Krieg, Krieg und noch mehr Krieg. Um der Lähmung angesichts der Schrecken etwas entgegenzusetzen, setzte ich mich daran, ein 14. Kunstbuch , diesmal mit Bildern von Malern des 20. Jahrhunderts, die den WW1 miterlebten, zu gestalten.

Für den Umschlag zeichnete ich einen Ausschnitt aus Picassos Guernica, angeregt durch Stefan Kraus, der über das Leiden der Menschen und der Tiere weint.
Die folgende Doppelseite zeigt den größten Teil einer Radierung von Otto Dix, Bild X aus seinem Zyklus „Krieg“ (1924).

Es folgt ein Ausschnitt der Radierung „Die Granate“ von Max Beckmann aus dem Jahre 1915. Auf der gegenüberliegenden Seite dann das titelgebende Plakat von Käthe Kolwitz „Nie wieder Krieg“ ((1924).

Die nächste Doppelseite zeigt ein Selbstporträt von Ernst Ludwig Kirchner, der sich 1914 freiwillig zum Wehrdienst meldete, aber schon bald einen Nervenzusammenbruch erlitt. 1938 erschoss er sich wegen der Diskriminierung seiner Kunst.

Die Rückseite zeigt einen Ausschnitt eines Gemäldes on George Grosz mit dem Titel „Die Säulen der Gesellschaft“ (1926).

Ich denke, damit habe ich die wichtigsten Aspekte des Kriegs in Erinnerung gerufen: Leiden der Menschen und Tiere; tote Soldaten beider Seiten sind sich gleich; eine auf Befehl geworfene Granate verstümmelt die Menschen; Verzweiflung des Kriegsfreiwilligen, dem die Augen aufgehen; Kriegstreiber, Ideologen und Kriegsgewinnler aller Parteien.




































