Am Kamin. Abwanderung der Bildelemente

Hier nun noch die Bearbeitung der schwarz-weißen Erstfassung der heutigen Zeichnung (Büchereule vor dem Kamin). Diesmal gibt es keine Spiegelung wie beim Andenkenladen, keine freundliche Verdoppelung und Verdreifachung, keine Konzentration nach Innen. Ganz im Gegenteil: die Bild-Elemente streben auseinander. Ich musste an den „Aufstand des Aquädukts“ denken, den Paul Klee 1937 malte. Das Konkurrenzdenken hat alle erfasst, Bindungen lösen sich auf. Bild, Boote, Eule, Becher, Vase, Rose –  verlassen den ihnen zugewiesenen Platz und machen sich auf die Socken, jeder für sich, um einen Platz an der Sonne zu finden. Am Ende ist jeder allein.

Schlussbild

Morgen reisen wir nach Athen. Dann ist erst mal Schluss mit dem Kamin und dem runden schwarzen Gartentisch.

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Kaminszene (tägliche Zeichnung und Transformation eines Fotos)

Noch einmal, mit schnellem Filzstift diesmal, hab ich das schwarze Tischchen mit einem Stillleben drauf gezeichnet. Die Büchereule, sonst auf dem Kaminsims stehend, ließ sich herab, nachdem ich zwei Bücher als Lockmittel einsetzte (Aristoteles). Sonst dasselbe wie gehabt, nur dass jetzt die Kaminecke mit Gemälde und Booten den Hintergrund bildet.

 

Natürlich beließ ich es nicht bei dieser Schwarz-Weiß-Fassung, sondern überging sie mit drei andersfarbigen Filzstiften: Geld, Rot, Blau. Denn Kinder jeden Alters müssen spielen.

Wie bei den gestrigen „Hybriden“ machte ich mich auch heute daran, ein Foto der Szene sukzessive mit Teilen der Zeichnung zu „überkleben“, bis zuletzt die Zeichnung übrigbliebe. Links zeige ich immer das Originalfoto, rechts, wie das Foto sukzessive durch Elemente der Zeichnung ersetzt wird.

a) zentrale Szene ausgetauscht

b) Gemälde und Boote ausgetauscht

c) Hocker und Kaminummauerung ausgetauscht

d) Tisch-Unterteil und Kaminöffnung ausgetauscht, Kamin berichtigt, Kontraste verstärkt

e) Originalfoto und Oiginalzeichnung

 

 

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Montag ist Fototermin: Tito im Licht, Zeus, Schnickschnack-Lädchen.

a) Tito im Licht (Durchgang zum Strand von Paliohora, Januar 2020)

Er sieht hier ein bisschen gedrungen aus, leider, in Wirklichkeit ist er viiiiell schöner. Warum musste er sich auch wegdrehen? Es war eine so schöne Szene.

(b) Spurensuche (Feldweg Megali Mantinia, Januar 2020)

An den Hängen der Olivenhaine lagen einzelne weiße leere Plastiksäcke für Dünger herum. Ich ärgerte mich ein bisschen, wunderte mich aber nicht weiter. Denn schließlich lassen die meisten liegen, was sie nicht mehr brauchen können. Bis ich mitten in der Pampa auf eine Ansammlung von Plastikstreifen stieß, die offenbar von den Säcken stammten. Das war mir dann doch zu bunt. Ich ging hin, um sie einzusammeln. Da sah ich, dass die Streifen, leicht verweht, ein Wort bildeten: ΖΕΥΣ (ZEUS). Den alten Gott hatten sich anscheinend ein paar Jugendliche als Code für ihre Schnitzelljagd erkoren. Ich kam ins Sinnieren. Was ist uns ZEUS, einst Weltenherrscher, heute, gibt es ihn, sollten wir ihn ehren? So viele Feen, Wichtel, Geister feiern im Bewusstsein der modernen Menschen Auferstehung, warum nicht auch die gewaltigen Titanen, die griechischen Götter, die so viele Dichter inspirierten? Vielleicht hilft der Gott ja auch in Sachen Klimawandel? Wetter war ja seine Zuständigkeit – wie übrigens auch die anderer Höchstgötter, etwa Jehova.

(c) Asiatisch-afrikanischer Krimskrams-Laden (Kalamata, September 2019).

Frau Wildgans möchte gern einen Kramladen der Art haben, wie ich heute Nacht einen kreierte. Also kramte ich Fotos von einem Laden in Kalamata heraus – nicht ganz so eulig, mit weniger Büchern, aber mit herrlichem Schnickschnack. Die liebenswerte griechische Besitzerin ist mit einem Ägypter verheiratet, daher.

 

 

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Der Andenkenladen (digital bearbeitete Zeichnung)

Meine heutige Zeichnung habe ich noch mal gründlich digital bearbeitet. Und so entstand ein Andenkenladen, in dem Eulentassen, künstliche Blumen, Bilder, Bücher und alte Gravouren wie diese verkauft werden.

Der Andenkenladen. digital bearbeitete Zeichnung. 2020-01-26

 

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Tägliche Zeichnung und ein wenig Hexerei.

Heute nahm ich mir wieder Zeit für eine gründlichere Zeichnung. Das Motiv änderte ich nur wenig: wieder die weiße Kugelvase mit den weißen Rosen und der künstlichen Stechpalme, wieder der Eulenbecher und die eine verbliebene Mandarine auf dem runden schwarzen Tisch. Dazu kamen diesmal eine Lokalzeitung, ein Büchlein, ein Heft, meine Brille.

Den Raum nahm ich diesmal größer, denn ich wollte das „Eulengitter“ des Fensters mit dem Eulenbecher in Beziehung setzen – eine Idee, die durch die gestrigen Experimente (letzte Version) entstand. Dadurch kam auch ein Gemälde von mir mit ins Bild.

Wie gestern fabrizierte ich auch heute „Hybride“. Dafür machte ich ein Foto des Motivs, das ich entfärbte. In dieses Schwarz-Weiß-Foto fügte ich sukzessive Elemente der Zeichnung ein. Links siehst du immer das SW-Foto, rechts dasselbe Foto, aber mit sukzessive mehr eingeklebten Elementen der Zeichnung, bis schließlich das Foto der Ursprungszeichnung gegenübersteht. Die habe ich nicht nach dem Foto, sondern direkt vor dem Motiv gezeichnet. Das Foto machte ich erst hinterher, ungefähr aus demselben Winkel. Hab Spaß!

(a) gezeichnete Blume-Fenster-Becher hinzugefügt

(b) plus gezeichnete Gemälde-Buch-Heft-Brille-Mandarine

(c) plus gezeichnete Zeitung

(d) Ursprungs-Zeichnung.

 

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Hybride (tägliche Zeichnung und Foto-Zeichnung-Montage)

Ich kam dieser Tage nicht viel zum Zeichnen, die tägliche Skizze schaffte ich aber doch. Heute war es erneut die weeiße Kugelvase, diesmal mit zwei frischen weißen Rosen aus dem Garten, einer Mandarine und einem Eulenbecher.

Ich machte dann noch ein Foto von meinem Motiv, das mir gefiel. Und so kam mir die Idee, mir ein Beispiel an der experimentellen Haltung der modernen Genetik zu nehmen und Hybride aus Fotografie und Zeichnung zu schaffen.

Fotografieren – Ausschnitt von Foto und Zeichnung wählen – Ausschnitt entfärben – Zeichnung und Foto nebeneinander montieren: das waren die ersten Schritte, von denen ich jetzt nur den ersten und letzten zeige:

 

Dann fabrizierte ich zwei Hybride. Ich bin keine besonders sorgfältige Ausschneiderin, mir kommt es vor allem auf den Gedanken an, den ich mit den beiden Bildern illustriere.

(a) Einmal verwandle ich die Schwarz-Weiß-Zeichnung nach dem Einkleben von Fotoelementen in ein farbiges Bild, (b) das andere Mal verwandle ich das Farbfoto nach Entfärben und Einkleben von Elementen der Zeichnung in ein Schwarz-Weiß-Bild.

a) ausgeschnittene Fototeile auf die Zeichnung kopiert – drei Schritte:

 

b) ausgeschnittene Teile der Zeichnung ins entfärbte Foto kopiert.

Na, welche Züchtung gefällt dir besser? (a) die Zeichnung mit hinein kopierten Fotoelementen – farbig, oder (b) das Foto mit hineinkopierten gezeichneten Elementen – schwarz-weiß c) keine von beidem.

 

 

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Artemissia im Taygetos-Gebirge (Fotogafien)

Eigentlich wollten Magda und ich heute tiefer ins Gebirge fahren, aber ein großer spitzer Stein beendete unsere Fahrt mit einem Knall. Ein Vorderreifen von Magdas Autos war zerplatzt. Steinschläge gehören auf der alten Chaussee, die von Kalamata nach Sparta führt, fast   zur Normalität. Wartend auf den Mechaniker von der Straßenhilfe, änderten wir unsere Pläne. Wir würden mit dem Ersatzreifen keine Fahrt in die Berge riskieren, sondern lieber in einer gemütlichen Taverne speisen. Gesagt, getan. Neben dem großen Kamin, an einem Fenster mit fein geklöppelter  Blumengardine sitzend, genossen wir Ruhe und leckeres Essen.

Danach machte ich einen Verdauungsspaziergang und besah mir das Dorf Artemissia von oben. Es lag noch in der Sonne, während die steilen Berghänge meinen Weg schon in Schatten hüllten. Die Straße macht dort eine weite Kurve,  und so konnte ich das Dorf von verschiedenen Positionen aus fotografieren.

Hier eine Panorama-Aufnahme.

Diese Bergdörfer, die vom Verkauf ihrer Produkte leben – Honig, Nüsse, Kastanien, Kirschen, Käse, Gastwirtschaft…. – , sind auf Durchreisende angewiesen. Seit Eröffnung einer Autobahnstrecke nach Sparta wird die alte Landstraße wenig befahren, Unwetter führen zu Bodensenkungen und Steinschlägen, und langsam droht die Straße zu zerfallen. Nun gibt es zwar Pläne, sie zu sanieren, es gibt sogar schon eine Ausschreibung, aber werden die Bewohner standhalten, oder werden sie aufgeben müssen wie so viele andere, die bereits abgewandert sind?

Ein anscheinend bodenlose kreisrunde Loch mitten auf der Fahrbahn schien mir fast symbolisch für die Situation der Menschen hier zu sein.

Aber ich will nicht schwarz sehen. Also folge ich lieber dem Stamm einer hoch ragenden Platane hinauf ins bodenlose Himmelsblau.

IMG_1813

 

 

 

 

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abc-etüde: Papierne Kata-Strophen mit Tiger und Schaf.

Der Papiertiger ist los! Donka von Only-bats-can-hang hat ihn in die Arena der Etüden getrieben, begleitet von den zwei harmlosen Wörtern „belanglos“ und „plätschern“. Danke, Donka, danke Christiane! – Kurz vor der Ankündigung der neuen Wörter war mir der Papiertiger schon über den Weg gelaufen – es ging um die Libyen-Konferenz in Berlin. Ich schriebs bei Christiane im Kommentarstrang. Seither kriege ich den Zusammenhang  nicht mehr aus dem Kopf.

Papierene Utopie

Dem Papiertiger an der Spree,
dem taten seine Beinchen weh.
Zwei Beine waren in Kaki
Das erste nackt, das vierte Knie
War fast gebrochen, arg geknickt,
das hat den Tiger sehr gezwickt.
Auch hing die Zunge aus dem Maul
So durstig wie ein alter Gaul,
Hat lange nicht mehr nix gesoffen
nur immer neue Leut getroffen.
Und hört ers plätschern wie vom Quell
So sind es nur die Herren: „Well“
So sagt der eine, let us do it“
Der andre sagt: „So kriegst die Kuh nit
Vom Eise runter“, und der Dritte
Der schweigt gleich ganz, wie es so Sitte
Im Lande, wo man lieber schießt
Als laue Friedenspakte schließt.
Der vierte sprach: Pardon, messieurs
Wenn ihr nicht spurrt, sag ich adieu!“

Und worum gings? Wer war der Täter?
Wer war der Gute, wer Verräter?
Wer sprach mit wem warum worüber?
Belanglos war’s, und trüb und trüber.
Doch plötzlich kam ein Schaf daher
Das passte unsren Herren sehr.
„Das Schaf ist meins“, so sprach der Zweite
„Mais non, Monsieur, auf jener Breite
Sind wir die Herren, s’il vouz plait!“
Das Schaf das sagte nur „bä bä!“
Der erste meinte, „Let us give it
To little Tiger may he eat it.“
Der dritte schwieg, das Schaf das kannt er
Es war ein engstens ihm Verwandter.

Die Sache ginge übel aus
Wär da nicht unser roter Klaus
Der Klaus der hob die große Scher
Als wie ein mächtig Schießgewehr
„Ich kenne eure üble Tücke!
Ich schneid euch alle gleich in Stücke,
dass ihr der Welt nicht schaden könnt.
Ins Feuer dann, dass ihr verbrennt!
Das Volk, das brav die Fahnen schwenkt
Und so wie seine Herren denkt,
Das ist vorbei, das ist zu Ende
Jetzt endlich kommt die große Wende!
Ihr Papiermännchen, Papiertiger
Das Schaf, ihr Leute, ist der Sieger!“

300 Wörter

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Im Garten (Schattenbilder und tägliche Zeichnung)

Nachdenklich spazierte ich heute im Garten herum, der vom späten Januar-Frühlingslicht lieblich belebt war. Die Blätter der Olivenbäume spielten und funkelten, der nun kahle Aprikosenstamm warf sein Geäst als malerischen Schatten an die Hauswand, ein paar gelbe Kleeblüten leuchteten zwischen dem sprießenden Grün, die Sonne wärmte angenehm, ein Lüftchen fächelte mir Düfte zu, auch ein paar Vogelstimmen ließen sich vernehmen.

Nachdenklich war ich, denn eine kunstliebende Freundin hatte zu https://gerdakazakou.com/2020/01/20/montags-ist-fototermin-koenigskerzen-und-oliven/ etwas verzeifelt kommentiert: „Es ist mir seit Jahren eine Frage, warum man Natur abbildet, wo sie doch so viel vollkommener ist.“ Zwar bewundere sie meine Geduld und Hingabe, aber! „Es ist ja die pure Oberfläche der Dinge, die zur Darstellung kommt…. Also was vermag die Malerei noch, nachdem wir fotografieren können?“

Einer lieben Freundin schuldet man mehr als eine oberflächliche Antwort. Doch mit Worten? Die würden nur neue Worte nach sich ziehen.

Und wie ich so spazierte, dachte ich: Soll doch die Natur zeichnen! und fing mit meinem Zeichenblock Schattenbilder auf. Die fotografierte ich.

Wenn ich so ein Foto ein wenig bearbeitete und die vorhandenen Farben verstärkte, würde sich ein hübsches Aquarell ergeben.

bearbeitet, farbverstärkt

Perfetto! Jetzt noch ausdrucken, am besten großformatig, schön rahmen und mit anderen solchen Wunderdingen in eine Galerie hängen!

Und was kann ich selbst ausrichten, mit meinem schwarzen Stift und dem Zeichenblock? Mit meiner Geduld und Hingabe? Kann es daneben bestehen? Vermittelt es vielleicht doch etwas mehr als die „pure Oberfläche der Dinge“? Und wenn: was?

Natürlich kann ich hier nur ein Foto der Zeichnung präsentieren – und das heißt: ein Foto. Nähergerückt und in höherer Auflösung (bitte anklicken!) lässt sich aber vielleicht doch der Unterschied zur Fotografie verdeutlichen.  Und der besteht meines Erachtens in der besonderen Energie der Zeichnerin, die sich dem toten Ding – der Zeichnung – mitteilt und die die Betrachterin auch wahrnehmen kann .

 

Der Olivenbaum mit der Ziegenglocke, im Hintergrund der Aprikosenbaum und die Schatten an der Hauswand als Foto.

 

 

 

 

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Vasen, Flaschen, Block und Früchte (zwei Zeichnungen)

Zwei sehr unterschiedliche Zeichnungen machte ich heute: auf der ersten drängeln sich die Dinge auf dem Tischchen, die Atmosphäre ist dramatisch und dicht. Für die zweite Zeichnung habe ich einige Dinge entfernt und mich auf die Umrisszeichnung beschränkt.

Die erste Zeichung:

Neu im Stillleben sind die sehr hohe schlanke Flasche (Limonetto), die dunkle Balsamölflasche mit dem Korken, die große bauchige Vase mit Resten halb verblühter Geranien. Das runde weiße Väschen mit der verblühten Rose und der Stechpalme, zwei Mandarinen, mein Zeichenblock und im Hintergrund die Büchereule ergänzen die Szenerie.

Auf der zweiten Zeichnung fehlen die Ölflasche und eine Mandarine. Sonst ist alles an seinem Platz.

Beim Bearbeiten war ich bemüht, die charakteristischen Eigenschaften der beiden Zeichnungen noch mehr zu betonen: das Malerisch-Atmosphärische …

und das Lineare. Im letzten Beispiel spiele ich Verdoppelung und mit linearen Überschneidungen.

 

 

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