Creative Arts Therapy (Buch-Neuerscheinung)

Nach dem Waldorfschul-Bazar besuchte ich gestern meinen Lehrer in Creative Arts Therapy, Avi Goren-Bar, der anlässlich des laufenden Studienzyklus‘ sein neues zweibändiges Werk vorstellte.

Wer hier schon länger mitliest, weiß, wie anregend ich die Arbeit von Avi finde. Ihr könnt in meinem Blog etliche Beiträge dazu finden, zB hier, hier und hier.

Vier Bildbeispiele zur Erinnerung:

Große Freude machte mir das Wiedersehen mit Avi und vielen meiner früheren Studienkolleginnen, die Avis Methode nun ihrerseits weitertragen.

 

 

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Schiff ahoi! (Erste griechische Waldorfschule)

Am Wochenende war ich in Athen und habe vieles getan und gesehen. Und ein neues Schiff ist im Hafen meines Haushalts gelandet.

Ist es nicht eine Schönheit? Winzig klein und federleicht, aber oho! Ich fand es auf dem Bazar der ersten griechischen Waldorfschule, die ihr einjähriges Bestehen feierte. Viele andere hübsche und schmackhafte selbstgemachte Dinge gab es dort, wie ihr euch denken könnt. Meine Freude war groß, als ich von der Existenz der Schule erfuhr. Denn jahrelang wurde darum gerungen, und nun besteht sie schon seit dem letzten September, ganz nahe bei meiner Wohnung. Kindergarten und drei Klassen, und ein wunderbares Team von Menschen, die aus einem alten eher hässlichen Gebäude ein Kinderparadies geschaffen haben. Da die Klassenräume geschlossen waren und ich versuchte, möglichst keine Menschen auf die Bilder zu bekommen – was bei einem Fest naturgemäß schwierig ist – gibt es heute nur ein paar Spielzeuge und den Hof-Garten mit dem Klettergerüst zum Begucken.

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Mit Gong und Rassel (Bleistiftzeichnung)

Mit Rassel und Gong (Bleistift, 50 x 70 cm) (c) gerda kazakou, 2018

Hier nun die fertige Zeichnung, deren Komposition ich im vorigen Beitrag beschrieb. Sie ist ziemlich komplex geworden. Das Original ist, wie alle anderen Zeichnungen dieser Art, 50×70 cm groß, da haben die Dinge genug Platz, sich zu entfalten. Doch auf dem kleinen Foto wird es etwas eng – weshalb ich das Bild noch mal in Ausschnitten zeige.

 

 

 

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Vorbereitung einer Bleistiftzeichnung : Komposition

Heute fotografierte ich meine erste Skizze und bearbeitete sie etwas, um die Struktur deutlicher hervortreten zu lassen.

Wie habe ich das Stillleben aufgebaut? Im Zentrum wollte ich wieder den Gong haben, davor platzierte ich das naiv-freundliche Keramikschiff: ein Boot vor dem großen Rund eines aufgehenden  Vollmondes. Doch auch andere Wesen treibt es, sich im Mondenschein zu tummeln. Von links tanzt eine Gruppe miteinander verflochtener Figuren herein, die ich schon im „Hexensabbat“ zeichnete. Darüber schwebt wie eine bedrohliche Wolke eine dunkle Palmstamm-Schuppe. Rechts, kaum angedeutet, neigt sich eine große Pusteblume vor die runde Scheibe, begleitet von einem struppigen Schilfwurzelmännchen.  Ein schlangenartiges Bootstau führt in großem Bogen von den Tanzenden weg hin zum Vordergrund. Die Szenerie wird beleuchtet von zwei Kerzen.

Wer aber sollte die Szene betrachten? Ich entschied mich für die Rassel in Entenform. Die trägt auf ihrem Leib ein großes Auge. Im Zwiegespräch zwischen Rassel und Gong kann Musik entstehen. Drum nenne ich den Aufbau eine Komposition

Wenn du dir die Mühe machst, den Links zu folgen, siehst du Fotos und Zeichnungen von den hier zusammengestellten Dingen.

Fortsetzung folgt gleich.

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Der Gong und die Gang (Bleistiftzeichnung)

 

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Sonnengong

Zum dritten Mal erscheint der Sonnen-Gong nun auf einer Zeichnung. War er zuerst noch verdeckt durch andere Lichtquellen, rückte er im zweiten Bild schon ins Zentrum. Im dritten Bild ist er ganz aufgegangen.

Sein hell strahlendes  Rund zog unweigerlich einiges Nachtgesindel an: Drei Vertreter der Schilfwurzelmännchen-Gang und ein Bursche mit blauem Gesicht, strohgelben Haaren und Augen, die wie kleine Sonnen von weißen Wimpern umkränzt sind, gaben sich ein Stelldichein.

Sonnengong, farbverstärkte Version (c) Gerda Kazakou 2018

 

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Mit zwei Kerzen, Gong, Knochenvase und Keramikboot (Bleistiftzeichnung)

Die beiden angezündeten Kerzen habe ich diesmal vor meinen großen Sonnenton-Gong aus zwölf Metallen gestellt, dazu auch die Knochenvase mit kleinen Ästen und vertrockneten Dolden und das Keramikschiff. Dies alles platzierte ich auf die leicht spiegelnde Glasscheibe.

Mein Hauptinteresse galt diesmal den Lichtspielen auf der gold glänzenden gehämmerten Oberfläche des Gongs. Die anderen Dinge, aber auch die rückwärtige Wand nehmen die strahlenförmige Bewegung auf. In einer leichten Bearbeitung mit Fotoshop-Filter „filmgrain“ tritt dies noch deutlicher in Erscheinung, finde ich.

70 x 50 cm, Bleistift auf weißem Zeichenkarton.

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Lichtquellen teilweise selbst leuchtend (Bleichtstiftzeichnung)

Aller guten Dinge sind drei!

Heute zeichnete ich zum dritten Mal das gleiche Motiv – mit kleinen Veränderungen: Die Kerzen brennen jetzt, das Zug-Schlusslicht (danke, Erich!) habe ich gedreht und eine kleine Lampe hineingesteckt, damit es von Innen strahlt. Die Petroleumlampe konnte ich mangels Brennstoff nicht entzünden. Sowieso reichte das Licht nicht, um zu zeichnen, also ist auch die Deckenbeleuchtung an.

Was habe ich noch verändert? Die Gegenstände im Hintergrund sind verschwunden, stattdessen erscheinen die gemauerte Wand, das Fenster und ein großer Gong mit gehämmerter goldglänzender Oberfläche, der von dem Licht in der Leuchte angestrahlt wird. Im Vordergrund dominiert die spiegelnde Glasplatte mit den abgedeckten Schlangenhäuten, rechts liegt eine kleine Streichholzschachtel. Alles steht und liegt auf meiner braun lackierten Arbeitsplatte, die auch ein wenig spiegelt.

Und nun noch vier einfache Bearbeitungen durch die fotoshop-Filter invers, filmgrain, smudge stick und Farbverstärkung.

Alle Zeichnungen haben übrigens das Format 50 x 70 cm.

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Lange Schatten (Fotografie)

Nachtrag: da Babsi und Petra in ihren Kommentaren von Nägeln sprachen, fiel mir ein Kunstwerk ein, das ich vor Jahren in Lübeck, im St. Annen Museum sah. Es ist das Triptychon „Wind“ von Günther Uecker. Hier die beiden Fotos, die ich damals machte.

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Lichtquellen von vorn beleuchtet (Bleistiftzeichnung)

Heute habe ich das gestrige Thema wiederholt, doch die Beleuchtung ist anders. Gestern war Tag, das Fenster hell, und die Dinge standen im Gegenlicht. Heute herrschte hinter dem Fenster die Nacht, und die Dinge wurden durch Kunstlicht von vorn beleuchtet. Ich beließ es bei einer Skizze mit nur angedeuteten Hell-Dunkel-Werten.

Ein bisschen Verstärkung können die Linien brauchen, damit sie im Foto besser rauskommen. Drum experimentierte ich erneut mit ein paar Fotoshop-Filtern. Zum Vergrößern anklicken.

Und hier noch mal die gestrige Zeichnung samt Bearbeitungen, zwecks Vergleich.

 

 

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Lichtquellen im Gegenlicht, mit Schatten und Spiegelung (Bleistiftzeichnung)

Die schwere Straßenbaulampe mit runder Öffnung, die auf der anderen Seite mit Glas verschlossen ist, eine Petroleumlampe mit eleganter Glashaube und Kristallfuß, zwei dicke Kerzen – das sind vorindustrielle Lichtquellen. Dafür wurden sie gemacht. Ich aber stellte sie heute unangezündet auf meinen Arbeitstisch, ins Gegenlicht des warmen Sommertages. Alles spiegelte sich in einer Glasplatte, mit der ich meine empfindlichen Fundsachen (Schlangenhaut, Blatt, Blüte) abdecke. Und natürlich warfen die Dinge auch Schatten.

Die beim Fotografieren natürlich sich ergebenden Farben habe ich hier per Fotoshop verstärkt und das Farbspektrum leicht verschoben.

Hier habe ich die natürlichen Farbspiele ganz rausgefiltert, indem ich per Fotoshop die Schwarz-Weiß-Version anwendete (1) und die Kontraste per Filter verstärkte (2 und 3).

Schließlich machte ich noch eine farbige Variante mit kräftigeren Kontrasten.

 

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