Nun kommt schon der 4. Hut-Beitrag von mir, liebe Myriade, denn ohne die „Denkhüte“ von Edward de Bono würde hier etwas fehlen. Im Februar 2022 schrieb ich dazu eine abc-etüde mit langem Vorspann (hier), auf den ich verweisen möchte. Denn da steht alles Notwenige zu diesen Denkhüten.

Hier nur so viel: Teilnehmer einer Gruppe können sich oft schwer verständigen, weil sie ganz verschiedene „Denkstile“ haben. Einer redet von Sachverhalten, der andere von Werten, einer möchte seine Gefühle einbringen, der andere mag das gar nicht und fordert klares analytisches Vorgehen, der eine sieht alles schwarz, der andere neigt zu Optimismus.
Alle unter einen Hut zu bringen, ist verdammt schwierig. Und so kam de Bono auf die Idee, die Teilnehmer eines Gruppenprozesses nacheinander sechs verschiedene Hüte aufsetzen zu lassen – ein Spiel, das bei Manager-Fortbildungsseminaren in den 80er Jahren sehr beliebt wurde.

Aus dem großen Arsenal behüteter Schnipselfiguren wählte ich sechs aus, um die Manager und Managerinnen mit je einem Hut abzubilden.

der blaue Hut – wie der blaue Himmel – besagt: jetzt geht es um das „große Bild“, um den momentanen Stand im Entscheidungsprozess.
der weiße Hut – wie das unbeschriebene Blatt – besagt: analytisch vorgehen, welche Fakten sind bekannt, was braucht es noch.

der rote Hut – wie das Feuer – besagt: deine Gefühle und Meinungen sind gefragt.
der schwarze Hut – advocatus diaboli – besagt: Kritik, Risiken und Schwarzmalerei sind jetzt dran. (Gerdas Schnipsel)
der gelbe Hut – wie der Sonnenschein – besagt: schau auf die Chancen! das best-case-Szenario, wie sieht das aus? (Myriades Schnipsel)
der grüne Hut – wie das Pflanzenwachstum: Neue Ideen, Querdenken, Kreativität bitte! `(Brunis Schnipsel)































