Es geht weiter mit meinen April-Kalenderzeichnungen, die ich unter ein Thema gestellt habe: „Emanzipation geometrischer Elemente“. Ich zeichne erst ein ziemlich realistisches Stillleben und wähle dann geometrische Elemente oder auch nur Bruchstücke von Umrisslinien der Zeichnung aus, übertrage sich frei auf die nächste Seite und gestalte sie farbig aus.
Dieses Mal ist es ein Stillleben auf unserem Teewagen. Die Hauptattaktion ist ein Glas mit Pistazien, daneben gibt es ein anderes mit Walnüssen, ferner eine helle dicke Kerze, ein Tonschälchen mit einer zweiten Kerze und noch dies und das. Der Teewagen ist mit Kacheln mit traditionellen Mustern ausgelegt -wir fanden ihn in einem Altmöbellager in Kalamata, eingeführt aus Bayern. Im unteren Regal liegen Zeitschriften und Broschüren, obenauf „the books journal“.
Die erste Variante zeichnete ich auf die gegenüberliegende Seite.
Die dicken schwarzen Linien zog ich mit Filzstift, der auf die Rückseite und auch noch auf die dann folgende Seite durchschlug. Diese durchgeschlagenen Linien bilden die Struktur der Zeichnung vom 17.4.. Bei der Zeichnung vom 18.4. spielen sie eine untergeordnete Rolle.
Die Ausgangszeichnung und die drei Variationen nebeneinander:




















Ich löste die Bilder von den Pappen, soweit das möglich war, fotografierte sie und hängtew sie zum Durchtrocknen auf. Wahrscheinlich werdee ich sie wegwerfen müssen, denn ich möchte keine weitere Schimmelbildung im Atelier riskieren, Meine Bronchien schrieen schon heute Alarm.


















