Zwei Bleistift-Skizzen

Zwei Skizzen im Skizzenbuch – zu mehr bin ich heute nicht gekommen. Das Boot schaukelte dort, wo ich schwamm, dahinter die Küste des „ersten Fingers“ der Peloponnes. Auf das Dach schaute ich in der Taverne. Die Wirtin sah’s und wunderte sich: auch der Sonnenkollektor? Ja, sagte ich, alles was da ist.

Die gesamte Szenerie von einem anderen Platz der Taverne aus gesehen, als Foto:

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Was blüht denn da? Weiße Meerzwiebel und Malve

Viel ist ja jetzt nicht los auf den Feldern. Die Natur wartet auf den starken Herbstregen. Gestern aber regnete es ein klein wenig, und sofort haben die Meerzwiebeln ihre Kerzen angezündet.

Die Meerzwiebel verströmt einen zarten Duft, angenehmes Ziel für Insekten, die jetzt nicht viel Nahrung finden.

Eine andere Blüte hat es bis in den Herbst geschafft. Leider fällt mir der Name des sehr robusten Gewächses nicht ein. Wilde Malve?

Die meisten haben nur noch trockene Samenstände, die freilich auch sehr prägnant gebildet sind.

 

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Die Ereignisse und ihre Interpreten (neue Legearbeit)

Heute haben wir es nur mit zwei Schnipsel-Schablonen zu tun, mit deren Hilfe ich meine Kohlezeichnung anfertigte: eine für die „Ereignisse“ und eine für die Interpreten.

Mit dem Kohlestift umfuhr ich die Schablonen, um ein Gerüst zu schaffen, dann legte ich diese selbst als erste Elemente hinein.

Wie ihr seht, ist auf dem Bild einiges los: In der Mitte hat sich eine Gruppe versammelt, eine Person hat sich etwas abgesondert. Rechts steht eine andere Personengruppe und links stehen zwei Personen Kopf. Die Ereignisse überstürzen sich, besonders im Mittelfeld. Einige liegen bereits am Boden, andere segeln noch durch die Lüfte (sind noch „on air“, wie die Angelsachsen sagen).

Meine Auslegung sieht der Szene sieht so aus:

Wie ihr seht, gibt es noch viel Spielraum für weitere Auslegungen. Habt Spaß!

 

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Heute abend in meiner Bucht: Photoshooting

Im Abendlicht ein Hochzeitspaar, der Fotograf ein alter (junger) Bekannter. Ich mache von fern ein paar flüchtige Skizzen…

dann aber auch Fotos. das Licht ist einfach zuu schön. Mein Hund Tito wartet ehrfurchtsvoll und brav auf das Ende der Vorstellung.

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Verwittertes, Regennasses in der Nordecke

An die Nordseite des Hauses dringt kein Sonnenstrahl. Daher sind die Verwitterungsprozesse andere als im übrigen Garten, der dem Sonnenlicht offen steht.

Verwitterter Ziegenschädel vor dem Atelierfenster.

Verwitterte Stämme des Granatapfelbaums. Der Baum ist sehr hoch gewachsen, um das Sonnenlicht zu erreichen.

Verbeulter Eisenkasten unter dem Feigenkaktus, nach dem Regen. Ihr erinnert euch, ich habe ihn  schon mal gezeigt, als objet trouve.

Nasser Feigenkaktus. Bleiche Blätter, verwitterte Blattverbindungen.

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Nach dem Regen: Der alte Tisch

Vielleicht erinnert ihr euch an die Fotoserien, die Ulli und ich im vergangenen März einstellten? Sie zeigten Spiegelungen von Glasscheiben, die auf meinem alten schwarzen Tisch im Garten gelagert waren. https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/11/sonntagsbilder-12-2018-2/ und https://gerdakazakou.com/2018/03/11/paarungen/. Das Glas habe ich inzwischen längst entfernt, aber der Tisch steht noch, wenn auch mühsam auf nur noch drei Beine gestützt. Die einst schwarze Spanholzplatte ist stark gesprungen, das Innenleben quillt nach außen. Ich mochte sie, bevor sie völlig riss, als Untergrund für meine feinen Bleistiftzeichnungen, zB hier oder hier.

Heute regnete es endlich ein wenig. Ich eilte hinaus in den Garten, der herrlich nach Erde und Kräutern duftete, und fotografierte die Tischplatte, wie sie heute aussieht.

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Kohle-Legebild a la Miro-Calder

Leichtigkeit suchte ich auch heute.  Ich nahm diesmal vier meiner „Schnipsel“ als Schablonen, legte sie auf eine weiße Zeichenpappe (50×70) und zeichnete mehrmals die Umrisse leicht mit Kohle nach.

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Dann entnahm ich nachsinnend und gemächlich meiner Schnipselbox kleinere und ganz kleine Schnipsel und schmückte die Zeichnung damit aus. Es ging mir ums Ausbalancieren vieler sehr unterschiedlicher Elemente. Das Ergebnis ist, so finde ich vom Calder-Miroschen Geist durchweht. Habt Spaß! Anklicken = Vergrößern

Der Amerikaner Alexander Calder (1898-1976) und der Katalane Joan Miró i Ferrà (1893-1983) waren nicht nur Zeitgenossen, sondern haben sich gegenseitig beeinflusst und mehrfach gemeinsam ausgestellt. Ein Ausstellungsplakat von 1953 fand ich im Netz:

 

 

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„Keep walking – Ruhe sanft“ (neue Legearbeit)

Eine neue Legearbeit, diesmal mit einer Kohlezeichnung verbunden, als Nachtmusik. Nur wenige der unzähligen Schnipsel, die sich angesammelt haben, mochte ich einsetzen. Sehr gemächlich ging ich vor, abwägend, ohne thematische Festlegung. Möge jede/r dran finden, was er/sie mag. „Keep walking / Ruhe sanft“.

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11/9. Das große Spiel spitzt sich zu. Was tun? Sag NEIN!

11. September. 11/9. Ein übles Datum.

Die schwarzen Wolken ziehen sich zusammen. Die Regierungen in den USA, Frankreich, und natürlich Großbritannien wollen in den Krieg ziehen. Jetzt.

Sie wollen syrische und iranische Ziele bombardieren. Auch russische? Man wird sehen.

Sie wollen bombardieren, wenn es in Idlib zu einem Giftgasangriff kommt, oder auch schon vorsorglich, damit es gar nicht erst dazu kommt. Natürlich geht es nicht um die Menschen in Idlib. Es geht um überhhaupt kein Menschenleben und um kein Menschenrecht. Es geht darum, dass dieser nun schon so viele Jahre dauernde vom Westen losgetretene Stellvertreter-Krieg für die alten Kolonialmächte verloren zu gehen droht. Das darf man nicht zulassen. Der „Westen“ hat schließlich ein angestammtes Recht, in Syrien zu schalten und zu walten. Wie übrigens auch am Hindukusch – falls sich noch jemand erinnert.

Den Giftgasangriff, über den sie jetzt dauernd reden – wer bereitet ihn vor? Ist es vielleicht gar der britische Geheimdienst, immer willfährig, wenn es darum geht, dem großen atlantischen Bruder Vorwände zu liefern? Jedenfalls ist es nicht das Assad-Regime. Assad verhält sich nicht wie ein Betrunkener. Er hat den größten Teil des Landes unter Kontrolle. Er hat eine Armee, er hat auch iranische Milizen und russische Bomber zur Verfügung, er verhandelt mit den in Idlib verschanzten Islamisten diverser Couleur, er verhandelt mit der Türkei, er bietet Evakuierungswege für die Zivilbevölkerung an. Er will seine Landsleute nicht ausrotten – warum sollte er? Und vor allem will er keine Angriffe der Heiligen Allianz des Westens auf sich und seine Verbündeten provozieren. Assad wird keinen Giftgasangriff auf Idlib anordnen.

Dennoch wird es vermutlich einen Giftgas-Angriff in Idlib geben. (Hoffentlich nicht!!)

Der am 11.September 2001 begonne Krieg der Guten gegen die „Achse des Bösen“ droht unmittelbar in eine neue Phase einzutreten. Griechenland hat sich bereits arrangiert. Das gesamte Territorium steht für Kriegshandlungen der USA zur Verfügung. Griechenland wird der größte schönste US-Militär-Stützpunkt am Rande Europas, da die Türkei ja nicht mehr ganz zuverlässig zu sein scheint. Was hat man den hier regierenden Linken dafür geboten? Womit hat man ihnen im entgegengesetzten Fall gedroht? Ich weiß es nicht. Linke Regierung – dass ich nicht lache.

Und Deutschland? Frau van der Leyen will das Parlament gegebenenfalls erst nach getaner Tat fragen, ob sie mitbombardieren darf. Die Freidemokraten sind dabei. Die Grünen? Selbstverständlich! Immer zur Stelle, wenn es gilt, „ein neues Ausschwitz“ irgendwo in der Welt zu verhindern. Die Sozialdemokraten aber sträuben sich. Endlich! Haltet durch, Genossen! Lasst euch nicht auf dieses miese Spiel ein! Macht es nicht so wie der Kanzler-Neuling Schröder im Jugoslawien-Krieg, sondern wie der erfahrenere Schröder im Irak-Krieg. Sagt: Nein, Danke!  Deutschland bombt in keinem Angriffskrieg mit. Das verbietet die Verfasung. Schluss.

Sag NEIN!

 

 

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Haus und Garten am 10.9.2018 (4) Im Wohnzimmer

Im Sommer sitze ich tagsüber meistens im Wohnzimmer, wenn ich nicht ins Atelier hinabsteige. Ich habe es nicht systematisch fotografiert, ein paar Eindrücke mögen die heutige Umschau in „Haus und Garten“ beenden.

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