Rückblende Malerei: Versinkende Stadt (2008)

„Eine Stadt die versinkt“, Akryllpigmente, Kleister auf Leinwand, 100x110cm, 2008 (c) gerda kazakou

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Rückblende Malerei: Versinkende Stadt (2008)

  1. Werner Kastens schreibt:

    An der Reklametafel sehe ich, dass es eine griechische Stadt sein muss, aber keine aus der Antike, sondern noch relativ jung.
    Steht denn das Gebäude noch? Es sieht nach Überschwemmung aus? Und die Menschen sind einfach ausgezogen?

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Werner, dies ist kein Real- sondern ein Symbolbild. Eine solche Stadt gibt es nicht real. Ich malte es – wie auch viele andere mit ähnlichen Thematiken – 2008, als ich fühlte, dass Griechenland „absaufen“ würde – was es denn auch im folgenden Jahr tat, als die Finanzkrise in Amerika ausbrach. Es ertrank in Schulden und ging beinahe unter.
      Parallel dazu wirkten auf mich Vorstellungen, was der Klimawandel für Folgen haben könnte, insbesondere in küstennahen Gebieten.
      Über der blauen Wand steht in Rot und Spiegelschrift ΕΡΟΣ (EROS), es handelt sich also um ein Bordell.

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Ganz fantastisch Gerda und die Symbolkraft hat leider nicht nachgelassen, im Gegenteil! Der Frieden ist in allergrößter Gefahr!

    Liebe Grüße Babsi

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  3. kopfundgestalt schreibt:

    Ein sehr schönes Thema!
    Dicht, fett, essentiell.

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  4. kowkla123 schreibt:

    alles Gute wünsche ich für Heute, Klaus

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  5. TeggyTiggs schreibt:

    …die Gebäude wirken sehr massiv, als wären sie für die Ewigkeit gebaut…die Grundlage sehr wässrig…was für ein gegensatz! …hat das vorher niemand gewusst? frag ich mich, oder wurden sie absichtlich auf unstabiler Grundlage errichtet?

    Gefällt 2 Personen

  6. gkazakou schreibt:

    die Wasser stiegen….
    Wie ich oben sagte, kam mir die Symbolik durch die Klimaveränderungen, man sprach damals viel von abschmelzenden Polkappen und dass es in küstennahen Städten bald Landunter heißen würde.
    Der rote Stab misst den Wasserstand.

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  7. Pingback: Drowning City | form7

  8. www.wortbehagen.de schreibt:

    Eine wundervolle Malerei, liebe Gerda,
    auch wenn Dein Motiv eigentlich ein so erschreckendes ist.
    Wie gut, daß Du Deine Gedanken dazu mitgeteilt hast, denn es sieht erstmal wie eine Märchenstadt aus, die von Wasser umgeben ist, vielleicht sogar Venedig?
    Das kam mir eine Sekunde in den Sinn und dann las ich schon.

    Auch Freudenhäuser können untergehen…tja

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