Montags ist Fototermin: —

Gestern machte mir Birgit von den tontoeppen eine große Freude. Sie schickte mir Fotos von einem Bild, das an einer goldgelben Wand hängt, gerahmt von einer Balkendecke, einem deckenhohen Bücherregal und einer hölzernen Kommode mit einem Adventskranz und einer feinen Schale aus ihrer Produktion. Eine schöne Wand, ein ehrender Platz für ein Bild. Es handelt sich um eine Zeichnung, die ich am 26. September dieses Jahres machte (Wolken ziehen drüber hin). Kurz vor der Atelier-Überschwemmung ging sie postalisch an Birgit ab. Ich bin stolz und froh, mein Bild bei ihr und ihrem Mann zu wissen. Von ganzem Herzen: Danke!

Hier ist es noch mal in einem kleineren Wandausschnitt zu sehen.

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Kunst am Sonntag: „Menschenbilder“ in Berlin

Meine sehr geliebte Freundin Yvonne Stangou organisierte vor genau zwanzig Jahren eine Ausstellung für mich in Berlin. Yvonne lebt nicht mehr, und ich weiß nicht, ob die Galerie noch existiert, denn ich war seither nicht mehr in Berlin. Vielleicht kennt ja einer oder eine von euch noch „Terzo Mondo“ in der Grolmannstraße und erinnert sich an die angeschlossene Galerie, die die Frau von „Kostas dem Griechen“ führte? Ein Foto vom Ausstellungsplakat fiel mir heute in die Hände, und da ich nichts Neues gemalt habe, möchte ich es euch zeigen.

Und hier noch einmal das Titelbild, das genau wie sein Zwilling in Berlin blieb – das eine verkauft, das andere im Besitz der Galeristin.

Ps: „Terzo Mondo“ gibt es noch, ich habe eben gegoogelt und fand mehrere Einträge. Ich freu mich, dass auch Kostas noch da ist wie in alten Tagen. So viele Erinnerungen.

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In der vergangenen Nacht hat es geregnet.

Granatapfelbaum, Ölbaum, Feigenbaum, Aprikosenbaum in meinem Garten, heute Morgen um neun. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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Nationales Archäologisches Museum – noch ein paar Häppchen

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Ich bin inzwischen in der Mani. Hier sind es vor allem Natureindrücke, die mein Oh und Ah hervorrufen. Aber noch erinnere ich mich an ein paar Wunderwerke der klassischen griechischen Kunst, die ich in Athen sah und euch nicht vorenthalten … Weiterlesen

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Odysseen – Nat.Arch.Museum und nun auch ich

Odysseen –  vorgestern im Archäologischen Nationalmuseum.

Poseidon, Herr des Meeres, aufrecht und lächelnd, aber auch als dunkler Herrscher schaut er dich an. Mit ihm sind ein Jüngling auf einem Delphin und weibliche Meereswesen: zwei Töchter des Meeresgottes Triton und eine Sirene. Das letzte Foto zeigt eine große Poseidon-Skulptur, 1941 verpackt, um sie und alle anderen Schätze des Museums vor dem Zugriff der deutschen Räuber zu verstecken. Was glücklicherweise gelang.

Inzwischen bin ich selbst wieder am Meer angekommen. Hier wirft auch das kleinste Ding einen scharfen Schatten. Das Meer eisblau und glatt. Die Sonne versinkt blendend hell.

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Kaiser Hadrian und Athen – Die Büsten. Nat.Arch.Museum Athen

Kennst du das Blog https://followinghadrian.com/? Carole lebt in Frankurt/Main, wenn sie nicht grad auf Hadrians Spuren wandelt. Willst du wirklich alles über diesen bedeutenden römischen Kaiser und Philhellenen wissen, dann lies dort nach. Sonst schaust schaust du einfach ins gut informierte Wikipedia.
Ich bin keine Hadrian-Expertin, aber immerhin las ich Marguerite Yourcenars Hadrian-Roman „Ich zähmte die Wölfin“, kenne auch ein paar von Hadrian oder zu seinen Ehren in Athen errichtete Bauten (insbesondere das Hadrianstor), weiß von seiner Liebe zu dem schönen Griechenjüngling Antinoos, der im Kanopos-Kanal in Ägypten ertrank und den der Kaiser zum Gott erhob, und ich teile Hadrians Vorliebe für frisch gefangenen Fisch, den man direkt an der Küste brät und verzehrt – tausendmal vorzuziehen den Nachtigallenzungen von Rom.

In der Ausstellung „Hadrian und Athen“, die derzeit im Nationalen Archäologischen Museum in Athen ausgerichtet wird,  fielen mir vor allem die vielen naturalistisch gestalteten Köpfe auf. Ein Wald von Köpfen.

Ehrbare Matronen, eifrige römische Beamte, Statthalter, Philosophen ließen sich als Kopf abbilden.  Selfies der Antike. Gewünscht waren naturalistische Gesichtszüge. Jeder und jede ein ICH. Dazu stand man. Es war eine Zeit, in der das EGO zu hohen Ehren kam.

Auch bei  den „Großen“ machte man keine Ausnahme: Hadrian mit seinem Griechenbart, Aristoteles, Platon (unfertig) wurden als möglichst realistische Portraitbüsten geschaffen.

Nur Antinoos, Hadrians vergötterte Geliebte, erstrahlte in idealer Schönheit.

 

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mäandernd – noch einmal für Frau Wildgans (Nat.Arch.Museum Athen, „Odysseen“)

In Frau Wildgans‘ sehr geschätztem Wort des Tages gabs zuletzt „mäandernd“. Ich schrieb dort kommentierend von dem langen Fluss in Kleinasien Μαίανδρος, der Pate stand, und davon, dass die griechischen Rechtsextremen den Mäander leider zu ihrem Wahrzeichen gemacht haben. Eigentlich symbolisiert er den Fluss des Lebens und schmückt noch zahlreicher als das ebenso missbrauchte Hakenkreuz die antiken Vasen.

Eine solche archaische Vase fotografierte ich zufällig auch gestern. Ihr seht oben die wellenbewegt Urform und am Henkel, neben Schwan und Ente, das abstrahierende eckige Schmuckband des Mäander.

 

 

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Hirsch und Wildschwein – für Sonia aus dem Nat. Arch. Mus. von Athen

Sonia vom Wildgans-Blog mokierte sich heute über zwei aktuelle Zeitungsberichte von einer verunglückten Wildschweinjagd und einem angriffslustigen Hirsch. Und ich dachte: haben wir doch alles schon gehabt. Mein gestriger Museumsbesuch hatte mich auch zu diesen Themen informiert.

Der Hirsch

Dieser Hirsch ist ca dreitausendsechshundert Jahre alt, aus gegossenem Silber und hat zwei Öffnungen für Flüssigkeiten. Gefunden wurde er in Mykene (Peloponnes). Doch er stammt nicht von dort: die Mykener trieben einen lebhaften Handel mit dem Königreich der Hethiter in Kleinasien. Troja war ein anderer kleinasiatischer Konkurrent, den die Mykener (Agamemnon und Co) dann in einem bekannten Feldzug belagerten und schließlich abbrannten….

aus dem Goldschatz von Mykene, 16. Jh v.Chr.

 

Die Eberjagd

Diese etwas grobschlächtige Darstellung auf einem griechisch-römischen Sarkophag zeigt eine uralte mythische Szene. Links außen könnt ihr die arkadische Prinzessin Atalante erkennen, eine berühmte Jägerin, die den grausamen Eber zuerst mit ihrem Pfeil traf. Dafür erhielt sie vom Organisator der Jagd, Meleager („der schwarze Jäger“), den Kopf und die Füße als Trophäe und Angebinde, denn er war schwer in sie verliebt. Mit von der Partie waren zwei Onkel des Jünglings, Brüder seiner Mutter. Sie wollten es nicht hinnehmen, dass ein Mädchen die Trophäe erhielt, und begannen Streit, woraufhin der Jüngling sie erschlug. Seine Mutter trauerte so sehr um ihre Brüder, dass sie beschloss, den Tod ihres Sohnes herbeizuführen. Dann erhängte sie sich selbst.  Ich weiß das so genau, weil ich es vor Jahren für meinen Roman „Schwanenwege“ recherchiert habe….

 

 

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Aphrodite, Pan und Eros: Das Archäologische Museum Athen häppchenweis (2)

Nach Durchsicht meiner gestrigen Fotos und Eindrücke von a) dem Archäologischen Museum selbst (Umfeld, Geschichte), b) der Sonderausstellung über Kaiser Hadrian in Athen und c) der anderen Sonderausstellung mit dem Titel „Odysseen“ bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich sie euch nur häppchenweise präsentieren kann. Sonst sprenge ich das Format.

Ich beginne heute mit einer liebreizenden Skulpturengruppe (Ausstellung „Odysseen“).  Aphrodite wehrt den begeisterten Gott Pan mit ihrer Sandale ab, und Eros freut sich. Sie stammt wie der gestrige kleine Reiter aus der griechischen Spätzeit, ca 100 v. Chr.. Gefunden wurde sie im Haus der „Poseidonier von Beirut“ auf der Insel Delos.

Habt Spaß!

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Montags ist Fototermin: Der kleine Reiter von Artemissio

Heute war ich im Nationalen Archäologischen Museum, um zwei Sonderausstellungen zu besuchen: „Kaiser Hadrian in Griechenland“ und „Die Odyssee“. Ich werde davon berichten, sobald ich die vielen Fotos geordnet habe. Jetzt nur der kleine Reiter von Artemissio aus der ständigen Sammlung: Ich liebe ihn sehr, denn er zeigt, wie man seine Leidenschaften zügeln muss und kann.
Antike Bronzeskulpturen gibt es nicht mehr viele, denn die meisten wurden zu Kanonen und anderem Kriegsgerät umgearbeitet. Diese Skulpturengruppe aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert fand man zerbrochen im Meer bei Euböa. 1971 wurde sie restauriert, aber es fehlen Zügel und Peitsche.

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