Lange Schatten (Fotografie)

Nachtrag: da Babsi und Petra in ihren Kommentaren von Nägeln sprachen, fiel mir ein Kunstwerk ein, das ich vor Jahren in Lübeck, im St. Annen Museum sah. Es ist das Triptychon „Wind“ von Günther Uecker. Hier die beiden Fotos, die ich damals machte.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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40 Antworten zu Lange Schatten (Fotografie)

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Klasse Idee und gut umgesetzt!

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  2. Werner Kastens schreibt:

    Sehr schön und so symbolhaltig!

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke. Ich schrieb einen kleinen Text dazu, den ich löschte. würde gern deine Interpretation lesen.

      Gefällt 1 Person

      • Werner Kastens schreibt:

        Da möchte ich Dir mit einem kleinen Gedicht antworten:

        Vor-Sicht
        Wenn du im Lichte stehst
        siehst du deinen eigenen
        Schatten nicht!

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      • Werner Kastens schreibt:

        Licht und Schatten: Leben und Tod. Das sind so die „Antipoden“, die sofort zwingend einfallen. Dazu gibt es auch ein sehr besinnliches Lied:

        Außerdem erinnert mich das Bild an meine Jugend. Ich war Straßenmeister im Murmel spielen. (Manchmal sagt man in Norddeutschland auch Marmeln dazu). Solange, bis keiner mehr gegen mich verlieren wollte.
        Da hatte man seinen Murmelbeutel (ich als Gewinner den grössten mit ca. 500 Murmeln), traf sich, grub schnell ein kreisrundes Loch, Aufstellung nehmen in ca. 2 m Abstand: und dann ging das Werfen los. Wer die meisten direkten Einwürfe hatte oder sonst am nächsten am Loch war, durfte dann anfangen, die restlichen Murmeln von außerhalb ins Loch zu schnicken. Wer das Loch nicht direkt traf, der musste aufhören und der nächste war dran. Wer die meisten drin hatte, bekam dann den ganzen „Pott“.
        Herrgott, hab‘ ich das gern gespielt!

        Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      ich dachte eher daran, dass manchmal der Schatten einen Winzling groß erscheinen lässt – — und wenn dann die Scheinwerfer ausgehen, ist er ein Fast-Nichts.

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    • gkazakou schreibt:

      Werner, der Schrecken der Murmelspieler! Spielten wir auch, zuerst nur mit den einfachen aus farbigem Ton – es gab da die kleinen und die großen -, später dann die wunderbaren Glasmarmeln mit dem erstaunlichem Innenleben …Danke fürs Erinnern!

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      • Werner Kastens schreibt:

        Ja, so war es bei uns auch. Die konnte man im Kolonialwarenladen kaufen: in rot, gelb, blau, … Gespielt haben wir dann immer „um fünf“ oder „um zehn“ oder manchmal auch „um alles“. Die Glasmarmeln hatten wir auch. Damit wurde aber nur „pieksen“ gespielt. D.h. bei den Tonmarmeln wurde ja mit dem krummen Finger ins Loch geschnickt, beim Pieksen musste man den Daumen und Mittelfinger zu einem Kreis formen und dann den Mittelfinger weg schnicken und die Glaskugel mit dem Fingernagel treffen. Da wurde auch nicht auf Loch gespielt, sondern man musste die gegnerische Glaskugel treffen.

        Ich denke mir, dass das nur Erinnerungen von uns „Kriegskindern“ sind, denn bei unseren Kindern war das Murmelspielen schon „out“.

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  3. finbarsgift schreibt:

    Klasse Kunstwerk!

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  4. mynewperspective schreibt:

    Gefällt mir wirklich sehr. Klasse Umsetzung.

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  5. kunstschaffende schreibt:

    Sie sehen aus wie Nägel! Für mich ist es ein Symbol dafür, wie der Mensch die Erde maltretiert und ausbeutet!

    Liebe Grüße Babsi

    Gefällt 2 Personen

  6. kowkla123 schreibt:

    die Idee ist gut und auch gut umgesetzt, sei herzlich gegrüßt und hab einen schönen Tag, Klaus

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  7. kopfundgestalt schreibt:

    Da hat sich ganz rechts ein Querschatten eingemogelt 🙂

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  8. Christiane schreibt:

    Mir fiel dazu spontan der Spruch mit den langen Schatten ein: Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten (nicht von Karl Kraus).
    Aber WAS ist das, bzw. was wächst da denn? Ich denke, da das zum Teil gezackte Schatten sind, dass du etwas, was gerade durch mächtig trockene Erde bricht, fotografiert hast, stimmt das?
    Liebe Grüße
    Christiane

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  9. Karin schreibt:

    Mein erster Eindruck, ohne näher hinzusehen: Schatten eines Tieffliegergeschwaders
    kurz vor dem Angriff, ich hatte das Dröhnen im Ohr.
    Die Auflösung ist so friedlich……..

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  10. Ulli schreibt:

    Es ist mal wieder erstaunlich (oder auch nicht), liebe Gerda, erst gestern beschäftigte ich mich mit einem speziellem Schattenbild, das ich die Tage zeigen werde.
    Deins mag ich auf alle Fälle sehr und nun weiß ich ja auch schon was ich sehe.
    Herzlichst, Ulli

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  11. putetet schreibt:

    Sehr schön und ausdrucksvoll. Bei seitlichem Licht kommen Strukturen besonders intensiv zum Vorschein. Gefällt mir. 🙂
    LG Alexander

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  12. www.wortbehagen.de schreibt:

    ich sah das kunstvolle Schattenbild und dachte, das kenne ich doch, liebe Gerda, und nun sitze ich hier und grübele, woher ich vielleicht ein ähnliches kennen könnte. Hattest Du mal eines, das ähnlich war in Deinem Blog? Wenn nicht, habe ich Ähnliches in einer Ausstellung gesehen, aber ich erinnere mich partout nicht
    Ein Spiel mit den Schatten und wie kunstvoll kommt es beim Betrachter an

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    • gkazakou schreibt:

      Das Foto ist nicht neu, liebe Bruni, ich habe es im Archiv gefunden, als ich nach fotografierten Steinen suchte, angeregt durch Petras „Steinzeit“https://pawlo.wordpress.com/2018/05/30/stein-zeit/ . Da stieß ich auf dies und postete es, da mich momentan die Frage von Lichtquellen und Beleuchtungen beschäftigt. Ich kann nicht ausschließen, dass ich es schon mal veröffentlicht habe, fand es aber in keinem Beitrag. Vielleicht meinst du ein Stein-Foto wie dieses hier?
      https://gerdakazakou.com/2016/01/11/montag-ist-fototermin-weg-und-schatten/

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        Ich hab’s mir angesehen. Kann schon sein, liebe Gerda, oder finbar hatte mal was ähnliches.ich weiss es einfach nicht. Aber die langen Schatten sind gut, sagen sie doch so viel aus über kleines, was tut, als wäre es gross *lächel*

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  13. tontoeppe schreibt:

    Ich dachte wie Babsi auch gleich an Nägel oder Schrauben…😃
    Liebe Grüße, Birgit

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  14. nelehansenblog schreibt:

    Fantastisch. Ich bin total begeistert. Wenn wir im rechten Licht stehen, können unsere Schatten viel von uns wiedergegeben. Fehlt uns die Aufmerksamkeit, also das Licht, gibt’s auch keinen Schatten. Und schon sind wir nichts weiter als eine Nichtigkeit. LG Nele

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  15. Katrin - musikhai schreibt:

    Die Nägel sehen aus wie Gräser im Wind.

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