Ich habe nur wenige schwarz bemalte und zerkratzte Scherben. Da sind die Erzählstoffe ziemlich begrenzt. Aber die Scherben gefallen mir sehr, und ich mag sie nicht mit anderen Schnipseln mischen*. Also probiere ich aus, was sie hergeben.
Ein paar der Scherbenbilder habe ich schon gezeigt (Glasscherbenpädagogik), und damit sind die möglichen Varianten weiter geschrumpft.
Was aber ist mir dennoch gelungen?
WANDERVÖGEL: Schwungvoller Aufbruch…
Doch bei Hamburg auf der Chaussee, da taten ihnen die Beinchen weh….
Also geht ihre Geschichte nicht weiter. Wie wärs mit einer
GESCHICHTE ZUR SEE?
Sanft gleitet der Einhandsegler vorbei. Der Typ auf dem kleinen Boot fühlt sich lebendig nur, wenn der Motor unter ihm heftig vibriert.
Meine Sache ist das nicht. Lieber mache ich das Motorboot zum lächelnden Fisch und lasse ihn frei davonschwimmen.
Die beiden Seeleute aber versetze ich auf einen Felsen. Da mögen sie dem Leben der Fische nachsinnen,…
während das Segel führerlos davontreibt.
In ihren gläsernen Leibern vibriert die Erinnerung an Aufbruch und Abenteuer. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sitzen sie da noch heute … Es sei denn, die Erzählfee erbarmt sich und lässt die Glasscherben sanft in den endlosen Erzählstrom zurückgleiten.
*Zur Hilfe nehme ich schließlich doch drei schwarzweiße Papierschnipsel. Ich brauche sie für die Köpfe und eine Mütze.
Dies ist mein dritter Beitrag zu Christianes abc-etüden mit einer Wortspende von Katha-kritzelt.
Schreibeinladung für die Textwochen 14.15.22 | Wortspende von Katha kritzelt




















Diese Zeichnung vom Kirchplatz ist vom Juli 2020
Diese ist von einer anderen Seite des Platzes aus gesehen:











Während ich ihr von Will.i, der zeitweilig zu Will.ie wurde, erzähle, lege ich aus ein paar schwarz bemalten Scherben ein Bild.


