Oleander: eine Zeichnung, vier Fotografien

Der starke kalte Wind machte auch heute das Draußenzeichnen mühsam. Doch oft erschien die Sonne hinter dem jagenden Gewölk, vergoldete kurz die Welt und verschwand wieder. Ich setzte mich zu einem Oleanderbusch, denn ich hatte Lust auf etwas Kleines, auf ruhiges Zeichnen.

Zu Hause fotografierte ich die Zeichnung auf dem Balkon vier mal, die unterschiedlichen Beleuchtungen nutzend.

Ich habe diese Fotos dann beschnitten und bearbeitet. Damit es nicht zu viel wird, zeige ich immer nur eine Bearbeitung.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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25 Antworten zu Oleander: eine Zeichnung, vier Fotografien

  1. Christiane schreibt:

    Ich sehe bei allen ein Auge 😀. Ich mag das wenn es mich so anspringt.
    Liebe Grüße
    Christiane

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Ich habe es auch gleich gesehen! Tolle Zeichnung und die braun blaue Bearbeitung kommt super zur Geltung! Die unterschiedlichen Schattierungen sind sehr wirkungsvoll!

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  3. finbarsgift schreibt:

    Die Bearbeitung Nummero due hat es mir heute Abend am meisten angetan: ganz wundervoll…
    Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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  4. Random Randomsen schreibt:

    Diese Serien erinnern mich stark an die Art, wie auch in der Musik ein Thema durch Variationen in sehr unterschiedlicher Gestalt erscheinen kann. Es wechselt von Dur nach Moll, es erscheint tänzerisch-ausgelassen oder kommt in schwerer Akkord-Rüstung daher…
    Hier finde auch ich die zweite Bearbeitung ganz besonders faszinierend. Eine filigrane Leichtigkeit verbunden mit einer energieerfüllten Aura.

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  5. Ule Rolff schreibt:

    Oleander scheint eine sehr zeichnerinnenfreundliche Pflanze zu sein.
    Inzwischen versuche ich mir immer vorzustellen, wie die Bearbeitung wohl aussehen wird, und sehe mir erst danach deine Fassung an. Bei der zweiten Version habe ich wegen der starken Verschattung eine düstere Darstellung erwartet, aber deine ist beinahe invers. Sehr überraschend, und sehr schön, so geschlossen, beinahe wie in eine unregelmäßige Vignette gefasst.
    Aber am allermeisten mag ich hier die ganz schlichte neutrale erste Version, in der ich mich auf das schöne Linienspiel konzentrieren kann.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Liebe Ule, die Art wie du meine Zeichnungen betrachtest, macht mich froh. Ich mache ja immer viele Varianten, diesmal zeigte ich nur je eine Bearbeitung Ich fand es sehr interssant, wie verschieden die zweite und dritte Zeichnung auf dieselben Reihe von Interventionen reagierten. Tatsächlich ist es eine Art invers-Filter, wobei ich dann auch aufhelle, die Farben verschiebe usw. Beim vierten Foto habe ich dieselben Schritte gemacht, mich dann aber zu einer „Kohle“-Variante entschlossen.

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  6. Für mich war überraschend, dass der mediterrane Oleander in der Bearbeitung eine ganz andere, sehr asiatische Anmutung bekommt.

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  7. PPawlo schreibt:

    Der ganze Beitrag ist für mich besonders schön! Das Original ist eine wunderbare Zeichnung., die je nach Lichteinfall erstaunlich verschieden rüberkommen. Die Variationen haben für mich alle ihren besonderen Reiz ! Herzlich Grüße, Petra

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  8. Peter Klopp schreibt:

    Das letzte Bild in der Bearbeitung hat einen beeindruckenden 3D Effekt und ist ganz toll geworden, Gerda.

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  9. wechselweib schreibt:

    Ganz toll mal wieder! Mir persönlich gefällt die letzte Bearbeitung am besten.

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  10. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    *ich hatte Lust auf etwas Kleines* und das Kleine wurde etwas Großes, liebe Gerda
    Beim zweiten Blick ein Auge und beim Weiterhinsehen, um mich zu vergewissern, siehe da, da ist das zweite und Dein Oleander sieht mich an, leicht fragend und sehr aufmerksam, ein sehr klarer Blick: fast könnte es Deiner sein, geht mir im Kopf herum und ich brauchte keinerlei Bearbeitung. Das Original ist mir alles in diesem Falle.

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