
Hundstage. Kurzprosa
Der Sommer im Zenith. Hundstage. Meine Lebensgeister liegen darnieder. Die Zeit wird zu Staub und rieselt ungenutzt ins Sommerloch.
Und brächtest du mir auch den gewaltigen Similaungletscher, an einem Tag wäre er geschmolzen und hätte das Loch nicht gefüllt.
Dachbegrünung? Ich lache. Hier wachsen wilde Sträucher und Gras aus den Dächern der Häuser, die der Erderschütterer vor vielen Jahren zerbrach .
Manchmal zieht sich Gewölk über den Bergen zusammen, darin spielt wohl Vater Zeus mit seinen Blitzen, doch hier unten reicht es nur zum Wetterleuchten. Regen erwarte nicht. Seit Monaten fiel kein Tropfen auf das verdurstende Land.
An diesen hitzeverrückten Tagen, in diesen mondverzauberten Nächten tönt unablässig das Konzert der Zykaden. Ein Glühwürmchen trägt sein Lämpchen spazieren. Recht so, mein Kleines! Auch ich mache mich auf, mit dem Mond als Laterne.
















































