Heute vormittag begab ich mich in den Yachtclub von Kalamata. Ich war mit einer Freundin verabredet, kam aber eine Stunde früher, setzte mich auf eines der bequemen Sesselchen im schattigen Gang zwischen Außen- und Innenbereich und schaute mich um. Man blickt von dort auf den Segelhafen und die umgebenden Anlagen, in Hintergrund die Ausläufer des Taygetos.
Nach Innen ist der Gang mit Glasfenstern abgeschottet. Aufmerksam wurde ich darauf durch die Spiegelungen, in denen sich der Yachthafen noch einmal abbildet (im Vorderdgrund meine Wasserflasche).
Die Fenster sind sehr geschickt gesetzt, so dass sich die Spiegelungen, wenn man nicht im rechten Winkel draufschaut. in eine Vielzahl farbiger Mosaiksteine aufzulösen scheinen.
Ich hatte mein Kalenderbuch und Farbstifte mitgenommen, um mir die Wartezeit zu verkürzen. Und so kann ich nun auch die gestern noch fehlenden Seiten vom 17-18/8 präsentieren. Gezeichnet habe ich zwei mir am nächsten liegende aufgebockte Boote.
Solche Schiffsleiber sind sehr beeindruckend, aber auf die Entfernung war natürlich nicht mehr als eine skizzenhafte Darstellung möglich, die im übrigen auch zum Kalenderbuch-Format passt. Genauere Zeichnungen machte ich im Januar 2020 nach eigenen Fotos:

oder auch diese:


Ein anderes, ebenfalls mit Kugelschreiber gezeichnetes (hier) und per Fotoshop-Filter bearbeitetes aufgebocktes Boot kam mir in den Sinn, als ich im letzten Eintrag von Ulfurgrai folgende Worte las: „Der Boden eines Schiffes ist nicht von dieser Welt. Er verhandelt mit dem Meer, und bei diesen Verhandlungen greifen die sonderbarsten Algen, Wassergeister und unbekannten Lebensformen nach ihm“.

























habe ich heute noch mal ausprobiert. Als Schnipselquelle diente mir ein Bleistift-Frottage-Blatt. Daraus legte ich zwei Figuren: einen Engel und einen Menschen.



































