Am Anfang war, waren, …
Bei https://www.religionen-entdecken.de/startseite las ich etwas Hübsches, das auf meine Arbeitsweise viel besser passt als die Darwinsche Entwicklungslehre:
„Für Hindus“ steht da, „ist die Schöpfung ein ewiger Kreislauf der Materie, also aller Stoffe im ganzen Universum. Der große Schöpfer Brahman setzt… die Einzelteile immer wieder neu zusammen – zu Planeten, Landschaften, Tieren, Pflanzen… und auch zu Menschen. Die Gottheit Vishnu erhält das Erschaffene für eine Weile, bis die Gottheit Schiwa es zerstört und wieder Neues aus den Einzelteilen entstehen kann. Dabei geht niemals etwas verloren.“
Also bei mir war am Anfang – oder eigentlich nicht am Anfang, denn es gingen ja etliche sogar dokumentierte Zustände voraus, ein Bündel Mensch. Das fiel erst einer Überschwemmung und dann meinem Messer zum Opfer: ich zerschnitt es – o Schiwa! – in drei Teile, nahm einen Teil und zerschnitt ihn weiter, zerriss die Reste und erschuf aus diesem Material – o Brahman! – ein Abstraktum, Fische (da fuhr der Wind hinein), Vögel (Nesthocker und Überflieger), Wichtel und Frolleins.
Das war gestern. Heute folgten zunächst Meer und Hochgebirge mit Gletschersee.
Doch ohne die Krönung der Schöpfung bleibt das Kulisse ohne Drama. Also ließ ich Menschen im Hochgebirge wandern, sich über ihre Kinder streiten, Obrigkeit spielen oder diese in den Bauch pieksen – kurzum, ein paar der unzähligen Dramen aufführen, zu denen der Mensch nun mal neigt und in der Lage ist.
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Hochgebirge
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Wanderer im Hochgebirge
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Scheidungskinder
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ein Einzelkind träumt von Freiheit
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Ausschau halten nach dem Geliebten
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Volk und Obrigkeit
Für heute genug mit Shiwa und Brahman! Möge Vishna walten.