inktober 8 STAR (Stern, Star)

#inktober and  #inktober2018.

8 STAR (Stern, Star)

Federzeichnungen einer schönen jungen Frau mit Sonnenbrille und Hut – das ist mein heutiger Beitrag zu inktober (8 STAR).

Sie gefällt mir. Doch reicht es, sich einen breitkrempigen Hut und eine überdimensionierte Sonnenbrille aufzusetzen, damit aus einer schönen Frau ein Star wird? Ist womöglich noch ein wenig Nacharbeit nötig?

Ich jagte erst die Einzelportraits und dann die gesamte Zeichnung durch ein paar Fotoshop-Filter („stamp“, „outcut“, „filmgrain“), setzte auch Farbe hinzu, um der jungen Frau mehr Glanz zu verleihen. Schließlich färbte ich den Hut rechts oben goldgelb und versetzte ihn als Star an den Himmel (Filter „paint doubs“). Wenn du genau hinschaust, siehst du ihn im letzten Bild leuchten.

Möge dir der Stern den Weg weisen, wenn sich drohendes Gewölk am Himmel sammelt….

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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15 Antworten zu inktober 8 STAR (Stern, Star)

  1. Ulli schreibt:

    Was macht einen Menschen zu einem Stern? Wenn sie, er für andere leuchtet, im Sinne von Wegbeleuchtung und mehr.
    Dann kommt das Außen hinzu, was einzelne Menschen zu Stars erhebt, auch gut. Auch diese leuchten auf ihre Art den einen und anderen an.
    Gehe ich mit dem ersten Gedanken, dann kann jede und jeder für eine und einen anderen ein Stern sein und genau deswegen mag ich deine Zeichnungen sehr, weil sie eine „namenlose“ Frau abbilden. Hut und Sonnenbrille sind so Attribute, sie können sein, müssen aber nicht, um ein Stern zu sein!
    Dieses Mal halten sich für mich die Originalzeichnungen und die Bearbeitungen die Waage, ich mag bei den bearbeiteten besonders die der minimlaen Farbgebung und, wie schon dort geschrieben, die „überbelichteten“.
    herzlichst, Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Danke schön, Ulli! Die Attribute sind hier, wie du sicher gemerkt hast, ironisch gemeint. „Star“ hat eben auch ein outfit, so wie auch andere Berufsgruppen, zB „Maler“ (Schlapphut und langes Haar), „Heiliger“ (asketisch im härenen Mantel), man erkennt eben eine weibliche Ausfürung eines solchen („Filmstar“) an der übergroßen Sonnenbrille und dem breitkrempigen Hut.
      Was du sonst im Ernst zum Thema Stern hinzufügst, so nicke ich zustimmend.

      Gefällt 3 Personen

  2. Sind das die neuen Sternbilder? Dein „Star“ besteht ja auch nur aus wenigen Strichen und ist trotzdem so beeindruckend! Vielleicht haben die Alten bei ihrer Namensvergabe für die Sternbilder auch entsprechende abstrahierende Prozesse durchlaufen müssen.

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank, Joachim! Auch mir scheint die Namensgebung für Sternzeichen ein rätselhaft verschlungener Prozess zu sein – wie übrigens auch die dazu gehörigen „Narrative“ (Mythenerzählungen). Manche meinen ja, man müsse die Sternbilder neu zusammensetzen und umbenennen, da heute kaum nochjemand wisse, wer denn nun Orion oder die Plejaden sind. Einigen ist das ja auch schon passiert, zB der Großen Bärin, die zum „großen Wagen“, dem „Schwan“, der zum „nördlichen Kreuz“ verkleinert oder der „Argo“, die in einen Haufen kleinerer Sternbilder zerlegt wurde. Aber die neuen Namen sind so einfallslos, so ohne mythische Substanz!

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  3. kunstschaffende schreibt:

    Mir gefallen die unbearbeiteten Zeichnungen super gut! ICH sehe eine Frau mit Ausdruck und das beeindruckt mich sehr!
    Ich sehe auch keinen Star darin!
    Die Zeichnungen sind schwungvoll und fließend und haben somit eine gewisse Energie, einfach klasse!👏👏👏👌👍

    Liebe Grüße Babsi

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  4. ann christina schreibt:

    Schöne Zeichnungen! Manchmal reicht schon eine Sonnenbrille, um den gewissen mondänen Touch zu verleihen, auch ganz ohne Hut… Ich finde das echt faszinierend!

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  5. marionkropp schreibt:

    Hey – wieso bist du immer einen Tag voraus? Oder bin ich einen Tag hinterher??

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  6. PPawlo schreibt:

    Diese Nebeneinanderstellungen von gemalt und digital sind wieder interessant! Wieder gefallen mir deine gemalten Bilder besser. Das spricht für mich nicht gegen digitale Arbeiten allgemein, an die ich ja selbst gerne gehe, sondern eher gegen bestimmte digitale Werkzeuge, Filter und Herangehensweisen. Herzliche Grüße, Petra

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  7. www.wortbehagen.de schreibt:

    links unten, noch unbearbeitet, da findest Du meinen Stern, der aufging, liebe Gerda.
    Da trägt sie noch keine Sonnenbrille, aber so mag ich sie am liebsten, Deine Sternfrau

    Liebe Grüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

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