Kalenderblätter 2.-3. Juli: aktive-mediale-passive Linie, Fläche, Raum

Ich finde es schwierig, all das, was mir bei der Betrachtung von Klees „Pädagogischem Skizzenbuch“ einfällt, in neue Zeichnungen zu übertragen. Dennoch will ich es weiterhin versuchen. Und vielleicht hast du Lust, mir dabei zu folgen.

Die Seiten vom 2.-3. Juni hier und hier

 

und die entsprechenden vom 2.-3. Juli:

Am 2. Juli habe ich mehrere Gedanken Klees zeichnerisch aufgegriffen:

a) die „befristete aktive Linie“, die sich zwischen zwei Punkten bewegt. Ich zeichnete schematisch unsere Kücheneinrichtung, indem ich eine gerade Linie zog, die an vorbestimmten Orten ihre Richtung änderte. Diese Linie schloss Flächen in sich ein, dadurch wird sie …

b) eine „mediale Linie, die zwischen Punktbewegung und Flächenwirkung steht“. „Im Werden“, so schreibt Klee, „haben diese Figuren linearen Charakter; zu Ende geformt aber wird diese lineare Eigenschaft von der Flächenvorstellung unverzüglich abgelöst“.

c) Nun füllte ich einige der entstandenen Flächen mit parallelen Linien aus. Es handelt sich hier um „passive Linien, die aus dem Flächenactivum resultieren“.

Klingt ein wenig kompliziert, ist aber sehr erhellend, wenn man es durchdenkt: Der Punkt schreitet fort – wird zur Linie – die Linie umschreibt Flächen (mediale Linie). Die so entstandene Fläche ist nun das „Activum“, denn sie gibt vor, wie sich die Punkte bzw Linien zu verhalten haben. Sie müssen sich entsprechend der Fläche formieren. Wehe, sie gehen über den Rand! In militärischen Exerzitien hat man gute Beispiele dafür, wie die vorgegebene FORM die Einzelbewegung kommandiert. Denk mal an im Stechschritt vorbeiziehende Soldaten, dann verstehst du, was es heißt: ein Form (Formation) ist aktiv, die Linien und Punkte, die sie ausmachen, sind passiv. (Anmerkung unten).

Nun aber zurück zu meinen Zeichnungen!

Hier siehst du nebeneinander die Linie, die sich frei ergeht, und die gefesselte Linie, die sich zwischen vorgegebenen Punkten gradlinig vorwärtsbewegt. Ich versuchte, diese Prinzipien meinem Mann am Mittagstisch zu erklären, aber für ihn war das Chinesisch. Also zeichnete ich ihn selbst mit Rot als „freie Linie“, die aus sich selbst heraus die Bewegungsrichtungen bestimmt, in die Küchenlandschaft ein.

Die Zeichnung zum heutigen 3. Juni ist ein Versuch, den Wohnraum, wie er sich jenseits des Computers von meinem zentralen Gesichtspunkt aus ausdehnt, in einer einfachen Zeichnung festzuhalten.


Anmerkung.

Die alte Frage: Ist der Staat/das Unternehmen/die Familie als Form vorgegeben und aktiv und der Bürger/der Angestellte, Arbeiter/das Kind hat diese Form durch adäquate Handlungen zu füllen? Oder ist der Bürger-Arbeiter-Sohn, Tochter aktiv und formt durch seine, ihre Tätigkeiten das, was in jedem Moment als „Staat-Unternehmen-Familie“ in Erscheinung tritt?

Vermutlich beides.

*Wilhelm Busch findet dafür das Bild vom vollen Sack und den Ähren.

Der volle Sack

Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
Der ihn zur Mühle tragen wollte,
Um auszuruhn mal hingestellt
Dicht an ein reifes Ährenfeld, –
Legt sich in würdevolle Falten
Und fängt ’ne Rede an zu halten.
Ich, sprach er, bin der volle Sack.
Ihr Ähren seid nur dünnes Pack.
Ich bin’s, der Euch auf dieser Welt
In Einigkeit zusammenhält.
Ich bin’s, der hoch vonnöten ist,
Daß Euch das Federvieh nicht frißt,
Ich, dessen hohe Fassungskraft
Euch schließlich in die Mühle schafft.
Verneigt Euch tief, denn ich bin Der!
Was wäret ihr, wenn ich nicht wär?

Sanft rauschen die Ähren:
Du wärst ein leerer Schlauch, wenn wir nicht wären.

(1784)

 

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Heißer Tag mit Ausflug an den Weststrand und den Arisfluss

Heute Vormittag musste ich nach Kalamata, da meine Ohren nach dem letzten Schwimmen völlig den Betrieb eingestellt hatten. Ich fand nach einigem Herumsuchen einen Ohrenarzt, der sich ihrer annahm, und so wanderte ich wohlgemut, immer Schatten suchend, zum Rahmenmacher, um die Umwandlung des Segelyacht-Fotos in ein gerahmtes Leinwandbild voranzubringen. Der war grad dabei, den Laden abzuschließen –  Mittagspause -,  und ich beschloss, trotz Müdigkeit bis zur Wiedereröffnung um halb sechs in der Stadt zu bleiben.

Als erstes verzog ich mich in das schattige Gartenlokal „Schmuckstück“ und bestellte Espresso und Orangensaft. Um diese Zeit war ich der einzige Gast, hatte sämtliche Tische zur Auswahl.

So erfrischt, beschloss ich, schwimmen zu gehen. Wie wäre es mal wieder mit dem Weststrand? Es war Titos Auslaufgebiet, und war seit seinem Tod nicht mehr dort. In letzter Zeit ist es ins Gerede gekommen: eine israelische Investmentgruppe hat das Gelänge gekauft, heißt es, um dort eine touristische Luxusanlage zu bauen. Von Bauarbeiten war aber nichts zu bemerken, im Gegenteil, die lange Küste lag verlassen und ein wenig verwahrlost da. Ich stellte meinen Wagen auf einem leeren Kartoffelacker ab (Bild 1) und stieg durch den bewachsenen Dünen zum Strand hinunter. Ein einsamer Mensch lagerte in der Ferne.

Nach links hat man einen Blick auf unsere Küste und die Ausläufer des Taygetosgebirges (2. Foto). Zwei große Kreuzfahrer ankerten in der Ferne. Nach rechts führt die Küste in großem Bogen bis zum ersten Finger der Peloponnes.(3. Foto)

Der Blick nach links, herangezoomt:

Ich schwamm meine Runden und hatte immer noch Zeit. Also bog ich beim Flüsschen Aris (Ares) auf eine schmale Straße ab, um einem uralten Poseidontempel einen kurzen Besuch abzustatten. Es gibt da zwar nicht viel zu sehen (die Fundsachen befinden sich im Museum von Kalamata, kannst du hier bewundern)     IMG_3667 Collage

aber die alten Tempel wurden an besonderen Kraftorten gebaut, und das spürt man bis heute. Vor allem aber freute ich mich darüber, wieviel Wasser der Aris führt!

 

Ich versuchte, die hellgrün glänzenden Algen, die in Ufernähe auf dem langsam strömenden Wasser floateten, in Fotos festzuhalten – mein verspäteter Tribut an Myriades Algenfoto in der Mai-Juni-Runde der Impulswerkstatt. Hier ein kleines Algenfeld vom gegenüberliegenden Ufer herangezoomt.

Auf einer sehr schmalen Straße zwischen Fluss und Äckern fuhr ich langsam zurück in die Zivilisation.

 

Was sonst noch geschah – davon erzähle ich in einem anderen Eintrag.

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Seestück 1

Ein neues Bild, eben durch Übermalen eines früheren entstanden. Langsam taste ich mich wieder ans Malen heran. Ich möchte „Seestücke“ malen  – so nennt man alles, was mit dem Meer zu tun hat: Schiffe, Häfen, Boote, Wellen, Küsten, Geröll, Spiegelungen …. – Meereslandschaften wäre vielleicht eine bessere Bezeichnung.

 

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Kalenderblatt 1. Juli: schwarzäugige Susanna (die frei sich ergehende Linie)

Ich habs angekündigt und will versuchen, es auch durchzuführen: den Juni-Kalenderblättern mit den Lektionen in Paul Klees „Pädagogischem Szizzenbuch“ will ich jeweils eine Juliseite mit einer davon angeregten Zeichnung füllen. Mein Ziel ist dabei, das Abstrakte des pägagogischen Skizzenbuchs ins Konkrete, Lebendige, aus dem es ja stammt,  zurückzuführen.

Am 1. Juni war die „aktive Linie“ dran, die sich frei ergeht – ohne Ziel, nur zu ihrem Vergnügen (hier).  „Der Agens ist ein Punkt, der sich verschiebt“.

Also hielt ich heute nach einer solchen nur zu ihrem Vergnügen einherwandernden Linie Ausschau, um sie in den Kalender zu zeichnen. Und entdeckte gleich drei: ein loses Kabel, einen sich windenden Gartenschlauch und einen über den Boden rankenden Ausflügler: die schwarzäugige Susanna.

Die Schwarzäugige Susanna zeichnete ich dann als Erstes-Juli-Blatt in den Kalender. Ich hoffe, ihr könnt den Übermut und die Freude dieser Ranke spüren, die den Kreis des Olivenbaums verlassen und sich aufgemacht hat, den freien Raum davor zu erobern.

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Abendgold – Abschied vom Juni 2026

Golden verabschiedete sich dieser Juni.

Heimkommend, begrüßte ich den Goldkater, der auf der Eingangsmauer Wache hielt.

Der Abendhimmel: Gold.

Noch ein letzter Blick zurück auf den lichtvollen friedlichen Monat Juni

Später stieg der fast volle Mond golden hinter dem dunklen Gezweig der Pinie herauf.

Danke, lichtvoller Juni!

Sei mir willkommen, herrlicher Juli! Sei bitte nicht zu heiß! Bring uns viele schöne friedvolle Momente! Und verschone uns vor Unfrieden und Krieg. Darum bitte ich dich.

 

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Dienstags-Drabble (2): Abendritual

Was dem Morgen recht, ist dem Abend billig! Nach Hildchens Morgenritual reiche ich den Stab weiter an Friedhelm und sein Abendritual. Wieder verwendete ich die drei von Wortman gespendeten Wörter Ritual – friedlich – erblühen für ein unkatastrophisches Reimgedicht von 100 Wörtern.

Nach des Tages schweren Mühen,

Wenn verblüht, was früh erblühte,

Und was zu tun war, ist vollbracht,

Freut sich Friedhelm auf die Nacht.

*

Schaut mit einem letzten Blick

Auf den Tageslauf zurück.

Ob gut, ob schlecht, ist piepegal!

Rückschau ist sein Ritual.

*

Den Tag noch einmal zu beschauen

Das hilft ihm, alles zu verdauen.

Und ists verdaut, kann er gut schlafen

Wie’s Schifflein in dem sich’ren Hafen.

*

Er schließt ganz sacht die Augenlider

Und findet in sich alles wieder

Was so im Tageslauf geschah.

Und friedlich sagt er zu sich: Ja.

*

Das wars, und alle Sorgen

Ruhn nun bis morgen.

 

Die Bilder habe ich mithilfe einer Schnipselspende von Bruni gestaltet.

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Dienstagsdrabble: Morgenritual

Die fürs heutige Drabble von Wortman gespendeten Wörter (Ritual – friedlich – erblühen) verlocken mich dazu, einmal nicht mit kata-strophischen, sondern mit fein gereimten lebens-freundlichen Versen zu antworten.

Hildchen findets ideal,

Mit nem Morgenritual

Sich das Aufstehn zu versüßen

Und die Sonne zu begrüßen

*

Wenn sich noch nicht sehr viel tut

Und die Welt noch friedlich ruht

Öffnet sie schon weit das Fenster

Und vertreibt die Nachtgespenster.

*

Schaut hinaus und reckt die Glieder

Horcht gespannt auf Vogellieder

Atmet tief die frische Luft

Und den frischen Rasenduft.

*

Weht der Wind aus Nord od Süd?

Ist die Lilie schon erblüht?

Hat der Nachbarskater schon

Bezogen seinen Aussichtsthron?

*

Ist alles so, wie es sein soll

Ist ihr Herzchen freudevoll

Und sie spricht mit frohen Sinnen:

Jetzt kann auch mein Tag beginnen.

 

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Impulswerkstatt Bild 1: Mit dem Fahrrad unterwegs

Die Zeit, dass ich die Welt per Fahrrad erkundete, ist längst vorbei, aber einst war das Fahrrad für mich gleichbedeutend mit Freiheit. Und so unterwarf ich mich als Jugendliche einem sehr strengen Sparprogramm, um in den Besitz eines Fahrrads zu gelangen. In den Ferien sammelte ich die von den erntenden Frauen vergessenen Kartoffeln im Sack (5 DM konnte man am Tag verdienen) oder füllte Erbsten in Konservendosen  (0.50 DM Stundenlohn für uns, 1.50 DM für die Frauen), bis ich nur noch von Erbsen träumte. Langsam, sehr langsam kam die Summe zusammen, die ich brauchte, um ein Tripad-Fahrrad (mit drei Gängen!!) zu kaufen. Das war, wenn ich mich nicht irre, 1957, und ich war 15. Das Tor zur Welt war aufgestoßen.

Na ja, so weit, wie die heutige Jugend mit ihren Fahrrädern kommt, kam ich nie. Das äußerste waren Touren nach Kiel oder Lübeck, 70 km entfernt. Was darüber hinausging, erledigte ich per Anhalter. Doch blieb das Fahrrad mein wichtiger Begleiter, machte jeden Umzug mit, bis es mir schließlich geklaut wurde.

Mein deutscher Neffe und auch mein britischer Großneffe sind Großmeister im Durchqueren von Kontinenten per Fahrrad. Ersterer durchfuhr allein ganz Australien und überstand eine Fahrt von Kanada bis nach Feuerland. Beide haben mich schon mal per Fahrrad besucht, der eine kam „einfach mal“ in Athen vorbei, der andere kam mit Freundin vom Nordkap herunter in die Mani, um Europa einmal von Norden nach Süden abzufahren. Wir waren die letzte Station vor Kap Tainaron, von wo es dann in die Unterwelt geht (hier).

Diesen jungen Menschen ist kein Gebirge zu hoch, kein Fluss zu reißend, keine Wüste zu dursttreibend – sie müssen hindurch. Nur das Meer …Ja, das Meer setzt ihrem Fortbewegungsdrang dann doch eine Grenze.

Dies ist ein Beitrag zu Myriades „Impulswerkstatt„.

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Kalenderblätter 13.6., Klees „Pädagogisches Skizzenbuch“: Turmbau.

Ja, ich weiß, ich hänge sehr hinterher mit den Kalenderblättern, und das wird auch so bleiben. Denn ich möchte nicht mehr als ein Blatt täglich vorstellen. Also habe ich mir folgendes ausgedacht:

Ich werde im Juli „ernten“, was ich im Juni „gesät“ habe, indem ich zu jeder Juni-Lektion ein freies Bild in den Juli-Kalender zeichne. Hoffentlich geht es mir da nicht so wie mit meinem Garten, wo selten das aufgeht, was ich gesät habe. Meistens ist es nur allerlei Unkraut, das es gut mit mir meint. Aber egal, Unkraut ist besser als Öde.

Heute ist die letzte Seite der von Klee so genannten „statischen Angelegenheit“ dran. Ich erinnere an den Eintrag vom 7.6., da steht der bedeutungsvolle Satz: Die Senkrechte bedeutet gerader Weg, aufrechte Haltung oder Stand des Animals. Die Waagrechte bedeutet seine Höhe, seinen Horizont. Beide sind ganz diesseitige, statische Angelegenheit. 

Darüber habe ich ein bisschen gegrübelt. Wieso sind Lot/Stand und Waagrechte/Horizont „diesseitig„? Inzwischen ist mir aufgegangen, was Klee damit meint (hoffentlich): Sie sind für uns als Erdenbewohner gültig. Offenbar gibt es in der Kunst darüberhinaus noch anderes „Nicht-Statisches“ zu entdecken.

Der Turmbau ist ein eindringliches Beispiel für die „statische Angelegenheit“.

meine Tarotkarte „Turm“

Klee macht dazu ein paar elegante Zeichnungen, die ich in meinen Kalender vergöbert übertrage, um sie besser zu verstehen.

Das Prinzip dieses Turmbaus: auf einen Grundstein setzt man einen größeren Stein I, wobei die rechte Seite mit dem Grundstein abschließt, die linke diesen aber überragt. Natürlich droht der Stein I nach links zu kippen und zu fallen. Also setzt man fluggs einen gleichgroßen Stein II auf Stein I, der nun auf der linken Seite mit dem Grundstein abschließt, aber auf der rechten Seite herausragt. Das bedeutet: Ausgleich und neue Störung, diesmal nach rechts. So gehts immer weiter: Um das Kippen in die eine Richtung auszugleichen, setzt man einen gleichgroßen Stein drauf, doch leider ist es immer zu viel des Guten,  die Konstruktion kippt dann in die andere Richtung. Stabilität kann man so nicht erreichen. Wie denn aber? Nun, durch einen Schlusstein, der auf der Achse des Grundsteins liegt.

Verbindet man alle Drehpunkt miteinander, ergibt sich eine gleichmäßige Zickzacklinie.

Ich hätte es gern ausprobiert, aber die „Steine“, die mir zur Verfügung stehen, sind Bücher, und die sind alle verschieden groß und schwer.

Ich verstehe aber das Prinzip: das Gewicht des Schlusssteins wirkt wie ein Nagel (Lot), der (ideal gedacht) alle Steine und den Grundstein durchbohrt und bis zum Erdmittelpunkt reicht. Dadurch werden die gleichmäßig überragenden Steine in der Waagrechten gehalten und das ganze Gebilde kippt nicht.

Lot und Waage sind „Symbole des statischen Gebiets“ – so fasst Klee dieses Kapitel zusammen und leitet zum nächsten über. „Das Lot richtet sich nach dem Erdmittelpunkt, wo das irdisch-gebundene Schicksal verknüpft ist.“  Womit nun auch klar wird, was er mit „diesseitig“ meint: das irdisch-gebundene Schicksal.

„Es gibt aber auch Regionen mit anderen Gesetzen und neuen Symbolen, gelösterer Bewegung und beweglicherer Örtlichkeit entsprechend“. 

Aha! Man darf gespannt sein, wie er diese Wahrnehmung zeichnerisch umsetzt.

Tarotkarte „Turm“, zusammenbrechend

 

 

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Kleine-Prinz-Figur in der 26. Woche (einer Freundin gewidmet)

„25 Wochen – ein Objekt“ war ein von Wortman angeregtes Projekt. Es ging darum, jeden Sonntag ein Foto von immer demselben Objekt in neuem Surrounding zu posten. Nun sind wir in der 26. Woche – und ich habe Lust, noch ein wenig weiterzumachen.

Den heutigen Eintrag widme ich dir, liebe Freundin, in der Hoffnung, dass wir beiden  uns bald wieder im Cafe des Yachtclubs von Kalamata treffen werden – dort, wo diese Zeichnung entstand, während wir uns unterhielten. Wie lange ist das her? Ein Jahr vielleicht.

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