Griechische Dichtung am Sonntag: Konstantinos Kavafis

Es ist an der Zeit, sich in diesem Blog noch einmal zu erinnern an Konstantinos Kavafis. Und an sein Gedicht „Stärkung“.  Ich habe ja schon drei seiner Gedichte hier besprochen (du findest sie unter dem Stichwort Kavafis). Dieses vierte ist in gewisser Weise ein Kommentar zu meinem heutigen Beitrag „Nicht in Stein gemeißelt“. Denn es geht darum, was vom Gesetzesgebäude erhaltenswert ist und was eingerissen werden muss. Die Übersetzung ist von mir. Die war besonders schwierig, da die Wörter ungewöhnlich gebildet und zusammengestellt sind. Ich hoffe, den Sinn richtig und verständlich wiedergegeben zu haben.

„die zerstörerische Praxis wird er nicht fürchten“

Stärkung

Wer sich sehnt, seinen Geist zu stärken/ und die Ehrerbietung und Untertänigkeit hinter sich zu lassen,/ wird von den Gesetzen einige für sich behalten / doch das meiste wird er übertreten / sowohl Gesetze als auch Sitten, und wird hinter sich lassen die akzeptierte / und unzureichende Spontaneität. / Vieles werden ihn die Leibeswonnen lehren. / Die zerstörerische Praxis wird er nicht fürchten. / Die Hälfte des Hauses muss eingerissen werden / So wird er voller Tugend sich zum Wissen hin entwickeln.

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Όποιος το πνεύμα του ποθεί να δυναμώσει
να βγει απ’ το σέβας κι από την υποταγή.
Aπό τους νόμους μερικούς θα τους φυλάξει,
αλλά το περισσότερο θα παραβαίνει
και νόμους κ’ έθιμα κι απ’ την παραδεγμένη
και την ανεπαρκούσα ευθύτητα θα βγει.
Aπό τες ηδονές πολλά θα διδαχθεί.
Την καταστρεπτική δεν θα φοβάται πράξι·
το σπίτι το μισό πρέπει να γκρεμισθεί.
Έτσι θ’ αναπτυχθεί ενάρετα στην γνώσι.

(aus den Geheimen Gedichten)

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Sehr gute Besprechungen und einige Übersetzungen von Kavafis‘ Gedichte kannst du finden unter http://www.planetlyrik.de/konstantinos-kavafis-das-gesamtwerk/2011/02/. planetlyrik.de ist eine Seite, die Lyrik-Liebhabern sehr zu empfehlen ist.

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Nicht in Stein gehauen

 

Gortyn in Crete (Greece). The Gorthyn Law Code is both the oldest and most complete known example of a code of ancient Greek law.

Gortyn in Crete (Greece). The Gorthyn Law Code is both the oldest and most complete known example of a code of ancient Greek law.

Es gab Zeiten, da wurden „eherne Gesetze“ aufgestellt und auf steinernen Tafeln bewahrt. Auf Kreta in Gortyna zeigt man die ersten griechisch sprachigen Gesetzestafeln, riesig sind sie, die Schrift läuft  von links nach rechts, dann von rechts nach links.

Moses empfing  die seinen auf zwei großen Steintafeln, ein Gott hatte sie dort mit dem eigenen Finger eingeschrieben. Aber Moses zerschlug sie im Zorn (hier Rembrandts Darstellung der Szene). 220px-Rembrandt_-_Moses_with_the_Ten_Commandments_-_Google_Art_Project
Und der Herr sprach zu Mose: nimm zwei neue Steine, darauf will ich denselben Text schreiben …

Nun, all das ist lange her. Heute werden Gesetze auf Papier geschrieben, sie gelten oder gelten nicht, je nachdem, wer herrscht. Diese Arbeit nennt man den Gesetzgebungsprozess. Niemals ist er abgeschlossen. Täglich, stündlich werden die Gesetze „angepasst“. Mal sind es kleine Retuschen, mal tiefe Einschnitte. Der normale Bürger (wie auch die Bürgerin) hat längst die Übersicht verloren, was aber gar nichts bedeutet, denn „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“.

Dem wollte ich künstlerisch Rechnung tragen. Ich machte es also wie der Gesetzgeber, nahm verschiedene beschriebene Stücke Papier älteren und jüngeren Datums und collagierte sie nach gusto. So schuf ich mir eine Gesetzestafel.

IMG_7559Die überführte ich dann durch elektronische Mittel in einen ehernen Zustand.

IMG_7559aaaaaund gab ihr ein festliches Aussehen. Rot, dachte ich, bringt’s! Davor haben die meisten Menschen Respekt. Und wenn nicht Respekt, dann jedenfalls Angst.

IMG_7559bUnd ich sprach zu mir: Stell die Tafel auf den Kopf, füge hier und dort ein Gesetz ein, übertünche andere – und fertig ist dein Werk, das jedem Betrachter eindringlich gebietet, „was gilt“. Ehern. Für immer.

IMG_7559bbAußer, natürlich, die Umstände gebieten eine weitere kleine Retusche oder vielleicht auch einen größeren Einschnitt. Man wird sehen.

 

 

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Das Harte und das Weiche

Was ist das Harte für das Weiche? Und das Weiche für das Harte?  Ich grübele und versuche, mich der Frage in meiner üblichen Art zu nähern: durch ein Bild.

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Kann das Weiche das Harte besiegen, wie Bert Brecht in seinem schönen Gedicht Legende von der Entstehung des Buches Tao Te King auf dem Weg des Laotse in die Emigration behauptet? („das Harte unterliegt“, vergl. https://gerdakazakou.com/2016/02/19/victor-juttags-geschichtengenerator-no-5/)

Bei Brecht ist Wasser „das Weiche“, das den harten Stein besiegt. Bei mir sind es weiche Leiber. Ich sah dieser Tage Fotos solcher Leiber wie zusammengekehrtes Laub auf dem harten Boden  eines Raums liegen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen kann.

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Ich drehe und wende das Bild, aber es wird dadurch nicht erträglicher.

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Vielleicht aber kann das Weiche doch das Harte besiegen? Sehen wir es nicht immer wieder, wie eine kleine Blume es versteht, aus dem Stein herauszublühen? Sehen wir nicht auch, dass Mitgefühl Risse in die Härte bringt, so dass sie spröde wird?  Also mache ich neue Bilder. Zum Beispiel dieses.

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Oder jenes:

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Es ist nicht einfach, das Harte umzuwandeln, dass es zum Nährstoff wird für das Weiche, das wachsen will. Aber was ist schon einfach? „Hart auf hart“ ist jedenfalls keine Strategie, die in dieser Frage weiterhilft.

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Postkartenwelt

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Viele Bilder gleichzeitig – wahrgenommen, abgebildet, in Erinnerung behalten.Eine Postkartenwelt.

Sie stecken ineinander, überlagern sich, die Bilder der Erinnerung. Da gibt es das wilde Meer, das gegen ein Hindernis an Land rennt und sich aufbäumt…

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aber auch dieses stille leuchtende Blau hinter einer zerbröckelnden weiß gekalkten Wand

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und das Gemäuer einer schon fast vergessenen einstmal prächtigen Ansiedlung hoch oben auf dem Berg, geschützt vor den Piraten.

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und ja, noch dies und das, das sich dem Bild unsichtbar beimischt: den mühsamen Anstieg in der Sommerhitze, das Rauschen von Wellen und Wind in den Ohren, das Geröll unter den Füßen, den Lärm der Zikaden, Düfte von Lavendel, Origano und Salbei.

In der Erinnerung zersplittern die Bilder, die Konturen der Dinge verlaufen. Noch siehst du

 

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vor deinem inneren Auge die ockrige Wand, die sich im stillen Wasser spiegelt, siehst den ragenden Burgberg, den mächtigen Säulenschaft…

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aber schon wird es verschlungen von dem alles beherrschenden, dem köstlichen Blau des Himmels und des Vergessens.

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Synchronizität

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Als ich vorhin mal wieder über die Schwierigkeiten nachdachte, die dadurch entstehen, dass Menschen und Kulturen in verschiedenen Zeiten und Tempi leben, fiel mir eine kleine Begegnung ein.

Es war ein  kühler Tag, am Himmel zogen sich dunkle Wolken zusammen. Ich rannte von der Metro zu meinem geparkten Wagen, stieg ein, ließ den Motor an. Da sah ich sie vor mir an der Windschutzscheibe kleben.

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Ei der Daus! Eine Schnecke samt Haus! Ich fühlte die Ehre ihres Besuchs und begriff ihr Anliegen: sie wollte nicht mehr langsam über Wege und Wiesen kriechen, sondern, wie ich, mit der Kraft vieler Pferde unter sich durch die Welt rasen.

Doch würde ihrem eher gemächlichen Wesen, das mit dem Wort „Schneckentempo“ auch in den deutschen Sprachschatz gekommen ist, eine solche Fahrt bekömmlich sein? Ich denke: Nein!

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Das ist eben das Elend mit der Synchronizität: Dinge geschehen gleichzeitig, aber die Tempi, die diesen Dingen innewohnen, sind verschieden. Bei Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen ist es nicht anders. Dem einen scheint es so, dass alles stagniert und nichts vorangehen will, der andere klagt über das höllische Tempo, in dem sich das Leben verändert. Wenn du einen Menschen zB aus Anatolien, dessen Lebensrhythmus dem Gang der Sonne folgte, ins Gewühl moderner Städte wirfst, wird ihm das Hören und Sehen vergehen.

 

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Eine kleine Metamorphose

Alles fließt – nichts bleibt wie es war.

Wir sehen es täglich, wie eine feste Gestalt sich auflöst, sobald das Leben aus ihm entweicht. Das Blatt zerfällt, das Tier verwest, Gesellschaften erstarren und zerfallen.

Das ist so. Doch immer lockt die Vorstellung, dieser Lauf ließe sich umdrehen: das Erstarrte könnte ins Lebendige zurück geführt werden. Wie diese Gesteinsformation, die einst flüssige Lawa war.

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Nur eines geringen Impulses bedarf es, und schon durchläuft ein Zittern das Harte. Es schmilzt dahin, es verflüssigt sich.

photo 59 Quadrat bbEs belebt sich von Neuem, wird zu Feuer und Fisch …

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Der Fisch freut sich des zurück gekehrten Lebens und schlängelt fröhlich davon in seinem Ursprungs-Element: dem köstlich kühlen Wasser, aus dem alles Lebendige hervorgegangen ist.

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So, wollte ich, ginge es mit allen verhärteten Strukturen, die uns umgeben und die in uns einwachsen, bis auch wir hart und tot sind. Möge sich dieser Prozess vom Lebendigen hin zum Toten, den wir mit wehem Herzen immer und immer erleben müssen, einmal für uns umdrehen.

 

 

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Vollmond über Koroni

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Das war am Dienstag abend. Am Tag zuvor war ich, von Kalamata kommend, nach Koroni am südlichen Zipfel des westlichen Fingers der Peloponnes gefahren. Heiß war es im Auto, und so dachte ich mir, ein Bad im eiskalten Wasser von Polylimnia würden mir und meinem Hund gut tun. Polylimnia ist ein merkwürdiges Naturphänomen: aus den gar nicht mal sehr hohen Hügeln, die sich aus der Landschaft erheben, quillt sommers wie winters das Wasser und stürzt in Wasserfällen in ausgewaschene Becken hinab. Dies ist der untere Wasserfall, umgeben von einer reichen Vegetation …

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und dies der oberste, bis zu dem nicht nur ich Alte, sondern eine ganze Menge junger Menschen hochgekraxelt waren. Ich genoss den Schock der Kälte, als ich in den klaren See hineinsprang, ließ mich vom Wasserfall duschen und schwamm noch ein wenig in die flache Höhle hinein, die sich dahinter auftut.

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So erfrischt, ging es weiter Richtung Koroni. Der Mond war schon fast voll, als ich ihn am noch hellen Abendhimmel über der Burgruine aufsteigen sah.

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Und dann kam der Dienstag, mit dem Gänsermarsch über die Straße auf den Platz, wo am Abend dann ….IMG_7581

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… all die schönen Aktivitäten rund um die Caretta Caretta stattfinden würden, mit vielen Ausstellern und interessierten Besuchern. Ich freute mich, dabei zu sein und mit meinem kleinen Bücherstand ein wenig beitragen zu können.

Zwischendurch stahl ich mich davon, um auf dem neu geschaffenen Fußweg unterhalb der Burgruine den Aufgang Selannas zu feiern.

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Drüben, auf der anderen Seite der Bucht, würde der Vollmond (Selanna) jetzt gerade über den Bergkamm des Taygetos steigen und mein Haus mit meinem Liebsten darinnen bescheinen.

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Ein schwarzes Bild

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Nein, ich bin nicht trüb gestimmt, ganz im Gegenteil. Gleich mache ich mich auf zu einem 2-Tagesausflug, auf den ich mich freue. Es geht um einen Basar, der zur Finanzierung einer Initiative zum Schutz der Meeresschildkröte Caretta Caretta beitragen soll. Dafür muss ich jetzt ein paar Sachen ins Auto laden … und ab gehts nach Koroni, zu einer lieben Freundin.

Aber da ist nun dieses schwarze Bild, das der Veröffentlichung harrt. Nach den weißen Kompositionen https://gerdakazakou.com/2016/07/06/kompositionen-in-weiss/ nun eine schwarze – so einfach ist das. Keine Depression.  Die Technik: schwarze Chinatinte und papierne Klebestreifen auf Papier. Ich mag das Bild, ich mag die Nacht, ich mag das Dunkel und ich mag auch solche finsteren Ecken und Durchgänge. – Natürlich mag ich auch das Gegenteil: das Licht, die helle Natur, den Tag und die weiten Horizonte.

Hier zwei Bildausschnitte.

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Ich wünsche dir und allen einen guten Wochenbeginn und eine erfreuliche Woche! Gerda

 

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Irrer Wind

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Als ich heute aus der Tür trat, blies ein herrlicher irrer Sommerwind durch unseren Garten, zerrte an den Decken, ließ die Kissen durch die Luft segeln. Das Meer glänzte weit hinaus und wild rauschend warf es seine Wellen gegen die Küste. Der Wind zerrte an den Sonnenschirmen, ließ die Fahnen knattern und die Hüte fliegen. In das Brausen hinein mischte sich das Geschrei der fröhlichen Menschen.

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Und mir kam ein Lied in den Sinn, das ich vor Jahren oft hörte, denn es war das Lied des Liebsten meiner liebsten Freundin.  Es heißt Avra (Wind), Text und Melodie sind von Dimitris Panagopoulos. Erstmals veröffentlicht wurde es 1986 und gehört in die Kategorie des griechischen Rock. Das Video, das ich dazu fand, kommt dem Original (Singstimme und Gitarre) am nächsten. https://www.google.gr/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiyz6Pu-PrNAhUD1xQKHWIQD-gQtwIIJzAB&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Daf4qvoG7d1M&usg=AFQjCNGRgJvK01OjgVuVCci6HN71Oi6A7A

Meine Übersetzung des Liedes:

Wenn ich aus der Tür trete, /werde ich die Sonne sehen, rund / und mit deinem schönen vertrauten Lächeln /

Einen Guten Morgen werde ich dir wünschen / Danach werde ich gehen, werde verschwinden / Und vielleicht wirst du mich nur noch in deinen Träumen sehen./

Denn ich bin der Wind der vorbeigeht / In den engen Straßen der Stadt / Und an den geschlossenen Fensterläden rüttelt /

Denn ich bin der abendliche Lufthauch / Reiner lebendiger Atem / Der die dürren Blätter rascheln lässt /

Ich gehe weit hinauf in die Berge / Und lasse mich in den Abgrund fallen / Ich schwinge zwischen den Tiefen und Höhen /

Und trage mitten ins Schweigen hinein / Einen ungezähmten Schrei / Und eine unausgesprochene Hoffnung, die du versteckt hast. /

Denn ich bin der Wind der vorbeigeht / In den engen Straßen der Stadt / Und an den geschlossenen Fensterläden rüttelt /

Denn ich bin der abendliche Lufthauch / Reiner lebendiger Atem / Der die dürren Blätter rascheln lässt. //

Die obigen Legebilder habe ich ein wenig bearbeitet. Das Original des zweiten könnt ihr, zusammen mit anderen,  sehen unter https://gerdakazakou.com/2015/09/15/zu-viel-wind/

Wünsche eine herrlichen Sommersonntagsabend!

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Nachtrag zu Liebster-Award: Du bist nominiert!

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Ich bin spazieren- und in mich gegangen. Meine innere Stimme sprach: so geht das nicht! Du kannst nicht einfach leere Zeilen in die Bloggerwelt setzen und erwarten, dass jemand sie ausfüllt! Du musst dich an die Regeln halten! Und die sind: 10 Fragen formulieren und 10 BloggerInnen auffordern, sie zu beantworten.

Kaum war ich zu Haus und öffnete den Computer, sehe ich tikerscherks Antwort, die besagt: „du musst nicht, aber du solltest“. Ich sollte das Danaer-Geschenk* des Liebsten award über die Häupter vieler meiner lieben MitbloggerInnen kommen lassen. Und das tue ich hiermit.

*Danaer-Geschenk: das hohle Pferd, das die Danaer ( Griechen) den Trojanern vermachten. Siehe „Trojanisches Pferd“ oder auch „Trojaner“.

Meine Fragen:

  1. Wie geht es dir?
  2. Wie beurteilst du die Tat der Griechen, die den Trojanern ein hölzernes Pferd zum Geschenk machten, um sie reinzulegen?
  3. Ist das Wetter ein wichtiger Faktor für dein Lebensglück?
  4. Würdest du den türkischen Soldaten, die sich nach ihrem gescheiterten Putsch nach Griechenland absetzten, Asyl gewähren?
  5. Kannst du fliegen?
  6. Womit hast du als Kind am liebsten gespielt?
  7. Wenn du die Wahl hättest zwischen Skylla und Charybdis, welche würdest du wählen? (hier kannst du dich informieren: https://gerdakazakou.com/2015/06/24/skylla-und-charibdis/)
  8. Findest du das „Grundeinkommen für jeden“ richtig,  oder sollte es nur für Künstler wie dich und mich gelten?
  9. Welche Frucht des Paradiesgartens hättest du auf jeden Fall probiert?
  10. die Luther-Frage: Was tätest du, wenn du wüsstest, dass morgen die Welt untergeht?

 

Jetzt kommt der schwerere Teil: wen nominieren? Ich versuche es mal mit einer bunten Mischung und nominiere:

Offenschreiben http://gravatar.com/offenschreiben

https://gedankenpinsel.wordpress.com/

https://connyniehoff.com/

https://josephinesonnenschein.wordpress.com

BruniWortbehagen

https://dauerferien.wordpress.com/

https://phileablog.wordpress.com/

http://mannigfaltiges.wordpress.com/

Wirfnichtsweg

Afrikafrau

und falls sich sonst noch jemand zum Beantworten meiner ausgezeichneten Fragen berufen fühlt: es wäre mir eine Ehre.

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