Hallo, Marie!

Weg

Marie, in Dauerferien, fühlte „regelrecht Sehnsucht“ nach dem kleinen Kloster, das ich gestern besuchte. Ich versprach,  ihr noch mehr Grund für das schöne Gefühl der Sehnsucht nach diesem Ort der Stille und Harmonie zu geben. Also durchforstete ich mein Fotoarchiv und fand Bilder vom Juni und Juli 2014, sowie vom Oktober 2015. Drauf seht ihr einen der vier Mönche, den handaufgezogenen Esel, ein paar kleinwüchsige Pferde, die früher in Griechenland heimisch waren,  Blumen und Kräuter, den Kater sowie ein paar Gegenstände des mönchischen Lebens. Gestern war der Gartenweg voll mit Besuchern, denn es gab einen Vortrag zur Pflege und zum Anbau der in Griechenland endemischen Heilpflanzen. Ich war fasziniert. Aber darüber vielleicht ein andermal.

Kloster mit Ikone  Pferde Ruecken

Inzwischen wurde ein Fohlen geboren (Foto I. Spieker):

20160709_175851Im Garten wachsen Blumen, fruchttragende Bäume und Heilkräuter einheimischer gefährdeter Sorten

Rose u Knoblauch        Mohn, Gladiolen      Mohn  Gladiole blau Kloster 5.7. anhaenger Gloeckchen     Kloster 5.7. Esel

 dalie

IMG_4926 IMG_4922

IMG_4921            garten 4Was ihr nicht sehen könnt, ist die wunderbare Stille in diesem duftenden Garten, und auch vom glanzvollen Inneren der Kirche,  vom Zauber der Sternennächte und vom Gesang und der herzlich-zugewandten Art der Mönche kann ich euch kein Foto zeigen.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, Fotografie, Leben, Natur, Psyche, Tiere, Träumen, Umwelt abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Hallo, Marie!

  1. Arabella schreibt:

    Doch, deine Fotos lassen die Stille fühlbar werden.
    Danke

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Es sieht gar nicht wie ein Kloster aus und berührend wie sie mit den Tieren dort Leben.
    Vor allem, dass sie sich um den Pflanzenerhalt kümmern, wunderbar! Und sicherlich noch ganz viel mehr!

    LG Babsi

    Gefällt 2 Personen

  3. Ulli schreibt:

    Ich spüre all das, auch ohne ein Bild davon und das ist viel!
    Ein zauberhafter Ort und habe ich eigentlich schon einmal gesagt, wie sehr ich Esel liebe?!
    herzliche Abendgrüße
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Da hatte ich grad ein weiteres Eselserlebnis: bei einem befreundeten Menschen, der oberhalb unseres Dorfes eine Artfarm aufbaut. Als wir ankamen, war er grad unterwegs, den Esel einzufangen. Er kam dann recht verschwitzt an, ohne den Esel, und zitierte einen Bauernspruch: Besser den Esel gut anbinden als ihm hinterherrennen. Ich hoffe, er (der Esel) findet den Weg zurück allein.

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  4. mmandarin schreibt:

    Hallo liebe Gerda, da hast du mir aber eine Riesenfreude bereitet. Ich hab, ohne dass du es beschreiben müßtest, den Duft der Bäume, des trockenen Bodens, der warmen Sommerluft, in der Nase. Die vielen Menschen denke ich mir weg. Am liebsten wäre ich allein dort. Ich werde ein paar Motive als Scherenschnittvorlage benutzen. Du wirst es sehen. So durfte ich mal eben nach Griechenland reisen. Danke

    Gefällt 2 Personen

  5. Susanne Haun schreibt:

    Da bekomme ich gleich wieder Urlaubssehnsucht, Gerda! Das junge Fohlen ist ganz entzückend! Und die Blumen und das Bild mit dem Kreuz und Katze ist sehr gelungen!
    Einen schönen Montag sendet dir Susanne

    Gefällt 2 Personen

  6. Monika schreibt:

    Der weiße Palast, ist in meinem Sinn. Vorher hatte ich keinen Zugang zu diesem Bild. Du gabst vor Tagen eine Erläuterung zu der Farbe „Weiß“ auf „Weiß“ ab. Na gut dachte ich, so ist es. Ich verstand nicht, nicht für mich. Nun es ist genau der Palast, der meine Sehnsucht nach Lebendigkeit wieder spiegelt. Die Zimmer scheinen endlos zu sein. Kein Leben ist in den Räumen. Kälte strahlt von den Tor -, sowie Tür – Eingängen und den Wänden. Tonlos, eisig, tot.
    Ich laufe durch die Zimmer, „sie“ sind nicht mehr hier. Das Leben, die Lebendigkeit, ist nicht hier. Dieser Palast ist für mich ein Eis-Palast, zumindest drückt er für mich dies schwer erträgliche Gefühl aus. Bald werden sie gehen / fahren. Für eine lange Zeit. Wenn ich sie wiedersehe,
    – wenn -, dann haben sie sich weiter entwickelt. Sie sind reifere Menschen geworden. Ihre Unbedarftheit ist vielleicht verloren gegangen. Ich liebe sie, dabei wollte ich nicht, dass diese Gefühl mich einnimmt. Oh man, obwohl ich schon „uralt“ bin, bin ich immer noch Mutter. Es hört nicht auf. Ich kann dem Abschiedsschmerz nichts entgegen setzen.
    Das Kloster, dass ein Wohnhaus ist. Umfunktioniert, als Ort der Ruhe, Besinnung, und Findung.
    Zu wem, oder was auch immer, hat erst einmal Unruhe ausgelöst. Die Schönheit, das Gleichmaß, ist ein Prozess des Entstehen, Entwicklung des geistigen Bewusstseins. Das tut weh.

    Gefällt 1 Person

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