Lichtquellen teilweise selbst leuchtend (Bleichtstiftzeichnung)

Aller guten Dinge sind drei!

Heute zeichnete ich zum dritten Mal das gleiche Motiv – mit kleinen Veränderungen: Die Kerzen brennen jetzt, das Zug-Schlusslicht (danke, Erich!) habe ich gedreht und eine kleine Lampe hineingesteckt, damit es von Innen strahlt. Die Petroleumlampe konnte ich mangels Brennstoff nicht entzünden. Sowieso reichte das Licht nicht, um zu zeichnen, also ist auch die Deckenbeleuchtung an.

Was habe ich noch verändert? Die Gegenstände im Hintergrund sind verschwunden, stattdessen erscheinen die gemauerte Wand, das Fenster und ein großer Gong mit gehämmerter goldglänzender Oberfläche, der von dem Licht in der Leuchte angestrahlt wird. Im Vordergrund dominiert die spiegelnde Glasplatte mit den abgedeckten Schlangenhäuten, rechts liegt eine kleine Streichholzschachtel. Alles steht und liegt auf meiner braun lackierten Arbeitsplatte, die auch ein wenig spiegelt.

Und nun noch vier einfache Bearbeitungen durch die fotoshop-Filter invers, filmgrain, smudge stick und Farbverstärkung.

Alle Zeichnungen haben übrigens das Format 50 x 70 cm.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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9 Antworten zu Lichtquellen teilweise selbst leuchtend (Bleichtstiftzeichnung)

  1. mannigfaltiges schreibt:

    Keine Ursache!
    LG Erich

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  2. PPawlo schreibt:

    Ein interessantes Experiment, das nicht nur unsere verschiedenen „Sichtweisen“ und „Standpunkte“ relativiert, sondern sie auch verständlich macht. Liebe Grüße, Petra

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  3. kowkla123 schreibt:

    ich bin immer überrascht, wie du das machst, alles wird gut, hab einen guten Tag, Klaus

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  4. wildgans schreibt:

    WIe endlich vollendet!

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  5. www.wortbehagen.de schreibt:

    Wundervoll, liebe Gerda.
    Wie Gong und Glaspaltte schon verändern und dann noch die brennenden Kerzen und das Licht aus dem Bahnleuchte…
    Wieviele Stunden brauchtest Du im Schnitt für eine der Zeichnungen mit diesem Motiv?
    Die Bearbeitung oben links, die dunkle, geheimnisvolle, ist für mich die allerschönste

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    • gkazakou schreibt:

      Wie lange ich brauche? so um die zwei-drei Stunden. Hinterher dann noch ein bisschen Zeit fürs Fotografieren, Ausschneiden, Bearbeiten, Betrachten, Bloggen, Kommentieren…. 😉

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        Wow, vermutlich bist Du eine sehr konkrete Zeichnerin, die genau weiß, was sie will, die nicht herumdeutelt und zwischendurch an ihrem Motiv zweifelt *lächel*, sondern ein klares Ziel vor Augen hat

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