Kunstbuch 77: Segeln macht Spaß!

Eigentlich wollte ich heute wieder malen. Doch dann fiel mir der Ziegelstein, auf dem ich meine Leinwand höher stelle, auf den Nagel des linken Zehs, ich schrie auf und humpelte nach oben, um mit Eis und Zweibel zuerst, dann mit einer hübschen Bandage den armen Zeh zu versorgen.

Kater Lin kam sogleich, um mich zu trösten.

Der Schmerz klang bald ab, aber zum Malen fehlte mir nun die Courage. Das Bandagieren des Zehs aber brachte mich auf die Idee, mal wieder ein Kunstbuch mit Klebestreifen zu produzieren. Ich nahm ein früher begonnenes Heftchen und eine ausrangierte Zeitung, aus der ich farbige Teile ausriss und sie dann im Heft verklebte. Das ganze überzeichnete ich dann mit einem dicken Filzstift. Fertig ist das 77. Minizine!

Der Reihe nach aufgeblättert:

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Schilfmeer mit Boot (Malerei)

Heute malte ich ein „Schilfmeer mit Boot“. Es ist ein hochsommerliches Bild: Durch das hohe Schilfrohr, das jetzt blüht, fegt ein kräftiger Wind. Ein kaputtes Boot ist in seinem Schatten zur Ruhe gekommen.  (Pigmente und Kleister auf Leinwand, 70 x 50 cm)

Ein anderes Schilfbild malte ich im Mai des vergangenen Jahres

 

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Bildhauer-Workshop (Fotos: Andreas Manolakakis)

Statt des Modell-Zeichnens fand am Mittwoch ein nun schon traditioneller Bildhauer-Workshop im Eisenbahnpark von Kalamata statt. Schon am Vormittag hatten sich die Interessenten eingefunden, hatten bei drückender Schwüle Steine mit Hammer und Meißel bearbeitet. Ich ging am Abend vorbei, um ein wenig zu schauen. Eine geheimnisvolle Atmosphäre unter dem Kunstlicht. Da ich kein Handy dabei hatte, bat ich Andreas (den Lehrer der Zeichenschule), mir einpaar seiner Fotos für diese kleine Doku zu schicken.

 

Für eigenen Gebrauch sammelte ich ein paar Marmor-Schnipsel ein.  …

Meine ersten Legeversuche: „Schwere überwinden“ (Wasser und Luft)

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Plötzliche Kühle

An den vorangegangenen Tagen war es sehr schwül, und Saharasand lag in der Luft. In der Nacht ging ein lustiger Wind. Als ich heute morgen in meinem luftigen Bett erwachte, sah ich flockige Sandwolken über den Himmel wandern. Zwei Stunden später verdüsterte sich der Himmel rapide. Wir rannten, die Betten einzusammeln. Und schon begann es, dicke Tropfen zu regnen. Dann ein heftiger Donnerschlag! … und Stille. In der Ferne Gegrummel.

Es ist schlagartig kühl geworden, ich muss mir was Wärmeres anziehen – und das Ende Juli!  Wunderbar die frische Luft, die durchs Fenster hereinströmt.

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„Odyssey“ und Meer malen

Gestern abend sahen wir nun auch die viel diskutierte Odyssee-Verfilmung von Christopher Nolan. Ich fand sie nicht berauschend, aber auch nicht schlecht. Mir gefielen vor allem die Kameraführung und der Verzicht auf KI-generierte Supereffekte. Die Message ist ein bisschen dünn, aber wer genau hinschaut und mitdenkt, kann sie unter der Oberfläche des Abenteuerfilms entdecken.

Heute habe ich unter dem Eindruck der Meeresszenen ein bisschen gemalt.

Das Foto habe ich draußen gemacht. Da kommt es immer arg blaustichig heraus. „In Wirklichkeit“ sind die Farbtöne wärmer.

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Impulswerkstatt, Bild No 1: Unter den Brücken

Die Stuttgarter Staatsgalerie informiert uns über diese Skulptur von Max Ernst Sous les ponts de Paris/Unter den Brücken von Paris folgendermaßen:

„Diese im Jahr 1961 in Huismes gegossene Bronze geht auf einfache, vorgefundene Materialien zurück, die Max Ernst zu einer froschähnlichen Figur geformt und auf einen hohen Schaft mit belebter Oberflächenbehandlung gesetzt hat. Die Strukturen erzielte der Künstler durch den Abguss von Fischreusen, indem er die von ihm entwickelte Frottagetechnik auf die plastische Gestaltung übertrug. Der Zusammenhang von Schaft und Figur verleiht der Plastik einen Totemcharakter und verweist auf Einflüsse der Kunst von Naturvölkern.

Beim Betrachten deines sehr guten, scharfen Fotos, liebe Myriade,  kann ich kaum etwas von all diesen interessanten Informationen nachvollziehen. Nichts weist mich auf „vorgefundene Materialien“ hin, ich sehe keine „lebhafte Oberflächenbehandlung“ und entdecke nichts von „Fischreusen“, die Max Ernst mit „Frottagetechnik auf die plastische Gestaltung übertrug“. „Froschähnlich“? Sicher, es gibt da ein breites Froschmaul, doch fehlt die Beweglichkeit des Frosches. Diese Skulptur steht auf sehr soliden Beinen, die zwar viel Steh-, aber keine Sprungkraft verraten.

Als Totemtier, das unter dem „Einfluss der Kunst der Naturvölker“ entstand,  kann es durchaus eine Froschgottheit darstellen, wie ein Vergleich mit  im St. Annen-Museum von Lübeck gezeigten „Hilfsgeistern“ unbekannter afrikanischer Künstler zeigt.

Doch ach! Die Hilfsgeister hat man aus ihrem angestammten Raum entfernt und in ein Museum gestellt! Sie protestieren, sie fühlen sich nicht wohl, das spürt man, wenn man zwischen ihnen herumgeht. Und der Froschgott? Fühlt der sich im Museum etwa wohl? Fehlt ihm da nicht sein angestammtes Element, das Wasser?

Wie wäre es, wenn sich die Damen einmal nicht ins Museum, sondern unter die Brücken oder meinetwegen auch auf einen wackeligen Steg über einem Gewässer begeben würden? Vielleicht würden sie dort Entdeckungen machen, die ihre Seele auf eine ganz neue Art erregen.

 

 

 

 

Ihnen mag wohl ein Wesen erscheinen, das der Inspiration von Max Ernst entspricht. glatt, glänzend vom Wasser und diffusen Licht, mit Glubschaugen und breitem Maul.

 

 

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Dienstags-Drabble: Mensch und Katze

Jeden Dienstag ein drabble mit Wörtern von Wortman schreiben – das ist eine heitere Angelegenheit. Heute sind die Wörter Glöckchen, schnell und Wind dran. Und ich habe mir ein 100-Worte-Gedicht über die Beziehung des Menschen zu Katz und Hund zusammengereimt.  Illustriert habe ich den Text mit e-Collagen aus eigenen Zeichnungen.

 

Miez, die viel geliebte Katze

Mit dem seidenweichen Fell

Mit der windesschnellen Tatze

Trägt ein Glöckchen, das klingt hell

 

Wenn sie sich mit leichtem Schritte

Ihrer Beute nähern will …

Was ist das für eine Sitte?

Wer verhindert „Spring und kill“?

 

Ach, die Dame, die verfluchte

Hat das Glöckchen angehängt,

zu erziehen sie versuchte

Kätzlein, das gern Mäuse fängt.

 

Ein Hund, sagt sie, gehorcht aufs Wort

Sobald man ihm Befehle gibt

er rennt auch nicht von selber fort

er ist loyal, weil er dich liebt.

 

Die Katze jedoch, was du ihr

Auch gibst an Liebe

Sie bleibt ein Tier

Der Triebe.

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Etüdensommerpausenintermezzo, zweiter Anlauf: Rebellion

Die bold gesetzten Wörter habe ich aus Christianes Liste ausgewählt, um ein zweites  kata-strophisches Etüdensommerpausenintermezzo zu verfassen.

Barfußpfad
Freiheitsstatue
Futterneid
Gletscherarchäologie
Hitzeflimmern
Igel
Jubiläum

Mischbatterie
Nacktcamper

Sommergraffiti
Unsportlichkeit
Wassermangel

Rebellion

 

Nicht Freiheitsstatue, o nein!

Freiheitskämpferin wollt‘ sie sein!

Sie würd‘ sich Schwäche nicht erlauben

Nichts würde den Elan ihr rauben

*

Doch leider warn die Eltern friedlich.

Und wenn sie fluchte, fand mans niedlich.

Und wenn sie mit der Sprayerdose

Besprühte Mamas schicke Hose

*

Dann hieß es, bravo, kreativ!

Sommergraffiti, dein Motiv?

Wenn bei der Jubiläumsfeier

Sie den teuren Wasserspeier

*

Verstopfte, sprach man sie dann schuldig?

O nein, man war verdammt geduldig

Anstatt Geheule, Wut, Tumult:

Der Wassermangel, der war schuld!

*

Warf sie ihr teures Schuhzeug weg,

dann kriegt der Papa keinen Schreck

er macht ihr einen Barfußpfad

für ihre Füßlein, o wie fad!

*

Was soll sie fürn Protest erwählen?

Sollte sie etwa Tiere quälen?

Den Igel in ner Lehmschicht backen?

Die Mischbatterie im Bad zerhacken?

*

Was sie auch als Protest erfand

Die Eltern blieben tolerant.

Wie kann man Freiheitskämpfer werden,

wenn man schon alles hat auf Erden?

*

Weggehen, fliehen, ohne Sachen

Sich auf die eignen Füße machen?

Nacktcamper werden ohne Zelt

und ganz auf sich allein gestellt?

*

Vielleicht marschiert sie nackt nach Rom

Direktemang zum Petersdom

Und lacht den Wächtern ins Gesicht:

„Stellt mich doch hin vor ein Gericht!“

*

Dann kann sie ihren Mut beweisen

Dann werden sie die Freunde preisen

Die immer sagen, sie sei brav

Und artig und ein blödes Schaf.

 

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Kleine Beobachtungen am Sonntag: Kaktusblüte, Bananenblätter, Schatten und Katzen

Gestern um 1 Uhr mittags  schaute ich wieder mal nach dem Kaktus an der Hauswand gegenüber dem Meer, in der Hoffnung, dass er endlich blüht. Und ja: wo vor einer Woche noch nichts zu sehen war, ist jetzt ein Blütenmeer. Ganz geöffnete Blüten sah ich nicht. Sie waren entweder halb geschlossen, Knospen oder verblüht. Keine Ahnung, wann die beste Zeit ist, um sie geöffnet zu fotografieren.

 

Die Bananenblätter machen in der Mittagshitze absichtlich schlapp. Sie haben einen interessanten Mechanismus, um sich zu schützen: sie klappen die beiden Blatthälften gegeneinander, bis nur ein winziger Spalt zwischen ihnen bleibt. Wird es kühler, spreiten sie sich wieder, um die Fotosynthese zu stärken.

Die Fliesen des Tavernenbodens sind von Sonnentalern übersät. Es sind genug, um damit Säcke zu füllen. – Der Schattenwurf des Sonnendaches macht sein Material sichtbar.

Die Katzen bekommen die Essensreste, die wir aus der Taverne mitgebracht haben. Sie ordnen sich automatisch strahlenförmig an, damit jede etwas abbekommt. – Die Katze Fritzi beteiligt sich nicht an den kollektiven Mahlzeiten. Sie hält ihre Siesta auf einem Sessel und wünscht nicht gestört zu werden. Auch nicht vom Kleinen Prinzen, der gestern seinen Auftritt hätte haben sollen.

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Sonntags ins Archiv: 19. Juli 2015: Odysseus bei Kalypso

Heute führte mich mein Weg wie jeden Sonntag ins Archiv. Ich landete im ersten Jahr meiner Blogtätigkeit. An jenem 19. Juli vor elf Jahren präsentierte ich ein Liebesdrama, das dieser Tage in einem gigantischen Leinwandspektakel erneut aufgerollt wird: Odysseus (Matt Damon) bei Kalypso (Charlize Theron). Regie: Christopher Nolan. Gesehen hab ichs noch nicht, werde es aber tun.

Heute nehme ich mit meiner eigenen Darstellung vorlieb (siehe hier). Auch die ist  spektakulär. (kursiv = mein damaliger Text)

Sofern ihr den Film schon gesehen habt, werdet ihr die Geschichte ja parat haben: Odysseus hat,  seiner Gefährten beraubt und nun völlig allein, zum zweiten Mal zwischen Skylla und Chabisdis hindurchgefunden. Was folgt, ist seine Rettung durch Kalypso.

Wie und warum Kalypso das tut, beschrieb ich in folgenden Worten:

Kalypso, die Nymphe (griechisch für Braut, heiratsfähiges Mädchen), hat ihr Alleinsein gründlich satt. Einen schönen Haushalt hat sie sich in ihrer Höhle eingerichtet, sie kann weben und spinnen, ihre Stimme ist geschult – ach, ihre einsamen Gesänge an der Küste der Insel Orygia, wo nur sie, nur sie allein, lebt, ein quellender Leib inmitten einer quellenden Natur! Was Wunder also, dass sie entzückt ausruft: „Ein Mann!“, kaum dass sie des Schiffbrüchigen ansichtig wird. „Ein tüchtiger Mann, scheints“, stellt sie zufrieden fest, nachdem sie den Ohnmächtigen begutachtet hat.  Sie schleppt ihn in ihre Höhle, salbt ihn, streichelt ihn, belebt ihn.

Ich kann mir vorstellen, dass Hollywood etwas mit dieser Szene anzufangen weiß. Bei mir lauten der erste Wunsch und das erste Versprechen der Kalypso (beides wird sich  sieben Jahre lang wiederholen):

„Ich gebe dir alles, Gesundheit und ewige Jugend“, flüstert sie dem Erwachenden ins Ohr. „Wenn du mich nur liebst“.

Da war es nun gefallen, das magische Wort. Das Wort für den Preis der Rettung. „Liebe mich“.

Und er liebt sie. Liebt sie bei Tag, liebt sie bei Nacht. Kalypso ist selig. 

Ein Superthema für Hollywood! Und eigentlich ein Happy-End. Hier, auf dieser fruchttragenden Insel Ogygia, hat Odysseus ein bequemes Leben und eine wunderschöne gefügige Geliebte zu seiner freien Verfügung. Eine ideale Mann-Frau-Beziehung! Was will er noch mehr?

Woran mangelt es Odysseus, dass er nicht selig ist, sondern das Leben mit Kalypso zunehmend als Gefängnis empfindet? Denn das tut er. Ihre duftende Präsenz wird ihm zum Alptraum. Fort will er von der üppigen Geliebten und der üppigen Insel, fort sehnt er sich und klagt: meine arme karge Insel brauche ich, meine alternde Gattin – ach mein Ithaka, ach meine Penelope! Ach, besser wäre es, Skylla hätte mich gefressen und Charybdis verschlungen – als dass ich Opfer werde dieses alles verschlingenden Weibes! Ich, Odysseus, ein Sexsklave, ich, der zuhause ein König ist! Ein Souverän!

Mir scheint, auch dies wird dem Geist von Hollywood gerecht.  Eine „allesverschlingende Geliebte“ und ein Mann, der sich nicht allein über seine Sexualkraft definieren mag, sondern als einsamer Reiter am Horizont verschwindet, neuen Abenteuern oder seiner Pflicht entgegen  – man kennt es aus so manchem Western.  Ich bin gespannt, wie sie das im Film gemanaged haben.

Man sieht, wir haben es hier mit einem Archetyp zu tun: Der Heros erlebt das Weibliche als verschlingende Macht. An jedem der sieben mal sieben mal 56 Tage und Nächte auf ihrem Lotterbett erscheint Kalypso ihm bedrohlicher.

Ihm schwinden die Sinne, seine Persönlichkeit löst sich auf. Er wird wieder zum Niemand. Seine Taten, sein Lebensweg werden annuliert. Das Weib, das ihn gebar, saugt ihn zurück in ihren Uterus.

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Er muss sich befreien. Fliehen? Das ist kaum möglich. Die einzige Lösung: von der Geliebten selbst das befreiende Wort erlangen: „Geh! Zieh dahin, wohin es dich verlangt! Du hast meine Starthilfe und meinen Segen.“ O, Kalypso! Du hast geliebt! Und du hast dich geopfert! Prächtig bist du, göttergleich!  Du bist das perfekte Weib der männlichen Träume, sofern du auf Alleinstellungsansprüche verzichtest.

Kalypso ist zwar EIN Archetyp der Weiblichkeit – aber durchaus nicht der einzige. Ihre bösartigere Schwester ist Zirze, die die Männer in Schweine verwandelt. Ihr konnte Odysseus entrinnen. Den Gesängen der Sirenen konnte er widerstehen, weil er sich an den Mast seines Schiffes hat fesseln lassen. Zwischen Skylla und Kabybdis (auch sie weibliche Archetypen) konnte er sich hindurchwinden, freilich nur unter der Bedingung, alle seine Kameraden zu verlieren und vollkommen allein zu bleiben. Und so ist er zu Kalypso gelangt, die eine gemilderte, kultivierte Form der Weiblichkeit darstellt. Sie ist keine reine Naturkraft mehr, sondern eine „Braut“. Sie rettet ihn aus den Fluten, sie beherrscht weibliche Handwerke, sie weiß zu lieben, ohne zu vernichten, und sie weiß zu verzichten, wenn es darumgeht, dem Mann sein Wachstum und seine „Heimkehr“ zu sich selbst zu ermöglichen.

Je weiter sich der Held vom Kriegsgeschehen entfernt, dessen Auslöser ein Streit um eine göttliche Frau (Helena) war und der sich dann in wüsten Gräueltaten an Frauen entlud  – je weiter, sage ich, er sich entfernt, desto hilfreicher und zivilisierter wird der weibliche Archetyp, dem er begegnet. Und so kann er sich heilen und uns seine Geschichte erzählen.

Von Kalypso gelangt Odysseus zu …

Wenn dich die Fortsetzung interessiert: hier weiterlesen!

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ps. Die Odyssee habe ich 2015 in zwei Leporellos nacherzählt. Die Szene mit Kalypso ist eine davon. Die Nacherzählung koppelte ich mit Kommentaren zur ersten Regierungszeit des Syriza unter Alexis Tsipras, Januar-Juli 2015, die Griechenland sehr nahe an den wirtschaftlichen Zusammenbruch brachte.

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