Montag ist Fototermin (1) Bananenblätter (leaves of banana)

Faszinierend finde ich immer wieder Strukturen. Heute waren es die Rippen von Bananenblättern, Lichtspiele im Glas, plastizierte Sesselbezüge in der Taverne.

(1) Bananenblätter im Herbst. Die Fotos lassen sich durch Anklicken weiter vergrößern.

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abc-Etüde: Wie herrlich ist das Künstlerleben!

 

Verschwenden Kunst müde sind die drei Wörter, die Christiane uns zur neuen abc-Runde spendiert hat. Hier meine ersten Kata-Strophen dazu. 178 Wörter habe ich gezählt, statt der neuerdings erlaubten 300.

Wie herrlich ist das Künsterleben

Ein Künstler wirst du, Kläuschen, nicht
So sprach Herr Nolte zu dem Sohne
Und eine Geige kriegst du nicht
Solange ich hier wohne.
Wer Kunst treibt, ist ein Taugenichts
Das wissen alle Leute
Der raucht und säuft bis er erbricht’s
Ihn kümmert nur das Heute.
Er will sich ständig Geld nur borgen
um zu verschwenden, auszugeben
Anstatt für morgen still zu sorgen
Dass seine Kinder besser leben.
So wirst du nicht, schreib dirs hinter die Ohren
Ich werd nicht müde es zu wiederholen:
Ich wünsche meine Worte nicht verloren
Sonst werd ich dir den Hintern blau versohlen.

Der Klaus der hört es und verstohlen
Stiehlt er sich in das Zelt der Schauspieltruppe
Den Vater soll der Teufel holen!
Das „morgen“ ist ihm herzlich schnuppe.
Der Jack der zeigt ihm wie die Fiedel geht
Iwanka schminkt ihn hübsch zum Clowne
Die Traudel ihm ein buntes Kostüm näht
Und küsst ihn, ach, die Süße Braune!
O Saus und Braus und Liebeslust
O Tabakqualm und Saft der Reben!
Der Klaus, der singt aus voller Brust:
Wie herrlich ist das Künstlerleben!

„Der fliegende Teppich“, Legebild

 

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Ein Ausflug nach Koroni

Heute war ich unterwegs. In Koroni wurde ein Verein ins Leben gerufen, der den sozialen Zusammenhalt und zwischenmenschlichen Austausch von Menschen, die am Rande stehen, durch viele Aktionen fördern will. Für mich war es ein Anlass, mal wieder eine  engagierte deutsche Freundin zu besuchen. Mit von der Partie eine griechische Freundin.
Zu dritt schwammen, plauschten und schmausten wir mit Blick auf die gegenüberliegende, „meine“ Küste mit dem hohen Gebirge, dem Taygetos, als Kulisse. Es war herrliches Licht, und natürlich fotografierte ich viel zu viel. Die Auswahl ist mal wieder schwierig.

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Sehr schöne Auswahl, oder?  Aber warum nicht lieber diese? Hm. Auch nicht schlecht. Die letzten vier Fotos zeigen Wandbilder des Gymnasiums, dessen Hof in schulfreier Zeit als Parkplatz dient.

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Zwei Bleistift-Skizzen

Zwei Skizzen im Skizzenbuch – zu mehr bin ich heute nicht gekommen. Das Boot schaukelte dort, wo ich schwamm, dahinter die Küste des „ersten Fingers“ der Peloponnes. Auf das Dach schaute ich in der Taverne. Die Wirtin sah’s und wunderte sich: auch der Sonnenkollektor? Ja, sagte ich, alles was da ist.

Die gesamte Szenerie von einem anderen Platz der Taverne aus gesehen, als Foto:

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Was blüht denn da? Weiße Meerzwiebel und Malve

Viel ist ja jetzt nicht los auf den Feldern. Die Natur wartet auf den starken Herbstregen. Gestern aber regnete es ein klein wenig, und sofort haben die Meerzwiebeln ihre Kerzen angezündet.

Die Meerzwiebel verströmt einen zarten Duft, angenehmes Ziel für Insekten, die jetzt nicht viel Nahrung finden.

Eine andere Blüte hat es bis in den Herbst geschafft. Leider fällt mir der Name des sehr robusten Gewächses nicht ein. Wilde Malve?

Die meisten haben nur noch trockene Samenstände, die freilich auch sehr prägnant gebildet sind.

 

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Die Ereignisse und ihre Interpreten (neue Legearbeit)

Heute haben wir es nur mit zwei Schnipsel-Schablonen zu tun, mit deren Hilfe ich meine Kohlezeichnung anfertigte: eine für die „Ereignisse“ und eine für die Interpreten.

Mit dem Kohlestift umfuhr ich die Schablonen, um ein Gerüst zu schaffen, dann legte ich diese selbst als erste Elemente hinein.

Wie ihr seht, ist auf dem Bild einiges los: In der Mitte hat sich eine Gruppe versammelt, eine Person hat sich etwas abgesondert. Rechts steht eine andere Personengruppe und links stehen zwei Personen Kopf. Die Ereignisse überstürzen sich, besonders im Mittelfeld. Einige liegen bereits am Boden, andere segeln noch durch die Lüfte (sind noch „on air“, wie die Angelsachsen sagen).

Meine Auslegung sieht der Szene sieht so aus:

Wie ihr seht, gibt es noch viel Spielraum für weitere Auslegungen. Habt Spaß!

 

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Heute abend in meiner Bucht: Photoshooting

Im Abendlicht ein Hochzeitspaar, der Fotograf ein alter (junger) Bekannter. Ich mache von fern ein paar flüchtige Skizzen…

dann aber auch Fotos. das Licht ist einfach zuu schön. Mein Hund Tito wartet ehrfurchtsvoll und brav auf das Ende der Vorstellung.

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Verwittertes, Regennasses in der Nordecke

An die Nordseite des Hauses dringt kein Sonnenstrahl. Daher sind die Verwitterungsprozesse andere als im übrigen Garten, der dem Sonnenlicht offen steht.

Verwitterter Ziegenschädel vor dem Atelierfenster.

Verwitterte Stämme des Granatapfelbaums. Der Baum ist sehr hoch gewachsen, um das Sonnenlicht zu erreichen.

Verbeulter Eisenkasten unter dem Feigenkaktus, nach dem Regen. Ihr erinnert euch, ich habe ihn  schon mal gezeigt, als objet trouve.

Nasser Feigenkaktus. Bleiche Blätter, verwitterte Blattverbindungen.

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Nach dem Regen: Der alte Tisch

Vielleicht erinnert ihr euch an die Fotoserien, die Ulli und ich im vergangenen März einstellten? Sie zeigten Spiegelungen von Glasscheiben, die auf meinem alten schwarzen Tisch im Garten gelagert waren. https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/11/sonntagsbilder-12-2018-2/ und https://gerdakazakou.com/2018/03/11/paarungen/. Das Glas habe ich inzwischen längst entfernt, aber der Tisch steht noch, wenn auch mühsam auf nur noch drei Beine gestützt. Die einst schwarze Spanholzplatte ist stark gesprungen, das Innenleben quillt nach außen. Ich mochte sie, bevor sie völlig riss, als Untergrund für meine feinen Bleistiftzeichnungen, zB hier oder hier.

Heute regnete es endlich ein wenig. Ich eilte hinaus in den Garten, der herrlich nach Erde und Kräutern duftete, und fotografierte die Tischplatte, wie sie heute aussieht.

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Kohle-Legebild a la Miro-Calder

Leichtigkeit suchte ich auch heute.  Ich nahm diesmal vier meiner „Schnipsel“ als Schablonen, legte sie auf eine weiße Zeichenpappe (50×70) und zeichnete mehrmals die Umrisse leicht mit Kohle nach.

IMG_2497

Dann entnahm ich nachsinnend und gemächlich meiner Schnipselbox kleinere und ganz kleine Schnipsel und schmückte die Zeichnung damit aus. Es ging mir ums Ausbalancieren vieler sehr unterschiedlicher Elemente. Das Ergebnis ist, so finde ich vom Calder-Miroschen Geist durchweht. Habt Spaß! Anklicken = Vergrößern

Der Amerikaner Alexander Calder (1898-1976) und der Katalane Joan Miró i Ferrà (1893-1983) waren nicht nur Zeitgenossen, sondern haben sich gegenseitig beeinflusst und mehrfach gemeinsam ausgestellt. Ein Ausstellungsplakat von 1953 fand ich im Netz:

 

 

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