Montags ist Fototermin: düstere Vorzeichen

… aber die Fotos sind von gestern abend, 7 Uhr. Immer wieder zieht sich drohendes Gewölk zusammen, manchmal regnet es auch und donnert und blitzt ein wenig, aber meistens verziehen sich die Wolken. So auch in der vergangenen Nacht: sternenklar. Orion, Plejaden, der Mars dort, wo sie hingehören ….Und heute Morgen: Sonne und herrliches Licht.

Und die Moral von der Geschicht?

Glaub den düstren Vorzeichen nicht.

 

 

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inktober 8 STAR (Stern, Star)

#inktober and  #inktober2018.

8 STAR (Stern, Star)

Federzeichnungen einer schönen jungen Frau mit Sonnenbrille und Hut – das ist mein heutiger Beitrag zu inktober (8 STAR).

Sie gefällt mir. Doch reicht es, sich einen breitkrempigen Hut und eine überdimensionierte Sonnenbrille aufzusetzen, damit aus einer schönen Frau ein Star wird? Ist womöglich noch ein wenig Nacharbeit nötig?

Ich jagte erst die Einzelportraits und dann die gesamte Zeichnung durch ein paar Fotoshop-Filter („stamp“, „outcut“, „filmgrain“), setzte auch Farbe hinzu, um der jungen Frau mehr Glanz zu verleihen. Schließlich färbte ich den Hut rechts oben goldgelb und versetzte ihn als Star an den Himmel (Filter „paint doubs“). Wenn du genau hinschaust, siehst du ihn im letzten Bild leuchten.

Möge dir der Stern den Weg weisen, wenn sich drohendes Gewölk am Himmel sammelt….

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inktober 2018, 7 EXHAUSTED (erschöpft)

#inktober and  #inktober2018.

7 EXHAUSTED – Erschöpft

 

Bei den drei „Erschöpften“ handelt es sich eigentlich um zwei Bleistiftzeichnungen und eine Kohlezeichnung, aber da wir bei diesem Wettbewerb Tinte benutzen  bzw den Gebrauch von Tinte zumindest vortäuschen sollen, habe ich nach geeigneten Fotoshop-Filtern gesucht. Ich habe leider nur ein sehr altes Programm, das keine Funktion „Federzeichnung“ aufweist. Also behalf ich mich:

Bei der ersten Zeichnung habe ich den Filter „Stamp“ – Stempel benutzt

Bei der zweiten Zeichnung benutzte ich „ink outline“ – also Tintenumrandung

und bei der dritten, im Original eine Kohlezeichnung, „dark strokes“ (dunkle Striche)

Natürlich gefallen mir die Originale besser. Aber was tut man nicht alles, um sich regelgerecht zu verhalten?

Vielleicht kann ich zum Thema EXHAUSTED noch „echte“ Feder-Zeichnungen machen, denn ich habe Tintenkulis und einen glatten Zeichenblock erstanden. Das ist zwar nicht ideal, aber es geht durch. Federhalter konnte ich in Kalamata nicht auftreiben, und Chinatinte gab es nur in Blau.  Man muss sich behelfen.

 

 

 

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Gemeinsam zeichnen (11)

Heute kam Magda zum Zeichnen. Wir hatten zwei Stunden. Zuerst saß ich Modell, dann Magda. Dann beschlossen wir, uns gegenseitig beim Zeichnen zu zeichnen.
Was mich betraf, so belauerte ich ihre Augen: Jedesmal, wenn sie von ihrer Zeichnung aufblickte, versuchte ich einen Strich zu machen. Das allerletzte Auge hat dann auch die von mir gewünschte Ausdruckskraft (siehe letzte Reihe).  Obs der gesamten Zeichnung geholfen hat? Nun ja. Immerhin hatte es suspense.
Magda, die mich klugerweise mit niedergeschlagenen Augen zeichnete, fand in der letzten Skizze einen Rhythmus, der mir sehr gefällt.

Magda zeichnet Gerda (1 als Pose, 2 und 3 beim Zeichnen)

Gerda zeichnet Magda (1 als Pose, 2 und 3 beim Zeichnen)

Und drei Augen in Vergrößerung

 

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 «Wenn ich male, bin ich glücklich» — Zürcher Miszellen

Eben sah und las ich diesen Beitrag zu Etel Adnan, deren Werk grad im Paul-Klee-Zentrum in Zürich ausgestellt wird. Es machte mich froh, drum möchte ich es teilen. Vielleicht kann ja die eine und der andere die Ausstellung sehen und berichten. Es würde mich interessieren.

 

Die in Beirut geborene Künstlerin und Schriftstellerin Etel Adnan wurde erst im Alter von 87 Jahren als Malerin entdeckt.. Nun ist sie über 90 und stellt in den grossen Museen der Welt aus. Das Zentrum Paul Klee in Bern widmet ihr eine Ausstellung. Mit beinahe 90 Jahren als Malerin den Durchbruch zu schaffen, darauf hat […]

via  «Wenn ich male, bin ich glücklich» — Zürcher Miszellen

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inktober 2018: 6 Drooling (Geifernd, sabbernd, Lüstling)

#inktober and  #inktober2018.

6. DROOLING (Geifern, sabbernd, Lüstling)

Welch hässliches Wort! drooling – nicht drollig, nicht mal drohlich, sondern mit finsterem -u – auszusprechen: druuling. Natürlich kannte ich es nicht, schlug es nach und fand, es bedeute Geifern, Sabbern. Auch das keine schöne Vorstellung. Was kann man mit solch einem Wort anfangen? Soll ich ein sabberndes Lama zeichnen? Nein! Lamas haben mir nichts getan, ich will sie nicht bloßstellen. Ein zahlloses Baby, eine zahnlose Greisin, die den Speichelfluss nicht kontrollieren können? Auch das wäre nicht nett.

Also griff ich wieder mal in meine Archive und zog meine Kopie einer Skizze eines großen Zeichners hervor: Leonardo da Vinci, der Unerreichbare. Er beliebte, auch Grimassen zu zeichnen – wie übrigens auch andere große Zeichner vor und nach ihm (Bruegel, Rembrandt). Und ich meine, dass ich mindestens eine der dort abgebildeten Personen geifern höre. Geifern gegen die Zustände im Senat, gegen die Diebe und Bettler auf den Straßen, gegen die Zunahme der Sittenlosigkeit, gegen die übelste aller Zünfte: die Künstler.

Kopie Leonardo da Vinci, Fünf Charaktere (c) gerda Kazakou

Und mindestens einer der anderen abgebildeten Herren dürfte ein verkappter „Drooler“ in der anderen Wortbedeutung sein: ein wüster Lüstling.

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inktober 2018, 5. CHICKEN (Hühnchen, Feigling)

#inktober and  #inktober2018. 5. CHICKEN.

Ein Huhn zeichnen? Sicher, das ginge. Aber soll ich tatsächlich mit all den anderen Huhnmalern konkurrieren? Ich fürchte, da ziehe ich den Kürzeren, zumal mir das Modell fehlt. Da bleibe ich lieber abstrakt.

Also habe ich mich entschlossen, heute ein Bild einzustellen, dass die Spuren zeigt, die Hühner, chicken, bei der Futtersuche hinterlassen. Scharren, Kratzen, Picken, Kot. Betitelt habe ich es englisch mit „chickens‘ greed“ „Hühnchengier“. Entstanden ist das Bild, indem ich Tinte über ein zuvor mit Wachs und anderem künstlich verschmutztes Blatt Papier verteilte.

inktober 5 „chickens‘ greed“ (c) gerda kazakou

Das zweite Bild  zeigt die Spuren einer aufsbruchfreudigen und disziplinierten Art von Hühnern. Ich habe es französisch betitelt mit „Poulets en marche“ (Hühnchen im Aufbruch, nach der Bewegung, die den französischen Präsidenten Emanuel Macron an die Macht brachte).

inktober: 5 „poulets en marche“. (c) gerda kazakous

Den heutigen Eintrag möchte ich abschließen mit einem meiner Lieblingsgedichte von Christian Morgenstern:

Das Huhn

In der Bahnhofshalle, nicht für es gebaut,
geht ein Huhn
hin und her …
Wo, wo ist der Herr Stationsvorsteher?

Wird dem Huhn
man nichts tun?
Hoffen wir es! Sagen wir es laut:
daß ihm unsre Sympathie gehört,
selbst an dieser Stätte wo es – stört!


 

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#inktober2018, 4. SPELL (Zauber, Bann, Spuk)

#inktober and  #inktober2018.

SPELL – das bedeutet Zauber, Bann. Es ist das Wort für den 4. Oktober bei inktober 2018.

inktober, 4. October SPELL (a) gerda kazakou: devil in olive tree

Bei dem Wort SPELL musste ich gleich an meine Federzeichnung vom Teufel denken, der in einen Ölbaum gebannt ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr in seinem Stamm noch vieles mehr entdecken.

Es gibt noch eine zweite Zeichnung, da ist es ein Gnom oder Troll, der im Olivenbaum wohnt und zaubert.

inktober, 4. SPELL (a) gerda kazakou: troll in olive tree

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#inktober2018, 3.10. ROASTED – gebraten, geröstet

 

#inktober and  #inktober2018. ROASTED

Das Wort für den 3. Oktober ist „roasted“ –  gebraten, geröstet.

Ich habe mehrere Varianten von sommerlich gerösteten Mitmenschen. Es handelt sich um frühere Federzeichnungen mit Aquarell. Das ist erlaubt. Es ist auch erlaubt, die Zeichnungen elektronisch zu bearbeiten. Ich könnte daher auch eine Schwarz-Weiß-Version anbieten, doch finde ich in diesem Fall die Farben hilfreich, um den Eindruck des Röstens zu unterstreichen.

gerdakazakou (c) roasted (gebraten, geröstet) Inktober, 3.10.2018

oder auch diese:

gerdakazakou (c) roasted (gebraten, geröstet) Inktober, 3.10.2018

Joachim Schlichting hat unten im Kommentarstrang über die Wirkung durch Farbe geschrieben. Ich füge hier mal drei Varianten des Bildes ein: eine SW-Variante, eine Farb-Inversion, eine farb- und Hell-Dunkel-Inversion.

oder diese:

gerdakazakou (c) roasted (gebraten, geröstet) Inktober, 3.10.2018

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#inktober2018

Reading about the inktober project I thought by myself: nice opportunity to train and to see how others are doing ink drawings. i am a German artist living in Greece.
I am beginning today 2 October with the word „tranquil“. Instead of 1st October’s word „poisenous“ I post a drawing of my own right hand as I draw it by my left dominant hand. It will accompany my inktober-work as a logotype for one month. So everybody will know: this is a post for  #inktober and  #inktober2018

Als ich über Projekt #inktober2018 bei Agnes las, dachte ich mir: eine nette Gelegenheit, mich mal wieder im Federzeichnen zu üben und zu sehen, wie andere mit der Tinte umgehen. Die Aufgabe ist, einen Monat lang täglich eine Zeichnung zu machen und sie mit #inktober2018 zu verlinken. Als Anregung werden Wörter vorgegeben – jeden Tag eins. Heute war es tranquil. Gestern wäre „poisonous“ (giftig) dran gewesen. Stattdessen poste ich nun eine Federzeichung, die meine rechte Hand beim Zeichnen zeigt – in Schrägstraffur ohne Umrisslinie gezeichnet von meiner linken dominanten Hand. Das soll mein Logo für diese Serie sein und wird die Zeichnungen einen Monat lang begleiten.

 

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