Wolke im Fotovergleich

Eilende Wolken! Segler der Lüfte! / Wer mit euch wanderte, mit euch schiffte!

(„Maria Stuart“, von Fr. Schiller)

Nun, heute reisen wir, wenn auch nur bis Athen. Die Wolke erschien uns gestern Mittag, als fein gerippter Himmelsfisch, schiffend im unendlichen Blau.

Mit Fotoshops „automatischem Farbkorrektor“ wird das freundliche Bllau zu einem tiefen, leicht bedrohlichen tintigen Blauviollett, in dem die Strukturen des Wolkenfischs deutlicher hervortreten.

Das ist ein Foto mit phone 5. Ich habe dann dieselbe Wolke noch einmal mit meinem neuen iphone 11 aufgenommen. Der erfasste Bildausschnitt ist viel größer, die Wolkenstruktur nicht erkennbar, stattdessen ballt sich im rechten oberen Eck ein starkes Blau, das ich so nicht gesehen habe.

Ich habe zu Vergleichszwecken noch ein paar Fotos mit beiden Geräten gemacht und bin alles andere als zufrieden mit meinem neuen. Es wird eine Zeit des Herumprobierens werden, bis ich herausfinde, wie ich Seheindruck und Foto einigermaßen zur Deckung bringe.

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Horizonte. Spruchweisheiten zu Myriades Impulswerkstatt Bild No 3

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2021/09/03/einladung-zur-impulswerkstatt-september-oktober-2021/

Sitzt du im Riesenrad und saust durch die hoch aufragenden Baumgipfel und knapp an den Lampen vorbei? Oder schaust du vom sicheren Boden aus hinauf, leicht schwindelig nur, weil die Lampen schief stehen, vielleicht auch besorgt, weil ein Zusammenstoß zwischen den Lampen und dem gewaltigen Rad nur eine Frage der Zeit zu sein scheint?

2015, als unser damaliger Ministerpräsident Alexis Tsipras urbi et orbi verkündete, er werde die Finanzmärkte an seinem Finger herumschleuern und tanzen lassen, da fühlte er sich wohl als gewaltiger Dompteur oder … als Achse des Riesenrades vom Prater.

Nun sind die Griechen freilich eine Seefahrernation, und für solche Situationen haben sie einen besonderen Spruch bereit:  «Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε»  –  „Entweder der Horizont ist schief  oder wir segeln schief“. Und so fiel mir damals angesichts des grenzenlosen Illusionismus „der ersten Regierung der Linken“ dieses Bild ein:

Auch heute treibt viele die Frage um, ob der Horizont schief ist oder ob vielleicht etwas an unserem Kurs nicht stimmt? Der Horizont, sagen die einen, sei das Virus.  Es sei das Unverrückbare, das Reale, das Wirkliche, das, was sich nicht um Definitionen schere. Das Virus, das killt. An ihm müsse man seine Fahrt ausrichten, alles andere sei gefährlicher Illusionismus.

Ist das wirklich so? fragen andere.  Wird der nie erreichbare Horizont nicht eher durch die unersättliche Gier und Gewinnerwartung der Großmächtigen gesetzt, während wir Kleinen uns in einem künstlichen Sturm abstrampeln, hin und hergeworfen zwischen Wellenbergen – da kommt schon der vierte, noch größere, schreit man uns zu, und wir klammern uns ängstlich an den Mast unserer immer schwächer werdenden Hoffnung, dass nach dieser vierten keine fünfte Welle mehr komme.

Wieder andere sagen: Nur einen unverrückbaren Horizont gibt es, und der wird durch  unsere Erde selbst vorgegeben. An ihm müssen wir unsere Fahrt ausrichten. Nicht das Virus, nicht die Gewinnerwartungen des Kapitals, sondern allein Allmutter Natur muss uns als Orientierung dienen. Mit ihr im Einklang zu segeln, ist die einzig vernünftige Wahl. Studiere  ihre Strömungen, Gezeiten, ihr geheimes Leben. Studiere den Stand der Gestirne, die Küsten des Lichts. Sie gibt dir Holz und Hanf für dein Boot, sie gibt dir Wasser und Brot und Gesundheit.  Höre auf sie, folge ihren Anweisungen.

Wenn du dich ihr anvertraust, wirst du, vielleicht schreckensbleich von überstandenen Stürmen,  deinen Hafen einst sicher erreichen.

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Anderen wieder ist auch das dummes Zeug. Dein Innerer Kompass allein, sagen sie, bestimme deinen Kurs. Achte auch auf die himmlischen Zeichen. Der große Horizont ist seit Ewigkeiten gesetzt. Er ist nicht von dieser Welt, denn die ist vergänglich. Du sei bestrebt, im Einklang zu leben mit den geistigen Mächten, die alles Sein durchwesen, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

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Ausblenden – einblenden – überblenden (tägliches Zeichnen)

Wie nähere ich mich der außer mir existierenden Welt an? Nun, indem ich ausblende, was mir nicht zusagt. Oder indem ich Erinnerungen, Selbstreflexionen einblende. Oder auch, indem ich subjektive und objektive Bilder der Wirklichkeit überblende und daraus ein Neues mache.

Was ich meine, möchte ich an drei Beispielen verdeutlichen.

a) Überblenden – Neues schaffen: Ich sitze im Auto, warte, dass mein Mann mit dem Einkaufen im Supermarkt fertig wird. Die gegenüberliegende Straßenseite ist nicht besonders attraktiv zum Zeichnen: Garagen, Autos, Bäume und im Hintergrund Hausfronten mit Balkons und  Jalousien.

Ich skizziere den für mich zentralen Ausschnitt.

In das Foto eingesetzt und halb transparent gemacht, sieht das so aus.

Den Bildausschnitt kann ich zu etwas Eigenem umformen, kann eine neue Realität schaffen.

b) Beobachtung plus eingeblendete Selbstreflexion: Ich sitze auf einem Platz in Kalamata, darauf wartend, dass mein neues Handy eingerichtet wird. Ich bin unruhig, nervös, versuche daher, mich auf das zu konzentrieren, was um mich herum vorgeht. Mache eine erste Skizze, doch ist mir eher danach aufzuschreiben, was ich sehe und was in mir vorgeht. Der Reporterblock ist für beides gut.

c) Ausblenden-Einblenden: Ich sitze in der Taverne, sehe auf das ziemlich scheußliche Hotel, das in Zeiten der Diktatur dort hochgezogen wurde, aber auch auf die hübschen roten Dächer der alten Häuser.  (Die Fotos habe ich mit meinem neuen iphone gemacht, die Farbe kommen mir fremd vor).

Die Dächer bilden trotz  Schornstein, Sonnenkollektor und Lichtmast ein dem Auge angenehmes Ensemble.

Anschließend zeichne ich das zuvor „ausgeblendete“ Hotel samt Stromleitung, Meer und gegenüberliegender Küste. Das linke Foto zeigt einen schmalen Streifen davon. Ich habe es halbtransparent in die Zeichnung eingesetzt.

 

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Frauenpower (vier Fotos überblendet)

Und plötzlich, nach ernstester Arbeit ausgelassener Tanz. Frauenpower!

 

Oder doch lieber schwarz-weiß?

Auch in anderem Umfeld kann ich sie mir vorstellen. Als Baumnymphen im Olivenhain….

 

oder auch im regennassen nächtlichen Garten, den nur eine Straßenlampe erhellt.

FRAUENPOWER

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Im Olivenhain: tägliches Zeichnen – Überblendung 15

Ich sitze im Schatten eines uralten Feigenbaums. Diese Olivenbäume vor mir bilden mit Orangenbäumen und hohem vergilbtem Gras ein zeichnerisch schwer zu ordnendes Ensemble.

Nicht leicht ist es auch, den dicken Ast des Feigenbaumes, der sich über mir inmitten seiner Blätter krümmt, herauszuarbeiten.

Ich habe beide Motive auch fotografiert, und du wirst sagen: so chaotisch wie auf deiner Zeichnung sind sie aber nicht! Nun, der Fotoapparat hat eben andere Mittel als ich zur Verfügung, um einem Motiv eine fürs Auge leicht nachvollziehbare Ordnung zu geben.

Da ist zum einen die Farbigkeit, die sich auf den Fotos zu großen Flächen ordnet. Ich habe meine Zeichnungen damit überblendet, um zu sehen,  ob die Farbe die Liniengeflechte unterstützt und die Erkennbarkeit erhöht.

Aber erst die Schwarz-Weiß-Version überzeugt mich.

Den Ast des Feigenbaums habe ich hier noch einmal per Filter bearbeitet, um das flirrende Spiel von Licht und Schatten zu betonen.

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Sonnenaufgang bei Nieselregen (kleine Beobachtungen)

Heute weckte mich ein feiner Nieselregen. Als ich unter dem Moskitonetz hervorkroch, sah ich, dass der Terrassenboden schon pitschnass war. Der Regen begann erst jetzt, das dichtgewebte Baumwollnetz zu durchdringen.

Ich schleppte Matratzen und Bettzeug eilig ins Turmzimmer, wodurch ich Prinkipessa und Paulinchen aufscheuchte, und fotografierte den Himmel über den Bergen Richtung Sonnenaufgang (rechts) und Richtung Meer (links).

Welche Farben sind nun „richtig“?

Rechts lässt die Kamera den Himmel tief orange und violett eingefärbt erscheinen, da er mit der aufgehenden Sonne kontrastiert. Berg und Vorland verschmelzen zu einer dunklen Masse. Links, wo der Himmel gegen den helleren Bergrücken steht, sind die Farben sanfter, lichter und wie abgemattet. Mit meinen eigenen Augen sah ich weder das eine noch das andere, sondern ein stark orangerotes Licht, das sich gleichmäßig in breiten schräg verfließenden Streifen vom gleißend hellen Feld des Sonnenaufgangs hoch über den diffus graublauen Himmel zog und mit ihm vermischte.

Bei der folgenden Darstellung habe ich den Himmel isoliert und automatisch korrigiert. Ohne das schwarze Vorland sieht er dann so aus:

 

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Kippfenster (Überblendung 14)

Eine kleine Fortsetzung zum Gestrigen: Durch dasselbe zerbrochene Fenster schaue ich, doch diesmal habe ich es gekippt, und es erscheint der gezeichnete Athener Platz, über dem sich das Meer funkelnd ausgebreitet hat.  Es ist ein träumerisches Spiel auf der Zeitachse: was war, was ist, was kommt. Ein Spiel auch mit den Medien Zeichnung und Fotografie, Überblendung, Drehung und Verzerrung, Transparenz und Abdunkelung.

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Die Bestandteile des Bildes sind

 

 

 

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Montag ist Fototermin: Zerbrochene Scheiben (mit Überblendungen 13)

Gestern, unterwegs zwischen zwei Bergdörfern, fiel mein Blick auf ein stillgelegtes Fabrikgebäude.

Mich ziehen solche „lost places“ mit dem unterschiedlichen Verwitterungszustand von Stein, Holz,  Glas, Eisen, Farbanstrich an. Die Holztafeln, die schön gefugte blaue Tür, die zerbrochene Verglasung der Fenster….

Heute nun suchte ich nach Bildern, die ich mit diesen Fenstern überblenden könnte. Zum Beispiel dieses?

von außen nach innen….

 

Oder doch lieber ein altes Aquarell mit einem Stück Meer, gemalt bei einer längst aufgegebenen Ölfabrik auf Lesbos?

von innen nach außen

Auch eine Zeichnung mit einem anderen schon fast vergessenen Haus kam mir in den Sinn:

gegenüber

Oder vielleicht diese Zeichnung mit einem Kellner, der durch die verglaste Fassade der leeren Kafeteria des Benaki-Museums für Moderne Kunst schaut und sich inzwischen zu Tode gelangweilt haben dürfte…

selbstreflektiert

Doch lieber noch will ich, durch die Löcher der zerbrochenen opaken Fensterscheiben blickend, jedenfalls ein Stückchen klassischer Landschaft erspähen.

Selbstverständlich habe ich noch etliches mehr ausprobiert, denn auf vieles kann man durch zerbrochene Scheiben schauen, sei es von außen nach innen, sei es von innen nach außen.

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Originalfoto:

 

Originalfoto, mit dem ich die Bilder überblendet habe.

Die Originale, die ich mit den zerbrochenen Scheiben überblendet habe, sind hier zu sehen:

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Tag mit Goldrand (Ausflug ins Gebirge)

Den Ausdruck habe ich von Frau Wildgans entliehen, fand ihn so passend auch für meinen heutigen Sonntag. Die erste Goldspur fand sich schon am frühen Morgen, noch vor Sonnenaufgang: da sah ich die schmale Sichel des abnehmenden Mondes am Osthimmel schiffern – und genau gegenüber auf dem Meer zog ein weißes Schiff unter einer rosa Wolke daher.

Nun, in der Nacht, rauscht ein milder stetiger Regen herab auf unsere ausgedürstete Erde. Gibt es etwas Schöneres?

Dazwischen passierte etliches Erfreuliche, denn wir machten einen Ausflug ins Taygetos-Gebirge, um uns dort mit Freunden zu treffen und in einer traditionellen Taverne zu speisen. Weit der Blick ins Land, hinüber zu anderen rotbedachten Dörfern und der Gipfellinie, aus der Wolken hervorbrodeln, als würde dort das Wetter gemacht.  Grün ist es da oben, mit Platanen, Esskastanien,  Nuss- und Apfelbäumen, Wasser rinnt und fließt am Straßenrand und sprudelt herab über das graue Felsgestein, quillt aus steinernen Brunnen. Auf einem großen Feld stehen und liegen wohlgepflegte Esel mit ihren Jungen – eine Farm zur Aufzucht von Eseln! – die erste, die ich in meinem Leben sehe und über die ich mich sehr freue, denn diese liebenswerten Grauköpfe sind am Aussterben.

Und nun:  Gute Nacht!

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Eine Widmung an Mikis Theodorakis, von Petra Pawlofsky (Kunst am Sonntag)

Petra Pawlofsky veröffentlichte im Jahr 2015 zu Mikis Theodorakis 90. Geburtstag eine Hommage. Sie gab mir jetzt anlässlich des Todes dieses großen Komponisten den Link dazu, und ich hoffe, ihr könnt ihn aufmachen. Sehen werdet ihr eine Arbeit von Petra, dazu auch einen Ausschnitt aus Romiosini * von Yannis Ritsos, in deutscher Übersetzung,  sowie zwei Videos, in denen Mikis Thedorakis selbst singt.

Falls es mit dem Link nicht klappt, hier schon mal eine Kopie von Petras Baumstudie, die wundervoll zusammenklingt mit den Gedichtszeilen von Ritsos

Diesen Bäumen genügt so wenig Himmel nicht

diese Steine ertragen die fremden Schritte nicht

diese Gesichter können nur unter der Sonne sein

diese Herzen können nur im Recht existieren….

Baumstudie zu Romiosyni, von Petra Pawlofsky,2010


* Ρωμιοσύνη – ROMIOSYNI bedeutet soviel wie „Griechentum“.   „Romii“ – abgeleitet von Römer,  waren die Griechen als römische Untertanen – Konstantinopel war ja Hauptstadt des „Oströmischen Reichs“. Den Ausdruck behielt man auch danach bei, als Konstantinopel und schließlich auch Griechenland selbst erst von den kreuzfahrenden Franken und schließlich von den Türken unterworfen wurden.  – Auch die sehr große Diaspora – also die im Ausland lebenden Griechen, die zahlenmäßig denen des Inlandes entsprechen -, ist unter dem Begriff Romiosyni bekannt. Der Zyklus beginnt mit dem Satz: Τη Ρωμιοσύνη μη τη κλαις („Beweine das Griechentum nicht….“)

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Petra hat noch mehr Beiträge zum Liederzyklus Romiosyni geschrieben, so schon 2010 https://ppawlo.com/2011/02/08/fur-die-freiheit-kampfen-eine-bilderreihe/, daraus ist dieses ganz besondere Bild:

Petra Pawlofsky, „Romiosini 1, 2010“

Dazu schreibt sie:

(In diesem) Bild habe ich mich um eine Art Zusammenfassung bemüht  und versucht,  mir ein Bild von den einzelnen musikalischen und erzählerischen Themen zu machen wie z.B. Sehnsucht nach Freiheit, Einsatz und Kampf dafür.

Ein weiteres Bild bezieht sich auf einen Vers des achten Liedes des Zyklus „Romiosyni“

…Unter der Erde

in ihren verschränkten Armen

halten sie das Seil der Glocke

sie erwarten die Stunde

warten darauf, die Auferstehung einzuläuten.

Romiosini3web.2010;Die Glocken werden läutenJPG

Romiosini 3, 2010, Die Glocken werden läuten, Gemäde von P. Pawlofsky 2010

Wenn du den angegebenen Links folgst, kannst du noch vieles Schöne entdecken. Danke, Petra, für deine Erlaubnis der Wiederveröffentlichung.

 

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