Dreimal die Vase (Tägliches Zeichnen)

Wer zeichnet, grübelt nicht. Wer zeichnet, muss nicht nachdenken über den Blödsinn der Welt. Zeichnen braucht volle Aufmerksamkeit, sonst wird es nichts.

Also zeichnete ich heute Nacht die Vase, in der ein paar Mimosen und anderes Geblüm steckten.  Ich stellte sie unter die Lampe auf dem Küchentisch und legte einen Apfel dazu.  Der Raum dahinter lag im Dunkel.

Danach zeichnete ich dasselbe Motiv gleich noch einmal, diesmal noch aufmerksamer für Details, mit zarter Hand.

Im Kamin brannte noch ein dicker Holzklotz. Also zog ich mitsamt der Vase in den Wohnraum um, stellte die Vase zu den anderen Dingen, die schon auf dem Kamintisch standen: ein rundes Väschen, eine dicke Kerze und eine Wasserkaraffe, nun versteckt hinter der Vase. Eine hohe Lampe und das Feuer im Kamin gaben der Szene Licht.

 

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Montag ist Fototermin: Saharasand

Der Berg, mittags:

Das Meer abends

Dramatischere Fotos vom Saharastaub habe ich schon mal veröffentlicht, zB

Saharasand in der Atmosphäre

oder hier

Shades of Grey

in Bearbeitung:

Nachtrag Wüstensand: Himmel in Scheiben

 

oder auch Fotos von der Sahara selbst, die ich mehrmals bereiste

Wüstensand in der Sahara: Ägypten 2007

schließlich auch als Gemälde:

Saharasand über Meer und Land

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5.4.2021 Absurdes Theater mit Will.ie und dem Saharasand

Saharasand legte sich über unser Land und trübte unseren klaren Himmel. Ab und zu fallen dicke Tropfen herunter wie Tränen. Wo mag Will.ie stecken? Immer noch in Niger? Bei den Flüchtlingen? Oder hat sie nun ihre Wüstenwanderung angetreten?

Ich schaue hinaus in den trüben Tag, und  da sehe ich sie. Ja, das muss sie sein! Der Südwind hat sie hergetragen. Schwarz ist sie geworden, doch die gewisse schrille Extravaganz, die sie seit ihrer Geschlechtsumwandlung in den Staaten auszeichnet, ist nicht ganz verschwunden.  Aber was tut sie da zwischen Judasbaum und Feigenkaktus? Sie baut, so scheint mir, eine Bühne auf, ja, und sie stellt große Figuren auf die Bühne! Jetzt holt sie ein Manuskript hervor und beginnt doch tatsächlich zu deklamieren.

Was wollt ihr hier,  ihr großspurigen Leute? Kommt mit eurer angelesenen Weisheit und eurem Klimbim und wollt die Leute lehren, wie man sich die Hände wäscht?!  Es gibt, sagt ihr, eine bösartige Krankheit, die jederman fürchten muss. Nur wenn ihr euch ordentlich die Hände wascht und euch einen Stofffetzen vor den Mund bindet, kann man sie eindämmen. Sonst wird sie euch dahinraffen! Und dann ist da die Spritze. Sie hilft noch mehr. Nehmt sie, dann seid ihr in Sicherheit, dann könnt ihr sogar reisen, weg von hier! Ohne diese Spritze: Vergesst es.

Und ihr, die ihr hier im Land Niger lebt und leidet: Warum nehmt ihr das so lang entbehrte kostbare Wasser nicht und trinkt es, sondern lasst es brav wie die dressierten Hündchen über eure Hände laufen? Wollt ihr beweisen, wie wohlerzogen ihr seid, und wie lernfähig?

Die Figuren stehen taub und stumm, verstehen nichts von dem, was Will.ie sagt. Ich aber spitze die Ohren.

Lasst euch nicht verführen!  Corona hat Afrika kaum betroffen! Von vielen Millionen Toten redeten sie, und dass die einzige Hoffnung die Spritze sei! Aber in ganz Afrika wurden nur 106 000 Tote gezählt bisher, und dass obgleich sie fleißig zählen, was sich irgend zählen lässt. „Im Zusammenhang mit Corona“ seien diese eure Landsleute gestorben. Meinetwegen.

Aber in welchem Zusammenhang sterbt ihr? (Diese Frage stößt Will.ie sehr kraftvoll hervor und ballt energisch die Faust).

Seit sie eure Grenzen zugemacht haben, mit Millionen und Abermillionen Euro für die Grenzpolizei, damit ihr nicht weglauft aus eurer Hölle und am Ende noch vor ihrer Tür steht, stirbt es sich leichter hier. Ihr habt die Wahl: ihr verhungert, ihr verdurstet,  ihr werdet erschossen, seis von den eigenen Polizisten, seis von fremden Banditen, die im Namen Allahs morden. Euer Haus wurde verbrannt, euer Vieh geschlachtet. Nur zu! Wascht eure Hände ordentlich mit dem kostbaren Wasser, vielleicht kommt ihr dann davon! Lasst euch spritzen, es gibt da viele Anwärter, die eure Regierungen schmieren und ihnen allerlei Zeug andrehen gegen eine Krankheit, die ihr nicht habt. Die Krankheit, die ihr habt, ist Armut, Gewalt und Chancenlosigkeit.

Ich bewundere nicht wenig Will.ies rednerische Talente. Während sie die vorige Passage mit anklagendem Pathos vorbrachte, mäßigt sie jetzt ihre Stimme und spricht leise, in fast sachlichem Ton:

Eine halbe Million Menschen sind anerkannte Flüchtlinge allein in eurem Land Niger, das 23 Milllionen Einwohner hat, viele von euch kamen über die Grenzen aus Mali oder Nigeria oder Burkina Faso. Viele von euch sind geflohen vor der Wüste, die euch nicht mehr ernährt, vor dem verseuchten Fluss, vor der Korruption, vor den mordenden Horden, den Vergewaltigern, der ewig ausgestreckten Hand des Polizisten, die abkassiert, sofern noch etwas zu haben ist….

Dann höre ich nicht mehr zu.  Ich bin müde und traurig. Ach, meine Will.ie, denke ich, wem erzählst du das? Du predigst tauben Ohren. Die, die es angeht, wissen längst Bescheid, und die anderen wollen es nicht wissen.  Es ist ja alles bekannt. Es ist offiziell, dass Afrika durch die Corona-Maßnahmen (und nicht durch Corona selbst!) schwer geschädigt wurde. Um 3.7% sei das BSP eingebrochen, sagt die Weltbank, aber was heißt das schon für die Ärmsten, die in keinem BSP aufgeführt sind? Sie haben nichts mehr, rein gar nichts. Millionen Mädchen aus ärmeren Familien – auch das ist bekannt und einige Hillfsorganisationen werben mit hübschen farbigen Broschüren um Spenden, um dem Elend zu begegnen – werden, sofern die Schulen wieder aufmachen, nicht mehr zurückkehren können, denn inzwischen sind sie verheiratet, geschwängert, als Arbeitskraft gebraucht worden.  Aids und Cholera sind wieder auf dem Vormarsch. Und wo die Armut zunimmt und alle legalen Wege versperrt sind, nehmen auch Raub und Mord, Aufstände, Bürgerkriege und die obrigkeitliche Gewalt zu.

Hör auf, Will.ie, die Volksrednerin zu spielen. Es ist unangenehm, es stört. Wen willst du überzeugen und wovon? Lass sie doch machen, Will.ie. Sie haben die Macht, sie haben das Geld und die Waffen. Der arme Mensch muss hoffen und leiden und gehorchen, so war es schon immer. So wird es immer sein.

 

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Kunst am Sonntag: Vier Personnages (Legebild mit Katalog)

Im Atelier fiel mir ein Katalog in die Hände – ein Faltblatt mit Werken von Mark Hadjipateras. Hadjipateras ist ein griechisch-amerikanischer Künstler, Jg 1953 in London geboren. Mir gefielen seine Skulpturen, die er „Anspielungen auf die Natur“ nennt.  Warum nicht ein paar der Schnittresten von Jürgen mit den Skulptur-Fotos des Katalogs kombinieren?  Und noch ein wenig mit weißen Stücken ausschmücken?

Da stehen sie nun – vier Personnages – und über ihnen schwebt halbmondförmig ein undefinierbarer Himmelskörper.

 

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Projekt ABC bei Wortman: F wie Fresko – Frohe Auferstehung!

Noch einmal: Das neue/alte Projekt ABC

F wie Fresko: kommt von italienisch al fresco, frisch. Die schlammigen Pigmente werden auf den frischen Kalkverputz der Wand aufgetragen. Dabei verbinden sich die Pigmente durch einen chemischen Prozess („Carbonatisierung“ des Kalks) fest mit dem Verputz.

Das Auferstehungs-Fresko ist eines der bedeutendsten sakralen Wandgemälde weltweit. Ich fotografierte es vor etlichen Jahren im Kloster Chora in Istanbul.

Dargestellt ist das Heilsgeschehen, das in der Osternacht gefeiert wird: Der auferstandene und wiedererscheinende Christus reicht Adam und Eva die Hand, so dass sie dem Grab entsteigen können.

Gemalt ist es im frühpaläologischen Stil. Die Paläologen waren das letzte byzantinische Kaisergeschlecht: es herrschte 200 Jahre lang: von 1259 bis zur osmanischen Eroberung 1453.

Das christliche Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels im 16. Jahrhundert mit Minaretten versehen und zur Moschee umgewidmet. 1948 wurde es durch die UNESCO sorgfältig renoviert und war bis 2020 als Museum frei für Besucher zugänglich. Seit 2020 dient es, wie auch die Ag. Sofia, wieder als Moschee.

 

Ein anderes Fresko stellt den Erzengel Michael dar.

 

 

 

 

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Trauer (Ostersamstag)

Der Raub der Persephone

Homerischer Hymnus auf Demeter

Fern von Demeter, der Herrin der Ernte, die mit goldener Sichel schneidet, spielte Persephone und pflückte Blumen mit den Töchtern des  Ozeans, Rosen, Krokus und schöne Veilchen, Iris, Hyazinthen und Narzissen. Die Erde brachte die Narzisse hervor (…). Sie war für alle, unsterbliche Götter und sterbliche Menschen, ein wundervoller Anblick, aus ihren Wurzeln wuchsen einhundert Köpfchen, die einen so süßen Duft verströmten, dass der ganze weite Himmel droben und die ganze Erde lachten und die salzige Flut des Meeres. Das Mädchen war bezaubert und streckte beide Hände aus, die Pracht zu greifen. Doch als sie es tat, öffnete sich die Erde und der Herrscher Hades, dem wir alle begegnen werden, brach hervor mit seinen unsterblichen Pferden. Der Herr Hades, Sohn des Kronos, der mit vielen Namen genannte. Um Erbarmen flehend, wurde sie in den goldenen Wagen gezerrt.

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Abschied von Petra

https://phileablog.wordpress.com/

Petra, die sehr geliebte Frau meines Sohnes Wassili, erlag gestern, am Karfreitag, dem Krebs, gegen den sie seit Jahren tapfer kämpfte. Ich weiß keine Worte. Möge sie selbst sprechen.

Das Meer, ach, das Meer!

Sie hat einen schönen Blog geführt über Lesen und Reisen, viele von euch kennen ihn. Vielleicht magst du ein wenig darin blättern und mit Liebe an sie denken.

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2.4.2021 Tägliches Zeichnen und Karfreitag.

Ist mein Herz leicht, sage ich zu mir: Zeichne!  Das war gestern.

Ist mein Herz schwer, sage ich zu mir: Zeichne nun erst recht! Konzentriere dich, sei aufmerksam, zeichne sorgfältig. Beachte die Schatten, das Licht. Wenn du aus dir heraus schaust, nach draußen, und acht gibst auf das, was da ist, so lässt dein Schmerz nach. Und du sagst leichter: Es ist wie es ist.

Heute habe ich einen großen Kummer. Aber es gibt das Da-Draußen. Es gibt auch die drei noch nie gesehenen kugeligen Orchideen – sind es Orchideen? – die ich auf meiner Wanderung fand.

Η Ζωή εν τάφο (Das Leben im Grab): Karfreitagshymnus.

Für uns ist erst in einem Monat Ostern.

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1.4.2021 Ein Lebenszeichen von Will.ie – kryptisch

Diese Karte kam heute an. Sie ist ein bisschen zerknittert und der Absender fehlt. Aber sie kommt, so meine ich dem Poststempel zu entnehmen, aus Agadez in Niger.  Will.ie hat sie mir geschickt.

Sie schreibt einen kurzen Gruß und dass sie nun doch „Kriegsberichterstatterin“ geworden sei. Das habe sich so ergeben. Eigentlich habe sie eine Wüstentour mitmachen wollen, sei dann aber in einem Flüchtlingslager in der Region Tahoua, im Grenzbereich zu Mali gelandet, und da sie die Kamera dabei hatte, machte sie eben auch Fotos und berichtete über den Überfall.

Welcher Überfall? Warum schreibt sie nicht etwas mehr? Müsste ich es wissen? Haben denn unsere Medien darüber berichtet und ich habe es überlesen? Es scheint ja eine größere Sache gewesen zu sein. Wieviele Flüchtlinge gibts denn da überhaupt, jetzt, wo sie nicht mehr weiter nach Libyen können und Europa seine Grenzen dicht gemacht hat?

Die Postkarte macht mich auch nicht klüger. Ich rätsele, was die Menschen dort treiben. Ist es ein Markt, und die Person rechts verkauft Fische? Die Person links hat zwei Gesichter, oder? Vielleicht ist es ein Schwarzer, der eine weiße Maske trägt. Also grassiert  Covid auch in der Sahelzone?

Ich las im vergangenen April, dass die WHO mit einer riesigen Zahl von Toten in Afrika rechne.  Und, was ist nun? Gab es diese Katastrophe? Gibt es sie? Wird geimpft? Ich habe seither nichts mehr davon gehört. Du?

Heute bin ich zu müde, um im Netz nach Antworten zu suchen. Morgen. Mañana. Afrika muss warten. Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nun auch nicht mehr an.

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Mein Zusammensein mit Will.i*e. Ein Rück- und Überblick, 1. Quartal.

Das erste Quartal des Will.i*e-Jahres ist nun zu Ende. Will.i*e ist 90 Tage alt, und das heißt in Menschenjahren, sofern der Mensch hundert Jahre alt wird: Will.i*e ist nun schon 25. Ihr dritter Geburtstag steht unmittelbar bevor  – dann nämlich, wenn der März zum April wird. Ich hoffe sehr, dass ich dann wieder Kontakt zu ihr oder ihm bekomme. Wo mag sie sein? Oder er? Wie hat sich Will.i inzwischen gewandelt? Wie gern wüsste ich es!

Immerhin habe ich das, was ich mit Will.i*e erlebte und hier aufschrieb, ordentlich aufgelistet. Wer mag, kann ja mal, während wir auf Entwicklungen warten, unter dem einen oder anderen Datm nachlesen, was da los war:

 Will.i

1.1. Gruß an das Neugeborene: in nuce ist alles vorhanden

2.1. Mut – der kleine Muck

2.1. Fliegen – Flugzeuge, Vögel

3.1. Kunst – selber machen

4.1. Draußen – beobachten, Fragen nach Wellen, Steinen u.a.

4.-5.1. Nacht – Mondflug, Fantasie

5.1. Menschen – Maske, Staat, Fragen

6.1. Epiphanias am Meer – Wassersegnung, Spiele

4-6.1. Will-is und meine Interessenrichtungen

7.1. Will-i will Taten sehen – Rohre,  Gemeinde, Verantwortung.

8.1. Modus Vivendi  – Technik-Natur, Jetzt-biografische Narrative

9.1. Behindertenprojekt – Wollen und können

10.1. Werbung als Verführung – Fortschritt, Casino, Geld

11.1. Blaumeier –  Ich will es, also tue ich es

12.1. Zeichnen am Hafen – über Genauigkeit und Farben

13.1. ausgrenzen  – ich beteilige ihn nicht bei Erwachsenentätigkeiten

14.1. Impulswerkstatt – die passenden Häuser zu Spiegelungen finden

14.1. Oberes Dorf –  Kirchen zählen, Schiff auf dem Berg. Wozu-Fragen

16.1. Zimmerreise – Staub, Wunderblock, Hilma af Klint

18.1. Im Gebirge – um ersten Mal-Erlebnisse,  Panne, Esel, Schwein

19.1. Der Fluss – das Wasser, woher wohin?

19.1. Buntstifte – Ansichten zur Kunst

20.1. Erste Zeichnung –  Mandarinen

21.1. Max der Kater – Sterben,  fürs Lebendige sorgen

22.1. Einschulen – unter C-Bedingungen?

23.1. Lesen lernen – A

24.1. Pangaia, Erdgeschichte,  All-Erde

25.1. Was lohnt sich zu fotografieren (Motive)

26.1. Die vier Dimensionen der Wirklichkeit (Raumzeit)

27.1. Avocado

28.1. Nicht-Wiederholbarkeit

29.1.Selbständig (Foto vom Krokodil)

30.1. Ritterleben (Vorleben?)

31.1. Fotografierfragen

31.1.-1.2.  Nachtreise über Afrika nach Japan: erste Wandlung 

 

(Will.i der Afrikaner)

1.2.  Steinelegen

2.2. Deutsche Geschichte und Liedgut (der unerschütterliche Seemann)

3.2. Fischereihafen von Kitries

4.2. Mezquita de Cordoba (Religionen)

5.2. Die Eisenbahn

6.2. Technikgeister

7.2. Revision meiner Bilder (Geschmack)

8.2. Meer, Olivenbaum mit Höhle

9.2. Realismus, Idealismus (Don Quichote)

10.2. Der Zampano

10.2. Aufstand (beginnende Pubertät)

11.2. Schneemann

13.2. Schneekristall und Asphodele (Geometrie)

14.2. Hexagon spielen

16.2. Zimmereise: Deckengebälk

17.2. Zahnarzt und Urteilskiterien

18.2. Hobos Strandbar (Ausblick auf den Sommer)

19.2. Fibonacci und über Entwicklungsgesetze in der Natur

20.2. Steinbilderlegen

21.2. Statistik der Blütenblätter

22.2. Fototermin mit Blütenblättern (Glasscheibenbilder)

23.2. Perspektivisches Zeichnen

24.2. Zimmerreise: Eulen und Demokratie

25.2. Besuch im künftigen Behinderten-Café

26.2. Erfindung dees Glasscherbenspiel

27.2. Die große Vertuschung (Übermalen)

(Will.ie die Rothaut)

1.3. Willi.s zweiter Geburtstag: Amerika und die zweite Wandlung

1.-2.3. Lange Nacht mit Erzählungen. Kasino und das schnelle Geld

2.3. Besorgte Gedanken

3.3  Am Meer

4.3. Humboldt und Imagination des Lebens vom Ende her

4.3. ABC-ETÜDE. Will.ie dichtet

5.3. Zweiter Berufswunsch Kriegsberichterstatterin

5.3. Dritter Berufswunsch Katzenpflegerin

6.3. Gespräche über Kunst

7.3. Gespräch über den Ölbaum

8.3. Weltfrauentag und was ist wichtig?

9.3. Ziegen und Was wichtig ist.

14.3. Seifenkochen und Gemeinschaft

14.3. Vierter Berufswunsch: Bäuerin und über die Zukunft der Erde

15.3. Kampf mit dem Drachen

16.3. Granathülse und über den Krieg

18.3. Zimmerreise: Gertruidas Gemälde

19.3. Impulswerkstatt: Schlüssel und Codes

21.3. Will.ie verschwindet und lässt Elpis zurück

22.3. Niger, Höhlenmalerei

23.3. Die Kinder Elpis, Apelpis und der Narr

26.3. Warten auf Will.ie. Was ist los in Agadez

28.3. Denken an Will.ie und Afrika

28.3. Was tun mit Apelpis?

Ich selbst verabschiedete diesen Monat März mit einem ausgedehnten Spaziergang.

Und während ich durch die frühlingsfrische Landschaft wanderte und die ersten Zistrosen des Jahres begrüßte…

dachte ich an Will.ie, an Niger und Agadez, an die Flüchtlingslager und die Wüste. An die Wüste dachte ich freilich nicht wie ein Flüchtling, sondern als jemand, der bequem und wohlgenährt ihre Schönheiten genießt. Denn ja: Schön sind die ausgedehnten Sandwüsten dieser Erde! Und oft träume ich ich von ihnen.

Wüstentraum. Legebild-Foto-Collage

 

 

 

 

 

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