50 Wochen – ein Objekt. Alle meine Schäfchen! Der Kleine Prinz als Hüter der Mini-Zines

Jeden Sonntag präsentiere ich den „Kleinen Prinzen“ inmitten eines neuen Surroundings. Heute soll er Hüter meiner Mini-Zines sein.

Zuerst fremdelt er ein wenig: wie soll er diese so unterschiedlichen Wesen beaufsichtigen? Da gibt es Enten und Eulen, Herren ohne Kopf und andere mit Kopf, Tunnel und Schiffe, und wilde Gesellen….

„Wieviele sind es denn überhaupt?“ will er wissen. „Weiß nicht, hab ich nicht gezählt“, gebe ich zur Antwort. Und das stimmt, leider. Die Zählung auf den Kunstbüchern ist irreführend. Auf dem letzten steht 77, aber die Nummer 77 gibt es bereits, dafür aber gibt es nichts im Bereich 40-70. Warum nicht? Sind die woanders? Manche haben überhaupt keine Nummer. Schlamperei!

Zunächst versucht er es mit der Handvoll ungezählter Gesellen. Mutiger geworden, ruft er ein paar Numerierte herbei, und schließlich hat er alle ordentlich um sich versammelt.

Der kleine Prinz inmitten seiner Herde. Ein Mini-Zine muss natürlich aus der Reihe tanzen….

Veröffentlicht unter Farben, Fotografie, Kunstbuch, Tiere | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Sonntags ins Archiv, 26.7.2016 / 27.7.2015 : Ready-made und süßer Brei. Zwei Topf-Geschichten

Heute stieg ich zehn Jahre zurück. Und was fand ich? Einen schweren gußeisernen Topf ohne Deckel, der herrenlos am Geröllstrand lag.

Kochtopf Westkueste

Dieses „objet trouvέ“ (gefundenes Objekt) regte mich damals zu einem Ausflug in die Kunstgeschichte an (hier). Ich rekapituliere:

Die Künstler des DaDa und des Surrealismus  haben das sogenannte „Objet trouvé“ kunstfähig gemacht.  Sie nahmen ein gefundenes Objekt, menschengemacht oder natürlich, das ihnen gefiel, signierten es und stellten es aus. Siehe, das ist die wahre Kunst! riefen sie den verdutzten Kunstfreunden zu.

Als diese nun ihrerseits allerlei Kram zu Kunst erklärten, sahen sich die armen Künstler um Kundschaft und Brot betrogen. Und so fiel ihnen die Assemblage ein: Gefundene Dinge, schön und gut, aber erst durch die künstlerische Bearbeitung, durch die geniale Handschrift des Künstlers, wird das Ding zum Kunstobjekt.

Der erste und gewiss auch der klügste unter ihnen, der ein object trouvé in ein „ready made“ verwandelte, war Marcel Duchamp. 1912 montierte er das Vorderrad eines Fahrrads auf eine Achse auf einen Hocker in seinem Atelier.

Es gefiel ihm, daran zu drehen, es inspirierte ihn.   Vielleicht inspirierte es ihn sogar zu seinem berühmtesten Werk – Nackte, eine Treppe herabsteigend  -, wer weiß?

Duchamp, 1961 

Das Werk wurde nicht zur Ausstellung der Unabhängigen im Paris von 1912 zugelassen. Es ging den Kubisten zu weit. Wenn sie geahnt hätten, wie Duchamp es ihnen heimzahlen würde!

Mit seiner „Nackten“ verabschiedete Duchamp sich von der Malerei. Es lebe das Ready-made! Sein Werk „Fountain“ (ein im Kaufhaus erstandenes Pissoir, das er mit einem Namen zeichnete) löste sogar im fortschrittssüchtigen Amerika einen Skandal aus.*

Replik von Duchamps Fountain im Musée Maillol, Paris (Das Original von 1917 ist verschollen)

Duchamp aber machte erneut eine Kehrtwende: seine neue Leidenschaft wurde die surreale Wortkunst, die er unter seinem weiblichen alter ego Rrose Sélavy (“Eros, cést la vie” oder “arroser la vie”) veröffentlichte (hier).

Duchamps Fahrradrad-auf-dem-Hocker gibt es schon lange nicht mehr, es ging bereits 1915 den Weg aller Dinge. Doch setzte es eine nicht mehr umkehrbare Bewegung in Gang, die uns immer noch umtreibt. Wir heutigen Künstler hängen irgendwie alle an diesem Drehding, das die Abkehr von der Malerei und den Beginn von Konzept-Kunst, seriellem Druck a la Warhol, Film, Video und digitaler Kunst  – und, ja warum nicht, auch meiner recycling-Legekunst einleitete.

Mit all diesen Gedanken im Kopf betrachtete ich den Topf. Und ich hörte ihn fragen: „Ist diese ganze hundertjährige Kunstbewegung womöglich der Deckel, der mir abhanden gekommen ist? Fehlt der Deckel, kann die Suppe nicht kochen. Sitzt der Deckel zu fest, kocht die Suppe über. Einen gut passenden Deckel – ja, den wünsche ich mir“.

„Woher soll ich arme kleine Künstlerin so einen Deckel nehmen? Und was nützt dir der beste Deckel, wenn das Feuer fehlt?“ fragte ich zurück. Denn das Zurückfragen ist, wie jeder weiß, die sicherste Reaktion, wenn man in der Bredouille sitzt.

Das geschah vor zehn Jahren, am 26. Juli 2016, als ich den eisernen Topf fand.  Ganz anderes dachte ich im Jahr zuvor, am 27. Juli 2015, als es in Griechenland drunter und drüber ging und sich täglich lange Schlangen vor den Bankautomaten bildeten, um die erlaubten 60 E abzuheben. Auch da fabulierte ich von einem Topf : vom Topf des Überflusses. Du kennst es vielleicht: das Märchen vom süßen Brei?

Es war einmal ein armes, frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da ging das Kind hinaus in den Wald, und begegnete ihm da eine alte Frau, die wußte seinen Jammer schon und schenkte ihm ein Töpfchen, zu dem sollt es sagen: „Töpfchen, koche,“ so kochte es guten, süßen Hirsebrei, und wenn es sagte: „Töpfchen, steh,“ so hörte es wieder auf zu kochen. Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter heim, und nun waren sie ihrer Armut und ihres Hungers ledig und aßen süßen Brei, sooft sie wollten.

Du kannst hier nachlesen, wie es weiterging.

IMG_4277 a

 


  • Dieses Pissoir, das es ebenfalls schon lange nicht mehr im Original gibt (doch existieren eine Reihe von Nachbildungen), wurde seinerseits zum Anknüpfungs- und Verwertungsobjekt für nachfolgende Künstler. So sammelte der französische Konzeptkünstler Saâdane Afif seit 2008 Abbildungen von Marcel Duchamps Fountain und lässt sie als Teil seines Kunstprojektes Fountain Archive rahmen. (Quelle: Wikipedia, Ready-made (Kunst).
Veröffentlicht unter ausstellungen, Ökonomie, die schöne Welt des Scheins, Geschichte, Kunst, Legearbeiten, Liebe, Meine Kunst, Skulptur | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar

Kunstbuch 77: Segeln macht Spaß!

Eigentlich wollte ich heute wieder malen. Doch dann fiel mir der Ziegelstein, auf dem ich meine Leinwand höher stelle, auf den Nagel des linken Zehs, ich schrie auf und humpelte nach oben, um mit Eis und Zweibel zuerst, dann mit einer hübschen Bandage den armen Zeh zu versorgen.

Kater Lin kam sogleich, um mich zu trösten.

Der Schmerz klang bald ab, aber zum Malen fehlte mir nun die Courage. Das Bandagieren des Zehs aber brachte mich auf die Idee, mal wieder ein Kunstbuch mit Klebestreifen zu produzieren. Ich nahm ein früher begonnenes Heftchen und eine ausrangierte Zeitung, aus der ich farbige Teile ausriss und sie dann im Heft verklebte. Das ganze überzeichnete ich dann mit einem dicken Filzstift. Fertig ist das 77. Minizine!

Der Reihe nach aufgeblättert:

Veröffentlicht unter Farben, Kunstbuch, Leben, Methode, Therapie, Tiere, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , | 15 Kommentare

Schilfmeer mit Boot (Malerei)

Heute malte ich ein „Schilfmeer mit Boot“. Es ist ein hochsommerliches Bild: Durch das hohe Schilfrohr, das jetzt blüht, fegt ein kräftiger Wind. Ein kaputtes Boot ist in seinem Schatten zur Ruhe gekommen.  (Pigmente und Kleister auf Leinwand, 70 x 50 cm)

Ein anderes Schilfbild malte ich im Mai des vergangenen Jahres

 

Veröffentlicht unter Farben, Kunst, Leben, Malerei, Meine Kunst, Natur | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Bildhauer-Workshop (Fotos: Andreas Manolakakis)

Statt des Modell-Zeichnens fand am Mittwoch ein nun schon traditioneller Bildhauer-Workshop im Eisenbahnpark von Kalamata statt. Schon am Vormittag hatten sich die Interessenten eingefunden, hatten bei drückender Schwüle Steine mit Hammer und Meißel bearbeitet. Ich ging am Abend vorbei, um ein wenig zu schauen. Eine geheimnisvolle Atmosphäre unter dem Kunstlicht. Da ich kein Handy dabei hatte, bat ich Andreas (den Lehrer der Zeichenschule), mir einpaar seiner Fotos für diese kleine Doku zu schicken.

 

Für eigenen Gebrauch sammelte ich ein paar Marmor-Schnipsel ein.  …

Meine ersten Legeversuche: „Schwere überwinden“ (Wasser und Luft)

Veröffentlicht unter Alphabet der Materialien, Erziehung, events, Fotografie, Kunst, Leben, Legearbeiten, Materialien, Skulptur | Verschlagwortet mit , , , , , | 7 Kommentare

Plötzliche Kühle

An den vorangegangenen Tagen war es sehr schwül, und Saharasand lag in der Luft. In der Nacht ging ein lustiger Wind. Als ich heute morgen in meinem luftigen Bett erwachte, sah ich flockige Sandwolken über den Himmel wandern. Zwei Stunden später verdüsterte sich der Himmel rapide. Wir rannten, die Betten einzusammeln. Und schon begann es, dicke Tropfen zu regnen. Dann ein heftiger Donnerschlag! … und Stille. In der Ferne Gegrummel.

Es ist schlagartig kühl geworden, ich muss mir was Wärmeres anziehen – und das Ende Juli!  Wunderbar die frische Luft, die durchs Fenster hereinströmt.

Veröffentlicht unter Farben, Fotografie, Leben | Verschlagwortet mit , , , , | 5 Kommentare

„Odyssey“ und Meer malen

Gestern abend sahen wir nun auch die viel diskutierte Odyssee-Verfilmung von Christopher Nolan. Ich fand sie nicht berauschend, aber auch nicht schlecht. Mir gefielen vor allem die Kameraführung und der Verzicht auf KI-generierte Supereffekte. Die Message ist ein bisschen dünn, aber wer genau hinschaut und mitdenkt, kann sie unter der Oberfläche des Abenteuerfilms entdecken.

Heute habe ich unter dem Eindruck der Meeresszenen ein bisschen gemalt.

Das Foto habe ich draußen gemacht. Da kommt es immer arg blaustichig heraus. „In Wirklichkeit“ sind die Farbtöne wärmer.

Veröffentlicht unter Fotografie, Leben, Malerei, Meine Kunst, Vom Meere | Verschlagwortet mit , , , | 9 Kommentare

Impulswerkstatt, Bild No 1: Unter den Brücken

Die Stuttgarter Staatsgalerie informiert uns über diese Skulptur von Max Ernst Sous les ponts de Paris/Unter den Brücken von Paris folgendermaßen:

„Diese im Jahr 1961 in Huismes gegossene Bronze geht auf einfache, vorgefundene Materialien zurück, die Max Ernst zu einer froschähnlichen Figur geformt und auf einen hohen Schaft mit belebter Oberflächenbehandlung gesetzt hat. Die Strukturen erzielte der Künstler durch den Abguss von Fischreusen, indem er die von ihm entwickelte Frottagetechnik auf die plastische Gestaltung übertrug. Der Zusammenhang von Schaft und Figur verleiht der Plastik einen Totemcharakter und verweist auf Einflüsse der Kunst von Naturvölkern.

Beim Betrachten deines sehr guten, scharfen Fotos, liebe Myriade,  kann ich kaum etwas von all diesen interessanten Informationen nachvollziehen. Nichts weist mich auf „vorgefundene Materialien“ hin, ich sehe keine „lebhafte Oberflächenbehandlung“ und entdecke nichts von „Fischreusen“, die Max Ernst mit „Frottagetechnik auf die plastische Gestaltung übertrug“. „Froschähnlich“? Sicher, es gibt da ein breites Froschmaul, doch fehlt die Beweglichkeit des Frosches. Diese Skulptur steht auf sehr soliden Beinen, die zwar viel Steh-, aber keine Sprungkraft verraten.

Als Totemtier, das unter dem „Einfluss der Kunst der Naturvölker“ entstand,  kann es durchaus eine Froschgottheit darstellen, wie ein Vergleich mit  im St. Annen-Museum von Lübeck gezeigten „Hilfsgeistern“ unbekannter afrikanischer Künstler zeigt.

Doch ach! Die Hilfsgeister hat man aus ihrem angestammten Raum entfernt und in ein Museum gestellt! Sie protestieren, sie fühlen sich nicht wohl, das spürt man, wenn man zwischen ihnen herumgeht. Und der Froschgott? Fühlt der sich im Museum etwa wohl? Fehlt ihm da nicht sein angestammtes Element, das Wasser?

Wie wäre es, wenn sich die Damen einmal nicht ins Museum, sondern unter die Brücken oder meinetwegen auch auf einen wackeligen Steg über einem Gewässer begeben würden? Vielleicht würden sie dort Entdeckungen machen, die ihre Seele auf eine ganz neue Art erregen.

 

 

 

 

Ihnen mag wohl ein Wesen erscheinen, das der Inspiration von Max Ernst entspricht. glatt, glänzend vom Wasser und diffusen Licht, mit Glubschaugen und breitem Maul.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, alte Kulturen, ausstellungen, Collage, Fotografie, Kunst, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Mythologie, Natur, Psyche, Skulptur, Tiere | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dienstags-Drabble: Mensch und Katze

Jeden Dienstag ein drabble mit Wörtern von Wortman schreiben – das ist eine heitere Angelegenheit. Heute sind die Wörter Glöckchen, schnell und Wind dran. Und ich habe mir ein 100-Worte-Gedicht über die Beziehung des Menschen zu Katz und Hund zusammengereimt.  Illustriert habe ich den Text mit e-Collagen aus eigenen Zeichnungen.

 

Miez, die viel geliebte Katze

Mit dem seidenweichen Fell

Mit der windesschnellen Tatze

Trägt ein Glöckchen, das klingt hell

 

Wenn sie sich mit leichtem Schritte

Ihrer Beute nähern will …

Was ist das für eine Sitte?

Wer verhindert „Spring und kill“?

 

Ach, die Dame, die verfluchte

Hat das Glöckchen angehängt,

zu erziehen sie versuchte

Kätzlein, das gern Mäuse fängt.

 

Ein Hund, sagt sie, gehorcht aufs Wort

Sobald man ihm Befehle gibt

er rennt auch nicht von selber fort

er ist loyal, weil er dich liebt.

 

Die Katze jedoch, was du ihr

Auch gibst an Liebe

Sie bleibt ein Tier

Der Triebe.

Veröffentlicht unter Collage, Drabble, Erziehung, Liebe, Meine Kunst, Natur, Psyche, Tiere, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 14 Kommentare

Etüdensommerpausenintermezzo, zweiter Anlauf: Rebellion

Die bold gesetzten Wörter habe ich aus Christianes Liste ausgewählt, um ein zweites  kata-strophisches Etüdensommerpausenintermezzo zu verfassen.

Barfußpfad
Freiheitsstatue
Futterneid
Gletscherarchäologie
Hitzeflimmern
Igel
Jubiläum

Mischbatterie
Nacktcamper

Sommergraffiti
Unsportlichkeit
Wassermangel

Rebellion

 

Nicht Freiheitsstatue, o nein!

Freiheitskämpferin wollt‘ sie sein!

Sie würd‘ sich Schwäche nicht erlauben

Nichts würde den Elan ihr rauben

*

Doch leider warn die Eltern friedlich.

Und wenn sie fluchte, fand mans niedlich.

Und wenn sie mit der Sprayerdose

Besprühte Mamas schicke Hose

*

Dann hieß es, bravo, kreativ!

Sommergraffiti, dein Motiv?

Wenn bei der Jubiläumsfeier

Sie den teuren Wasserspeier

*

Verstopfte, sprach man sie dann schuldig?

O nein, man war verdammt geduldig

Anstatt Geheule, Wut, Tumult:

Der Wassermangel, der war schuld!

*

Warf sie ihr teures Schuhzeug weg,

dann kriegt der Papa keinen Schreck

er macht ihr einen Barfußpfad

für ihre Füßlein, o wie fad!

*

Was soll sie fürn Protest erwählen?

Sollte sie etwa Tiere quälen?

Den Igel in ner Lehmschicht backen?

Die Mischbatterie im Bad zerhacken?

*

Was sie auch als Protest erfand

Die Eltern blieben tolerant.

Wie kann man Freiheitskämpfer werden,

wenn man schon alles hat auf Erden?

*

Weggehen, fliehen, ohne Sachen

Sich auf die eignen Füße machen?

Nacktcamper werden ohne Zelt

und ganz auf sich allein gestellt?

*

Vielleicht marschiert sie nackt nach Rom

Direktemang zum Petersdom

Und lacht den Wächtern ins Gesicht:

„Stellt mich doch hin vor ein Gericht!“

*

Dann kann sie ihren Mut beweisen

Dann werden sie die Freunde preisen

Die immer sagen, sie sei brav

Und artig und ein blödes Schaf.

 

Veröffentlicht unter abc etüden, Erziehung, Katastrophe, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Psyche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 4 Kommentare