Akrogiali ist ein hübsches Dorf am Meer, nicht weit von uns. Ich sitze gern dort in der Sonne vor dem „Verschönerungsverein“ und schaue aufs Meer oder aufs Dorf. Gestern nahm ich meinen Stuhl, rückte ihn an die Wasserkante und schaute zurück auf das Haus, das der Verein dort betreibt. Das Wort „betreibt“ ist etwas irreführend, denn das Haus ist stets geschlossen, es steht einfach nur da, die dem Meer zugewandte Seite mit Gedichten und Wandbemalung geschmückt, die wegen der Meeresnähe schnell wieder abblättert. Vor dem Haus gibt es eine kleine Terrasse, dann beginnt der Geröllstrand. Hinter dem Haus führt die Küstenstraße entlang, und dahinter erhebt sich eine Steilküste in Gelbocker, das durch den teils lichten, teils dunkelgrünen Baumbewuchs untergliedert wird.
Im Sommer geht es hier lustig zu, wie, habe ich schon mal gezeigt.
Das Fest der Panagia – ein heiterer Tag
Jetzt ist die Terrasse leer, und im Meer schwimmen nur drei Bojen. Aber die Sonne wärmt auch jetzt, und die Bäume werfen ihr leichtes Schattenspiel über die bröckelnde Wand.
Einen zweiten Anlauf machte ich noch, diesmal nahe der Wand sitzend, die sich perspektivisch längt und auf die Häuserzeile im Hintergrund zuführt (blauer Kugelschreiber).























