Ping Pong 019

Ping 019 Ulli an → Gerda:

ALS DAS KIND KIND WAR

Pong 019 Gerda

….WAREN SELBST UND WELT IHM EINS.

… WAREN SELBST UND WELT IHM EINS. Blindzeichnung in Kohle auf Zeichenkarton, Licht-Schatten-Fotografie, unbearbeitet. (c) gerda kazakou 04/2019

 

PING 020 Gerda an → Ulli:

ALS DAS KIND HERANWUCHS….

ALS DAS KIND HERANWUCHS … Blind-Kohlezeichnung wie oben, auf den Kopf gestellt, digital bearbeitet (c) gerda kazakou 04-2019

 

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

 

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Montags ist Fototermin: Inspektion meines Gartens und Ateliers

Heute, am ersten Tag wieder in der Mani, inspizierte ich unseren Garten und mein Atelier, die ich vor drei Wochen verlassen hatte. Es war nicht der große Frühingsansturm zu spüren, aber dennoch fand ich viele kleine Wunder im Gras blühen, betrachtete die Knospen von Aprikosenbaum und Aloe, die Blüten des Quitten- und des Judasbaums, die Blättchen von Feigen- und Granatapfelbaum, versuchte auch, eine der Bienen im blühenden Lavendel und im gelben Klee zu erwischen … , sah ein Eidechschen und eine kleine Schlange fliehen, hörte Vogelgezwitscher, sah in der Ferne das sanfte Blau des Meeres schimmern …

Ich bin keine Fotografin, ich knipse nur, um mich an all die kleinen Dinge des Lebens besser erinnern zu können. Es ist ein Teil meines Tagebuchs. Wenn du Lust hast, mir in meinen Garten zu folgen: Komm!

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Wie finde ich denn das? (Kein Aprilscherz)

Sieben meiner kürzlich produzierten Bilder – das Original-Foto einer Zeichnung mit zwei Bearbeitungen und vier Bearbeitungen einer anderen Zeichnung – hängen nun bei einer lieben Bloggerfreundin in Deutschland schön auf mattem Hahnemühle Photo Rag ausgedruckt und gerahmt an der Wand. Sie haben dasselbe Format wie die Originalzeichnung. Wie ich das finde? Stolz bin ich, und freu mich sehr. Danke, Ule, auch für die schönen Fotos, die du mir davon geschickt hast!

 

 

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Letzte Vorstellung auf der Waldbühne

Bin wieder in der Mani! Bevor die letzten Zeichnungen, die ich noch im Syngrou-Wald bei Athen machte, vergessen werden, habe ich sie ein wenig in Szene gesetzt.

Vorhang auf!

Als erstes erscheint ein Häuschen. Winzig klein steht es zwischen den hochragenden Zypressen und Pinien. Es ist kein Hexenhaus, auch keine Räuber wohnen hier, es ist wirklich ganz harmlos. Die Mitglieder des Waldschutzvereins frequentieren es, lagern hier ihr Werkzeug, essen gemeinsam und planen, wie sie dem Wald am besten dienen können.

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Gleich um die Ecke sind ein paar korzige Pinien in eine lebhafte Unterhaltung verwickelt. Sie gestikulieren dabei wie echte Südländer.

Da fragt sich der Nordländer sogleich: Was die wohl wirklich im Schilde führen?

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Jetzt betritt eine wild bewegte Piniendame die Bühne. Was  sie da treibt, sieht aus, als tanze sie Tarantella. Du kennst ihn sicher, diesen sizilianischen Tanz der Frauen, wenn sie von der Tarantella gestochen wurden….

 

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O, es gab noch diesen und jenen Auftritt auf der Waldbühne, aber nicht alles kann gezeigt werden. Nun muss sie vorübergehend schließen.

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Kunst am Sonntag: Eine deutsche Künstlerin in Athen (Christiane Löhr)

Christiane Löhr, Jg 1965, stellt zum zweiten Mal in der Athener Top-Galerie Bernier Eliades aus. Ihr kennt sie ja vielleicht, aber für mich war es eine eindrucksvolle Erstbegegnung mit ihrem Werk.

Es ist eine Ausstellung des Fast-Nichts, die sich gerade darum tief einprägt, so dass ich, seit ich die Räume vor zwei Tagen verlassen habe, jeden Faden, jeden Knoten ihrer großen Installationen, jede sich verlierende Linie ihrer minimalistischen Zeichnungen lebhaft vor Augen habe.

Wie das Fast-Nichts beschreiben oder gar fotografieren?

Du trittst in die Galerie und siehst ungefähr dies:

oder den Durchgang in den dahinter liegenden Raum, in dem kleinere gerahmte Schwarz-Weiß-Werke hängen.

Aber was ist hier, im Hauptraum? Zwei röhrenartige Installationen, so fein aus Pferdehaar geknüpft, dass sie erst beim Nähertreten Substanz anzunehmen scheinen. Oder eigentlich erst durch ihre Schattenwürfe wirklich sichtbar werden.

Die Fäden sind entlang der „Rohre“ verknüpft, Knoten um Knoten reiht sich auf der Linie, als seien es Noten einer stummen Musik.

Am Ende drehen sich die Fäden auf die ihrer Natur entsprechende Art.

und werfen, zum Rund geformt, ihre Schatten gegen die Wand.

Diese Kunst ist so leise, dass es in mir ganz leise wurde und ich, als ich in den zweiten Raum trat, zuerst nur die Schatten der Glasvitrinen wahrnahm, in denen sich winzige Skulpturen befanden.

Die Kleinstskulpturen wurden aus vegetativem Material geformt. Überrascht erkannte ich, dass sie strenge geometrische Formen bildeten. Das bemerkte ich erst, als ich von Oben schaute bzw fotografierte.

 

Außer diesen Kleinstskulpturen, die der Gestaltähnlichkeit der großen Kirchenbauten und der winzigen Naturformen nachgehen, gab es an den Wänden einige Zeichnungen zu sehen, die zu fotografieren noch schwieriger war, da ich mich in dem Glas spiegelte. Dennoch: Eine Gruppe von Zeichnungen bestand aus Linien, die sich, ausgehend von einer gewissen Dicke, zu den Rändern hin in einer Unendlichkeit verlieren.

Eine andere Gruppe von Zeichnungen ist tintig mit einer merkwürdig wolligen Oberfläche, leider weiß ich nicht, woraus sie bestehen. Vielleicht handelt es sich um unversponnene Wolle, die am Glas festgeklebt ist und so in kleinem Abstand von der schwarzen Zeichnung gehalten wird?

Eine größere Zeichnung:

und zwei Aquarelle, die wiederum „fast nichts“ sind, nämlich eine wässige  Pflanzenform auf Papier (meine Spiegelung bitte wegdenken):

Bevor ich die Ausstellung verließ, vergewisserte ich mich der Materialität der Welt: ich schaute aus dem Fenster und betrachtete den gegenüberliegenden Felsen, an dessen Fuß sich ein Feigenbaum angesiedelt hatte, der erste Blätter trieb. Feigenblätter.

Jemand hatte an den Fels „METANOEITE“gesprüht, was so viel heißt wie: „wandelt euren Sinn“ (auf deutsch wird es fälschlicher Weise mit „bereut“ übersetzt).

 

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Oleander: eine Zeichnung, vier Fotografien

Der starke kalte Wind machte auch heute das Draußenzeichnen mühsam. Doch oft erschien die Sonne hinter dem jagenden Gewölk, vergoldete kurz die Welt und verschwand wieder. Ich setzte mich zu einem Oleanderbusch, denn ich hatte Lust auf etwas Kleines, auf ruhiges Zeichnen.

Zu Hause fotografierte ich die Zeichnung auf dem Balkon vier mal, die unterschiedlichen Beleuchtungen nutzend.

Ich habe diese Fotos dann beschnitten und bearbeitet. Damit es nicht zu viel wird, zeige ich immer nur eine Bearbeitung.

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Es lebe das Leben! Ungereimte Kata-Strophen (abc-etüde)

Rina von Geschichtszauberei hat, wie ihr natürlich längst wisst, folgende drei Wörtchen zu den Etüden beigesteuert: Café, verdorben, beißen. Christiane hat dazu zwei Einladungskarten gestaltet, und ich habe erst eine benutzt. Also schnell, bevor es zu spät ist, noch ein paar passende Kata-Strophen für die zweite Karte erfinden. Und ein Bild aus den von Jürgen Küster (Buchalov), Susanne Haun, Ulli Gau mir vermachten Schnipseln legen. Oder auch zwei.

 

 

Es lebe das Leben!

Nach der Beerdigung

Von Onkel Fritz,

Schreitet die Trauergemeinde

Vollzählig ins Café

Das das Bestattungsinstitut

Für diesen Zweck

Gebucht hat.

Durch einen Todesfall

Soll man sich den Appetit

Nicht verderben lassen.

Auf der langen Tafel gibt es  

Schälchen mit Nüsschen und allerlei Leckereien

Dazu wird Kaffee gereicht und Cognac für die

Die einen Extra-Trost-brauchen.

Tante Anne reimt: Der Fritz hat ja nun leider

Ins Gras gebissen.

Lass uns auf sein Wohl

 ein Gläschen genissen.

Das findet

Bruder Albrecht geschmacklos

Und sagt es auch: wie geschmacklos!

Was ihn aber nicht hindert,

sich bei den Törtchen zu bedienen,

denn eins ist die Moral,

und dass sich manches nicht schickt,

ein anderes, dass er ein Leckermaul ist.

der selige Onkel Fritz

Onkel Fritz aber, wie geht es ihm unterdes?

O, der hat seine alten Klamotten, Geschichten und Leiden

Zurückgelassen dort, wo schon die Gebeine

Seiner Vorfahren ruhen, denn ein Familiengrab

wartete seiner.

Vorfahren von Onkel Fritz

Selig schwebt er von dannen,

während die Kleinen,

die von Gräbern sich nähren

fröhlich bereit sind

zu bechern und lustig zu sein.

die Kleinen beim Bechern und Schmausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stürmisches Wetter (zwei Skizzen, zwei Bearbeitungen)

Seit gestern tobt ein NO-Sturm, fegt ums Haus und rauscht in den Bäumen des Waldes. Düster der Himmel, kalt die Atmosphäre. Die hohen Zypressen wiegen und biegen sich. Ich skizzierte sie hinter einer Pflanzung jüngerer Bäume. In der Mitte eine abgestorbene Zypresse.

Durch digitale Bearbeitung suchte ich den Eindruck einer tintigen bewegten Masse zu verstärken.

Später bot mir eine mächtige Pinie etwas Schutz, also zeichnete ich sie auch. Unter ihren niedrigen Zweigen erschienen die himmelhohen, nun aber ferngerückten Zypressen winzig.

Auch diese Skizze bearbeitete ich, um die Kontraste so zu steigern, wie ich sie beim Zeichnen gefühlt hatte. Das ging allerdings auf Kosten der Bewegung.

 

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Upps! Bearbeitete U-Bahnskizzen nachgeliefert!

Heute Nacht habe ich mir viel Mühe mit der Auswahl und Anordnung der bearbeiteten Metro-Skizzen gegeben. Und jetzt sehe ich: sie sind gar nicht erschienen! Wo ist das Album hin? Ich habe es versehentlich gelöscht. War ja auch schon zwei Uhr nachts. Also liefere ich nun nach. Ich zeige Bearbeitungen und streue dazwischen auch die Originale.

In den Bearbeitungen greife ich verschiedene Zweier- oder Dreiergruppen heraus. Dadurch werden Beziehungen suggeriert, die es in Wirklichkeit nicht gibt, denn es handelt sich um zufällig zusammengewürfelte Menschen in einem U-Bahn-Waggon. Ausnahme ist eine Familie, die ich als solche kennzeichne, die aber merkwürdigerweise beziehungsloser wirkt als die untereinander Unbekannten. Zur Familie gehören der Rücken einer Frau mit Kopftuch, davor ihr sitzender Mann sowie ein Junge und ein Mädchen (hier farbig).

Mutter (Rücken mit Kopftuch), Mann davor, zwei Kinder: Familie

Um das zugleich Zufällige und Beziehungsreiche der Konstellationen zu betonen, habe ich die Bilder absichtlich durcheiandergewürfelt und überlasse sie in dieser Beliebigkeit deinen Assoziationen.

Anklicken = Vergrößern

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In der Metro (Skizzen und Bearbeitungen)

Sehr schlechtes Wetter heute. Kälte, Sturm, Regen. Ich fuhr mit der Metro ins Stadtzentrum, um ein paar Ausstellungen anzusehen. Unterwegs skizzierte ich Mitreisende, so gut es eben geht beim Geruckel der Bahn und dem Versuch, unsichtbar zu sein.

 

Zu Hause habe ich diese Skizzen digital bearbeitet, wobei ich mir meist zwei, drei Gesichter herausgriff.

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