Neue Legearbeiten: Märchenhaftes.

Nun also habe ich ein neues großes Stück und ein paar kleinere aus dem zerstörten Bild herausgeschnitten. Ich nehme sie zu den vorigen dazu und lege nacheinander zwei Szenen, die zu deuten ich euch gern überlasse. Die zweite habe ich dann auf Susanne Hauns Anregung hin mit echten Herbst-Blättern kombiniert. Ich zeige zuerst die Originale und dann  je eine elektronisch erzeugte Variante in Grau. Bitte zum Vergrößern anklicken.

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Neue Legearbeit: Beim Tempel

Noch einmal habe ich das zerstörte Bild „Menschenbündel“ ausgeweidet, um Material für Legebilder zu gewinnen. Hier seht ihr die drei Bahnen des zerschnittenen Bildes und die vorige Legearbeit „Wanderer im Hochgebirge“.

Bevor ich ans Werk des Zerschneidens ging, verwandelte ich die Bergwanderer noch schnell in eine Gesellschaft, die nahe dem Poseidon-Tempel lagert. Hier sehr ihr sie zunächst im Original, dann in diversen elektronisch hergestellten Varianten. Größe 50 x 70 cm.  Zum besseren Anschauen bitte anklicken.

Dann griff ich zu Schere und Messer und zerstückelte die mittlere Bildbahn. Das Ergebnis zeige ich euch in einem anderen Beitrag, damit dieser nicht zu groß wird.

 

 

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Griechische Kunst am Sonntag: Gebrauchsgegenstände und Spielsachen vor 3-5000 Jahren

Noch einmal versetze ich mich um drei- bis fünftausend Jahre zurück, und ich staune. Auf unwegsamen Inseln inmitten des Meeres entwickelte sich eine Hochkultur von einer Harmonie und Schönheit, die, so finde ich, bis heute nicht wieder erreicht wurde. Die wunderbaren Fresken mit Antilopen, Schwälbchen über blühenden Pflanzen, mit lieblichen Knaben und Mädchen kann ich euch hier nicht zeigen. Aber es gibt einen ebenso großartigen Ausdruck dieser Kultur: Gebrauchs- und Kultgegenstände sowie Spielzeug aus Marmor, Ton und Bronze. Und so verzeiht ihr mir sicher, wenn ich ein paar Fotos vom letzten Besuch im Kykladischen Museum veröffentliche. Ich war dort zuletzt mit Susanne und Micha.

Frühere Besuche habe ich hier und hier dokumentiert.

Die Kykladen (von Kyklos = Kreis) sind eine Inselgruppe im Zentrum der helladischen Welt. Die Inseln waren, wie die Legende oben sagt, im 3. Jahrtausend v. Chr. alle bewohnt und autonom, es gab keine zentrale Gewalt. Aber es gab einen regen Austausch zwischen den Inseln und hinüber nach Kleinasien, Kreta und zum griechischen Festland. Im Herzen der Inselgruppe  liegt die winzige heute unbewohnte Insel Δήλος (Delos): hier wurden Apoll und Artemis geboren. Apoll errichtete später sein Heiligtum in Delphi, dem „Nabel“ der Welt.

Hier nun ein paar Gebrauchsgegenstände und Spielsachen aus dem Kykladen-Museum, aus der Zeit vom 3.-1. Jahrtausend.

 

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Noch einmal Meer

Ich kanns nicht lassen, muss euch einfach den atmosphärischen Wechsel von gestern auf heute dokumentieren. Dieselbe Bucht, dieselbe Felsnase. Es hatte stark geregnet, ein kräftiger Südwind hatte das Meer aufgewühlt, und Himmel, Berg und Meer waren grau verhangen.

Wenn du ein Foto größer sehen willst, musst du das Video anhalten und mit dem rechten Mausklick anklicken.

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Unsere Weihnachtskarte

Alea jacta est – der Würfel ist gefallen. Und zwar mit eurer mehrheitlichen Billigung.

Ganz herzlich möchte ich mich bedanken für eure tätige Unterstützung bei der Auswahl des Weihnachts-Motivs!

Die meisten (9) haben für das schlichte weiße Boot unter dem Mond plädiert, und das ist auch das Bild, das mein Mann bevorzugt. Er schwankte eine Weile, ob er nicht das ganze Bild No. 5 in vereinfachter Form nehmen sollte. Dicht auf den Fersen (7) liegen die Nummer 8 und 12, also die Hafenausfahrt im Silberlicht und der Erzengel (der den Drachen erschlägt). (Susannes Kommentar war imSpam, mit ihrem Votum sind es nun 8). Die Nummer 3 (die Ausfahrt der Boote, mit den kleinen Optmisten im Mondlicht) erhielt 5 Stimmen.

Hier seht ihr die siegreichen Boote noch mal, mit eingefügtem Gruß: „Gute Weihnachten und ein kreatives Neues Jahr“ auf griechisch. Mit den besten Wünschen für den 3. Advent!

 

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4 mal am Nachmittag: Akrogiali und Sandova (West-Mani)

Beinahe täglich gehe ich mit meinem Hund am „Sandova“ spazieren. Das ist eine große sandige Bucht, in die der meist ausgetrocknete Wildbach Sandova einmündet. Daneben ragt eine felsige Platform ins Meer, von der aus man auf den kleinen Küstenort Akrogiali und die Ausläufer des Taygetos-Gebirges schaut. An vier Nachmittagen habe ich von dort aus fotografiert, um die verschiedenen Stimmungen festzuhalten. Montag, 11. Dezember, Mittwoch, 13. Dezember, Donnerstag, 14. Dezember, Freitag 15. Dezember – immer zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags.

Blickst du hinunter aufs Meer, hinüber zur Sandovabucht oder einfach nur in die Ferne zum gegenüberliegenden „Finger“ der Peloponnes, bieten sich dir noch einmal ganz anderes Bilder, jeden Tag von Neuem. Diese Fotos sind ebenfalls von dieser Woche.

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Weihnachtskarte – aber welche?

Mein Mann will wie jedes Jahr mit den Festtags-Wünschen ein Motiv aus meinem Legebilder-Archiv verschicken. Es soll möglichst Bezug zu Griechenland, zu Weihnachten und zu Neujahr haben, soll einen gedämpften Optimismus ausstrahlen, darf konservative oder gar gläubige Menschen nicht durch unangebrachten Humor verschrecken….
Und da sitze ich nun: Schiff (gr. Weihnachtssymbol), weiter Himmel (freie Fahrt, Optimismus), blau-weiß (griechische Farben)? Oder doch mal was anderes?

Hier eine engere Vorauswahl. Ich bitte herzlich um Entscheidungshilfe. Welches Motiv würde dich erfreuen? Vielleicht gar keins? Muss ich ein neues Bild machen?

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Schöpfungsgeschichten

Am Anfang war, waren, …

Bei https://www.religionen-entdecken.de/startseite las ich etwas Hübsches, das auf meine Arbeitsweise viel besser passt als die Darwinsche Entwicklungslehre:
„Für Hindus“ steht da, „ist die Schöpfung ein ewiger Kreislauf der Materie, also aller Stoffe im ganzen Universum. Der große Schöpfer Brahman setzt… die Einzelteile immer wieder neu zusammen – zu Planeten, Landschaften, Tieren, Pflanzen… und auch zu Menschen. Die Gottheit Vishnu erhält das Erschaffene für eine Weile, bis die Gottheit Schiwa es zerstört und wieder Neues aus den Einzelteilen entstehen kann. Dabei geht niemals etwas verloren.“

Also bei mir war am Anfang – oder eigentlich nicht am Anfang, denn es gingen ja etliche sogar dokumentierte Zustände voraus, ein Bündel Mensch. Das fiel erst einer Überschwemmung und dann meinem Messer zum Opfer: ich zerschnitt es – o Schiwa! – in drei Teile, nahm einen Teil und zerschnitt ihn weiter, zerriss die Reste und erschuf aus diesem Material – o Brahman! – ein Abstraktum, Fische (da fuhr der Wind hinein), Vögel (Nesthocker und Überflieger), Wichtel und Frolleins.

Das war gestern. Heute folgten zunächst Meer und Hochgebirge mit Gletschersee.

Doch ohne die Krönung der Schöpfung bleibt das Kulisse ohne Drama. Also ließ ich Menschen im Hochgebirge wandern, sich über ihre Kinder streiten,  Obrigkeit spielen oder diese in den Bauch pieksen – kurzum, ein paar der unzähligen Dramen aufführen, zu denen der Mensch nun mal neigt und in der Lage ist.

Für heute genug mit Shiwa und Brahman! Möge Vishna walten.

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Die Entwicklung der Arten

Ich habe eines meiner durch Überschwemmung angegriffenen Bilder zerschnitten.

Da ich keine Schere zur Hand hatte, schnitt ich große Stücke mit dem Messer aus dem linken Drittel und zerriss die überschüssigen Teile. Mit so großen Stücken auf relativ beschränkter Fläche (70 x 100) Bilder zu legen, finde ich schwer. Aber ich versuchte es, begann mit Fischen, dann wurde es ein Wasservogel und schließlich ein Wichtel und ein bezopftes Frollein.

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Grau und blau

Seit gestern ist der Himmel leicht bezogen, und zwischen Meer und Olivenhainen nistet eine grau-blaue Atmosphäre. Ich liebe das, es kommt meinen nördlichen Augen entgegen. Dieses Bild trägt den Titel „Grau und blau“, ich machte es 2014 mit Akryllpigmenten, Wellpappe und Kleister auf Leinwand, 25 x 40 cm. Es passt gut zu der grau-blauen Stimmung, die sich vor dem Fenster ausbreitet und in die ich gleich, spazieren gehend, eintauchen werde.

Doch wohin soll ich gehen? Vielleicht fahre ich zum Weststrand, den Tito besonders liebt. Die Fotos sind vom 25. November vor drei Jahren. Heute dürfte es weniger dramatisch sein, denn es herrscht Windstille.

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