Gestern zeigte ich zwei Bearbeitungen dieser Zeichnung im Zusammenhang mit der abc-etüde. Nun die Zeichnung selbst.
Die Idee war, die Handschale aufzulösen und die Hände als Flügel zu zeichnen, indem ich die Handgelenke kreuzte. Wieder gab es das Problem, dass ich immer nur die eine Hand sehen konnte, da die andere ja zeichnen musste. Das zwang mich, mir einige der Verhältnisse zwischen den Händen einzuprägen: Wo und wie treffen sie aufeinander, in welchem Winkel stehen sie zueinander, wie verschatten sie sich? Hinzu kommt, dass ich das Papier zum Zeichnen brauche, also die Hand immer mal ein wenig hin und herrücken muss. Auch das zwingt mich, mir meine Beobachtungen einzuprägen und jedenfalls für kurze Zeit mich zu erinnern: die Lebenlinie A und die Lebenslinie B treffen sich da und da….
Es geht bei diesen Studien also nicht nur ums genaue Beobachten, sondern auch ums Erinnern. Gut gegen Alzheimer – hoffe ich.
Die gezeichneten und bearbeiteten Flügelhände habe ich dann in verschiedene Positionen gebracht. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich die Wirkung verändert. esist eben vieleseine Frage des Standpunktes zum Objekt…..
Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, mit den Farben zu spielen.









































