Skizzenbuch (1)

Hab ich mir doch beim letzten Museumsbesuch ein Buch mit einer schönen Kore und leeren Seiten gekauft, in der Meinung, dass ich ja auch mal wieder skizzieren könnte. Zwei Tage ohne Computer – das war die Gelegenheit, wie in alten Zeiten ein paar Seiten zu füllen. Und so zeichnete ich, was mir vor Augen kam: Schilf, Tümpel, Strand, alter Autoreifen,  Ehemann, Rotweinflasche, rote Tasse und dunkelbraune Teekanne – egal, alles ist gut, um zu üben. Das Skizzieren hilft sehr, die Aufmerksamkeit zu schulen. ZB wie sieht eigentlich ein alter Autoreifen aus, der im Wasser liegt und von klitzekleinen Wellen überspült wird? Verdammt schwierig! Auf die Ergebnisse kommt es mir hierbei nicht so an, sondern aufs Tun. Aus Fehlern lernt man.

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Backstein, Holz und eine Muschel (Bleistiftzeichnung)

Diese Dinge sammelte ich am Strand auf: einen Backstein, eine Muschel und drei Hölzer: ein Wurzelholz, ein angesägtes Klötzchen und eine handliches Rindenstück – alle von Wind und Meer abgeschliffen, ausgebleicht, überformt. Die Schattenwürfe des Backsteins faszinierten mich so sehr, dass ich ihn gleich dreimal zeichnete, wie er sich, von meiner Lampe angeleuchtet, meinen Augen darbot: dunkle tiefe Höhlen, hellere flache Mulden, runde Lichtflecken im Schattenmuster auf der weißen Unterlage.

Die Ziechnung habe ich auf einem leicht gelblichen Zeichenkarton 50 x 70 cm gemacht.

Heute sah ich Ullis „verlassene Orte 002“ und freute mich über die Synchronizität: Wir entdeckten beide gleichzeitig, unabhängig voneinander, die Höhlen der Backsteine …

 

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Palmstammschuppen, Knochen, Quitte und Schlangenholz (Bleistiftzeichnung)

Die „Schuppen“ der Palmenstämme bringen die seltsamsten Formen hervor. Manchmal sammle ich die eine oder andere auf.

Heute nahm ich die erste „Schuppe“ von der „guten Seite“ (erstes Foto), kombinierte sie mit einem schlangenartig gewundenen Stück Holz, einer leicht angefaulten Quitte und einem gebleichten Knochen – keine Ahnung, zu welchem lebenden Tier er ursprünglich gehörte  -,  um noch einmal eine sorgfältige Bleistiftzeichnung zu machen.

Im folgenden die heutige Zeichnung, dann die Zeichnung zusammen mit den Fundsachen, und schließlich zwei Detailaufnahmen der Zeichnung.

Heute war übrigens das Fotografierwetter ideal: grau und dunstig. Drum habe ich die gestrige Zeichnung noch man draußen aufgenommen. Vielleicht möchtest du sie sehen. Durch Anklicken werden die Fotos vergrößert.

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ATHENS IS THE NEW ATHENS

Athen ist das neue Athen

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@ Πλατεία Αυδή

athens is the new athens

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Unlösbar Verknotetes und anderes: Neue Bleistiftzeichnung

Endlich wieder im Atelier, habe ich meine Fundsachen gesichtet. Da fanden sich schön verknotete rostige Eisendrähte und ein Tau, dessen Knoten durch Wetter und Wasser unlösbar geworden ist. Natürlich fanden sich noch weitere Sehenswürdigkeiten: ein stark

verrostetes großes Eisenstück, die Haut einer Schlange, ein getrocknetes Feigenblatt, zwei blaue Schnipsel.

Eine ganze Serie von Materiallegebildern entstand nebenbei, was Spaß machte…

aber eigentlich wollte ich ja fleißig sein und zeichnen. Ich breitete noch ein paar weitere Fundstücke vor mir aus.

Das filigrane Holz zeichnete ich zuerst auf ein weißes Blatt Zeichenkarton (50 x 70 cm).

Dann mühte ich mich mit dem Stück Tau ab. Solche Übungen schärfen wirklich sehr die Aufmerksamkeit. Oder wusstest du etwa, dass in solchen Tauen ein blauer Faden mitläuft, und wie er sich auf der Oberfläche des Knotens verteilt?

Nach und nach fügte ich weitere Gegenstände hinzu: einen der beiden verknoteten Drähte, das vertrocknete Feigenblatt, ein Stück Schlangenhaut, das große verrostete Eisenstück, ein zusammengewachsenes und abgeschnittenes Gezweig aus Holz und Efeu als Hintergrund, ein feines Stück Holz, einen vertrockneten Seeigel.

Mit dem Fotografieren hatte ich mal wieder Probleme. Draußen ging es nicht, denn der Wind war zu stark, und drinnen verfälschten die Lampen das Ergebnis. Daher noch eine zweite Aufnahme, wo der linke und zentrale Teil richtiger erscheinen, der rechte allerdings zu dunkel ist:

 

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Wetterbericht

Sturm und Wüstensand kündigten sich gestern abend durch fantastische Farbspiele am Westhimmel an. Ich fotografierte eine fast schwarze Wolke durch das nackte Gezeig unseres Aprikosenbaums, stieg dann auf die Dachterrasse und machte noch ein paar Fotos.

Heute präsentierte sich die Welt grau in grau. Orkanartige Böen rührten die Atmosphäre um, ohne sie klären zu können. Es bleibt spannend.

 

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Rückblende Malerei: Am Segelhafen („Dämmerung am Hafen“)

Dies ist nun die dritte Ausführung des Themas „Segelhafen“,  demselben Bildaufbau folgend wie die beiden bereits gezeigten.

Dämmerung am Hafen (c) gerda kazakou, 2008. Akryllpigmente, Kleister auf Leinwand, 50 x 70 cm

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Horizonte

Heute hat mich der Himmel für drei Tage Dumpfheit entschädigt. Prächtige Farbspektakel entfalteten sich über dem Meer und den Bergen der Mani.

Das Meer um halb fünf bis fünf Uhr nachmittags, in der Reihenfolge des Entstehens:

Horizonte

 

 

Meer und Himmel – Gesamtansichten

 

 

Zu Hause angelangt, donnerte es, es prasselte der Regen und es hagelte auch ein wenig.  Doch schon nach wenigen Minuten brach die Sonne durch, gleißender denn je, und tauchte den Garten in ein fast überirdisches Licht. Vor der Bergkulisse bildete sich ein Regenbogen.

 

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Rückblende Malerei: Am Segelhafen (Geometrie der Segel)

Kürzlich postete ich https://gerdakazakou.com/2018/03/20/rueckblende-malerei-7-am-segelhafen/. Gerhard von „Kopf-und Gestalt“ fragte mich, wie ich heute zu dem Bild stehe, und nannte es „kunstvoll, ein Vorzeigebild sozusagen“. Ich erklärte daraufhin, dass es eines von 6 Bildern sei, die alle demselben Grundaufbau folgen: Dreieck, Kugel, zwei Figuren etc.

Das zuerst gemalte Bild dieser Reihe möchte ich heute zeigen: „Geometrie der Segel“. Es ist kleiner (50×60 cm) und kompakter als das obige. Mir scheint, es war eine gute Idee, nicht das eine über das andere zu malen, sondern jedes für sich bestehen zu lassen 😉

Geometrie der Segel 2008 (c) gerda kazakou

 Akryllpigmente, Kleister auf Leinwand, 50 x 60 cm.

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Wüstensand in der Sahara: Ägypten 2007

Dort, woher der Wüstensand zu uns herüberweht und eine erstickende atmosphäre schafft –  in der Sahara bin ich gewesen, glückliche Wüstenreisende. Ägypten 2007, Alexandria Richtung Westen, zur Shiva-Oase und ein wenig darüber hinaus.  Immer erinnere ich mich an die Farben, die Formen der Wüste, zauberhaft, dem Meer vergleichbar. (Man kann die Galerie anklicken, dann sieht man die Bilder größer.)

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