Die Nacht war schön auf der Turmterrasse. Erst betrachtete ich den feinen Sichelmond, bis er im Dunst des geröteten Himmels verschwand, dann machte ich Licht. Eine Schnur, an der sonst die Lampe hängt, fiel mir runter. Aha! Sie würde mein nächstes Modell sein.
Doch einmal ist keinmal. Also noch eine Zeichnung, diesmal vom Ende der Schnur, wo sich die drei Plastikfäden teilten. Ich hielt sie vor die weiße Fläche des Zeichenblocks.
Inzwischen hatten sich etliche nächtliche Besucher eingefunden: der ulkig-gravitätische Grüne, die schnalbrüstige Braune, die gesprengelte Dreieckige. Die krabbelten und flogen um und über die hellen Flächen. Warum sie nicht auch zeichnen? Diesmal gerieten meine beiden Hände aufs Blatt, abwechselnd den einen und den anderen Stift haltend.
Die Besucher von Nahem betrachtet:
Drei habe ich für die Insektenkundler unter euch auch fotografiert.
Unter Ausnutzung der Farbigkeit der Fotos, die ich unter Lampenlicht machte, habe ich ein paar Varianten erstellt.
















































