Ihr wisst es bereits: Christiane hat zu einem nun schon traditionellen Spaß aufgerufen, der sich Etüdensommerpausenintermezzo nennt. Dafür haben die Bloggerfreunde Wörter gespendet, und Christiane hat auf ihre unnachahmlich objektive Art eine Auswahl getroffen und eine Liste erstellt, die da lautet:
Barfußpfad
Freiheitsstatue
Futterneid
Gletscherarchäologie
Hitzeflimmern
Igel
Jubiläum
Mischbatterie
Nacktcamper
Sommergraffiti
Unsportlichkeit
Wassermangel
Sieben dieser Wörter sind in einer Erzählung oder, was ich bevorzuge, in einem Reimgedicht, sinnvoll unterzubringen. Ein Tier soll auch eine Rolle spielen. Auf gehts!

Sommerfreuden
Das Meer erglänzt, und in das Silber
Zeichnet der Sommer seine Bilder
Von Booten, Kindern, Mann und Weib
Von Schwimmern ohne Unterleib
Mit leichter Hand und viel Humor
Bringt Sommergraffitikunst hervor.
*
Lasst dem Sommer doch dies Recht!
Macht mir nicht den Sommer schlecht!
***
Unsportlichkeit ist ja verzeihlich
Man sieht es dann im Sommer freilich
Wenn all die Hüllen, die verborgen
Das weiße Fett und andere Sorgen,
entfallen und am Badestrand
die Haut erglüht im Sonnenbrand…
*
Trainierter Leib wird schokoladig
Macht mir nicht den Sommer madig!
***
Wenn du nicht reinpasst mehr ins Kleid
Vergiss einmal den Futterneid
Wenn andre an dem Eise schlecken
Und sich hernach die Lippen lecken
Als wäre Gletscherarchäologie
Ihr Hauptgebiet und ihr Genie.
*
So lass sie doch! der Sommer gibt
Dir sonst noch vieles, was beliebt!
***
Hast du kein Meer, und hast du Kinder
Was ist im Sommer denn gesünder
Als in dem Wald und auf der Wiese
Die wogt in leichter Sommerbrise
Zu campen wie Nacktcamper tun:
Bekleidungsriten dürfen ruhn!
*
Der Sommer ist den Nackten heilig
und schicke Kleidung höchst langweilig.
***
Du klagst, dass es kein Wasser gebe?
Liebst du denn nicht den Saft der Rebe?
Die reifet bestens bei der Hitze
Und die Weine werden Spitze
Wassermangel hindert nie
Den Durst zu stillen, je vouz prie!
*
Macht mir nicht den Sommer mies!
Wer macht sonst die Trauben süß?
***
Doch im Ernst, vergiss nicht ganz
liebe Liese, lieber Franz,
dass die Tierlein Wasser brauchen.
Siehst du einen Igel krauchen
Durch des Lattenzaunes Ritze
Ganz ermattet von Hitze
*
Sei kein Egoist, du Knilch!
Gib ihm Wasser oder Milch!


























