Kunstbuch No 8. Alle meine Entchen

Vom Zerschnippeln einiger Seiten des „Economist 2026“ (um die „Durchschnittsmenschen“ daraus zu gewinnen) blieb mir eine Menge Schnittabfall über. Den wollte ich entsorgen und für heute Schluss machen. Doch dann tats mir leid um den bunten Schnipselkram, zumal mir einfiel: Am meisten kann man zwischen den Zeilen lesen! Und siehe da: ich betrachtete die Schnittabfälle, und lauter gleichförmige Zeitungsenten kamen wir entgegengeschwommen.

Ich faltete ein neues Mini-Zine und fing die Enten ein.

Hier sieht man das Deckblatt und das Schlussblatt.

aufgeblättert:

oder auch als Leporello

Immer noch ist eine Menge Schnipsel über, und ich könnte noch viele Bilder draus machen. Aber nun ist mal Schluss!

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Kunstbuch No 7. Durchschnitts-Menschen

Ich nahm heute erneut das dicke Journal des Economist (griechische Version), sonderte  acht Seiten ab und schnitt durch alle hindurch dasselbe Muster. Dadurch erhielt ich acht Sätze verschieden bedruckter, aber der Form nach gleicher Stücke.* Ein ökonomisches Verfahren, dem Economist angemessen.

Daraus legte ich „Durchschnittsmenschen“ – alle aus den gleichen Formen, mit kleinen Varianten – und verklebte sie mit Tesafilm, umrandete sie auch mit Filzstift und malte ihnen Gesichter. Fertig war mein neues Kunstbuch: „Durchschnitt“.

Hallo!

aufgeklappt:

Geht natürlich auch als Leporello.

Tschüß!

*Die Idee zum Stapelschnitt fand ich im heutigen Eintrag von Ule Rolff.

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25 Wochen – ein Objekt: mit der Eule

Wortmans Fotoprojekt: 25 Wochen – ein Objekt: An allen Sonntagen des Jahres denselben Gegenstand in verschiedenem Surrounding präsentieren – das ist die Aufgabe. Mein „Objekt“ ist der Kleine Prinz, den ich bei einer Unterhaltung mit der schriftgelehrten Eule zu belauschen versuchte. Was sie sprachen? Es blieb mir ein Geheimnis. Denn kaum wurden sie meiner ansichtig, stockte das Gespräch, und ich hörte nur ein Gemurmel, das klang wie: „Gleich, mein Freund. Lass sie ihr Foto machen, dann wird sie wieder an ihren Computer verschwinden.“

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Archivbild der Woche: Almuths Schwebfliege

Jeden Sonntag steige ich ins Archiv hinunter, um zu sehen, was ich an einem Tag wie diesem, in anderen Jahren, getrieben und gedacht habe. Diesmal blieb ich gleich beim Vorjahr stehen, erstaunt, dass es erst ein Jahr her ist, dass ich fast täglich Insekten zeichnete. Die meisten Vorlagen fand ich in Bloghausen: bei Gerhard (Kopf und Gestalt), Jürgen (Linsenfutter), Almuth (Natur auf dem Balkon).

Am 15. Februar 2025 übersetzte ich das Foto einer Schwebfliege am Rainfarn, das ich bei Almuth gefunden hatte, in eine Buntstiftzeichnung. Das Foto stammte natürlich nicht vom Februar und auch nicht aus dem Jahr 2025: Almuth hatte es 30. Juli 2023 veröffentlicht. Ich aber fand es passend zu einem offenbar regenreichen Februartag.

Das Zeichnen von Insekten hat mir geholfen, meine Unkenntnis der Insektenwelt ein ganz klein wenig zu verringern. Für mich waren die Gelb-schwarz-Gestreiften Wespen oder im Zweifel auch Hornissen, von Schwebfliegen hatte ich noch nie etwas gehört.

Jürgen und Gerhard bloggen leider nicht mehr. Zum Glück aber gibt es die reichen Archive.

 

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Kunstbuch 6: Gothic novel

Ich riss eine Seite aus der griechischen Januar-Ausgabe von The Economist, in der die Ereignisse des laufenden Jahres „vorausgesagt“ werden, und bastelte mir daraus das nächste Mini-Zine.

Was lag näher, als die Seite des britischen Journals in eine Gothic Novel (Schauergeschichte nach britischem Geschmack) umzugestalten? Da die Seite zum größten Teil aus Text und nur zu einem geringen Teil aus einer farbigen Fotografie besteht (es geht da um „seltene Erden“), nahm ich außer dem dicken schwarzen Filzstift und dem gelblichen Klebeband auch ein paar Buntstifte zur Hilfe.

So sieht das Heft von außen aus:


Die inneren Doppelseiten:

Einzeln betrachtet:

 

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Impulswerkstatt 3. Foto, sowie Kalenderblätter 12-15/2

Myriade, Impulswerkstatt, Foto 3

Nach den Blüten gehts erneut weiter mit Naturalien: Knoblauch, Tomate, Gurke und Banane geben sich die Ehre. Schuld daran bist in gewisser Weise du, Myriade, mit dem dritten Foto der Impulswerkstatt (Gurke und Rotkohl), denn es wird Zeit, mich drum zu kümmern, bevor der Monat vorbei ist. So verließ ich die lieblichen Blumen zugunsten des gesunden Gemüses.

Wie du siehst, ist es das Kalenderblatt 15/2. Gestatte, dass ich die anderen drei dazustelle. Die Banane ist natürlich kein Gemüse, aber sie ist immerhin ebenfalls krumm, sogar krummer als die Gurke. Insofern darf sie hier zu Recht erscheinen.

Die anderen beiden sind Gemüse und brauchen sich nicht zu rechtfertigen.

Wieso sind die Fotos so blaustichig? Das Papier ist weiß! Hier noch mal die ganze Reihe, wie sie im Kalenderbuch erscheint:

Die Kalenderblätter sind ein Beitrag zu Christophs Zeichen-Challenge.

 

 

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Kunstbuch 5: Kultur in Kalamata

Nach dem außerplanmäßigen Fritzibuch, das ich an mehreren Tagen zeichnete, nun wieder ein experimentelles schnelles Büchlein mit ausgerissenen Fotodrucken aus der hiesigen Wochenendzeitung „Eleftheria“ (Freiheit), freilich eines früheren Datums, denn heute war ich noch nicht unterwegs. Das Büchlein zeigt verschiedene Angebote Kalamatas und des umgebenden messenischen Landes: Ausstellung – Buchvorstellung – Ausstellung – Fußball – Theater – Musik und Tanz („einmaliges Fest“).

Die inneren Doppelseiten:

Seite für Seite aufgeblättert:

Viel Spaß am Wochenende, was immer du auch vorhast!

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Das Fritzi-Kunstbuch: Katzenminiaturen.

Die letzten Tage habe ich ein Mini-zine mit Szenen aus dem Leben unserer Fritzi gezeichnet. Der Vorschlag kam von Antje (Kunstschaffende). Fritzi ist natürlich viel hübscher, als ich sie zeichnen konnte. Aber sie sieht großzügig darüber hinweg. Hauptsache, ich kümmere mich um sie.

Offenbar habe ich nicht genau gefaltet, denn das Buch öffnete sich beim Fotografieren an Stellen, wo es das eigentlich nicht sollte.

Daher verklebte ich die Längsseiten mit einem Klebeband. Könnte natürlich besser sein.

Auf dem Umschlag vorne sieht man Fritzi im Mai 2022 mit ihrer Mama Prikipessa. Sie war schon als Baby eine sehr besondere Katze. – Den Umschlag hinten ziert ein Bild von ihrer Lieblichsbeschäftigung: schlafen. Dazwischen entfalten sich Szenen vom Jugendalter über Mutterschaft bis zur Hausdame.

 

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Kunstbuch 4: overall-Zeichnung und Kolorierung

Dieses Mal habe ich über das das DinA4-Kopierpapier hinweg mit einem Filzstift gezeichnet und erst dann gefaltet. Die einzelnen Seiten habe ich schwarz gerahmt und die zwischen den Linien entstandenen Felder farbig ausgefüllt. Aber seht selbst.

Das Min-zine aufgeblättert. Da erkennt man trotz der Einzelrahmungen, dass die Linien über das ganze Papier laufen.

Die Blätter einzeln:

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Kunstbuch 3: Zeitungsgeschichten

Nach dem gestrigen Zeichnen wieder zu Hause, setzte ich mich an den brennenden Kamin. Da lag ein verschontes Zeitungsblatt. Ich holte eines der schon gebastelten Minizines (die verkleinerte Form von Megazines, danke Jürgen!), eine Rolle Klebeband und den dicken Filzstift und zerriss oder zerschnitt das Zeitungspapier, wobei ich die farbige Reklame bevorzugte. Ist schön bunt geworden!

Das Ergebnis Blatt für Blatt:

 

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