Holzvogel, Schlangenholz, Lampenvase, Pusteblume, Kerzenständer, Palmstammschuppe, Ziegelschädel (Bleistiftzeichnung)

Holzmeise, Palmstammschuppe, Kerzenständer, Petroleumlampe mit Pusteblume …

plus

Schlangenholz und Ziegenschädel ….

macht zusammen:

oder auch so:

Diese Bleistiftzeichnung machte ich heute nachmittag auf weißem Zeichenkarton 50 x 70 cm. Wieder sind es menschengemachte und Naturobjekte, dabei auch seltsame Zwitterwesen wie Holzvogel und Schlangenholz. Die Petroleumlampe benutzte ich als Vase für die Pusteblume und die Palmstammschuppe als schützendes Dach für den Vogel, der seinerseits auf dem Kerzenständer hockt und singt.

Die drei Abbildungen im Album habe ich mit fotoshop leicht bearbeitet.

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Meine Bucht – Ergänzung zu Ullis „Verlassene Orte“

Ulli zeigte in https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/13/verlassene-orte-004/ ein recht verfallenes Haus an einer Meeresbucht. Diese Bucht besuche ich fast täglich, seit wir hier in der Mani unser Haus gebaut haben. Heute durchstöberte ich meine Archive nach Fotos. Außer dem Haus und seiner Stützmauer seht ihr etwas von der Vegetation – Feigenkaktus, Kapern, Tamariske -, die vergessenen Stuhle der Athener Olympiade 2004, den Geröllstrand, meinen Hund Tito, Felsen, das Meer und eine Menge Sonnenuntergänge.

Auf besonderen Wunsch hin fünf Einzelfotos, anschließend noch ein Album.

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Wenn ihr die Fotos anklickt, seht ihr sie groß.

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Rückblende Malerei: Portrait einer jungen Frau

 

Portrait einer jungen Frau (c) gerda kazakou

Viele kennen es schon, aber Wiedersehen macht ja manchmal Freude. Das Bild ist in seiner ersten Anlage ca 2003 entstanden, ich habe es später stark überarbeitet und 2014 ausgestellt (und verkauft). Es ist mit Akryllpigmenten und Kleister auf Leinwand, 70 x 100 cm, gemalt.

Portrait einer jungen Frau, Bildausschnitt (c) gerda kazakou

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große Palmstammschuppe, Schwemmholz, Borkenstück und weiße Keramikvase mit Kunstblume (Bleistiftzeichnung)

Das Stück Schwemmholz, das ich gestern zeichnete, ist wieder im Bild, aber nun sieht es aus wie ein kleines davon kriechendes Krokodil. Ich finde, es wirkt ein wenig beleidigt. Vielleicht, weil sich die große gewölbte und gespaltene Palmstammschuppe im Vordergrund breit gemacht hat. Daneben ist grad noch Platz für ein Stück Borke. Soweit die Naturdinge.

Die wunderschöne runde weiße Keramikvase habe ich von einem deutschen Künstler gekauft, der sein Atelier in Messinien hat. Darin steckt eine ebenfalls runde rote künstliche Stechpalmfrucht mit drei Blättern, Überbleibsel vom Weihnachtsschmuck. Das sind die Menschendinge.

Während ich dies zeichnete, lag mein Hund Tito geduldig unter dem Olivenbaum mir gegenüber. So rutschte auch er ins Bild – als teilnehmender Beobachter, sozusagen.

Ein Foto von den Objekten, das Original und ein paar Bearbeitungen seht ihr im Album. Die Bearbeitungen erheben grundsätzlich nicht den Anspruch, eine Verbesserung des Originals zu sein, sondern es sind Varianten, die meinem Spieltrieb Genüge tun.  Anklicken, dann hast du mehr davon.

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Holz, Boote, Holzrassel mit Glöckchen (Bleistiftzeichnung)

Diesmal habe ich wieder von Menschen gefertigte Objekte mit von Naturkräften bearbeiteten Objekten  zusammengestellt: ein Segelboot aus Holz, eins aus gefärbtem Glas und ein Dampfer aus Keramik, eine hölzerne Rassel mit glänzenden Glöckchen – drei Stücke Schwemmholz und eine gewundene Wurzel, die ich am Strand fand. Das Stück Papier und der von der Witterung bearbeitete Tisch verbinden die beiden Gruppen.

Und da ich nun mal gerne spiele, habe ich wieder Fotoshop bemüht, um Varianten zu erstellen. Bei den inversen Varianten kann man sehr gut sehen, welche Objekte durch die Naturkräfte und welche durch den Menschen bearbeitet wurden. Wenn du anklickst, siehst du die Bilder groß.

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„Schwanenwege“, 5. Tag. Kapitel „Elisabeth und der Vater“.

Wüstenstaub und Kriegsgedröhn belasten erneut unsere Atmosphäre und mein Gemüt. Deshalb möchte ich euch heute mit einem Kapitel meines unveröffentlichten Romanfragmentes  „Schwanenwege“ bekanntmachen, das sich genau damit befasst: mit Krieg und Wüstenstaub.

„Erinnerungsspuren“ (c) gerda kazakou, Februar 2014

Der Kontext: Elisabeth, 76, verwitwet, aus einer Wiener Musikerfamilie und ehemals Pianistin, sitzt am Krankenhausbett ihres jüngsten Sohnes Swen, 32. Bei ihr ist ihr Ältester, Harald, 43. Erzählt wird aus Haralds Perspektive, doch ich habe die ihn betreffenden Abschnitte weggekürzt, um mich hier ganz auf Elisabeths Geschichte zu konzentrieren.

Elisabeth und der Vater

Harald traf seine Mutter am Krankenbett. Elisabeth wirkte zerbrechlicher denn je. Ihre Hände zitterten, während sie Swen mit einem Tüchlein die Stirn trocknete. Ihre Augen, die sie flüchtig dem Eintretenden zuwandte, hatten einen merkwürdigen Glanz, der wie eine fremde Haut über der blassen Iris lag.

Harald zog sich einen Stuhl ans Bett. Swens Zustand schien unverändert ernst zu sein.

(…)

Sollte es tatsächlich so schlecht um Swen stehen, oder steigerte sie sich gerade mal wieder in eine ihrer tragischen Rollen hinein? Es war vielleicht gut, ihre Stimmung zu versachlichen, sie auf andere Gedanken zu bringen. Doch womit nur?

Da fiel ihm seine gestrige Frage ein, und in ihren Rücken hinein fragte er: „Sag mal, Mutter, war Vater eigentlich als junger Mann in Ägypten?“

Sie fuhr herum, starrte ihn einen Moment verständnislos an: „Vater? Wie kommst du da drauf!“

„Mir kam heute Nacht so eine Erinnerung, als ich über einen deutschen Forscher in dänischen Diensten las. Carsten Niebuhr. Der war zu einer Expedition in der arabischen Welt.“

„Kenn ich nicht. Kann mich zumindest nicht erinnern. Ich war ja noch ganz klein, als Vater starb.“

Jetzt war es an Harald, verwirrt zu sein. Doch ja, natürlich, sie sprach von ihrem Vater. Von diesem Opa hatte er gar keine Vorstellung. Wann war er gleich gestorben? Und wie alt war sie da gewesen? Vor Harald tat sich ein Riss auf, auf den er nicht gefasst gewesen war. Mutter lebte in ihrer Vergangenheit, geradeso wie er, ja, wie er in der seinen. „Vater“, das war für sie ein ganz anderer als für ihn, das war ein Fremder, der in weit zurückliegender Zeit gestorben war. Gestorben oder gefallen? Nicht einmal das wusste er mit Sicherheit, wie er beschämt feststellte. Sollte er nachfragen? Jetzt?

„Wie alt warst du eigentlich, als dein Vater starb?“, fragte er schließlich in ihren Rücken.

Jetzt drehte sie sich ihm endlich voll zu. „Elf“, sagte sie. Sie sagte nichts als „elf“, und sah ihn dabei mit einem Blick an, den er sich nicht zu deuten wusste. Ein wilder Vorwurf  lag darin, und eine Qual.

(…)

Elisabeth blickte immer noch in seine Richtung, aber es war jetzt mehr ein Starren, als täte sich vor ihr der Abgrund einer fernen Zeit auf.  Dann fing sie an zu sprechen, erst zögernd, dann immer hektischer. „Du willst wissen, ob Vater in Ägypten war? Nein, ganz bis hin hat er es nicht geschafft. Im Mai einundvierzig haben sie ihn eingezogen und auf die Schnelle zum Panzergrenadier ausgebildet. Er kam dann an die Afrikafront. Seine Arbeit als Musiker hat ihn nicht mehr geschützt, ich weiß nicht, warum. Mutter sagte, er sei dem Regime nicht genehm gewesen. Ich erinnere mich aber gar nicht, dass zu Haus viel von Politik die Rede war“.

Sie schwieg, stand abrupt auf, trat ans Fenster. Sie legte ihre Stirn an die Scheibe, starrte hinaus. Harald kannte das. O wie gut er das kannte!

„Im Juni zweiundvierzig war er dann das letzte Mal auf Heimaturlaub bei uns.“

Harald hatte Mühe zu verstehen, die Wörter kamen wie verwaschen aus ihrem Mund.

„Von seinen Erlebnissen an der Front erzählte er sonst nichts, nur am letzten Tag, da ging er mit mir im Schönbrunner Tiergarten spazieren. Plötzlich blieb er stehen, atmete tief durch und sagte ganz glücklich: ‘Welch herrliche Luft, es duftet so schön nach Gras und Sommerwind’.“

Elisabeths schmale Schultern hoben und senkten sich. Ihr Atem beschlug die Fensterscheibe. Dann drehte sie sich um und starrte Harald an. Er hatte nicht den Eindruck, dass sie ihn sah.

„Dann sagte er noch, ich kann mich fast an den Wortlaut erinnern, vielleicht, weil es das letzte Mal war, dass wir zwei so beisammen waren: ‚Das Schlimmste am Krieg in der Wüste, musst du wissen, das ist nicht der Feind mit seinen Bomben und Kanonen. Das Schlimmste ist der Staub, das verschlägt einem schon den Atem. Unsere Panzer zerwühlen die Straßen, die oft nur Sandpisten sind, und wenn dann der Sturm dreinfährt, ist es kaum zum Aushalten. Dieser feine Wüstenstaub geht in die Augen, er verstopft die Ohren und verklebt Nase und Mund. Dazu der Schweiß. Du würdest deinen Papa gar nicht erkennen mit all dem Staub auf seinem Gesicht und in den Haaren. Da sehen alle gleich aus, Menschen und Fahrzeuge und Gerät, alles mit einer dicken Schicht Staub überkrustet. Wegen der Staubwolken kann man auch nicht weit sehen, nur ein paar Meter.’“

Wieder verstummte Elisabeth und begann, unruhig im Raum umherzuwandern. „Ich fand das irgendwie beruhigend“, flüsterte sie, als spräche sie zu sich selbst oder vielleicht auch zu dem Toten, ‚mit all dem Staub, sagte ich, kann euch der Feind nicht entdecken‘. Vater lachte und legte seinen Arm um mich. ‚Bist mir eine ganz Gescheite‘, sagte er, ‚ja, der Rommel, der Fuchs, hat den Sand wohl extra bestellt, zur Tarnung.‘

Elisabeths Stimme wurde eindringlich. Den Kranken schien sie ganz vergessen zu haben. „Als dann die Bombardierung von Wien anging und sich alles in Staub verwandelte, da fiel’s mir wieder ein. Wenn dann der Sturm in die Trümmer fuhr, war das Atmen schwierig, grad wie in der Wüste, dacht ich. Und gegen die Tiefflieger half es auch nicht. Hat auch dem Vater nichts geholfen. Im Wüstenstaub haben sie ihn begraben“. Ihr Mund war bitter. „Später haben sie die Knochen eingesammelt, die sahen sich nun wirklich alle gleich, aber man hat sie doch umgebettet und über die einen ein teutonisches Denkmal getürmt und über die anderen ein italienisches oder ein britisches, und all die Namen der Gefallenen eingemeißelt in die Wände. Tausende und Tausende.“

Ihre Stimme brach ab, Stille breitete sich aus, in das nur das gequälte Atmen des Kranken klang. Doch Elisabeth hörte es nicht, sie war in Wien, damals, vor dreiundsechzig Jahren. Sie war ein kleines Mädchen, das zwischen Vater und Mutter ging, an jenem letzten Abend, bevor der Vater für immer aus ihrem Leben verschwand. Sie gingen ins Kino, in den neuen Mozart-Film, der gerade in den Kinos angelaufen war. Harald Holt war in der Hauptrolle zu sehen, die Wiener Philharmoniker spielten. Wen die Götter lieben, hieß der Film. “ ‚Wen die Götter lieben, den rufen sie früh zu sich‘, das war auf Mozart gemünzt, er wurde ja nur 35. Der Vater starb schon mit 34, und vielleicht stimmte es ja, dass die Götter ihn geliebt hatten, denn was dann noch alles kam, all das Elend und die Kälte und die vielen Toten immerzu, das musste er jedenfalls nicht miterleben.“

Plötzlich begann Elisabeth wieder zu reden, das Gesicht bleich und verzerrt. Harald hatte Mühe, den Zusammenhang zu finden. Sie sprach von den Wiener Philharmonikern,  zu denen auch ihr Vater gehört hatte. „Die taten ja so, als wäre alles Bestens. Musik war alles, das andere zählte überhaupt nicht. Musik war das A und das O. Noch vierundvierzig feierten sie mit Pomp und großen Reden den Achtzigsten von Richard Strauß, und Karl Böhm dirigierte den Rosenkavalier. Mutter war auch geladen, als Kollegenfrau und Heldenwitwe, sie nahm mich mit und zeigte mir die Bonzen, die da in der ersten Reihe saßen, alle in Gala-Uniform. An den Schirach erinnere ich mich, und an den Herrn Bürgermeister Blaschke, der war bei der SS. Ich glaube, ich habe sie damals richtig gehasst, all diese Leute, die lebten, und mein Vater war tot. Tot und im Wüstensand verscharrt!“

Abrupt und für Harald erschreckend drehte sie sich um. Mit großer anklagender Gebärde wies sie auf Swen: „Und jetzt stirbt dieser hier! Auch er ein Götterliebling, und ist noch nicht mal dreiunddreißig. Ich wollt, die Götter würden ihn weniger lieben!“ Sie ballte die Fäuste: „Ich hasse euch und eure mörderische Liebe! Ich geb ihn nicht her, diesen nicht! Den Vater habt ihr mir genommen, jetzt wollt ihr auch den Sohn? Ihr sollt verflucht sein!“

Sie wandte sich zu Harald, ihr Gesicht eine tragische Maske: „Dein Vater fand den Satz ja herrlich, wie alles Griechische! ‘Am besten, nicht geboren zu sein, am zweitbesten, jung zu sterben’ – das gefiel ihm! Gefiel ihm!! Wozu habe ich fünf Kinder in diese Welt gesetzt, unter Schmerzen und Qual? Wozu wird man Mutter? Wär ich doch umgekommen damals im Bombenhagel, aber nein! Ich lebte, unser Haus blieb verschont, während alles ringsum zu Staub wurde, und Großmutters Flügel stand heil und glänzend in der Stube.“

Die Knöchel ihrer Hände, mit denen sie die Stuhllehne umklammerte, traten weiß hervor: „Der Flügel. Der war ja Papas Vermächtnis. Papa hatte mir die ersten Töne drauf beigebracht und gesagt: Der ist für dich, meine geliebte kleine Tochter. Seine Mutter hatte drauf gespielt, und er sollte ihn dann erben, aber er liebte die Oboe weit mehr, das war ihr großer Kummer. Die Wiener Oboe speziell hatte es ihm angetan, von Kind an schon. ‘Wer wird nach mir auf dem Flügel spielen? jammerte sie. Ja, das bist nun du, meine kleine Tochter, du wirst ihm Ehre machen, nicht wahr?’ Ach Papa, ich hab’s ja versucht, aber dann kamen die Kinder, und ich hab dich verraten, und nun stirbt mir dieser hier, und es war alles vergebens.“

„zwei tote Rechthaber“ (c) gerda kazakou, Februar 2014

(…)

 

 

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„Vier-Knochen-Oper“ (Bleistiftzeichnung)

Heute habe ich den großen Knochen, vermutlich vom Rind, den ich als Vase für Trockengräser verwende, in vier verschiedenen Positionen auf ein Blatt (50 x 70) gezeichnet. Dazu auch meine Hand und drei gewundene Zweige vom Origano.

Dann habe ich noch vier Holzstücke – ein Schwemmholz und drei abgesägte Olivenäste – sowie Trockengräser hinzugefügt. Hier ein Foto der Objekte.

Es entstand ein dichtes Netzwerk von, wie ich finde, dramatischen Formen.

Eine Vier-Knochen-Oper.

„4-Knochen-Oper“, Bleistift, 50×70 cm, 2018 (c) gerda kazakou

Anschließend habe die Zeichnung mithilfe von Fotoshop-Filtern bearbeitet. Wenn du Lust hast, klicke die Bilder an, um sie zu vergrößern.

 

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Rückblende Malerei: Masken (2013)

Masken (c) gerda kazakou 2013, Akryll, Kleister, Wellpappe, Plastik-Netz auf Leinwand, 70 x 100 cm

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Katastrophen-Alarm (abc-etüde)

Katastrophen-Alarm (abc-etüde)

Dummdreist verbreiten sie ihre Lügen wie Kunstschnee, zeigen darauf und sagen: „Da habt ihr den Beweis: Es ist Winter“. Lassen sich die Menschen wirklich so leicht täuschen? Auch wenn es um ihr Leben geht? Kommt denn kein Frühlingserwachen mehr?

Dies ist meine Kürzestgeschichte für die von Christiane betreuten und von Ludwig Zeidler illustrierten abc-etüden. Die Wortspende ist diesmal ebenfalls von lz. Ich habe wenige Worte gemacht, hoffend, dass ihr dennoch versteht. Denn es geht um euren und meinen Kopf, der systematisch durch Kunstschnee- und Giftgas-Lügen vernebelt wird. Mehr Worte dazu findet ihr in dem soeben rebloggten Beitrag von Gerhard Mersmann (Form 7).

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Indizien, Vermutungen und platte Lügen

Ich habe Angst. KRIEG ist in Vorbereitung – er ist schon da. Und wenige nur begreifen es. Sie sind wie Rufer in der Wüste, denn: „Wer hat die schönsten Schäfchen und klassische Musik – wer schläft das tiefste Schläfchen, eine gewisse, eine gewisse, eine gewisse Republik“ (Alfred Kerr, 1932). Wird es wieder klappen mit; „Der Kaiser rief – und alle alle kamen“ (1. Weltkrieg)!?
Die Roman-Trilogie von Broch „Die Schlafwandler“, geschrieben vor dem 1. Weltkrieg, ist wieder aktuell. Warum wachen wir nicht auf und verderben ihnen ihr Spiel?

Avatar von Gerhard Mersmannform7

Ja, hören Sie genau zu: einem Gerücht zufolge, vermeintlich, mutmasslich, vermutlich, wie aus unidentifizierten Quellen berichtet wird, einer Augenzeugenaussage zur Folge, das angenommene…! Das, was sich als Nachrichtensendung zur Zeit hierzulande ausgibt, hat sich zu einer Spekulationsbörse gemausert. Das Dumme bei der ganzen Angelegenheit ist nur, dass es bei dem ganzen Nebel um eine gezielte Kriegsvorbereitung geht. Zunächst aber, um eine der furchtbaren Formulierungen aus dem Politiktalk zu gebrauchen, geht es nur um den Nebel. Sieht man sich aber an, wie wirklich auf den Nebel politisch tatsächlich reagiert wird, so hilft nur noch eines: Die Gewissheit, dass ein Krieg vorbereitet wird. Oder genauer, der Krieg ist bereits seit langem im Gange, er soll nur ausgedehnt werden nach Europa. Mit von der Partie ist die Kanzlerin und mit ihr die komplette Regierung.

Alles fing an mit der Ente des Giftgasanschlages auf einen russischen Ex-Spion und dessen Tochter im britischen Salisbury. Bis…

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