Kunstbuch No 32: illustrierte Geschichte, fortgesetzt (2)

Der Artikel von N. Banerjee, der mich zu dieser Mini-Zine-Reihe anregte, steht auch am Anfang dieses dritten „Kunstbuches“, doch mehr noch als beim zweiten Heft entferne ich mich davon und erzähle von den Ereignissen in Teheran 1952-53 nach eigenem Ermessen.

Hier zur Erinnerung die Innenseiten der zwei vorangegangenen Mini-Zines

Die Ereignisse im Iran 1951-1953 sind im übrigen ja wohlbekannt: CIA und SIS, die Geheimdienste der USA und Großbritanniens, starteten 1952 die Aktion“Ajax“, um den gerade gewählten Ministerpräsidenten Mossadegh wieder aus dem Amt zu entfernen und den Schah an die Macht zurückzubringen. Was auch mithilfe von Öl-Embargo, viel Geld und organisierten Protesten gelang. Der Schah kam zurück und das Parlament wurde faktisch ausgeschaltet. Es begann das Regime des Terrors durch den persischen Geheimdienst unter der Anleitung der britischen und amerikanischen Dienste.

Und warum das? Nun, das iranische Parlament hatte 1951 mit sehr großer Mehrheit für die Verstaatlichung der Ölindustrie gestimmt. Das konnte man nicht hinnehmen, befanden die 1951 bzw 1952 (wieder) an die Macht gelangten Politiker Churchill und Eisenhower. Die Angloamerikaner beanspruchten Öl und Territorium für sich, damit sich nicht etwa die Sowjetunion breitmache. In Korea tobte bereits der erste Krieg der Nachkriegsjahre (1950-53), und die Kriegsfreundschaft mit Stalin war zu Ende…

Wieder habe ich ein paar der Protagonisten nach Fotos, die ich im internet fand, gezeichnet.

Der erste: Mohammed Mossadegh, als iranischer Ministerpräsidenten. Das zweite: Churchill und Eisenhower freuen sich, nun gemeinsam für eine vernünftige Nchkrtiegsordnung sorgen zu können. Das dritte: Shaban Jafari, der „Hirnlose“, ein in Teheran bekannter Sportler und Schläger, der als einer der wichtigsten vom CIA bezahlten Organisatoren der Proteste gegen Mossadegh gilt . nach einem Pressefoto von 1954. Die Rückseite: der 22jährige Reza Pahlavi, bei seiner Vereidigung vor dem Parlament (1941), als er den Thron seines von den Briten nach Südafrika verbannten Vaters bestieg.

 

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Aprilwetter

Das Wetter ist abwechslungsreich, mit viel Saharasand, viel Regen, der alles wieder rein wäscht, dann wieder scheint die Sonne und lässt die Welt erglänzen. Jetzt ist Nacht und über den Bergen grollt ein Gewitter. Aprilwetter vom besten.

Heute in einer Regenpause

Olivenland, Ausläufer des Taygetos-Gebirges

Gestern

Ginster und Judasbaum in Blüte

 

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Kunstbuch 31: Bebilderte Geschichte fortgesetzt (1)

Gestern las ich im Newsletter von Vera Lengsfeld den Artikel Teheran, 1953: Der Putsch, der die Ölpolitik veränderte des indischen Journalisten Shoumojit Banerjee, exzerpierte ein paar Textstellen und illustrierte sie mit Portraits der Protagonisten (hier). Heute kommt nun die Fortsetzung. Allerdings bin ich wieder nicht bis zum Putsch gegen Mossadegh gekommen, mit dem alle heutigen Erzählungen anfangen. Die Vorgeschichte hat eben auch eine Vorgeschichte, die ich kaum kannte. Und so blieb ich erneut in der Vorgeschichte der Vorgeschichte des heutigen Dramas stecken.

Ich bereicherte meine Lektüre durch Abschweifungen ins internet und exzerpierte auch kurze Abschnitte aus Wikipedia, um das Bild abzurunden. Die Portraits fand ich ebenfalls bei Wikipedia.

Die gestrigen Seiten….

und die Forsetzung: Kunstbuch 31

Aufgeblättert:

zum Lesen einfach draufklicken.

Es wird sicher noch weitere Fortsetzungen geben.

 

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Kunstbuch 30: Bebilderte Geschichte

Die Idee war, ein Mini-Zine über meine Lektüre in den sm über die erschreckenden Ereignisse im allzu Nahen Osten zu machen. Und so sieht auch das Deckblatt aus: Von einem, dem Hören und Sehen vergeht

Doch schon beim ersten Artikel, den ich anklickte, blieb ich hängen. Er ist von einem indischen Journalisten namens Shoumojit Banerjee, zuerst erschienen in ‚The Perfect Voice‘ (Mumbai), ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht von Vera Lengsfeld. Er trägt den Titel Teheran, 1953: Der Putsch, der die Ölpolitik veränderte.

Ich las also, machte kurze Exzerpte, suchte Abbildungen der Hauptakteure im Internet. …

Natürlich ist das Heftchen viel zu klein, um mehr als die Vorgeschichte des heutigen Dramas aufzunehmen. Die beginnt 1901 und endet 1953. Mein Heft reicht sogar nur bis 1925. Vielleicht mache ich noch ein zweites und drittes Heft, das uns näher an die Gegenwart heranbringt. Lust dazu habe ich. Die Informationen prägen sich besser ein.

 

 

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Kunstbuch 29: Garten-Journal

Grau in Grau ist es draußen,und es regnet. Da bin ich froh,  ein farbenfrohes Garten-Zino präsentieren zu können, das ich heute Nacht am Kamin zeichnete. Es sollten eigentlich verrückte Kunstblumen werden – wie die auf der Rückseite, die ich zuerst zeichnete: Baumaterial für genetisch veränderte Blumen. Langsam aber wurden sie wirklichen Blumen ähnlicher. Ich hielt mich nämlich an die Grundformen, die mir aus dem unendlich vielfältigen Blumenreich entgegenkamen: Kelch und Glocke, Stern und Traube…

Auf dem nächtlichen Tisch vor echten Geranien machen sie sich ganz nett.

Ob sie auch aufgeblättert standhalten?

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Monat März: alle Kalenderblätter

Das regelmäßige Zeichnen der Kalenderblätter fiel mir im Monat März schwer. Oft zeichnete ich nur aus Disziplin. Viel mehr Spaß hatte ich bei den „Kunstbüchern“, und auch das „Frühlingszeichnen“ sowie das Zeichnen nach Modell zog ich vor. Hinzu kam die Reiserei zwischen Mani und Athen.  Daher habe ich manchmal große Lücken gelassen, die ich nachträglich füllte und dabei auch auf Fotos zurückgriff.

Dennoch möchte ich das Zeichnen der Kalenderblätter beibehalten. Ich werde mir auch für den nächsten Monat ein Thema setzen, bin noch am Überlegen. In diesem Monat waren es Landschaften/Natur. Manches ist auch auf dem Balkon in Maroussi entstanden.

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Trommelwirbel! Kater Lin ist zurück!

Gestern hatte ich mich entschlossen, mich in den Verlust von Kater Lin zu schicken, heute trommelte er an die Glastür und verlangte Einlass. Vor dreieinhalb Wochen war er verschwunden.

Er ist halb so schwer wie vorher, aber gesund und munter, ein bisschen nervöser und schreckhafter, sehr hungrig, und er ließ mir keine Zeit, seinen Napf zu holen. Nun hat er es sich auf meinem Schreibtisch neben dem Computer bequem gemacht und schaut auf meine tippenden Finger.

Weniger begeistert ist Fritzi, die ihre Alleinherrschaft im Haus genossen hatte und ungehalten ist. Als ich sie streichelte, biss sie mir sogar leicht in den Finger. Sie geht umher und „wedelt“ ärgerlich mit dem Schwanz. Jetzt sitzt sie auf dem Hocker und putzt sich, anstatt auf ihrem gewohnten Platz auf dem Schreibtisch zu liegen. Tja.

Ich musste vorhin noch mal weg, und Lin spazierte hinter mir her. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihn auf dem Arm zurückzutragen.

Hier ein paar Fotos von Lin, der sich auf der Mauer rekelt, um von mir gestreichelt zu werden.

Oh. er ist zwar ein Schreihals, aber ich freue mich sehr, dass es ihm gut geht und er zurückgefunden hat! 🙂 🙂 🙂

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Dienstags-Drabble: Mach dir ein Bild

Die Wörter, die  Wortman fürs Dienstas-Drabble vorgegeben hat, sind diesmal:

Pigment – lustig – Glut

Mein Beitrag dazu, wie immer kata-strophisch gereimt:

Friedenstaube in Nöten

Mach dir ein Bild

Nimm die Pigmente, mische sie dir

Ganz nach dem eignen Ermessen!

Willst du sie alle? Reichen dir vier?

Bist auf Schwarz-Weiß du versessen?

Mal dir ne Glut, die wird niemals erlöschen

Mal dir nen lustiges Festzelt am Main

Mal dir nen Tümpel bewohnt von den Fröschen

Mal dir Gewimmel, mal dich allein.

Mal dir nen Frieden, mal dir nen Krieg

Male dir Bomben zuhauf

Mal dir in jedem Falle den Sieg.

Und freu dich schon drauf.

Alles ist möglich, alles erlaubt

Mache dir gar keine Sorgen!

Was einmal Bild war, das wird auch geglaubt

Und wenn nicht heute, dann morgen.

Glücklicher Ausgang

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Kalenderblätter, 25-31 März: Landschaft der Mani

Die Blätter des März sind nun gezeichnet. Manches zeichnete ich vor der Natur, anderes trug ich später nach Fotos nach. Ich denke, man erkennt den Unterschied.

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Kunstbuch No 27: mit Klebestreifen Strukturen anlegen

Gestern abend am Kamin (ja, es ist auch hier noch sehr kühl, wie zünden jeden Abend den Kamin an) habe ich wieder ein Mini-Zine zusammengebastelt. Ich wollte abstrakt bleiben und gab daher für die Zeichnung nur eine Struktur aus Klebestreifen vor.  Mit dem schwarzen Filzstift und den gelblichen Klebestreifen entstand eine abstrakte Bildserie in Mini-Format.

Leider ist die fotografische Wiedergabe sehr schlecht, die Klebestreifen sind kaum zu erkennen.

Ich habe das Mini-Zine dann noch weiter bearbeitet. Bei drei Bildern habe ich das Gelb der Klebestreifen verstärkt, so dass sie nun gut zu erkennen sind. Allerdings kommt das Schwarz und Weiß der Zeichnung auf dem Foto blaustichig heraus.

Bei zwei Bildern habe ich darüberhinaus den Hintergrund blau eingefärbt.

Drei Bilder, darunter auch das Deckblatt, habe ich mehrfarbig gestaltet.

So sieht das „Kunstbuch 28“ jetzt aus.

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