Montags ist Fototermin: Waldspaziergang mit Wollwanderfaden.

Im Kommentarstrang zu Ullis Rote-Faden-Idee  schrieb ich heute mittag: „Ich geh jetzt mit Tito in den Syngrou, da gibts massig Bärlauch. Ob auch rote Wanderfäden? Ich werde aufpassen müssen!“

Ich passte auf. Und so entdeckte ich einen roten Wollwanderfaden auch in meinem Wald. Er schlängelte gerade über ein blühendes Rasenstück.

Verdutzt blieb ich stehen. Hatte ich prophetische Fähigkeiten, ohne es zu wissen? Wohin ich mich bei meinem heutigen Spaziergang auch wendete, er war neben, vor und hinter mir. Er schlängelte über Stock und Stein, kroch an einem Baumstamm hoch, lief mit einer Schildkröte um die Wette, besuchte ein junges Feigenblatt (die Schlange, wir wissen es, hat eine besondere Beziehung zu diesem Baum!). Er begrüßte einen Verwandten  – ein dickes rötlich glänzendes Band -, und schien überhaupt eine Affinität zur Farbe Rot zu haben. Denn warum sonst erstieg er einen Hydranten? Die roten Graffiti-Schlaufen und Schriftzeichen an der Mauer ahmte er nach – o ja, das kann er! – schaute neugierig über die rötliche zerbrochene Mauer, inspizierte auch ein finsteres quadratisches Mauerloch. Dann  bog er freundlicherweise in meinen Lieblingsweg ein und schlängelte vergnügt bis zu meinem Aussichtsplatz. Dort ließ er mich zeichnen. Kaum war ich fertig, kroch er über das Blatt. Da klappte ich den Block zu und sprach: Magst du mein Lesezeichen sein?

In der folgenden Diashow kannst du seinen Weg verfolgen. Falls du ein Foto besser sehen willst, anhalten, mit der rechten Taste anklicken, oberste Funktion. Da kannst du auch vergrößern.

 

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Weltpolitik am Sonntag: russische Kriegsenkel.

Wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen

Seit einiger Zeit – zuletzt noch einmal in einer intensiven Debatte aufgegriffen durch Annette vom Blog Ruhrköpfe (von ihr stammt auch das obige Zitat) – wird die seelische Lage der Kriegsenkel thematisiert.  https://ruhrkoepfe.wordpress.com/2019/03/11/german-angst-kriegsurenkel-kriegsenkel-kriegskinder/. 127 mal wurde dort seither in teils langen, bewegenden Kommentaren erzählt und Stellung genommen, wie es sich anfühlt, ein Kriegskind und Kriegsenkel zu sein.

Kriegsenkel des 2. Weltkriegs sind freilich nicht nur jetzt lebende Deutsche. Kriegsenkel und Kriegsurenkel leben in all den Ländern, gegen die Nazi-Deutschland zu Felde gezogen ist.  Und so ist es mir ein Bedürfnis, ein Dokument zu teilen, das zwei Kriegsenkelinnen aus Russland zeigt, die Fallingbostel und die Stätte besuchten, an der ihre unbekannten Großväter verhungerten und verscharrt wurden. Nicht um anzuklagen, doch um den lauter werdenden kriegerischen Fanfaren den leisen Klageton entgegensetzen, der aus dieser Video-Aufzeichnung spricht.

Schüler in Niedersachsen gedenken ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen

https://www.youtube.com/attribution_link?a=Wi_6qYJQsbA&u=%2Fwatch%3Fv%3DwLJ25PC34RE%26feature%3Dplayer_embedded&fbclid=IwAR2G-APpw92oDk6Dz7AkZxvuNDEDJ-zhZMGCgCjuP8328mUkbxg61y3JTRY

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Ping Pong 017

Ullis Ping 017 an Gerda

→ ALS SICH DER ABEND ÜBER DAS LAND LEGTE …

Gerdas Pong 017 →

… MACHTE SICH DAS MÄDCHEN AUF DEN WEG: „Die Bäume rauschten in der Dunkelheit, die Eulen schnarrten, und es fing an, ihm angst zu werden. Da erblickte es in der Ferne ein Licht, das zwischen den Bäumen blinkte“.*

… Da erblickte es in der Ferne ein Licht, das zwschen den Bäumen blinkte. Bleistift-Kuli-Kritzelei, im Licht-Schatten fotografiert, Originalfotografie.

Gerdas Ping 018 an Ulli:

FÜGE DEM SCHWARZ-WEISSEN BILD FARBE HINZU ….

Setze dem schwarz-weißen Bild Farbe hinzu. Kritzelei, digital bearbeitet, 24.3.2019.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

*Das Zitat fand ich bei Arabella im Märchen „Das Waldhaus“ (Gebrüder Grimm) – ein Märchen, das mir besonderen Eindruck machte, weil es zum liebevollen Umgang mit den Tieren aufruft. Ich empfehle es hiermit weiter.

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abc-Etüde (Schwanenwege – Haralds Kata-Strophe)

Als ich mir die von Rina (Geschichtszauberei) gespendeten Wörter „Cafe, beißen, verdorben“ der aktuellen Etüden-Wochen durch den Kopf gehen ließ, fiel mir eine Episode meines Romanfragments „Schwanenwege“ ein. Auf die erlaubten 298 Wörter gekürzt und aus dem Roman-Zusammenhang gerissen, möge es euch dennoch eine erfreuliche, zum Weiterspinnen geeignete Sonntags-Lektüre sein.

Soviel sei verraten: Herr Mercurio D. Pontevecchio ist, wie sein Name sagt, eine Verkörperung des Gottes Merkur. (D steht für Deus oder Dämon, Pontevecchio für „alte Brücke“). Und so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass er Gedanken lesen kann und dass Harald, kaum ist Herr Mercurio gegangen, feststellt, dass sein Portemonnaie und sein Handy weg sind. Durch solche von Herrn Mercurio arrangierten Kata-Strophen wird Harald aus seiner erstarrten selbstzufriedenen und selbstmitleidigen Seelenverfassung herausgerissen und schmerzhaft mit sich selbst konfrontiert.

Episode aus „Schwanenwege, 4. Tag. Harald scheut Kosten“.

In einem Café fand Harald einen Tisch, von dem aus er das Treiben auf der Straße bequem überblicken konnte.  In einer verspiegelten Säule sah er auch sich selbst: hager, mit elegantem Raubvogelprofil, das eine Bein über das andere geschlagen. Er war zufrieden mit sich und lächelte die hübsche Bedienung an, als sie ihm seinen Milchkaffee und ein Croissant brachte. Sie lächelte zurück und eilte, ihren hübschen Po unter dem knappen schwarzen Rock schwenkend, zur Theke zurück. ‘Nicht übel’, dachte Harald und tauchte das Croissant genüsslich in den Kaffee.

Ganz nebenbei und wie zur Bestätigung warf er noch einen Blick auf sein Profil im Spiegel – und schrak zusammen. Genau hinter ihm stand Herr Mercurio D. Pontevecchio. Und schon begann sein unaufhaltsames Geschwätz über ihn hereinzubrechen: „Guten Morgen, verehrtester Harald! Welch glücklicher Zufall! Gestatten Sie, dass ich mich zu Ihnen setze? Sie trinken Milchkaffee? Eine gesunde Gewohnheit, fürwahr. Ich für meinen Teil ziehe etwas Stärkenderes vor. Ein doppelter Espresso für mich, liebste Marilena!“. Und Marilena, die aparte Serviererin, brachte ihm seinen Espresso samt Wasser und einen Teller mit glasiertem Süßgebäck, denn sie kannte offenbar Herrn Mercurios Geschmack. „Hat sie nicht einen reizenden Po, die kleine Marilena? Und wie nett die weißen Schleifen sich auf dem schwarzen Röckchen machen! Ohne das Röckchen wär der Anblick freilich noch erfreulicher, nicht wahr, Verehrtester? Sie stimmen mir zu, sehe ich? Wie recht Sie haben, es geht doch nichts über zwei süße Bäckchen in zarter Spitzen-Umkleidung.“  Und er ergriff mit seinen dicklichen Fingern ein rosa glasiertes Küchelchen, das appetitlich in weißem Spitzenpapier ruhte, und biss andächtig hinein. Es knackte leise zwischen seinen Zähnen, sprang auf und zeigte sein weißes schaumiges Inneres, das nun mit spitzer Zunge und genussvollem Schmatzen verzehrt wurde.

Harald war seine eben noch so gute Stimmung gründlich verdorben.  

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Heutige Skizzen. Zur Illusion des „rein“ reproduzierten Kunstwerks

Heute fotografierte ich die drei neu entstandenen Skizzen bewusst im fleckigen Licht-Schatten des Balkons. Solche Fotos vermitteln einen lebendigeren Eindruck von der Zeichnung, als wenn sie per scanner oder im Fotolabor reproduziert wird. Sie greifen die Atmosphäre auf, die beim Betrachten des Originals herrscht. Diese Mischform von Zeichnung und Fotografie habe ich zuerst bei den Oliven-Zeichnungen entdeckt, und ich möchte nun den dahinter stehenden Gedanken ein wenig entwickeln und sehen, was künstlerisch dran ist.

Zunächst ein paar unbeschnittete Fotos der heutigen Skizzen, gegen halb sechs Uhr auf dem Balkon aufgenommen. (Anklicken = Vergrößern)

Ich habe dieselben Zeichnungen dann noch mal bei schwachem Tageslicht fotografiert. Auch hier sind natürlich manche Bildabschnitte heller als andere, was zu bläulichen und rötlichen Verfärbungen führt, aber die Kontraste sind geringer. (Anklicken = Vergrößern)

Wenn man die Fotos digital auf Schwarz-Weiß umstellt, tötet man eine wichtige Dimension ab: das Licht, das beim Betrachten der Originale eine meist unbewusst bleibende Rolle spielt. Wer achtet schon auf die Farbklänge, die auf dem Papier und den Linien durch das Licht entstehen? Und doch sind sie immer da.

Es folgen nun drei „bereinigte“ Varianten, bei denen ich die Farbklänge der Originalfotos weggenommen habe, indem ich sie in die Schwarz-Weiß-Bilder  verwandelte, die sie „eigentlich“ sind. Denn ich habe mit Bleistift und schwarzem Fineliner auf weißem Papier gezeichnet.

Normalerweise bekommst du nur solche „bereinigten“ Bilder zu sehen. Ziel einer professionellen Reproduktion ist es ja, ein Kunstwerk „rein“, „an sich“ und ohne störende „Akzidenzien“ zu präsentieren.

Doch es gibt kein Kunstwerk „an sich“. Das „Kunstwerk ohne Akzidentien“ ist eine Illusion. Wenn ich ein Original betrachte, herrschen immer irgendwelche Lichtverhältnisse, die den  Oberflächen des Papiers und der Zeichenmaterialien ihr besonderes Farbspiel aufdrücken und sie überhaupt erst sichtbar machen.

Bei den Schwarz-weiß-Varianten habe ich dieses Farbspiel rausgefiltert. Den umgekehrten Weg gehe ich, wenn ich das Farbspiel, das beim Fotografieren unter Tageslichtverhältnissen immer entsteht, digital verstärke und gelegentlich auch verschiebe.

Wie also sieht das Original „tatsächlich“ aus? Was meinst du?

Skizze mit Bleistift und Fineliner auf weißem Papier, Skizzenblock, 23.3.2019

 

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Meins und eine Empfehlung

Meine Empfehlung zuerst. Eines der schönsten Blogs, das ich kenne, ist das von Beke Rode, „Hier und Jetzt“. Heute findet ihr dort einen Eintrag über das gigantische Naturkundliche Museum von Wien – zugleich ein Aufschrei gegen die Zerstörung unserer Mitkreatur. Lest und schaut, unbedingt auch die Fotoshow.

Beke Rode, Hier und Jetzt

Meins ist dagegen nur Kleinkram, aber nun: es ist meins, es ist mein Tagebuch. Und ich zeige gern das, was ich so treibe, was mir entgegenkommt, was ich mir dabei denke. Vor allem aber ist das Gezeigte  lebendig und fristet nicht sein Dasein als Leiche in pompösen Gebäuden, wo Kinder gelehrt werden, es anzustarren und zu verhöhnen.

Gestern also fotografierte ich u.a.  rötliche Kätzchen an einem von gelber Flechte überzogenen Baum. Heute sah ich bei Agnes, dass es sich womöglich um Erlenpappelkätzchen handelt, von deren Existenz ich bisher nichts wusste.  Diese Baumart, so las ich bei Tante Wikipedia nach (gelobt sei, dass sie nach einem Streiktag wieder da ist!), stammt aus China, wo sie an den Ufern der großen Ströme, aber auch bis hoch ins Gebirge wächst. Ist dies der Baum? Die Kätzchen sind viel fülliger als die von Agnes gezeigten, aber die Farbe stimmt.

Ein anderer Baum, die Pinie, hier heimisch, ist gegenwärtig dabei, seinen Blütenstaub zu verstreuen – zur nicht geringen Verzweiflung der Hausfrauen und Autobesitzer, auch die Allergiker und Asthmatiker haben eine schwere Zeit. Ein kräftiger Wind hilft der Pinie bei ihrem Werk. Als ich die Bewegung der Zweige mit den aufgesteckten Blütenkerzen videoskopieren wollte, um euch ihren Tanz zu zeigen, ließ der Wind nach, doch ein wenig Bewegung ist noch zu sehen.

Am „Reinen Montag“, wenn die Fastenzeit beginnt, lassen die Menschen Drachen steigen, die hier Adler heißen – ich berichtete davon. Nicht alle Adler kehren zurück. Manche verlieren sich im Blau des Himmels, andere verfangen sich in den hohen Bäumen, und die Kinder müssen ohne sie den Heimweg antreten. Pech gehabt!

Der Syngrouwald, der hier in Maroussi mein täglicher Auslauf ist, ist von einer Mauer umgeben. Gut so, denn nur dadurch wurde er gerettet. Gestern aber war ein Stück Mauer eingebrochen, dort, wo sie das öffentlich zugängliche Gelände  von einem ebenso schönen privaten trennt. Immer starrte ich hinüber, sehnsuchtsvoll. Gestern stieg ich über die eingestürzte Mauer und war auf der anderen Seite. Gerne wäre ich hineingewandert in diese mir unbekannte Wald- und Wiesenlandschaft, aber das traute ich mich dann doch nicht.

Schön ist es freilich auch auf der erlaubten Seite der Mauer. Ich zeichnete nicht nur zwei große alte Mandelbäume, sondern fotografierte auch die Verzweigung oberhalb des niedrigen Stammes. Durch die Astgabel schaut man auf weniger eindrucksvolle Mandelbäume der Plantage.

Weg durch Mandelbäume

Am Abend dann ging es mit Freunden in eine Taverne in unserer Nähe. Sie heißt „Afthereta“ – „die ungesetzlich Gebaute“, denn das ist sie. Sie wurde vor vielen Jahren ohne Baugenehmigung errichtet und steht trotz aller Nachbarschaftsproteste immer noch, urgemütlich, gut besucht, mit brennendem Kamin und allerlei Krimskrams an den Wänden. Um Mitternacht schließt sie – als Kompromiss mit den Nachbarn.

Der Fasswein wird in Aluminiumbechern serviert, das noch warme dunkle Brot kommt aus der Bäckerei gleich um die Ecke. „Unser täglich Brot gib uns auch heute“.

 

 

 

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Waldspaziergang heute (drei Skizzen)

Bei einem allein stehenden Baumriesen, eigentlich viel zu groß für den kleinen Block, machte ich zuerst halt. Dann skizzierte ich zwei Wege – der eine führt zwischen zwei großen Mandelbäumen hindurch auf ein Waldstück zu, der andere läuft durch einen Pinienwald mit eng stehenden Stämmen, über denen die Kronen kaum sichtbar schweben. Anklicken = Vergrößern.

Die Zeichnungen habe ich unter schiedenen Lichtverhältnissen fotografiert – hier auf dem Balkon mit Licht-Schatten-Effekten (Anklicken = Vergrößern).

Ich habe die Fotos dann durch Farbverstärkung und -verschiebung, gelegentlich auch durch einen Filter noch einmal verändert. Hier ein paar Beispiele, die ersten drei von normalen, die anderen von absichtlich beschatteten Fotos (Anklicken = Vergrößern):

IMG_6809aa

Weg durch Mandelbäume, farbverstärkt, Syngrouwald, 22.3.2018

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Ergänzendes zum Frühlings-PingPong

Bei unserem letzten Schlagabtausch schickte mir Ulli den Frühling ins Haus: WENN DER FRÜHLING KOMMT … schrieb sie, und ich antwortete:  … „WIRD DER WINTER ZUM AMMENMÄRCHEN“. Dazu setzte ich ein schwarz-weißes Winterbild.

Wie kam ich dazu? Ausgangspunkt war eine kleine Handzeichnung. Ich habe sie durch allerlei Verwandlungen geführt – von Sommerhitze durch Frühlingstage und Winterschnee bis zu extremem Frost. In der Natur läuft der Prozess freilich in die andere Richtung.

Die Menschen meinen ja gern, Herren über die Naturprozesse zu sein und sie getrost auf den Kopf stellen zu können. Das also tat ich nun auch …

 

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Ping-Pong 015

PING 015

Ulli an Gerda → WENN DER FRÜHLING KOMMT …

PONG 015 Gerda

…. WIRD DER WINTER ZUM AMMENMÄRCHEN

„Der Winter – ein Ammenmärchen“. Handzeichnung, digital bearbeitet

 

PING 016 Gerda an Ulli →

SIE VERSTAND ES, AUS TAROT-KARTEN DIE ZUKUNFT ZU LESEN, ABER …

 

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

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Zypressen-Palaver

Kalt und scharf blies der Wind heute von den Bergen. Die Zypressen rückten näher zusammen. Was sie wohl besprachen? Ich sah zwar ihre Zweige in wilder Bewegung, konnte ihre Rede aber nicht verstehen. Ich nehme an, sie stehen immer noch dort, nun in der windigen Mondnacht, wiegen ihr Haupt und lassen ihre kleinen Kugelfrüchte silbern klingen.

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