Gartenkleinkram mit Granatapfelblütenblättern

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Dora zum ZehntenSechsten: Der Freiheit eine Gasse*

Neben dem großen Irrsinn, über den ich nun schon lange kein Wort mehr verliere, gibt es den kleinen.  Der unterscheidet sich von Land zu Land. Ich lebe im schönen gastfreundlichen Griechenland und muss daher, seit ich 65 wurde, alle drei Jahre, ab jetzt sogar alle zwei Jahre meinen Führerschein erneuern.

Heute bin ich das sechste Mal dran. Mein Führerschein gilt noch bis Sonntag.

Ich stehe am Schalter des Verkehrsministeriums (Dependance Messenien), vor mir ausgebreitet auf dem Tresen allerlei Papiere, vier ärztliche Bescheinigungen, neue Fotos (tja, wir Alten verändern uns eben rasant, drum müssen immer neue Fotos her). Ein frischer Wind vom Hafen bläst sie hier und dort hin, ich halte sie fest, ordne sie neu.

Warum ich nicht den elektronischen Weg wählte? Nun, ich habe es versucht. Leider schaffte es einer der vier Ärzte nicht (es war der Neurologe, dessen Büroraum mit vielen vielen Diplomen gepflastert war), seinen Befund auf meine elektronische Steuerseite zu laden (das neue Wissen ist eben noch nicht überall angekommen), und gab mir stattdessen ein Papier. Somit war der elektronische Weg blockiert. Der papierne Weg war auch versperrt, da die drei anderen Ärzte (Augen, Ohren, Allgemein) ihre Befunde bereits elektronisch eingespeist hatten.

Also ging ich zum Fahrlehrer, der mir vor drei Jahren half (damals musste ich sogar eine neue Fahrprüfung ablegen, aber das entsprechende Gesetz galt nur drei Monate und wurde wieder kassiert). Der riss die diversen Umschläge auf, besah sich die Bescherung, versuchte, das Verkehrsministerium anzurufen, aber da meldete sich niemand, und hob schließlich ratlos die Hände. Er könne leider auch nichts machen.

Nun ist guter Rat teuer. Trostlos marschiere ich zu meinem entfernt geparkten Auto und komme am Laden einer Freundin vorbei. Ich schildere ihr mein Malheur. Da sagt sie die drei großen Freundschaftswörter: ICH HELFE DIR.  Und so steht sie nun neben mir und überträgt Daten auf Formulare, telefoniert mit ihrem Mann, damit er eine Gebühr überweist, die noch fehlt, die Bestätigung von der Bank lässt auf sich warten, jetzt!! Jetzt ist sie da, jetzt ab zur Protokollabteilung….   Dora auf meiner Schulter zappelt.

Der Sekundenzeiger der altmodischen Uhr über dem Schalter rückt bedrohlich vor, gleich wird sie Eins anzeigen. Um Eins ist Dienstschluss. Da hilft auch keine Freundin. „Bitte, Dora, halt die Uhr an!“ flüstere ich. Das Wunder geschieht. Die Freundin kommt vom Protokoll zurück, die Beamtin überreicht mir den ach so wichtigen nun unterschriebenen und abgestempelten Zettel, der sich in 5-6 Monaten in einen neuen Führerschein verwandeln wird.  Ich atme tief durch, bedanke mich in alle Richtungen, steige in meinen Benziner und brause davon, um zwei weitere Jahre die Umwelt tüchtig zu verpesten und das Klima zerstören zu helfen.

Hallo, Dora!

Viva la Libertad!

Der Asphalt ist wieder mein!

Um den Augenblick festlich zu begehen, lasse ich das alte Lied erschallen:

Oh, I get by with a little help from my friends
Mm, gonna try with a little help from my friends

Oh, I get high with a little help from my friends
Yes, I get by with a little help from my friends

* Der Freiheit eine Gasse

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Dora zum NeuntenSechsten: Chamäleon-Glasscherbenspiel

Die „Schnipsel“, die ich in letzter Zeit benutze, sind ja aus Glas, sind Scherben einer  ehemals eingefärbten, dann abgekratzten und zerbrochenen Glasscheibe.  Auf den Glasscherben-Legebildern sieht man das kaum, denn ich lege sie alle auf dem gleichen weißlichen Grund, und die noch vorhandenen Restfarben sind in diesem Format nicht zu erkennen.

Nun aber nehme ich eine Scherbe in die Hand und betrachte sie genauer.

Ist die Scherbe etwa aus grünlichem Glas? Nein, durchaus nicht. Es handelt sich um ganz normales farbloses Glas. Aber die Farbe meines Kleides schimmert hindurch. Ich schneide Hand und Scherbe aus und kopiere sie auf einen neutralen Grund . So entsteht die Täuschung.

Hier scheint die Kleid-Farbe nicht durch die Bruchkante, sondern durch die Fläche.

Ein neues Spiel ist eröffnet: Nimm eine Scherbe und halte sie vor verschiedenfarbige Hintergründe. Die auf der Scherbe befindlichen Farbspuren interagieren mit den Hintergrundfarben, so dass das immer Gleiche recht verschieden wirkt.

Zu Dora sage ich, denn mir ist nach Philosophieren: „Siehste, so gehts! Da lebt ein Mensch in einem prächtigen Palast, und alle sagen: welch eine glänzende Erscheinung. Zieht er dann um in eine olle Hütte, ist sein Glanz dahin. Oder nimm einen anderen, der wickelt sich in eine gold-blaue Fahne, und alle sagen: er ist ein guter Mensch. Wickelst du ihn aber in eine blauweißrote Fahne, dann ist er ein ganz Böser. “ – „Bei Menschen“, gibt Dora zu bedenken, „ist das ja vielleicht so. Aber bei Scherben auch?“

„Da ist es sogar noch viel mehr der Fall“, sage ich. „Sie nehmen die Farbe ihrer Umgebung an wie die Chamäleons.“

„Chamäleons?“ – „Ja, das ist griechisch, auf Deutsch übersetzt heißt es Erdlöwen. Das sind fabelhafte Tiere, die haben Farbzellen und Kristalle in ihrer Haut und können damit je nach Bedarf die Farben wechseln. Von besonderem Interesse ist dabei ….“

Dora, die für lange theoretische Ausführungen nicht zu haben ist, bringt ihrerseits eine Scherbe an, die sie mit dem Licht ihrer Latüchte erhellt.

„Wo hast du die denn her?“ frage ich erstaunt. „Die habe ich vom Fischermann da oben ausgeliehen!“ lacht sie. „Kopflos ist er weniger gefährlich für die Fische!“

 

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Hand mit Feder und ihrem Schatten (tägliches Zeichnen)

Endlich mal wieder eine größere Zeichnung. Die Feder in meiner Hand warf einen schönen Schatten auf den Zeichenblock. Die Feder wollte aufsteigen, der Schatten sich niederlegen. So teilten sich ihre Wege. Hier noch eine leicht bearbeitete Version.

Gute Nacht.

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Dora zum AchtenSechsten: Ameisen (kleine Beobachtungen)

Dora hat Spaß an meiner Rubrik „Kleine Beobachtungen“ gefunden. Und so legt sie heute los:

„Es gibt kleine und große Ameisen.“ – „Hm“, mache ich. Was soll ich auch dazu sagen? Ja, es gibt sie. „Die kleinen Ameisen tragen die Melone weg,“ – „Hm? Wie bitte?“ – „Und die großen bauen Straßen und Brücken!“ trumpft Dora auf.

Nun muss ich doch selbst mal schauen, was Dora da mit ihren Behauptungen meint. Das mit der Melone lässt sich schnell verifizieren: Ja, ein weggeworfenes Stück Melonenschale mit Fruchtfleisch wurde von Ameisen-Winzlingen in Angriff genommen. Bis alles weggeschafft ist, werden sie echt zu tun haben.

Was aber hat es mit den Straßen und Brücken bauenden Ameisen auf sich? Tatsächlich laufen durch das vertrocknete Restgrün im Boden kahle Streifen wie Wege. Manche sehen wie Straßenkreuzungen aus. Die könnten von Ameisen stammen.

Aber kann man sie deshalb zu Recht Straßenbauer nennen? „Doch!“, behauptet Dora und zeigt auf ein paar hart arbeitende Großameisen. „Was meinst du, was die da machen? Sie bauen eine Straße, damit sie das Zeugs bequemer in ihre Höhle transportieren können.“

Ich folge ihrem Wink und entdecke nun auch den Eingang zur Höhle. Da ist schwer was los, keine Frage. Aber Straßenbauer?

„Ja, und Brücken bauen sie auch!“ beharrt Dora. „Ich habe ihnen ein Stück Baumaterial geschenkt, und sie haben gleich eine Brücke draus gemacht. Die ist sogar als Rollerbahn gut zu gebrauchen. Ameisen sind wirklich sehr clever!“

 

 

 

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Dora zum SiebtenSechsten: Shiatsu (abc-etüde)

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2022/06/05/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-23-24-22-wortspende-von-annuschkas-northern-star/

abc.etüden 2022 23+24 | 365tageasatzaday

„Willst du etwa abspecken wie deine putzige Anneliese?“ Die, die fragt, ist Dora. Ziemlich despektierlich ist ihre Frage, finde ich und antworte unwirsch „Nein!“ – „Und wozu sonst ist die Massage gut?“ – „Ich verspreche mir davon Erleichterung für meine Knochen und Gelenke und allgemein für meinen Energielevel und mein Wohlergehen. Es ist übrigens nicht einfach eine Körperkneterei, sondern eine hochentwickelte Methode der traditionellen chinesischen Medizin, die auf dem Studium der Körper-Meridiane beruht. Und die wiederum beruhen auf dem Studium der Bewegung der Himmelskörper.“

Mit meiner gelehrten Antwort habe ich Doras Wissensdurst vorerst abgewehrt. Ich lege mich entspannt auf die mit einem rosaroten Frottetuch bezogene Matratze, die nach Lavendel duftet, und lasse den Blick schweifen. Die Decke ist niedrig, die Holzbalken cremeweiß gestrichen. Allerlei Bilder und Gegenstände schmücken die Wände, darunter auch ein kleines Gemälde, das, wie ich später feststelle, Ithaka betitelt ist. Die berühmten Zeilen aus Kavafis gleichnamigem Gedicht sind fein säuberlich abgeschrieben: Να ευχεσαι ναναι μακρυς ο δρομος….Wünsch dir, dass der Weg lang sei….  (Meine Übertragung des ganzen Gedichts findest du hier.)

Ich lasse mich treiben, während freundliche Finger die Schmerzpunkte in meinem Körper suchen und finden.  Wie in einer Schiffskabine liegend spüre ich das leichte Vibrieren von Wellen, die an die Planken schlagen, und träume von Häfen, Yachtclubs, und von den die Kontinente verbindenden Meeren.

Dora klettert derweil auf Herrn Aua herum, auf dessen Leib Energiepunkte und Verbindungslinien verzeichnet sind.  Ich frage sie später, was sie gelernt hat. „Er ist altmodisch!“ verkündet sie. „Er hat keine Energielatüchte wie ich. Armer Mann.“

Die Freundin und ich lachen. Doch unser Gefühl ist zwiespältig. Diese Jugend will nicht wirklich von der alten Weisheit lernen. Statt den von Giftstoffen belasteten Körper sorgfältig besenrein zu fegen, wollen sie elektronische Staubsauger mit Düsenantrieb.

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Die Putzfrau träumt (abc-Etüde, Kurz- und Langform)

 

abc.etüden 2022 23+24 | 365tageasatzaday

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Prosaische Kurzfassung:

Anneliese speckt ab, während sie den Yachtclub mit einem nassen Wischmopp (und nicht etwa nur besenrein!) putzt. Sie träumt dabei von einer verliebten Segeltörn mit einem reichen Yachtbesitzer.

Kata-strophische Langform:

Die Anneliese ist verliebt

In einen Yachtbesitzer

Er weiß es nicht, dass es sie gibt

Und dass er ihr Beschützer

Und trauter Traumgefährte ist

Und wüsste er’s, er tät nur spotten:

„Du olle Putzfrau, ach du bist

urkomisch in den Altklamotten

Doch für mich bist du nix als Dreck

Und Dreck kommt niemals mir an Deck!

Geh weg!“

*

Den Yachtclub putzt die Anneliese

Sie macht ihn täglich besenrein

Sie wartet drauf, dass man sie priese

Und einmal lüd zu nem Glas Wein.

Sie würde dann das Glas erheben

Auf  ihren Helden, ihn allein

Und würde rot und würd erbeben

Und Glück erleben.

**

Die Anneliese freut sich schon

Auf diesen einzigen Moment

Sie trägt geduldig ihre Fron

Sie schwingt den Feudel, und sie rennt

Und schwitzt und speckt sich freudig ab

Damit sie flott und schlank erscheine

Die Schönste die’s auf Erden gab

Wenn man sie endlich rief zum Weine

Er würde flüstern: Süße, Kleine

Ab heute bist nur du die Meine

Wir zwei alleine

***

Ach Anneliese, weißt du nicht

Dass Deinesgleichen mit dem Besen

Noch niemals vor das Angesicht

Getreten ist der Auserles’nen?

Du sei man froh, wenn du den Dreck

Den diese Herren hinterlassen

Wegputzen darfst von ihrem Deck

Mit deinem Feudeltuch, dem nassen.

Nimm deinen Lohn, den sie dir geben

Und kauf dir selbst den Saft der Reben

Den trink auf dich und auf dein Leben!

Und segle fort auf deiner Yacht

Die dich bisher noch jede Nacht

Ins Reich der Träume hat gebracht.

Gut Nacht!

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Dora zum SechstenSechsten: Leere und Fülle (Montag ist Fototermin)

Ich mag Dora gern mit meinen kleinen Beobachtungen und Experimenten beeindrucken. „Schau mal, Dora“, sage ich daher, „was ich herausgefunden habe. Wenn ich dieses bemalte Kästchen  von Nahem knipse, sind die Muster auf dem Foto ein wenig verschwommen, aber man erkennt sie noch. Wenn ich näher drangehe, sieht man noch ein paar Farbflecke. Und wenn ich den Apparat drauflege und knipse, sind die Muster weg und es bleibt eine in sich schwingende einfarbige Fläche.“

Dora scheint nicht begeistert zu sein. „Und das gefällt dir, wenn alles weg ist?“ grummelt sie. „Am liebsten würdest du wohl auch die Ameisen wegfegen?“

Die Ameisen? „Nein, Dora, die Ameisen können gerne bleiben.“ – „Und all diese abgefallenen Blüten und Blätter auch?“ – „Ja, Dora. Die auch. Ich bin ja keine Puristin. Es ist nur … Manchmal ist alles zu viel, und da ist es gut, ganz nah ranzugehen, dann merkt mal: da ist eigentlich nichts, nur eine schwingende leere Fläche.“

„Und du findest das schön? Zum Glück hast du mich, sonst wäre deine „schwingende leere Fläche“ ganz schön fade.

Dora auf schwingender leerer Fläche –         dasselbe (ohne Dora) in Nahaufnahme

 

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Distanz (Montag ist Fototermin, kleine Beobachtungen)

Was passiert eigentlich, wenn ich das iphone direkt auf die Fläche lege, die ich fotografieren will? Kommt dabei Schwärze heraus? Oder spielen Restfarben hinein, weil die Oberflächen nicht ganz plan sind, also doch ein wenig Licht eindringt?

Schau selbst! Sechs verschiedene Farbflächen sind entstanden!

Du möchtest vielleicht gern wissen, was ich denn nun „wirklich“ fotografiert habe?

Nehmen wir die blaue Fläche: Mein blauer Flokati wird als solcher erkennbar, wenn ich den Apparat ein wenig von der fotografierten Oberfläche trenne. Je mehr Abstand ich wähle, desto größer ist der erscheinende Ausschnitt der „Wirklichkeit“ – klar. Aber was geschieht mit der Farbe und den Strukturen?

normale Entfernung —————  Nahaufnahme ———————Null Entfernung

Das kräftige Blau hat sich durch alle Stadien ganz gut erhalten, Beim gelben Flokati ist das weniger der Fall: Er wirkt in der Nahaufnahme wie entfärbt.

Im Raum fotogafiert stellen sich das Blau und Gelb der Flokatis so dar:

IMG_0070

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Dora zum FünftenSechsten: Latüchten-Fotografie

Gegen Abend dieses heißen schwülen Tages machte ich mich auf die Socken, um eine Runde zu schwimmen. Wunderbar kühlend war das Wasser, ich genoss es sehr und schwamm recht weit hinaus. Da sah ich das Piratenschiff um die aus groben Felsen geschichtete Schutzmauer der Bucht biegen. Gerne hätte ich eine Aufnahme davon gemacht, aber bis ich wieder am Strand war, wäre das Schiff längst vorbei.

Ich rief daher Dora, die am Strand geblieben war, zu: „Mach doch bitte eine Aufnahme vom Schiff!“

Du glaubst es nicht, dass ihr die Latüchte auch als Fotoapparat dient? Doch! Tut sie! Und sogar sehr trickreich! Denn mit jedem Strahl nimmt sie eine andere Position des Schiffes auf, während die Sonne an ihrem Platz bleibt.

In herkömmlicher Fotografie sähe die Szene etwa so aus: Ein Schiff, eine Sonne – und irgendwo da hinten, unerkennbar, eine glückliche Schwimmerin.

 

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