Kunstbuch 31: Bebilderte Geschichte fortgesetzt (1)

Gestern las ich im Newsletter von Vera Lengsfeld den Artikel Teheran, 1953: Der Putsch, der die Ölpolitik veränderte des indischen Journalisten Shoumojit Banerjee, exzerpierte ein paar Textstellen und illustrierte sie mit Portraits der Protagonisten (hier). Heute kommt nun die Fortsetzung. Allerdings bin ich wieder nicht bis zum Putsch gegen Mossadegh gekommen, mit dem alle heutigen Erzählungen anfangen. Die Vorgeschichte hat eben auch eine Vorgeschichte, die ich kaum kannte. Und so blieb ich erneut in der Vorgeschichte der Vorgeschichte des heutigen Dramas stecken.

Ich bereicherte meine Lektüre durch Abschweifungen ins internet und exzerpierte auch kurze Abschnitte aus Wikipedia, um das Bild abzurunden. Die Portraits fand ich ebenfalls bei Wikipedia.

Die gestrigen Seiten….

und die Forsetzung: Kunstbuch 31

Aufgeblättert:

zum Lesen einfach draufklicken.

Es wird sicher noch weitere Fortsetzungen geben.

 

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Kunstbuch 30: Bebilderte Geschichte

Die Idee war, ein Mini-Zine über meine Lektüre in den sm über die erschreckenden Ereignisse im allzu Nahen Osten zu machen. Und so sieht auch das Deckblatt aus: Von einem, dem Hören und Sehen vergeht

Doch schon beim ersten Artikel, den ich anklickte, blieb ich hängen. Er ist von einem indischen Journalisten namens Shoumojit Banerjee, zuerst erschienen in ‚The Perfect Voice‘ (Mumbai), ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht von Vera Lengsfeld. Er trägt den Titel Teheran, 1953: Der Putsch, der die Ölpolitik veränderte.

Ich las also, machte kurze Exzerpte, suchte Abbildungen der Hauptakteure im Internet. …

Natürlich ist das Heftchen viel zu klein, um mehr als die Vorgeschichte des heutigen Dramas aufzunehmen. Die beginnt 1901 und endet 1953. Mein Heft reicht sogar nur bis 1925. Vielleicht mache ich noch ein zweites und drittes Heft, das uns näher an die Gegenwart heranbringt. Lust dazu habe ich. Die Informationen prägen sich besser ein.

 

 

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Kunstbuch 29: Garten-Journal

Grau in Grau ist es draußen,und es regnet. Da bin ich froh,  ein farbenfrohes Garten-Zino präsentieren zu können, das ich heute Nacht am Kamin zeichnete. Es sollten eigentlich verrückte Kunstblumen werden – wie die auf der Rückseite, die ich zuerst zeichnete: Baumaterial für genetisch veränderte Blumen. Langsam aber wurden sie wirklichen Blumen ähnlicher. Ich hielt mich nämlich an die Grundformen, die mir aus dem unendlich vielfältigen Blumenreich entgegenkamen: Kelch und Glocke, Stern und Traube…

Auf dem nächtlichen Tisch vor echten Geranien machen sie sich ganz nett.

Ob sie auch aufgeblättert standhalten?

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Monat März: alle Kalenderblätter

Das regelmäßige Zeichnen der Kalenderblätter fiel mir im Monat März schwer. Oft zeichnete ich nur aus Disziplin. Viel mehr Spaß hatte ich bei den „Kunstbüchern“, und auch das „Frühlingszeichnen“ sowie das Zeichnen nach Modell zog ich vor. Hinzu kam die Reiserei zwischen Mani und Athen.  Daher habe ich manchmal große Lücken gelassen, die ich nachträglich füllte und dabei auch auf Fotos zurückgriff.

Dennoch möchte ich das Zeichnen der Kalenderblätter beibehalten. Ich werde mir auch für den nächsten Monat ein Thema setzen, bin noch am Überlegen. In diesem Monat waren es Landschaften/Natur. Manches ist auch auf dem Balkon in Maroussi entstanden.

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Trommelwirbel! Kater Lin ist zurück!

Gestern hatte ich mich entschlossen, mich in den Verlust von Kater Lin zu schicken, heute trommelte er an die Glastür und verlangte Einlass. Vor dreieinhalb Wochen war er verschwunden.

Er ist halb so schwer wie vorher, aber gesund und munter, ein bisschen nervöser und schreckhafter, sehr hungrig, und er ließ mir keine Zeit, seinen Napf zu holen. Nun hat er es sich auf meinem Schreibtisch neben dem Computer bequem gemacht und schaut auf meine tippenden Finger.

Weniger begeistert ist Fritzi, die ihre Alleinherrschaft im Haus genossen hatte und ungehalten ist. Als ich sie streichelte, biss sie mir sogar leicht in den Finger. Sie geht umher und „wedelt“ ärgerlich mit dem Schwanz. Jetzt sitzt sie auf dem Hocker und putzt sich, anstatt auf ihrem gewohnten Platz auf dem Schreibtisch zu liegen. Tja.

Ich musste vorhin noch mal weg, und Lin spazierte hinter mir her. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihn auf dem Arm zurückzutragen.

Hier ein paar Fotos von Lin, der sich auf der Mauer rekelt, um von mir gestreichelt zu werden.

Oh. er ist zwar ein Schreihals, aber ich freue mich sehr, dass es ihm gut geht und er zurückgefunden hat! 🙂 🙂 🙂

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Dienstags-Drabble: Mach dir ein Bild

Die Wörter, die  Wortman fürs Dienstas-Drabble vorgegeben hat, sind diesmal:

Pigment – lustig – Glut

Mein Beitrag dazu, wie immer kata-strophisch gereimt:

Friedenstaube in Nöten

Mach dir ein Bild

Nimm die Pigmente, mische sie dir

Ganz nach dem eignen Ermessen!

Willst du sie alle? Reichen dir vier?

Bist auf Schwarz-Weiß du versessen?

Mal dir ne Glut, die wird niemals erlöschen

Mal dir nen lustiges Festzelt am Main

Mal dir nen Tümpel bewohnt von den Fröschen

Mal dir Gewimmel, mal dich allein.

Mal dir nen Frieden, mal dir nen Krieg

Male dir Bomben zuhauf

Mal dir in jedem Falle den Sieg.

Und freu dich schon drauf.

Alles ist möglich, alles erlaubt

Mache dir gar keine Sorgen!

Was einmal Bild war, das wird auch geglaubt

Und wenn nicht heute, dann morgen.

Glücklicher Ausgang

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Kalenderblätter, 25-31 März: Landschaft der Mani

Die Blätter des März sind nun gezeichnet. Manches zeichnete ich vor der Natur, anderes trug ich später nach Fotos nach. Ich denke, man erkennt den Unterschied.

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Kunstbuch No 27: mit Klebestreifen Strukturen anlegen

Gestern abend am Kamin (ja, es ist auch hier noch sehr kühl, wie zünden jeden Abend den Kamin an) habe ich wieder ein Mini-Zine zusammengebastelt. Ich wollte abstrakt bleiben und gab daher für die Zeichnung nur eine Struktur aus Klebestreifen vor.  Mit dem schwarzen Filzstift und den gelblichen Klebestreifen entstand eine abstrakte Bildserie in Mini-Format.

Leider ist die fotografische Wiedergabe sehr schlecht, die Klebestreifen sind kaum zu erkennen.

Ich habe das Mini-Zine dann noch weiter bearbeitet. Bei drei Bildern habe ich das Gelb der Klebestreifen verstärkt, so dass sie nun gut zu erkennen sind. Allerdings kommt das Schwarz und Weiß der Zeichnung auf dem Foto blaustichig heraus.

Bei zwei Bildern habe ich darüberhinaus den Hintergrund blau eingefärbt.

Drei Bilder, darunter auch das Deckblatt, habe ich mehrfarbig gestaltet.

So sieht das „Kunstbuch 28“ jetzt aus.

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Morgenspaziergang

Ich bin eine Eule und schlafe meistens bis in die Puppen. Heute aber, als ich um 7 Uhr (nach der Uhr war es acht) wach wurde und aus dem Fenster sah, brachte ich es nicht über mich weiterzuschlafen.

Blick aus den Fenstern – hinüber zu den Bergen, über denen die Sonne aufgeht: Das schräg einfallende Licht zeichnet alles weich. Die goldenen Blattknospen  des Granatapfelbaums leuchten auf.

Blick hinaus zur hinteren Terrasse und hinunter zum Meer:

Blick in den Vorgarten, der Stamm der riesigen Pinie fängt schon die Sonnenstrahlen ein.

Ich ziehe mich leise an und mache mich auf den Weg zum Meer. Zuerst geht es durch die nachbarlichen Olivenhaine.

An der Strandstraße ein Orangengarten und ein noch kahler Baum, der Pfad hinunter zur Steilküste voller Blüten.

Einer roten Anemone schaue ich ein Weilchen zu, wie sie leise erzittert und sich ihre herabhängende halb geschlossene Blüte zu öffnen beginnt, als das Sonnenlicht sie berührt.

Das eiserne Geländer der Treppe zum Meer ist nass und eiskalt, die letzte Stufe ist unterspült, ich habe etwas Mühe, hinunterzuklettern. Der Strand ist voll Geröll und um diese Zeit menschenleer. Die Anrainer haben die Gerippe der vor Jahren gefällten Tamarisken in ihren geschützten Privatbereich geschleppt und dekorativ aufgestellt. Eine Knoblauchstaude haben sie an einem Stock hochgebunden. Der Zugang zur uralten Kapelle ist gesperrt. All das ist liebevoll gestaltet, aber mich ärgert die schleichende Privatisierung der Bucht doch ein wenig.

Ich erwähne das nur der Vollständigkeit halber. Meinen Genuss am makellosen Morgen beeinträchtigt es nicht.

Auf dem Rückweg macht sich bemerkbar, dass ich kein jugendlicher Springinsfeld mehr bin. Und so bin ich froh, als ich das Tor zum Vorgarten öffne, wo mich die beiden halbwüchsigen goldweißen Katzengeschwister erwarten. Zeit zum Füttern!

Inzwischen hat es sich wieder zugezogen und es donnert.

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25 Wochen – ein Objekt: Der kleine Prinz im Größenvergleich

Das von Wortman initiierte Fotoprojekt fordert, jeden Sonntag im Jahr ein Objekt in unterschiedlichem Surrounding zu fotografieren. Meine Wahl fiel auf die kleine Blech-Skulptur des Kleinen Prinzen.

Der Kleine Prinz ist, wie sein Name sagt, klein. Aber wie klein ist er eigentlich? Er hat eine große Liebe zu einer Rose, die passt in ihn rein – also kann er doch nicht winzig sein, oder?

Hm. Ich gehe in die Hocke und fotografiere ihn noch einmal.

Na also. Ich sagte es ja: Sooo klein ist er nicht. Die hübschen Knopspenköpfchen schauen ihn an und staunen: sooo groß! Und sie beeilen sich, um wachsend und aufblühend möglichst bald seine Größe zu erreichen…

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