Nach dem Narren folgt im Tarot der Magier mit der Nummer 01. Der Gott Hermes ist ihr Ahnherr: ein undurchsichtiger Geselle, im Himmel ebenso zu Hause wie in der Unterwelt, Vermittler, Spieler, Trickster. Oben und Unten ein und dasselbe. Unmöglich, ihn einzugrenzen, einzuordnen. Hermeneutik – die Kunst der Interpretation – ist sein Revier.
Wie ihn darstellen? Muss es überhaupt ein „ER“ sein? Schließlich gibt es außer dem Narren auch die Närrin, zB bei Ulli Gau, bei Camba Skade auch. Eine Magierin? Ich durchforstete mein Archiv. Hermes war auch Götterbote, ein Amt, das vor ihm Iris, die Morgenröte, ausübte. Sie könnte vielleicht die Rolle ausfüllen:
Hm. Besser, ich probiere noch weitere Kandidaten aus. Auf meiner Liste stehen die medizinischen Magier ganz oben. Das sind allerdings wieder Männer. Ich habe sie im November 2016 gelegt (hier), aus Schnipseln, die ich einer medizinischen Zeitschrift entnahm. Diese Magier zaubern mit Bakterien, Viren, DNA, Röntgenstrahlen, stellen Humunculi her und sind überhaupt sehr zeitgemäße Herren.
Hier üben die Kandidaten ihre Rolle am Mani-Strand ein:
- I Die Magierin
- I Der Magier
- I Der Magier
Doch ihre Brauchbarkeit wird sich erst in der Konfrontation mit Ritter-Tod-Teufel erweisen.
Welcher der vier Magier – eine Dame, drei Herren – wird den Umständen am besten gerecht? Wer gewinnt die Rolle?
Zusatz für Ule:


















































Gerhard: Superfein, Gerda! Schick ihn rum auf die ganze Welt!! — Gerda. Ob er sich schicken lässt? Mir scheint, er ist auf eigenen Wegen. Aber pass auf, vielleicht kommt er ja mal bei dir um die Ecke! — Gerhard: Kann sein, aber es braucht ihn an bestimmten Stellen, da wo Leute viel Angst haben…— Gerda: Da kann ich leider nicht weiterhelfen. Zumindest fällt mir momentan nicht ein, wie. Vielleicht mal überschlafen.