Wovon ich träume (4) : Blaue Blumen

Warum träumst du, Gerda? Schau um dich! Blaue Blumen gibt es doch nicht nur als digital bearbeitetes Legebild, sondern in jeder Wiese, du du mit Tito durchstreifst! Und schöner als dein künstlichesist ihr Blau allemal!

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Meine tägliche Zeichnung: Samenkapseln

 

Erstmals wieder gezeichnet. Das Thema kam mir von Jürgen (https://juergenkuester.net/2020/04/24/__trashed/), der sich erneut mit Kapseln befasste. Ist eine Form, die momentan Bedeutung hat: sich verkapseln, einkapseln. Ich glaube, meine Kapseln sind von Akazien. Man findet sie viel auf den Bürgersteigen von Athen, und ich sammele immer mal welche auf – jetzt nicht, jetzt kann ich nicht nach Athen rein, aber ich habe sie von früher. Eigentich ist die Form herbstlich bis winterlich. Aber nun – wir sind im Frühling in einen herbstlichen Zustand geworfen worden, das darf sich auch an den Motiven zeigen.

Eine bearbeitete Fassung.

Die Samenkapseln habe ich schon früher in anderen Kontexten gezeichnet, zB hier oder hier oder hier.

 

 

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Wovon ich träume (3)

Von einem großen Mond träume ich, der sein weißes Licht besänftigend wie Schnee auf die müde Erde sinken lässt.

Und dazu Beethovens  „Mondschein“ Klaviersonate“  No. 14, Op 27/2 – I. Adagio sostenuto

in der Interpretation von Igor Levit. 

 

 

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Wovon ich träume (2)

Ich träume von einem friedlichen Strand, wo Fische, Schiffe und Kinder spielen.

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Wovon ich träume (1)

So, den Corvid-Knigge lege ich jetzt mal beiseite …und wende mich meinen Corvid-befreiten Träumen zu.

Traum No 1.

Mit meinem Hund am Wasser sitzen und den Sternen beim Kreisen und Fallen zuschauen.

Falls du deine Corvid-Knigge-Kenntnisse vertiefen möchtest: hier ist die Übersicht. Weißt du alle Antworten? Bravo! Dann hast du die theoretische Prüfung bestanden.

 

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Knigge zu Covid-Zeiten (10): Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben

„Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben“. Wenn du also merkst, dass du langsam durchdrehst, was tust du? Rennst du dann auf die Straße und schreist und tobst? Nein. Du schaffst dir einen Hund an. Er wird dir aus dem Trübsinn heraushelfen. Wenn ein Hund nicht reicht, nimm drei. Wenn auch dies nicht hilft, hast du jedenfalls Gesellschaft beim Verrücktwerden.

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abc etüde: Gläserne Welt

Ein neuer Impuls zum Schreiben, drei Wörter: Teppich – gläsern – flattern. Danke, Christiane, danke Myriade von la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée!

Gläserne Welt

Ich seh dich, seh dich flattern

Hinter der Scheibe aus Milchglas

Seh, wie du anklopfst und rufst und lauschst

Aber ich kann dich nicht hören

Du bist für mich verstummt wie die Welt.

 

Wie die Welt, sie ist stumm

Für mich geworden.

Wie ein dichter Teppich jeden Laut der Schritte verschluckt

so auch jetzt

nur dass gläsern der Teppich ist

der uns trennt.

 

Ich seh dich aber ich lausche umsonst.

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Knigge zu Corvid-Zeiten (9) vorher – nachher: die isolierten Vernetzten

Wenn du sonst in der U-Bahn von Menschen umstanden warst, die ihre Mitreisenden nicht sahen und hörten, sondern via Handy mit Abwesenden sprachen – da hast du dich sicher schon mal gefragt, wohin das noch führen soll. Und warst über allzu rücksichtslos laute Telefonierer verärgert. Ich hatte dazu auch mal ein Legebild gemacht: Menschen jeden Alters, jeder mit  individuellem Sendemast und Empfangsantenne, schwimmen auf dem gemeinsamen Wellensalat.

Heute, in Corvit-Zeiten, hat sich das Bild noch mal geändert. Die Telefonierer und sonstwie elektronisch Vernetzten sind weg, weit weg. Jeder für sich, unsichtbar-unhörbar für alle anderen. Nun wirklich. Gut so? Schlecht so?

Vorher – jetzt:

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Knigge zu Corvid-Zeiten (8): falsch und richtig

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Knigge zu Corvid-Zeiten (7): Grundgesetz-Lesung

Ist es erlaubt, auf öffentlichen Plätzen das Grundgesetz zu verlesen?

a) Ja, solange der nötige Abstand gewahrt bleibt

b) Nein, denn es könnte zu einem Auflauf kommen.

c) Weiß nicht und interessiert mich auch nicht.

 

Denk- und Lesehilfe:

Artikel 8

(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

Frage: Gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Einschränkung dieses Grundrechts?

Antwort: Ja. Das Infektionsschutzgesetz vom 1.1.2001

Darin werden namentlich die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Grundgesetz), der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Grundgesetz), der Freizügigkeit (Artikel 11 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Grundgesetz) und des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 Grundgesetz) genannt, die durch dieses Gesetz eingeschränkt werden. Empfehlenswert auch für Nichtjuristen ist es, die  Anpassungen dieses Gesetzes über die Jahre bis zum Vorjahr nachzulesen. Eine Anpassung für Corvid-19 gibt es nicht.

Wusstest du etwas von diesem Infektionsschutzgesetz?

Hast du im Unterricht vielleicht nicht aufgepasst, als man dir erklärte, wie sich der Staat mit diesem Gesetz enorme Eingriffsrechte sicherte, die deine Grundrechte mitsamt der „Ewigkeitsklausel“ zu einem Fetzen Papier machen?

Oder hat man es dir gar nicht erklärt, weil es dich angeblich nicht betraf?

Weiterführende Frage:

Hat das Infektionsschutzgesetz die Qualität eines Ermächtigungsgesetzes, mit dessen Hilfe die Natonalsozialisten ihre Diktatur errichteten? Ist es vielleicht sogar noch drastischer? Vergleiche zB diese Pressmeldung.

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