Hab ich mir doch beim letzten Museumsbesuch ein Buch mit einer schönen Kore und leeren Seiten gekauft, in der Meinung, dass ich ja auch mal wieder skizzieren könnte. Zwei Tage ohne Computer – das war die Gelegenheit, wie in alten Zeiten ein paar Seiten zu füllen. Und so zeichnete ich, was mir vor Augen kam: Schilf, Tümpel, Strand, alter Autoreifen, Ehemann, Rotweinflasche, rote Tasse und dunkelbraune Teekanne – egal, alles ist gut, um zu üben. Das Skizzieren hilft sehr, die Aufmerksamkeit zu schulen. ZB wie sieht eigentlich ein alter Autoreifen aus, der im Wasser liegt und von klitzekleinen Wellen überspült wird? Verdammt schwierig! Auf die Ergebnisse kommt es mir hierbei nicht so an, sondern aufs Tun. Aus Fehlern lernt man.



























Akryllpigmente, Kleister auf Leinwand, 50 x 60 cm.