Ich war dieser Tage oft in Kalamata unterwegs, habe dabei das eine und andere fotografiert. Vor allem Häuser. Griechische Städte sind ganz anders als deutsche. Ein Grund sind die Eigentumsverhältnisse. Es gibt hier sehr viele Kleinbesitzer, die ein, zwei, drei Grundstücke haben und diese nutzen, wie es ihnen am besten passt: als Geschäft, als mehrstöckiges Wohnhaus, als Villa oder auch überhaupt nicht. Einheitliche Stadtbilder gibt es daher kaum. In Kalamata kommt hinzu, das ein schweres Erdbeben der frühen 80er Jahre die alten neoklassische Bausubstanz stark zerrüttet hat. Einiges wurde sehr schön renoviert, vieles abgerissen und durch hohe Neubauten ersetzt, anderes blieb Ruine und wird langsam von der Natur zurückerobert.
Das folgende einst prächtige Wohn- und Geschäftshaus steht an einer prominenten Stelle der verkehrsberuhigten Hauptstraße. Wie ich hörte, ist es verkauft worden und wird nun wohl renoviert. Im Hintergrund sieht man ein ähnliches renoviertes Gebäude.
Im Gebiet der Altstadt existieren noch einige schöne Läden mit hohen hölzernen Türen. Es gibt da zB Kaffeeröstereien, Läden mit Produkten aus der Umgebung, Devotionalien, natürlich auch Kioske und weite Plätze mit einfachen Cafes für die Besucher des Marktes.
Am liebsten bin ich freilich unten an der Seepromenade, wo ich unter einem riesigen Gummibaum meinen Espresso trinke und die diversen Boote und Schiffe beäuge, die sich im Hafenbecken spiegeln.

















