Ein Hurrican ist es nun doch nicht geworden. Der „Medicane Zorbas“, der seit zwei Tagen auf uns zuzog, hat sich zu einem Sturmtief mit ein paar Blitzen und Donnerschlägen abgeflacht. Mir soll es recht sein, wenngleich ich natürlich neugierig war, wie sich ein echter Hurrican anfühlt.
Das wichtigste ist: es gab und gibt Regen, endlich, und in erheblichen Mengen. Da können sich die Quellen in den Bergen wieder auffüllen, und die Wurzeln der Olivenbäume suchen nicht vergeblich nach Feuchtigkeit.
Gestern mittag bot sich, von unserer Terrasse aus fotogafiert, folgender Blick:

Heute Mittag sah es dann so aus:

Die Berge hatten sich in Wolken gehüllt, nur schemenhaft waren sie zu erkennen.

Dann setzte der Regen ein. Glücklich der Garten. Ein Stück Meer holte ich mir per Zoom heran.
Nachmittags um vier sollte der Höhepunkt des Sturms erreicht sein. Es regnete kaum, und ich machte mich mit Tito auf den Weg, mir das Spektakel am Meer anzusehen.

Ganz runter ans Meer kam ich nicht, denn ein schwerer Regen setzte ein, der mich, bis ich wieder daheim war, bis auf die Haut durchnässte. Mein Hund Tito trabte gottergeben neben mir her.

Jetzt ist es draußen Grau in Grau. Der Sturm ist weitergezogen. Das groß angekündigte Drama blieb aus. So geht es oft. Die Welt ist hysterisch geworden, gierig auf Katastrophenberichte.

Sogar der Strom, der eine Zeitlang unterbrochen war, fließt wieder, so dass ich meinen Tagesbeitrag posten kann. Hab einen angenehmen Resttag!