Haus und Garten am 10.9.2018 (3) Kräuter, Blüten und Blätter

Nicht alles ist Frucht. In unserem Garten haben wir viele Kräuter. Lavendel, Salbei (Bergtee), Rosmarin haben sich mächtig ausgebreitet.

Wenig blüht jetzt. Das Basilikum, das täglich begossen wird, hat feine weiße Blüten, die wilde Bougainvillia hat violettrote Scheinblüten ausgebildet. Eine Art Palme, deren Namen ich nicht weiß (ist es überhaupt eine Palme?) trägt in ihrem hohen Wipfel weiße Blüten. Eine andere Art, noch im Anfangsstadium, erfreut mich mit seinen breiten Blätterfächern. Während sich die oberen entwickeln, fangen die unteren an abzusterben, und so bildet sich langsam der Stamm.

Blätter gibt in in allen Stadien des Verfalls: Der riesige Aprikosenbaum ist noch ganz grün, vermutlich wurzelt er in einer Wasserader. Die Blätter des Mandelbaumes trocknen langsam ein, auch die des Weins fallen zu Boden. Die Blätter des Judasbaumes wurden durch Insektenfraß in filigrane Gebilde verwandelt.

In einem Busch entdeckte ich ein verlassenes Vogelnest.

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Haus und Garten am 10. September 2018 (2) Früchte in unserem Garten

Wir sind beide keine Gärtner und lassen der Natur so ziemlich ihren Lauf. Doch am Anfang habe ich ein paar Obstbäume gepflanzt, andere haben sich von allein angesiedelt, wieder andere krüppeln vor sich hin oder sind ganz eingegangen. Und was hat sich durchgesetzt? Was dürfen wir ernten? (Die Feigen habe ich bereits aufgegessen.)

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Montag ist Fototermin: Haus und Garten am 10. September 2018 (1) Blick durch die Fenster.

Heute werde ich euch mit Fotos überschütten. Aber ich werde sie in Abteilungen zeigen, und natürlich steht es ganz in deinem Belieben, welche du dir ansiehst. Mir aber war es ein Bedürfnis, einmal eine kleine Bestandsaufnahme zu machen.

(1) Blick durch die Fenster und Türen des Wohnzimmers. Unser Wohnzimmer hat acht schmale hohe Fenster. Die Form der Fenster wurde durch die Art des Baus bestimmt: die Wände sind aus 50 cm dickem Naturstein, da dürfen die Öffnungen wegen der Statik nicht zu groß sein. Außerdem sind alle mit einem Eulen-Herz-Motiv vergittert. Gitter waren notwendig, denn es kommt oft zu Einbrüchen, aber ich wollte nicht selbst in einem Gefängnis leben. Also dachte ich an eine geschwungene sich öffnende Form. Da die Eule unser Familienmotiv ist – was lag näher? Eine Freundin kritzelte einen Entwurf auf ein Papier, ich kritzelte weiter, ein Schmied war glücklich, endlich mal was Neues machen zu dürfen und passte die Zeichnung den Fenstern an.

Auch vor den Türen sind solche Eisengitter, das Eulenmotiv hat ein anderer Schmied wunderbar angepasst (die beiden letzten Fotos).

Alle Durchblicke habe ich gegen elf Uhr vormittags aufgenommen.

Von Außen nach Innen geschaut, sind vor allem die Basilikumtöpfe erwähnenswert, die vor zwei Fenstern stehen, um unsvor Mücken zu schützen.

Wenn die Sonne durch die Fenster scheint, zeichnen sich Schatten der Eulengitter auf dem Fußboden ab. Heute morgen war es das mit der gläsernden Eule, die ich mal auf einem Basar kaufte.

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Skizzenbuch (6) Bei Babis

Erst schwimmen gehen und dann, bevor das Essen kommt – hm, gebratene Fischchen, Pommes und Tzatziki, als Salat gekochte Horta, dazu eine Karaffe Weißwein – ein paar Skizzen machen: was ich von unserem Tisch  aus so sehen kann. Natürlich hält niemand still – mit Ausnahme der Stühle und Bäume.

 

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Meute und Hetzjagd – Klärung der Wortbedeutung

Gab es in Chemnitz Meuten (Zusammenrottungen) und Hetzjagden? An dieser Frage erhitzen sich die Gemüter.

Wie wichtig die sorgfältige Klärung von Wortbedeutungen ist, bevor sie in den politischen Diskurs eingebracht werden, wurde mir mal wieder bewusst, als ich heute in Wolfgang Sofskys Blog folgenden Beitrag fand. https://holbachinstitut.wordpress.com/2018/09/08/meute-und-hetzjagd/. Er machte mir klar, warum die eine Seite so entsetzt ist, dass diese Begriffe auf ihre Stadt angewendet wurden, und wie leichtfertig bzw ignorant diejenigen sind, die darauf beharren, sie weiter anzuwenden.

Nicht nur Taten können Schreckliches anrichten, auch Worte können das! Hüten wir unsere Zunge! Schnell entschlüpfen Worte, die sich schwer wieder einfangen lassen.

https://holbachinstitut.wordpress.com/2018/09/08/meute-und-hetzjagd/

(Ich fand keinen Hinweis darauf, dass das Verlinken von Einträgen des Holbach-Instituts nicht erlaubt sei. Falls ich etwas übersehen haben sollte, bitte benachrichtigen, dann werde ich den Beitrag wieder entfernen)

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Gemeinsam zeichnen (8)

Heute haben mich meine Mitstreiterinnen wirklich überrascht. Zuerst sah es nach einer müden Sitzung aus: Magda wollte nur schlafen, und wir anderen – Poppy, Nena, Kokkinia und ich – zeichneten Magda schlafend und uns gegenseitig, in selbstbestimmtem Tempo. Doch da wir irgendwie nicht in Schwung kamen, beschloss ich, mich als Modell für kurze bewegte Posen anzubieten. Und dann sah ich die Puppe mit den blauen Haaren und nahm sie mit ins Bild.
Damit änderte sich auf einmal die Atmosphäre, alle gerieten in Eifer. Und als auch Poppy und Kokkonia sich als Modell mit Puppe abzeichnen ließen, kam es zu einem regelrechten produktiven Schub.

Für Anfänger ist es nicht leicht, Menschen in richtigen Proportionen zu zeichnen, doch heute gelang es besser und besser. Nena und Kokkinia machten enorme Fortschritte, und auch Poppy begann zaghaft, sich von den Ikonen-Portraits (zu Hause hatte sie inzwischen eine ganze Reihe von Portraits nach Fotos gezeichnet, die sehr lebendig wirkten) zu lösen und sich der Figur zuzuwenden. Schaut selbst!

Da die Posen kurz waren (ca 5-8 Minuten), gibt es viele Zeichnungen.

Nena zeichnet

 

Kokkonia zeichnet

 

Poppy zeichnet

 

Gerda zeichnet

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Skizzenbuch (5) Hundeleben

Es ist immer noch heiß, und Tito der Hund ist nicht mehr der Jüngste. Als er da so schlapp halb auf seiner Matte, halb am Boden herumlag, dachte ich: warum nicht auch ihn mal mit einfachen Linien zeichnen?

 

 

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Skizzenbuch (4) Einfache Linien in Haus und Garten

Mein Skizzenbuch füllt sich mit primitiven Zeichnungen, von denen ich euch heute wieder einige zeige. Aber zuerst zum Skizzenbuch selbst: ich habe es im Athener Archäologischen Museum gekauft  und zuerst nur wenig benutzt. Dann fing ich an, meine „Nachdenkseiten“ darin zu schreiben – mit links, langsam und bedächtig malte ich die Buchstaben. Und nun skizziere ich, was mir vor Augen kommt.

„Nachdenkseiten“. Ich schreibe sie morgens oder im Laufe des Tages. Eine halbe Stunde lang, manchmal auch länger. Mit der ungeübten linken Hand. Um mein Denken zu entschleunigen.

Die heutigen Skizzen sind auf den Fotos schlecht zu erkennen, ich zeige daher nur zwei als Original-Bleistiftzeichnung, die anderen als „Druck“, und am Ende noch eine Zeichnung in Originalgröße. Das reicht, denn mich interessiert vor allem die Linienführung.

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Skizzenbuch (3) einfache Linienführung üben

Jeden Tag eine Linie? Auch wenn sich nur eine Dose mit einer Kunstblume und ein Fenster mit einem Blumentopf zum Abzeichnen anbieten? Genau das habe ich heute zustande gebracht. Und für mich ist es wichtig, es zu dokumentieren. Am Strand konnte ich nicht zeichnen, da war schon Abend, es blies gewaltig und niemand ließ sich blicken. Mein Vorsatz: Ich möchte Objekte mit einfachen Linien erfassen. Meine Hand darf dabei unsicher verharren, vorwärtseilen, wiederholen, neu ansetzen. Die Zeichnung darf primitiv wirken.

Zum Vergleich (im selben Skizzenbuch):

zwei sorgfältige Baumskizzen mit Licht-Schatten-Schraffur

zwei Portraitskizzen vor zwei Wochen:

und zwei Skizzen von bewegten Personen  mit durchlaufender Linie, die ich vor einigen Tagen schon mal zeigte:

 

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Montag ist Fototermin: Abendmeer und Wasserfall

Der September lässt sich ausgezeichnet an. Den gestrigen Abend beschloss ich mit Freundin M in meiner Lieblingstaverne am Meer, einen Tsipouro trinkend und plaudernd. Die Venus strahlte am Abendhimmel.  Du siehst sie nicht? Und doch war sie da, glaub mir.

Der heutige Tag brachte eine kleine Reise, eine neue Bekanntschaft und ganz andere Farben.

Eine meiner Leserinnen hatte sich mit mir in Polylimnia bei den Wasserfällen verabredet. Die Schweizerin B lebt normalerweise in Südfrankreich, doch hat sie eine alte Liebesbeziehung zu Griechenland. B hat mein Tui-Tiu-Büchlein ins Französische übersetzt, damit ein Großvater es seinen zwei- und fünfjährigen Enkeln vorlesen kann  – sie zeigte es mir, ich freute mich. Heute trafen wir uns zum ersten Mal persönlich, und es war gleich viel Sympathie da.

Unsere Wanderung ging nur bis zum ersten kleinen Wasserfall. Sehr schöne Stunden verbrachten wir dort, hinschauend auf das Gefunkel des Lichts auf dem Wasser und den Felsen, uns gegenseitig aufmerksam machend auf die Libellen, Schmetterlinge und Fischlein, den blühenden Oleander und das Schilf, auf die Spiegelungen von weißlichen Ästen im Wasser, mal dunkler, mal heller. Und beim Rauschen und Plätschern des Wassers erzählten wir uns unser Leben. Na, jedenfalls eine kleine anekdotische Auswahl davon. Ich sprang zweimal ins eiskalte Wasser, ließ mich vom Wasserfall massieren und hinterher von der Sonne trocknen. Kurzum: Idylle pur.

Für LiebhaberInnen der verlangsamten Bewegung zwei kleine Videos in slow motion:

Lichtspiele und Spiegelungen auf dem hängenden dunklen Gezweig in slow motion

Wasserfall, Schilf,  Zweige in slow motion

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