Die Feuer sind einigermaßen unter Kontrolle – was nicht viel heißt, denn wenn der Wind auffrischt, geht es von Neuem los.
Aber nicht davon möchte ich sprechen. Sondern von der Zärtlichkeit der Söhne, der Männer.
So fand ich dies Foto eines knieenden Feuerwehrmanns, der ein Nest mit Jungvögeln rettet, beim Pressedienst 24ores, leider habe ich den Namen des griechischen Fotografen schlecht gespeichert, ich finde ihn nicht. Den Namen des Abgebildeten kenne ich auch nicht. Wozu auch? Er ist kein Held, sondern tut das Nächstliegende: er ist zärtlich. Das Bild tat mir wohl, und ich will es euch nicht vorenthalten.
Ein anderes Bild berichtet von Mariä Himmelfahrt, wie sie in den Ikonen der orthodoxen Kirche dargestellt wird. Schaut nur: der auferstandene Sohn nimmt die Seele der verstorbenen Mutter in seine Hände, als sei sie ein Säugling. Die Rollen zwischen Mutter und Sohn haben sich vertauscht. Mich rührt diese Vorstellung stark an. Ist Zartheit und Fürsorge denn ans Geschlecht und an die Rolle gebunden? Nein, fürwahr nicht.
Dieses Mosaik befindet sich in der herrlichen Klosterkirche von Hora außerhalb der alten Stadtmauern von Konstantinopel, jetzt Istanbul. Ich fand es in einer griechischen Website über die Koimisi tis Panagias (Grablegung der Allerheiligsten).
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Umkehrung der Weihnachts-Darstellung: Der Sohn nimmt die Seele der Mutter als Baby in Empfang. Kloster Hora, Istanbul. Από © José Luiz Bernardes Ribeiro, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16825913



































