Gespräch am Kamin UND Gemeinsam Zeichnen 26 (dreifarbige Zeichnungen)

Gestern abend besuchte uns Eleftheria. Ich machte mehrere Aufnahmen vom Gespräch am Kamin,  in der Absicht, die Fotos in Zeichnungen umzusetzen. Die Zeichnung machte ich recht kleinformatig, dreifarbig, mit schwarzem, blauem und rotem Kugelschreiber.

Und zwei Bearbeitungen ohne Farbverschiebung. Bitte anklicken.

 

Heute nun kam Magda zum gemeinsamen Zeichnen, und so hatte ich Gelegenheit, eine Skizzze von ihr, während sie die Eule auf dem Kaminsims zeichnete, zu machen.

Und drei Bearbeitungen, 2 und 3 mit verschobener Farbskala. Bitte anklicken.

Magdas großformatige Kohlezeichnung der Eule mit Schatten:

 

 

 

 

 

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Und weil der Tag so schön war …

Neben der alten Gartenbank entdeckt

Selbst und Hund als Schatten und Schattenspiegelung

Und ein feuriges good buy.

 

 

 

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Olivenbaum-Studie – dreifarbig (tägliche Zeichnung)

Teils, weil meine schwarzen Kulis fast ausgeschrieben sind, teils, weil ich Neues ausprobieren will, nahm ich heute drei Farben, um meine Olivenbaum-Studie zu bereichern: schwarz, rot und blau.

Und die Bearbeitungen? Ich habe vier ausgewählt, die Extreme darstellen.

 

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Spaziergang (Fotos)

Jeden Tag mache ich mit Tito eine Runde durch die Olivenhaine. Mal gehe ich hinunter ans Meer, mal durch die Schlucht, mal die Hänge hinauf zu einem Panoramaweg. Jeden Tag ein wenig anders, immer auch entdecke ich neue Wege, Pfade, ohne bahne mir den Weg eben selbst. Manchmal gehe ich schon mittags, dann wieder am späteren Nachmittag, wenn sich der Himmel rot färbt über dem Meer. Immer gehe ich auch nachts, unter dem Sternenhimmel, unter Gewölk oder wie gestern im hellen Schein des Mondes, der im Zenit stand und die Welt in sein weißes Licht hüllte.

Manchmal fotografiere ich unterwegs. So auch gestern.

Abend des 1. Januar

 

 

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KüMo und Aufgebockte (tägliche Zeichnung)

KüMo, so nennt (oder nannte) man die Fischerbote in meiner Heimatstadt an der Ostsee. Küstenmotorboot. Man konnte nicht sehr weit mit ihnen rausfahren, auch wenn man die volle Besatzung, in der Regel vier Mann, hatte. Die hatte man aber damals schon lange nicht mehr. Denn die Jungen heuerten lieber auf den großen Hochseeschiffen an. Und so tuckerten die Alten allein hinaus, um den immer rarer werdenden Fisch zu fangen. Arm waren sie, die Fischer, immer gewesen, aber sie hatten ihr Auskommen gehabt. Nun nicht mehr.

„Am Hafen von Kalamata“, Kugelschreiber, 2020-01-09

Ein paar KüMos gibt es auch noch in Griechenland. Früher waren es viele gewesen, aber die EU gab den Eigentümern Abwrackprämien, die sie verlockten. Den Bürokraten in Brüssel ging es um die Erhaltung des Fischbestands in den küstennahen Gewässern. Dass sie damit eine traditionelle Berufsgruppe faktisch ausrotteten, kam ihnen wohl nicht in den Sinn. Doch Fisch wollen sie natürlich essen, am liebsten frisch gefangenen, wenn sie hierher zum Urlauben kommen. Klar, mir schmecken solche Fische auch besser als die in den Fischfarmen aufgezogenen, die zudem das Meer verseuchen.  Fortschritt eben.

Heute zeichnete ich ein Kümo, das ich im Hafen von Kalamata fotografierte. Im Hintergrund sieht man aufgebockte Segelboote.

leicht bearbeitete Variante

Zum Bildaufbau: Im spitzen vom Hafenkai gebildeten Dreieck ruht die ausladende Rundform des Bootes. Ein Riegel aus aufgebockten Booten trennt den Vordergrund vom Gebirgsausläufer im Hintergrund, der die Dreicksbewegung aufnimmt. Die hellen Dreiecke links vorn und rechts hinten rahmen die zentrale, von links oben nach rechts unten verlaufende Bewegung. Das dicke schwarze Seil vorn links unterstützt diese Bewegung.

Die vielen Details bringen Andeutungen von Dreieck und Halbkreis, Rechteck und Geraden ins Bild. Diese geometrischen Formen finden ihr Gegenstück in den spielerischen Linien der Spiegelung im spitzen Winkel der Kaimauer.

Detail, bearbeitet.

 

 

 

 

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„Aufgebockt IV“ (Tägliche Zeichnung)

Noch einmal habe ich mir das Thema vorgenommen, das mich letzthin beschäftigt: die Geometrie in den anscheinend zufällig-chaotischen Anordnungen der Welt zu entecken. Eines meiner Fotos vom Segelhafen diente mir als Vorlage für die tägliche Zeichnung.

„Aufgebockt IV“, Kugelschreiber, 2020-01-08

und vier digital erzeugte farbige Varianten.

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Selbst-Projektion

Als ich heute nach dem mittäglichen Spaziergang ins Haus trat, malte das Sonnenlicht mich als Schattenfigur auf den Boden. Zugleich sah ich mein Schattenbild wie Schneewittchen im gläsernen Sarg im gegenüberliegenden Gartenstück inmitten verwelkter Weinblätter floaten. Kopfüber natürlich.

Ich versuchte, mich kleiner zu machen oder sonstwie noch klarer ins Bild zu bringen, doch das Schatten-Idolo wollte nicht so wie ich. Nur ein wenig gestauchter konnte ich es formen.

Die physikalische Erklärung dieses Bildes wird uns, hoffentlich, Joachim Schlichting liefern. Wie kommt es, bitte, zustande, lieber Joachim?

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Revision 8. August 2019 bis 8. Januar 2020, Teil 2: „Mensch und Umwelt“ (2)

Hier nun die zweite Gruppe von Zeichnungen zum Thema „Mensch und Umwelt“.

 

1 Menschen beim Essen, Trinken, Spielen, Verhandeln, Zeichnen…

Unterschieden habe ich nach der Art des Zeichnens: „vor Ort“ und „nach eigenem Fot0“.

In der ersten Galerie einige „vor Ort“ gezeichnete Szenen.

In einer zweiten Galerie Beispiele fürs Zeichnen nach eigenen Fotos, auch mit Bearbeitungen, bei denen ich neue Bildwirkungen ausprobierte.

 

3 Zeichnungen der Dingwelt des Menschen. Gläser, Obst etc 1-3-farbig, alle vor Ort gezeichnet, einige sind  bearbeitet)

 

 

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Aufgebockt III (Tägliche Zeichnung)

Heute war ich wieder am Segelhafen und stromerte zwischen den aufgebockten Booten herum. Zeichnen konnte ich dort nicht, wohl aber fotografieren. Tatsächlich bin ich seit ein paar Wochen dabei, das Zeichnen nach Fotos für mich zu entdecken. Angefangen hat es mit den Insektenfotos von Gerhard, Puzzleblume, Almuth und eigenen, denn kleine Insekten nach der Natur zu zeichnen – das schien mir doch unmöglich zu sein. Eines besseren wurde ich belehrt, als ich die fantastischen Pinselzeichnungen eines chinesischen Meisters vom Anfang des 20. Jahrhunderts sah. Aber nun, nicht jeder ist ein Meister.

Jedenfalls bin ich nun dabei, für mich die Vorteile des Zeichnens nach Fotos zu entdecken. Eine erhellende Diskussion dazu hatte ich heute im Kommentarstrang zu „Magda zeichnet“ (https://gerdakazakou.com/20hnet“. 20/01/07/magda-zeichnet-taegliche-zeichnung/).

Und so werde ich diese Variante des Zeichnens weiter für mich ausloten. Ausgewählt habe ich zwei dickbäuchige Boote, zwischen denen sich ein drittes zeigt, dazu auch, kaum noch erkennbar, entferntere Boote sowie die Ausläufer des Gebirges.

„aufgebockt III“, Kugelschreiber, 2020-01-07

Durch Bearbeiten habe ich versucht, die kompositorische Idee deutlicher zu machen. Die Umsetzung in eine überzeugende Komposition steht noch aus.

 

 

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„Magda zeichnet“ (tägliche Zeichnung)

Die heutige Skizze befasst sich noch mal mit dem gestrigen „gemeinsamen Zeichnen“. Ich habe gestern Fotos gemacht, um ein paar alternative Szenen zu haben – außer der, die ich direkt skizzieren konnte. Neuerdings zeichne ich ja gelegentlich nach Fotos und finde das gar nicht mal so schlecht. Man hat mehr Ruhe und lernt etliches dabei.

„gemeinsam zeichnen“, 2020-01-06

Die Szene möchte ich vergleichen mit der beim Bäcker. Offenbar besteht eine Beziehung zwischen den beiden Frauen – sogar eine gewisse Intimität.  Die Beziehung stellt sich nicht erst in der Verkaufshandlung her (Bäckerei). Doch auch hier ist der Austausch indirekt, vermittelt durch einen gemeinsamen Gegenstand, auf den beide konzentriert sind: dort das Brot – hier das Tischchen mit der Vase.

„gemeinsam zeichnen“, digital bearbeitete Kugelschreiber-Zeichnung

Zum Vergleich nun noch einmal meine beiden gestrigen Zeichnungen, die ich direkt vor Ort, also nicht nach Foto machte. Ist ein Unterschied erkennbar, und wenn ja, welcher?

 

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