Du musst es dreimal sagen.

Fleißig war ich, das stelle ich immer wieder mit Erstaunen fest, wenn ich einen meiner alten Skizzenblöcke hervorhole. Da habe ich doch tatsächlich dreimal denselben Ziegenkopf portraitiert und bei der Gelegenheit Licht, Schatten und Farbgebung studiert.

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Heute würde ich vermutlich ein Computerprogramm benutzen, o weh! Da kann man mühelos mit Farben rumspielen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Schwarz-Weiß-Version der drei Köpfe?

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Oder mögen Sie’s lieber bunt? invertiert und in Öl? Oder als einfachen Stempel in Schwarz-Weiß? Alles kein Problem. Jeder Wunsch kann erfüllt werden. Mühelos wie eine flüchtige Illusion.

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Schreibfluss – und Badefreuden

Alles fließt? Das ist doch sehr die Frage! Dieser Tage, als ich keinen Computer hatte und mit einem Finger auf dem Smartphone rumtippte,  kam mein Denken leicht ins Stocken. Und so lag ich mehr als sonst auf dem Sofa (es war auch heiß) und stellte mir vor, was ich schreiben wollte. Dabei machte ich eine für mich interessante Entdeckung: Ich schrieb in Gedanken von rechts nach links und in Spiegelschrift! Na so was?!

Ich bin Linkshänderin, wurde aber in der Schule auf rechts getrimmt. Also schreibe ich normalerweise mit der rechten Hand.  Ich schreibe aber nicht gut. Meine Buchstaben taumeln, als ob sie ständig gegen einen starken Wind oder Strom ankämpfen müssten. Vor meinem geistigen Auge aber entwickelten sich die Wörter in Spiegelschrift, weich und widerstandslos, wohlgeformt  und recht stark nach links geneigt, als würden sie von einem Strom mitgerissen. Ich war fasziniert.

Um zu sehen, was an meiner Entdeckung dran sei, setzte ich mich hin und schrieb mal mit der Linken in Spiegelschrift, mal mit der Rechten normal. Hier seht ihr das Ergebnis (Bleistift und Kugelschreiber auf Schreibmaschinenpapier A4).

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Und noch einmal, etwas näher dran.IMG_7664

Wenn man bedenkt, dass meine linke Hand das Schreiben nicht gewohnt ist, ist es schon erstaunlich, wie ruhig und gelassen die Spiegelschrift dahingleitet. Dagegen meine Normalschrift: das Blatt rechts oben! Das ist von einer ganz anderen Persönlichkeit geschrieben, das kämpft sich durch, ruhelos, voller Widerspruch. Das bin Ich, wie ich mich kenne: gegen den Strom schwimmend. Aber vielleicht bin ich „in Wirklichkeit“ ja doch auch die andere, die, wenn man sie nicht in ihrem natürlichen Fluss gehemmt hätte, froh mit dem Strom geschwommen wäre?

Nun, egal. Jetzt tippe ich wieder. Eigentlich schade. Das Schreiben mit der Hand hat doch eine besondere Qualität, steht dem Denken näher. Und nun gar in Spiegelschrift! (Spiegeln = Reflektieren).

Und damit es noch was zu sehen gibt: ein paar Skizzen aus einem Skizzenblock vom August 1987. Fast dreißig Jahre sind seither vergangen, aber die Badefreuden sind jetzt so aktuell wie damals. (Feder, Tinte und Aquarell)

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Work in progress

Ich habe ein paar neue Baustellen in meinem Atelier aufgemacht. Eine möchte ich euch heute zeigen. Denn wer weiß, wie sie morgen aussieht? imageGleich fahre ich in die Stadt, meinen COmputer abholen. Dann kann ich meine Bilder wieder besser präsentieren. Bis dann und frohe Woche!

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Fusspflege

image. Einfach die müden Füße auf den Gartentisch legen und den Ausschnitt der Landschaft zwischen dem Weinlaub genießen. Als Hintergrundsmusik: Zikadengelärme.

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Uff!

Uff, es ist heiß geworden!image

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Zwischenruf

Liebe Blog-FreundInnen, ich bin noch inner lahmgelegt, lese viel und schließe Freundschaft mit dem Nachtgetier. Ein herrliches Wochenende wünschend, Gerdaimage

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Zwangspause

 

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Gerda Kazakou, Stille See

Mein Computer muss zur Reparatur. Eure Sachen kann ich am iphone lesen. Gehabt euch wohl inzwischen. Genießt den Sommer, mit und ohne die Freuden der See, aus ganzem Herzen. Ich hoffe, dasselbe zu tun.

Bis dann!  Gerda

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Chiffre „Boot“

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Allererste Bilder

Der allgemeinen Nervosität möchte ich ein paar meiner aller-allerersten Bilder entgegensetzen, die ich mit dem Deckfarbenkasten meines Sohnes auf dem Schulmalblock  produzierte. Das war so um 1980 herum. Damals hatte ich noch keinerlei Unterricht genossen, und das einzige, was ich von Malerei wusste, war das, was ich in Museen, Galerien und Büchern gesehen hatte. Ich malte, was mir in den Sinn kam: Windsbräute, Nixen, Unwetter über friedlichen Dörfern, verzauberte Schiffe.  Habt Spaß!

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Meine Bucht. Ein Nachtrag

Auch dieser Tag ging in vollkommener Schönheit.

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Montags ist Fototermin: Meine Bucht

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Als wir vor vierzehn Jahren ein Stück Olivenland erwarben, um darauf unser Steinhaus zu bauen, wusste ich nicht, dass zehn Minuten Fußwegs von dort ein anderes Paradies auf mich wartete: „meine“ Bucht. Seither besuche ich sie fast täglich. Im Sommer gehe ich möglichst früh hin, denn dann habe ich sie für mich und meinen Hund Tito allein.

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Köstlich ist meine kleine Bucht, mit dem zerfallenen Haus, an dem die Wellen nagen

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und mit den grauen und leuchtend ockrigen Felsen, die sie beschützen.

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Es gibt einen Baum, an den ich meinen Beutel hängen kann …

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und in dessen Schatten ich auf die weite Bucht ….

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… und hinüber zum letzten „Finger“ der Peloponnes blicken kann, während die höhersteigende Sonne mit ihrem Licht den Himmelsraum darüber ergreift und hinabstrahlt auf die leicht wogende Fläche des Wassers.

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So wie auf diesen Fotos, die im Juli 2012 entstanden, so ist es auch jetzt und so wird es noch viele viele Sommer lang sein. Nur die Küste ändert vielleicht ihren Verlauf und der Baum, das Haus werden, vom Wasser unterspült, langsam vergehen.

 

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