Montags ist Fototermin: Lichtwellen

Sie lassen sich ungern einfangen, denn ihr Wesen ist Flüchtigkeit.

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Über die bewegte Wasserfläche, den sandige Boden huschen sie, glückliche leichte Geschöpfe des Moments.

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034Mit feinem Gefunkel, das sich als bewegliches Netz auf alle Oberflächen legt, nehmen sie den Steinen ihre Schwere und der Tiefe ihre Melancholie.

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Mögen sie sich auf unsere Tage legen, die oft schwer von Gedanken und Sorgen sind, und uns mit ihrem leichten Spiel erquicken.

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Hallo, Marie!

Weg

Marie, in Dauerferien, fühlte „regelrecht Sehnsucht“ nach dem kleinen Kloster, das ich gestern besuchte. Ich versprach,  ihr noch mehr Grund für das schöne Gefühl der Sehnsucht nach diesem Ort der Stille und Harmonie zu geben. Also durchforstete ich mein Fotoarchiv und fand Bilder vom Juni und Juli 2014, sowie vom Oktober 2015. Drauf seht ihr einen der vier Mönche, den handaufgezogenen Esel, ein paar kleinwüchsige Pferde, die früher in Griechenland heimisch waren,  Blumen und Kräuter, den Kater sowie ein paar Gegenstände des mönchischen Lebens. Gestern war der Gartenweg voll mit Besuchern, denn es gab einen Vortrag zur Pflege und zum Anbau der in Griechenland endemischen Heilpflanzen. Ich war fasziniert. Aber darüber vielleicht ein andermal.

Kloster mit Ikone  Pferde Ruecken

Inzwischen wurde ein Fohlen geboren (Foto I. Spieker):

20160709_175851Im Garten wachsen Blumen, fruchttragende Bäume und Heilkräuter einheimischer gefährdeter Sorten

Rose u Knoblauch        Mohn, Gladiolen      Mohn  Gladiole blau Kloster 5.7. anhaenger Gloeckchen     Kloster 5.7. Esel

 dalie

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IMG_4921            garten 4Was ihr nicht sehen könnt, ist die wunderbare Stille in diesem duftenden Garten, und auch vom glanzvollen Inneren der Kirche,  vom Zauber der Sternennächte und vom Gesang und der herzlich-zugewandten Art der Mönche kann ich euch kein Foto zeigen.

 

 

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Beflügeltes Dasein

Im Juli vorigen Jahres habe ich einen Post mit dem Titel „Schluss mit dem Leichtsinn“ veröffentlicht.

Schluss mit dem Leichtsinn!

Den Vögeln wurden die Flügel abgeschnitten. Sie sollen das Marschieren lernen. Ihre abgeschnittenen Flügel hängen traurig auf der Leine. Im Kommentar ging es um die traurige politisch-wirtschaftliche Situation in dem Land, in dem ich lebe. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert – eher im Gegenteil.

Doch rühren sich gleichzeitig wunderbare Initiativen. Heute war ich mal wieder in „meinem“ kleinen Kloster (https://gerdakazakou.com/2015/10/18/biblisches/).  Eine Mitarbeiterin eines Zentrums für die Pflege verletzter Vögel hatte drei auskurierte Falken und zwei Eulen mitgebracht, die vom Balkon des Klosters der Freiheit übergeben wurden. Mein Herz – und sicher nicht nur meins – klopfte heftig, als einer nach dem anderen dieser wunderbaren Vögel den Abflug aus der schützenden Hand schaffte und mit schnellem Flügelschlag der weiten Gebirgslandschaft zustrebte. Nur eine Schneeeule schaffte es nicht, sie stürzte ab. Sie wird es später erneut versuchen.

Und so wollen auch wir uns wieder Flügel wachsen lassen, ganz so, wie ich es bereits vor einem Jahr prophezeit habe. https://gerdakazakou.com/2015/07/11/klar-konnen-wir-fliegen/

Der Kater, hier so friedlich, verfolgte heute gespannt den Sturz der Schneeeule. Ein Klosterbruder nahm sich seiner an, damit er nicht auf dumme Ideen kam.

Kloster 5.7. KatzeUnd so sah die Welt von dort oben aus: IMG_5592aAls wir heimfuhren, stand ein Sichelmond über dem Meer, in dem die Sonne glutrot versunken war.

IMG_5591bMan möchte wohl das Fliegen lernen.

 

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In der rollenden Kutsche – eine Novelle.

Leider erinnere ich mich nicht, auf welche Novelle sich diese Bilder beziehen. Arthur Schnitzler vielleicht („Die Toten schweigen“). Etwas Schwülstiges und elend Vergebenes haftet ihnen an. Träume von Sinnesräuschen, die sich mit der Bewegung der rollenden Kutsche entfalten.

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Träume von einer nie erreichten, quälend vermissten Hingabe an die Bewegung der dahinrollenden Kutsche, die ledernen Verschlüsse der Fenster gerade so weit geöffnet, dass das Licht den sehnsüchtigen Leib halbwegs enthüllt.

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Der Sitz neben der Dame leer…IMG_7489

und die erträumte Lust wird zum Schmerz der Vergeblichkeit.

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Portraitzeichnungen

Immer noch bin ich am Kramen. Zwar mache ich auch aktuell dies und jenes, aber nichts ist reif, um es zu zeigen. Und da ich demnächst, nach langer Zeit, mal wieder mit Modell arbeiten werde, habe ich noch einmal ein paar Portraits aus meinen Mappen gezogen. Es sind Kohlezeichnungen auf einfachem Zeichenpapier.

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Kompositionen in Weiß

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weißer Palast. Copyright Gerda Kazakou

Merkwürdiger Weise ist die Farbe Weiß, wenn sie auf dunklen Grund aufgetragen wird, nicht lichtvoll, sondern dumpf, so als sauge sie das Licht auf. Die Technik hier: Akryllpigmente, Kleister auf Leinwand. Die Linien sind mit dem Pinselstiel eingekratzt.

Ganz anders wirkt Weiß, wenn man es als Grundfarbe des Papiers oder der Leinwand stehen lässt. Da macht es leicht ein „Loch“ in der Fläche. Es ist schwierig zu handhaben. Daher haben nur wenige Maler das Weiß als Farbe eingesetzt. Wenn sie es taten, wie zB Henri Matisse, hielten sie die weißen Objekte durch Linien oder geringe Beimischungen von Blau oder Gelb in der Bildfläche.

Auch im folgenden Bild zeigt sich, dass Weiß keineswegs lichtvoll, sondern eher geisterhaft wirkt. Eine künstlich beleuchtete Welt. Kunstlicht,  wie wir sie heute vom Neonlicht kennen, hebt das Gittergeflecht vom dunklen Hintergrund ab. Wie anders waren die Farbeindrücke, als die Maler bei Kerzenlicht, Ölfunzeln oder Gaslaternen malten! Die Technik: Akryllpigmente und Kleister, darüber weiße Plastikfarbe, gegossen und durch Bewegung der Leinwand verteilt.

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Im dritten Bild habe ich den Bildraum durch Weiß fast ganz  „verschlossen“, indem ich auf den bräunlichen, durch Klebestreifen und Lochstreifen gegliederten Hintergrund (Pappe) weiße Ölkreide breitflächig auftrug. Ich mag dieses Bild sehr, es beschäftigt mich. „Mit Brettern vernagelt“ scheint die Welt. Aber wenn ich mich einlasse und nicht ängstlich zurückweiche, wird sich ein Durchgang zeigen. Und ich schreite hindurch in eine Zauberwelt, wie Alice durch den Spiegel schritt. Oder täusche ich mich?

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Etüden VIII: Farben des Sommers

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Auch dies ist eine vor sehr vielen Jahren entstandene sorgfältige Aquarell-Studie, die ich jetzt mal „Farben des Sommers“ nennen möchte.

Euch allen einen durchsonnten Tag!

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Sommer-Etüden VIII: Stelldichein

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„O du zärtliche weiße Braut“ – so hörte ich den erdfarbenen Kater singen und schnurren. Wird sie seinen Ruf erhören?

Ich weiß es nicht. Dies ist eine Aquarell-Etüde aus längst vergangenen Jahren.

 

 

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Sommer-Etüden VII

 

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Viele Sommer habe ich gelebt. Viele Sommer mit Hitze, sonnengelben Feldern und dem lichten Schatten der Bäume, der Felsen. Im Laufe der Jahre wurden meine Skizzen abstrakt. Wie diese hier. Gezeichnet mit Ölkreide auf Papier, teilweise ausgekratzt, akzentuiert durch zwei aufgeklebte T-Elemente: eines im Licht, das andere im Schatten.

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Montag ist Fototermin: Hitze und Kühlung

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Die Sonne schickt heiße Strahlen durchs schützende Netz. In einem Lichtfeld zeigt sich mein Schatten.

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schreibt  Kühlung ….

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… bis die Sonne versinkt.

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Die Nacht legt sich über das Land.

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