Die Märzserie soll Ansichten der hiesigen Landschaften zeigen. Doch wie soll ich sie darstellen? Das Zeichnen soll überall, vor allem auch im Stehen möglich sein.
Nun habe ich zwei Kalenderblätter nur mit Filzstift gezeichnet. Das ist praktisch und gefällt mir. Das Dumme ist: der Filzstift schlägt durch. Also weiß ich nicht, ob ich die anderen ebenso zeichnen werde.
Zwischen den beiden Kalenderblättern liegt die Fahrt von der Mani nach Maroussi, einem nördlichen Vorort von Athen.
Am 1. März zeichnete ich einen dicken runden Olivenbaumstamm mit einem Ast, der hinausweist ins weite Land. Ein kleinerer Olivenbaum und ein Busch grüßen freundlich zurück.
Heute, am 2. 3., zeichnete ich, auf dem Balkon unserer Athener Wohnung sitzend, den Stamm der riesigen Pinie, die auf dem Grundstück der Nachbarn steht. Die Äste entlang des Stamms sind zum großen Teil abgesägt. Nur ein langer Ast zeigt wie trauernd nach unten. In der Ferne wird waldiges Gebiet sichtbar, dahinter die Ausläufer des Parnitha-Gebirges, das von hier aus flach wirkt, dessen höchster Gipfel, der Karambola, aber 1.413 Meter erreicht.



























