Was taten die Frauen schon immer, wenn draußen der Regen rinnt? Sie zogen sich ins Haus zurück und begannen zu spinnen …
Ich nahm mir das heutige Foto von der Pfütze, in die der Regen tropft, und schaute, ob sich nicht etwas damit anstellen ließe. Eigentlich wollte ich nur die Ringe verstärken, denn sie gefielen mir.
Doch je mehr ich ihm mit Fotoshop-Filtern zusetzte, desto klarer wurde mir, dass sich eine Pfützennymphe darin verborgen hatte, die nun ans Tageslicht drängte. Es war, wie sich schließlich herausstellte, eine blaublütige Dame mit goldener Lockenpracht. Ich zeige euch nur ihre Büste, weil ihr ganzer Leib womöglich gegen die Sittlichkeitsgebote verstoßen würde.
Nun war ich natürlich neugierig geworden, ob sich auch in den anderen Regenfotos Ähnliches ausmachen ließe. Doch leider – nein. Stattdessen gab es andere Überraschungen. Das Foto von den Regenwellen auf Asphalt ….
…. wurde zur Asphalterde, die sich immer mehr verdichtete. Doch zum Glück blieb ein Fetzen freies Meer, das sich langsam durchsetzte und schließlich gegen den Asphalt die Oberhand gewann.
Wollt ihr die Metamorphose eines dritten Fotos sehen? Die überschwemmte abschüssige Straße mit Toreinfahrt und bunten Autos…
…. verwandelte sich in eine nächtliche Küstenlandschaft mit spiegelglattem Meer. Das hohe Gebäude im Hafenbecken ist, je nach Glaubensbekenntnis, eine Kirche, ein Minarett, ein Leuchtturm oder ein Getreidepeicher.