Category Archives: Dichtung

Palmengarten-Besuch (1): Wasserwelten, Schmetterlinge.

Ein freier Vormittag. Ich könnte Kontakt aufnehmen zu Menschen, denen ich vor Jahren freundschaftlich verbunden war. Manche leben ja noch hier. Ich mag aber nicht, mag keine Schicksale erfahren, mag auch nicht von mir selbst Mitteilung machen. Ich möchte lieber … Weiterlesen

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Dora zum FünftenAchten: Ankunft in der fremden Heimat (Frankfurt am Main)

Als ich, den alten Rucksack, der mir schon bei jugendlichen Trampereien diente, auf dem Rücken, den blauen Strohhut auf dem Kopf und die Eulentasche mit dem Skizzenbuch und den Reisepapieren über der Schulter, den Zug verlasse, stehe ich auf dem … Weiterlesen

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Wie schön sich Bild an Bildchen reiht … (Am Rhein entlang)

Trakls Gedicht „Verklärter Herbst“ begleitet mich, als ich, immer dem Lauf des Rheins folgend, mit dem Zug von Düsseldorf nach Frankfurt fahre, mit der Zeile: „Wie schön sich Bild an Bildchen reiht….“. 1913, 26jährig, schreibt Georg Trakl das Gedicht. Ein … Weiterlesen

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Dora zum AchtzehntenSiebten: Montag war Fototermin (Menschenfotos)

„Warum hast du eigentlich den Beitrag über unseren Besuch an Wassos Schmuckstand nicht gepostet?“, fragt mich Dora. „Weil“, antworte ich und suche nach den passenden Worten, „weil man Menschen ohne deren ausdrückliche Einwilligung nicht fotografieren darf.“ – „Aber du hast … Weiterlesen

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Dora zum SechzehntenSiebten: Wie geht es weiter.

„Du sitzt nur rum!“, beklagt sich Dora „Tu mal was!“ – „Es ist Sommer“, gebe ich zurück, als wäre das eine Erklärung für alles. – „Sommer ist noch eine ganze Weile!“ mault Dora.  „Soll das jetzt immer so weitergehen?“ – … Weiterlesen

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Dora zum DreizehntenSiebten: Zickezackezunge (Glasscherbenspiel)

„Und was war am Dreizehnten?“ fragt mich Dora. „War am Dreizehnten nichts?“ Dora hat mich ertappt: ich habe am Dreizzehnten nichts über sie geschrieben. Das geht natürlich gar nicht. Ausgerechnet am Dreizehnten! Wo das doch ihre Lieblingszahl ist (Matriarchats-Verfechterinnen wissen … Weiterlesen

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Aprikosen

Ein riesiger Aprikosenbaum wächst in unserem Garten.  Ich habe ihn ich weiß nicht mehr in welchem Jahr gepflanzt, fünfzehn Jahre wird es wohl schon her sein. Er wächst breit ausholend wie ein Fächer: im Sommer beschattet er die hohe südliche … Weiterlesen

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Die Putzfrau träumt (abc-Etüde, Kurz- und Langform)

  Schreibeinladung für die Textwochen 23.24.22 | Wortspende von Annuschkas Northern Star     Prosaische Kurzfassung: Anneliese speckt ab, während sie den Yachtclub mit einem nassen Wischmopp (und nicht etwa nur besenrein!) putzt. Sie träumt dabei von einer verliebten Segeltörn mit … Weiterlesen

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Wegwarte (Fotos und Dichtung)

Auf dem Weg ans Meer komme ich an einer unschönen Stelle vorbei. Ein paar Meter weiter stehen die überquellenen Müllcontainer herum, und der Wind nimmt das eine und andere Stück Unrat mit, das dann im Drahtzaun am Wegesrand hängen bleibt. … Weiterlesen

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Drahtiges

Nicht nur Papierfetzen und Scherben, auch Drähte sind bildungsfähig. Sie sind freilich etwas eigenwillig, haben ihre eigenen Ansichten darüber, was mit ihnen geschehen kann. Sie haben eben, trotz ihrer Biegsamkeit, auch ein wenig Rückgrat. Drähte haben es schon gelegentlich auf … Weiterlesen

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