In der Metro (Skizzen und Bearbeitungen)

Sehr schlechtes Wetter heute. Kälte, Sturm, Regen. Ich fuhr mit der Metro ins Stadtzentrum, um ein paar Ausstellungen anzusehen. Unterwegs skizzierte ich Mitreisende, so gut es eben geht beim Geruckel der Bahn und dem Versuch, unsichtbar zu sein.

 

Zu Hause habe ich diese Skizzen digital bearbeitet, wobei ich mir meist zwei, drei Gesichter herausgriff.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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10 Antworten zu In der Metro (Skizzen und Bearbeitungen)

  1. kopfundgestalt schreibt:

    Ich erinnere mich, so etwas auch mal gemacht zu haben. Ich saß draussen in einem Cafe in Würzburg und portraitierte Leute um mich rum. Das ging ganz gut, niemand kam auf mich zu und fragte, was ich denn da tun würde. Der Clou ist eben, in Sekundenbruchteilen das Wesentliche der Person optisch zu erfassen und das Gesehene dann zu Papier bringen,

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  2. mmandarin schreibt:

    GRoßartig diese hingehuschten Zeichnungen, so lebendig… manchmal mache ich das auch in der Straßenbahn. Das flüchtige dieser Begegnungen packt mich immer, denn hinter jeder Figur verbirgt sich eine Geschichte… Marie

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke, Marie! Ja, es ist sehr spannend. Jedes Gesicht hat nicht nur eine, sondern viele viele Geschichten gespeichert, und wenn man in so einer U-Bahn unterwegs ist, kann einem schon die Überzeugung von der eigenen Wichtigkeit abhanden kommen.

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  3. Pingback: Upps! Bearbeitete U-Bahnskizzen nachgeliefert! | GERDA KAZAKOU

  4. Danke fürs Mitnehmen in die Metro 😃 Schöne Skizzen, ich zeichne gerade auch wieder mehr Menschen draußen. Ist mit die beste Übung!

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  5. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Wieder einmal echte *Metro-Schätzchen*, liebe Gerda
    Gerade in ihrer Flüchtigkeit sind sie eine echte Besonderheit, über die man lange nachdenken kann. Die vielen Schicksale, die sich hinter den Gesichtern verbergen…, irgendwie hast Du sie ja mit eingefangen.

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke Bruni. ja, ich denke, ich habe ein wenig von ihnen bemerkt und erhascht. das ist ja immerhin nicht wenig angesichts der allgemeinen Gleichgültigkeit. Und so rechtfertige ich eben auch dies Zeichnen. Den Betroffenen zeigen würde ich die Zeichnungen allerdings nicht, denn sie würden sich sicher anders dargestellt sehen.

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