Nach dem Regen: Der alte Tisch

Vielleicht erinnert ihr euch an die Fotoserien, die Ulli und ich im vergangenen März einstellten? Sie zeigten Spiegelungen von Glasscheiben, die auf meinem alten schwarzen Tisch im Garten gelagert waren. https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/11/sonntagsbilder-12-2018-2/ und https://gerdakazakou.com/2018/03/11/paarungen/. Das Glas habe ich inzwischen längst entfernt, aber der Tisch steht noch, wenn auch mühsam auf nur noch drei Beine gestützt. Die einst schwarze Spanholzplatte ist stark gesprungen, das Innenleben quillt nach außen. Ich mochte sie, bevor sie völlig riss, als Untergrund für meine feinen Bleistiftzeichnungen, zB hier oder hier.

Heute regnete es endlich ein wenig. Ich eilte hinaus in den Garten, der herrlich nach Erde und Kräutern duftete, und fotografierte die Tischplatte, wie sie heute aussieht.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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13 Antworten zu Nach dem Regen: Der alte Tisch

  1. Ulli schreibt:

    Wie gut mir gerade diese Serie, diese Allegorie tut!
    Bei den ersten beiden Bildern sehe ich noch die Verbindung zu dem,was gewesen ist und gleichzeitig zu dem, was gerade im Wandel ist, auf den folgenden Bildern ist schon Jetzt …

    Gefällt 1 Person

  2. Elke H. Speidel schreibt:

    Obwohl (weil?) deine Fotos sehr kunstvoll aussehen, erinnern sie mich nostalgisch an einen alten Holztisch meiner Kinderjahre, grau verwittert, im Winter ungenutzt, im Sommer gern für Gäste gedeckt, rau, rissig, mit angefaulten, in der Erde verankerten, aber noch tragfähigen Holzpflockbeinen. Wir Kinder haben darauf balanciert, wenn die Erwachsenen nicht hinsahen, und wir haben gebastelt mit Birkenzöpfchen und Walnussschalen, Ziegelstaub und Steinchen vom nahen Bahnhof, wir haben den Lehm aus den Pfützen vor dem Haus darauf zu krummen Krüglein verarbeitet und Omis Haselnüsse gegessen, bevor sie zum Verzehr freigegeben waren. Danke für den Erinnerungsschub!

    Gefällt 2 Personen

  3. www.wortbehagen.de schreibt:

    Du hast aus der sehr hinfälligen Spanplatte Kunstteile herausfotogrsafiert. Daraus könnte wieder ein GerdaBild entstehen. 2475 kann mir mir wundervoll als gemaltes, geklebtes, überarbeitetes Bild von Dir vorstellen

    Gefällt 1 Person

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