

        Gern geschehen, liebe Gerda,
        gute Saiten sage ich gerne weiter!
        Ich danke Dir für Deine ausdrückliche Wertschätzung meiner Leselebenszeichen und für Deine neugierige Entdeckungsfreude in meiner Blogbummel-Galerie.🙂

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  18. lieberlebenblog schreibt:

    Liebe Gerda,
    Auf dem Umweg über deinen jüngsten Kommentar im „dauerferien“-Blog habe ich deinen Blog entdeckt und mich gleich in die Abonnentenliste eingetragen. Deine Kunst und die ihr zugrundeliegende Philosophie finde ich faszinierend – und habe dazu eben einen Beitrag auf meinem eigenen (noch ganz jungen) Blog geschrieben. Vielleicht schaust du mal hinein: http://www.lieberlebenblog.wordpress.com
    Herzliche Grüße aus Brüssel
    Silke

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  19. Liebe Gerda, jetzt haben wir schon so viel korrespondiert – aber eine Mailadresse von dir habe (oder finde!) ich nicht… Darum also auf diesem Weg eine kleine Vorwarnung: Ich werde dich demnächst (am Donnerstag, 8. September) im http://www.unruhewerk.de zu meinem „Liebsten Award“ nominieren, Thema: Neu und Alt. Würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst! Wenn du keine Lust/Zeit hast: auch nicht schlimm! Wollte es nur mal eben ankündigen… Hab einen schönen Tag!
    Lieben Gruß
    Maria

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  20. Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Ich finde auch sehr spannend was du machst. Alles Gute. Luke

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