Die ersten beiden Kalenderblätter des März machte ich mit schwarzem Filzstift, und gern hätte ich noch ein wenig weiter damit herumprobiert. Aber es geht nicht. Die schwarze Farbe schlägt zu stark auf die Rückseite durch.
Die Stifte, die Christoph mir empfahl, kann ich hier nicht finden. Stattdessen versuchte ich es mit einem Kohlestift, der jedenfalls die schwarzen Spuren verdecken würde. Ich setzte mich auf einen Kinderspielplatz und zeichnete einen riesigen alten Olivenbaum (eine ganz andere Sorte als die, die wir in der Mani haben). Aber die Zeichnung gefiel mir nicht, war zu plump. Um sie aufzuhübschen, malte ich die Wand hinter dem Baum, die in Wirklichkeit fahlgelb ist, mit einem grünen Marker aus.
Gestern bin ich versuchsweise zum Fineliner zurückgekehrt. Ich saß mit dem Frühstückskaffee auf dem Balkon und zeichnete einen Rhododendronbusch und was sonst noch hinter dem Eisengitter zu sehen war. Vor mir der Kaffeehaustisch mit dem Becher.
Heute nahm ich mir dasselbe Thema vor, nur dass ich diesmal den weißen Plastiksessel ins Bild rückte.
Ich weiß noch nicht, wie ich weitermachen werde. ich möchte eigentlich gern bei Schwarzweiß bleiben, doch fehlen mir die richtigen Stifte.
Ich habe übrigens diesen Balkon schön öfter gezeichnet. Am bestengefallen mir die Zeichnungen auf den langen Stimmzetteln, die ich 1919 von einer Gemeindewahl mit nach Hause nahm. Die ersten beiden Zeichnungen zeigen diesen schmalen Balkon in zwei Richtungen.






















