Der Granatapfel hält Rückschau und Vorschau

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Der Granatapfel schaut dieser Tage zurück und fühlt sein Werden in der Blüte.

28.4., Garten 3

Der Granatapfel schaut dieser Tage vorwärts und sucht sich aufs Neue zu verorten am Gezweig mit dem goldenen Laub. Hier war er. Hier wird er wieder sein.

Granatapfelbaum 5α

Frohe Weihnachten!

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23. Dezember 1942 – 2015

Das erste Datum: da fiel mein Vater in Stalingrad.

Das zweite Datum: heute. Das ist lange vorbei, wirst du sagen. Ja, solange wie ich lebe, 73 Jahre. Ein lebenslanger Verlust, sozusagen.

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Als Kind habe ich mit dem Vater gehadert: Was hattest du da zu schaffen! Was musstest du da hingehen, und bist nicht bei mir geblieben! Für mich wars Verrat.

So viele Kinder hadern wie ich. Der Frieden ist so schwach, die Wut so groß. Daran musste ich heute denken und bitte um Vergebung, dass ich nicht so leicht in die Harmonie der Herzen hineinfinde, die sich um diese Zeit der Christenmenschen bemächtigt – bemächtigen soll – bemächtigen möge. IMG_3009a

Ab morgen, ich versprechs, werde ich alle Kriege ruhen lassen. Keine Kugel wird fliegen, kein Mensch wird zum Mörder, keiner zur Leiche. Kein Kind wird weinen, keine Mutter, kein Mann, keine Frau. Alle werden ein warmes Zuhause haben und Lebkuchen und Kerzenlichter.

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Welcome-Quilts für Flüchtlinge

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gefällt mir sehr, nicht nur die Idee, auch die Quilts sind wunderbar. Hineingewebt ist die Herzenswärme des Gebers.

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Das Weihnachtsschiff

Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein’ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.

Das Schiff, nicht der Weihnachtsbaum, ist das alte Weihnachtssymbol der Griechen. Man mag das darauf zurückführen, dass die Griechen sich immer als seefahrendes Volk verstanden haben. Aber es gibt in dieser Symbolik einen tieferen Sinn.

Das Schiff – so sahen es die mittelalterlichen Mystiker, zu denen auch der Dichter dieses Liedes gehört (Johannes Tauler) – symbolisiert den bergenden Leib Marias. Sie trägt den Sohn Gottes, des Vaters ewigs Wort.

Doch heute? Heute trägt das Schiff Geschenke aller Art. Hoch beladen ist es und kann kaum das Gleichgewicht halten. Ein kleines Seeteufelchen schwingt die Peitsche: Lustig, lustig trallarallala, bald ist Niklas Abend da – und bitte nicht nur ein Pfefferkuchen und derlei Schnickschnack! eine neue Playstation ist das mindeste! Für einen Sohn Gottes ist da nicht mehr so viel Platz.

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Doch wenn man genauer hinschaut, bemerkt man, dass auf dem Schiff geheime Treffen stattfinden. Das eine findet hoch oben statt, ich habe es um der besseren Sichtbarkeit willen eingeschwärzt. Mir scheint, das sind die drei Heiligen Könige, auch Weisen oder Magier genannt, die die kosmische Konstellation im Auge haben und sich darüber austauschen, ob sie sich auf dem richtigen Weg befinden.

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Das andere Treffen findet am Bug statt, der noch nicht vom Gewicht der Geschenke unter Wasser gedrückt wurde.  Der Kopf, der da über dem Wasser schwebt, gleicht Apoll, dem Sonnengeist der Griechen. Man kann ihn auf vielen anderen meiner Bilder wiederfinden, so auch auf dem gestrigen mit den drei Weisen aus dem Morgenland. Die Vogelgestalt des Bugsprits  repräsentiert seit altersher den Geist. Es ist ein redender Bugsprit, nicht anders als der des Schiffes Argo, das einst die Argonauten gen Osten führte.

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Und so dürfen wir getrost auch heute noch die zweite Strophe des alten Liedes singen, die – ein wenig abgewandelt – lautet:

Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt den Sonnen-Esprit
das Segel ist die Liebe,
der Heilige Geist der Bugsprit.

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Die drei Weisen auf der Suche nach dem Licht

Eben las ich einen Bericht über die Situation der syrischen und Iraker Christen, und mein Herz ist schwer. Wie werden sie ihr Weihnachten feiern?

Immer noch ziehen die drei Weisen, Könige, Magier aus dem Morgenland durch Länder und Wüsten, auf der Suche nach dem himmlischen Licht, das über dem Erlöser der Welt leuchten wird.

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Ich legte dies Bild vor einem Jahr mit dem Wunsch, dass sie es nun endlich finden mögen. Auch in diesem Jahr möchte ich meinen Wunsch erneuern und ihn erweitern. Mögen sie und wir alle durch Täuschungen und Bedrohungen hindurchfinden zum Licht.

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Ankommen im Paradies

Ankommen

22.12. Meer kurz nach fuenf, 2

 

Bleiben wollen

 

31.12. Holz 7

Ausruhen

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Beste Grüße aus dem Paradies

Lotus 1

mit Lotusfrüchten von der Nachbarin.

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Montag ist Fototermin: Vorfreude

Morgen, Montag, fahren wir von Athen nach Kalamata und weiter in die westliche Mani. O, ich freu mich! Nicht dass es hier in Maroussi nicht schön wäre – aber dort, in unserem Steinhaus inmitten von Olivenbäumen und nahe am Meer, das ist doch was anderes. Außerdem warten die Olivenbäume auf die Ernte.

Hier seht ihr ein paar der vorjährigen Fotos, um die Weihnachtszeit herum aufgenommen.

Hab ich recht, mich schon mal zu freuen?

Allen meinen lieben Leserinnen und Lesern wünsche ich im Voraus wunderschöne Weihnachtstage! Aber keine Sorge, sobald ich mich dort eingerichtet habe, melde ich mich. Meine Schnipsel habe ich schon eingetütet – mehr brauche ich momentan nicht, um mich rundum glücklich zu fühlen. Alsdann!

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Griechische Kunst am Sonntag: der Minotaur und der reitende Knabe

Das Archäologische Nationalmuseum von Athen ist nicht gerade arm an berühmten Schätzen. Der Minotaur, den ich euch heute zeigen möchte, gehört nicht dazu.

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Minotaur, Foto (c) Gerda Kazakou

Irgendwie berührt der Minotaurus mein Herz. Vielleicht liegt das an den Darstellungen Picassos, besonders die mit dem Mädchen, das den blinden Minotaur führt. Seine Missgestalt hat etwas Tragisches an sich. Er wirkt so hilflos und schutzlos, trotz seiner Riesenkräfte und seines Rufes als Mädchen-fressendes Ungeheuer. Es ist ein Wesen, das seine menschliche Gestalt nicht bis zu Ende hat ausbilden können.

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Minotaur, Foto (c) Gerda Kazakou

Während die Kentauren einen Pferdeleib haben, der von der Brust an in die menschliche Form übergeht, ist es beim Minotaur umgekehrt: sein Körper ist durchaus menschlich, aber sein Kopf ist in der Tierform steckengeblieben. Er fühlt wie ein Mensch, aber er hat keinen Anteil am Geist. Das ist seine Tragik.

Dass die Skulptur nur rudimentär erhalten ist, macht für mich das Drama dieses Stiermenschen sogar noch einfühlsamer.

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Minotaur, Foto (c) Gerda Kazakou

Wie anders wirkt der kleine Junge, der auf dem ungestümen Pferd reitet und es zügeln kann, obgleich er ein Federgewicht ist!

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reitender Knabe, Foto (c) Gerda Kazakou

Das ungestüme Pferd – Symbol der Vitalkräfte – reißt ihn nicht mit sich fort, denn er hat, so jung er auch ist, schon gelernt, Kontrolle über die Impulse seiner  tierischen Natur zu gewinnen.

(Auch diese Bronzeplastik wird im Archäologischen Nationalmuseum von Athen gezeigt. Sie ist eine der wenigen Bronzen, die überlebt haben. Denn der Ruf: „Macht aus den Schwertern Pflugscharen“, verhallt meist ungehört, während die Umschmelzung großer Kunstwerke zu Kanonenkugeln und Schwertern allezeit höchst beliebt war.)

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Griechische Dichtung am Sonntag: Sappho

Wie ihr gerecht werden? Sappho, der Dichterin. Für manche die erste und die größte Dichterin überhaupt. Im Altertum als zehnte Muse gerühmt. Wir aber stehen vor einem Scherbenhaufen. Denn ihre Lyrik, in der Bibliothek von Alexandria noch in neun Büchern aufbewahrt, ging mit der Zerstörung dieser großartigen Einrichtung durch die Christen zuerst, durch die Muselmanen dann verloren. Die wenigen geretteten Bruchstücke aber haben ihre Strahlkraft nicht verloren.

Figur weiss, DetailEine der wenigen Strophen, die intakt überliefert wurden, zugleich die bekannteste, ist die folgende:

Δέδυκε μεν α σελάννα και
Πληιάδες· μέσαι δε
νύκτες, παρά δ‘ έρχετ‘ ώρα,
εγώ δε μόνα κατεύδω.

Wie diesen wunderbaren Vierzeiler übersetzen?  In der Besprechung* eines 2013 erschienenen Buches über Sappho** sind acht deutsche Übersetzungen angeführt (siehe unten*) – und das sind bei weitem nicht alle.

Das Wesentliche fehlt in allen diesen Übersetzungen: Wenn man aufs Engste am Text bleibt, heißt er:

Versunken zwar sind Selanna (Mond) und / die Plejaden , doch Mitte / der Nächte, doch trotzdem die Stunde (Zeit) kommt  / ich aber lege mich allein nieder.

„μεν – δε“, das ist „zwar – aber (doch)“.

Gleich das zweite Wort – nach dedyke = versank – ist „men“, in den folgenden drei Zeilen jeweils ergänzt um das Wörtchen „de“. Es handelt sich um eine Klammer, die „zwar – aber“ bedeutet. Eine Entgegensetzung. Zwar sind der Mond und das Siebengestirn versunken  – doch… doch (dies zweite noch einmal verstärkt durch ein „παρά“ – obgleich, trotzdem) … doch. Mond und Gestirne gehen ihren erwartbaren Gang – aber – aber – aber. – Eine tiefe Verstörung ist zu spüren. – Etwas geht nicht seinen erwartbaren Gang ….

Doch was? Die Mitte der Nächte ist überschritten – Nächte im Plural. Nicht heute nur, nein, viele Nächte geschieht dies: dass Mitternacht vorbei ist und obwohl die Stunde kommt – welche?

ωρα – Stunde, auch Zeit. ώρα καλή – gute Stunde wünscht der Mann auf dem Lande dem Reisenden. Denn es gibt auch böse, schlechte Stunden, in denen Dinge geschehen, die man nicht für möglich hielt. In dem Wort ωραία – schön steckt sie auch, diese ωρα. Wenn du jung bist – schön bist – dann ist es „deine Zeit“ für die Liebe.

“ ich aber lege mich allein zum Schlafen nieder“.

Das also ist das Gedicht, das uns über die Jahrtausende hinweg verbindet mit dem Herzen der Sappho. In freierer Übertragung:

Versunken im Meer ist Selanna, und versunken sind die Plejaden. Aber ach! Wieder ging Mitternacht vorbei, und obwohl die Zeit für die Liebe kommt – doch allein lege ich mich nieder zum Schlaf.

Frau Weiss

Das „Ach“ – die persönliche Klage – gibt es nicht im Original. Dort stehen sich kommentarlos zwei Tatsachen gegenüber: der ewige Gang der Gestirne – und die Verstörung des Ich, deren Stunde gekommen ist, aber unerfüllt bleibt.

Vielleicht spürt ihr die Kraft dieser Zeilen über die Jahrtausende hinweg  – trotz der unvollkommenen Übersetzung.

—–

Sappho lebte von 630 (ungefähr) bis 570. Sie stammte von einer vornehmen Familie aus Lesbos. Hier, so sagt der Mythos, wurde der Kopf von Orpheus angeschwemmt (die Mainaden hatten ihn abgerissen), von hier stammten andere große Dichter des Altertums, aber auch der neugriechische „Dichterfürst“ Odysseas Elytis, der 1987 den Nobelpreis erhielt. Von ihm werde ich am kommenden Sonntag berichten.

——

*Jürgen Brocan, in fixpoetry (internet). Die dort angeführten Übersetzungen sind

Max Treu: „Nun ist schon der Mond versunken / und auch die Plejaden. Mitte / der Nacht, und die Zeit des Wartens / vorüber. Allein schlaf ich.“

Emil Staiger: „Der Mond und die Siebensterne / sind untergegangen. Mitter- / nacht ist und die Zeit vorüber. / Ich aber, ich liege einsam.“

Horst Rüdiger: „Versunken der Mond / Und die Plejaden; Mitte / Der Nacht; die Zeit verstreicht. / Ich aber schlafe allein.“

Dietrich Ebener: „Unter gingen der Mond schon / und die Plejaden; Mitternacht / ist es, die Stunden verrinnen, / und ich schlafe allein.“

Joachim Schickel: „Hinabgetaucht ist der Mond und / mit ihm die Plejaden; Mitte / der Nächte, vergeht die Stunde; / doch ich lieg allein danieder.“

Wolfgang Schadewaldt: „Untergegangen ist die Mondin / Und die Pleiaden. Mitternacht ist / und vorüber geht die Zeit. / Ich aber schlafe allein.“

Albert von Schirnding: „Gesunken ist Selenna, / sind die Plejaden. Mitter- / nacht, vorüber die Stunde. / Und ich schlafe allein.“

**Sappho. Und ich schlafe allein. Neu übersetzt und erklärt von Albert von Schirnding. C.H.Beck 2013.

 

 

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Conquista

(Conquista, zeitgenössische Gravouren, im internet gefunden)

Südamerika – Humboldts Reise – die Silberminen … Noch lässt mich dies Thema nicht los. Ich gehe zurück in die Zeit der Conquista: Die Ermordung der Menschen und die Zerstörung ihrer Kultur durch die Gier der europäischen Königreiche und ihrer Handlanger nach den Edelmetallen des zentral- und südamerikanischen Raums.

Heute zeige ich eine Bildreihe, die vor zwei Jahren nacheinander auf derselben Leinwand entstand. Während ich malte, kamen – mir selbst nicht voll bewusste – Inhalte an die Oberfläche.

Das, was geschah, bleibt unauslöschlich eingebrannt ins kollektive Unterbewusstsein und also auch in mein Unterbewusstsein. Die europäischen Königreiche, gierig nach den Edelmetallen – Gold, Silber – feierten ihre größten  Triumphe. Das Abendland bereicherte sich am blutigen Gold der Inkas. Auf dieser Basis entstand seine Kultur, die wir heute noch bewundern.

Die Bildreihe liest sich für mich so:

Menschen weben im Schein des Mondes einen Lebensteppich – Sie weben ihn aus Sternenlicht – dann kommt der Mord über sie, der Teppich wird von Blutströmen getränkt, der Mond wird zum Blutmond, zur blutroten Sonne  – die Welt steht auf dem Kopf – langsam tritt aus dem Gewirr der Farben eine Szene hervor: in der Mitte der geschundene Inka und sein Seelenwesen, um ihn herum die Mörderbande mit glänzenden Rüstungen und viehischen Gesichtern. Ein dicker Mops hat die Sonne gefressen.

1 Bild 4

3 Bild 4, am 2.8.

Sie weben den Lebensteppich aus Mondschein und Sternenlicht

4 Bild 4, Stand 3.8

 Blutmond

5 Bild 4, Stand 3.8

Die Welt kopfüber. was oben war, ist unten.

 

11

Das Bild, das mir blieb

11a die direkten Täter 11b

Bild 4 Stand 3.8

der Mops, der die Sonne fraß

11d

der tote Inka und seine Seele

Heute las ich ein Gedicht, das Tristan Rosenkranz in seinem Blog Heaven’s Food veröffentlichte. Ich setze es hier anstelle eines Kommentar hinzu, Tristans Einverständnis voraussetzend.

Béatrice Tanner | Schmerz

Und manchmal ist in dir ein Schmerz, so ur-uralt,
dass du ihn nicht, niemals mehr
mit dem Verstand be – greifen kannst.
Und während er in dir wütet und das Glück bekämpft,
wirst du hineingezogen in einen dunklen Strudel.

Es brennt.
Es schmerzt.
Es weint.

Das Leben weint in dir,
während die Stimmen der Vergangenheit
sich im Tanz aus hell und dunkel vermischen.

Lass es brennen.
Lass es wüten und weinen.
Lass es sein.
Sein.

Es wird verwandelt
im Feuer einer Liebe,
die älter ist als alles.

Du trägst diese Liebe in dir.
Du bist aus ihr erschaffen.

Im Innersten heil.

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