Alle Jahre wieder… (Weihnachtskarte mit Dora)

… gilt es, eine Weihnachtskarte zu basteln. Zum Glück habe ich dieses Jahr Dora, um mich zu beraten und mir zu helfen.

„Was für eine Karte sollen wir zu Weihnachten verschicken?“ frage ich sie. „Nimm doch das Programm, das wir gestern entdeckt haben!“ schlägt sie vor. Hm, einfach ist es ja, man kann seine eigenen Bilder und Texte kostenlos an dafür vorgesehenen Stellen platzieren – und schon hat man eine professionell wirkende Karte.

„Ach nö!“ sage ich. „Das ist mir doch ein bisschen zu Schema Eff.“ – „Willst du etwa lauter Karten zeichnen und mit der Post verschicken?“ wundert sich Dora. – „Nee, Dora, elektronisch darf die Karte schon sein. Die echten kämen gar nicht mehr an.“

Wir probieren allerlei Bildmotive aus. Das eine ist zu brav, das andere ist zu frech, das eine versteht kein Mensch, das andere ist zu eindeutig. Schließlich bleiben zwei Karten zur Auswahl. 

Auf der ersten posiert Dora neben den Rosen, die ich im Garten schnitt und in die beste Vase stellte. „Es ist ein Ros entsprungen…“ heißt es in einem schönen alten Weihnachtslied. Ros (ahd) bedeutet zwar Reis, aber was tuts? Rosen passen immer. Die Unterschrift stammt von Dora, die nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren und Pflanzen fröhliche Weihnachten wünscht.

Die andere Karte stellt ein Weihnachtsschiff dar, wie es hierzulande üblich ist. Wir haben es aus verschmutzten Glasscherben gelegt, fotografiert und elektronisch bearbeitet.  Da wir uns nicht einigen konnten, welche Karte mehr gefällt, poste ich hier beide.

 

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Dora lädt zum Wintersonnenwendfeuer

Dora hat ein paar Spirits – ihres Zeichens Feuer-Elementargeister – in unseren Kamin eingeladen, damit sie zusammen die Wintersonnenwende feiern. Wenn das man gut geht!

Foto-Legebild-Collage, 21.12.2022

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Doras Interviews mit den Kandidaten im Überblick

„Jetzt haben wir alle Interviews im Sack!“ verkündet Dora. „Wie gehts nun weiter?“

Ich seufze, denn ich weiß es nicht. Wer von all diesen Kandidaten wird im kommenden Jahr das Sagen haben? Alle? Einige? Keiner, sondern ein anderer, den noch niemand kennt?

„Kommt Zeit, kommt Rat“, nurmele ich. „Inzwischen können wir deine Kandidaten-Interviews noch mal Revü passieren lassen. Vielleicht springt aus dem großen Haufen die Lösung hervor und ruft: Hier bin ich.“

„Gute Idee!“ kräht Dora. „Ich hab ja schon fast wieder vergessen, wen ich befragt habe. Wer war der erste? Der Angstmacher, der immer schrie ΄fürchte dich!΄? Und dann kam ΄die Wissenschaft΄ mit der Maschine für den neuen Menschen, dann die Fremde, die Hilfe braucht, aber da lungerten so Typen herum, unten am Hafen.

Dann traf ich das Kind mit der goldenen Kugel, unten bei der Hafenspelunke. Als nächstes habe ich den Überlebenskünstler befragt, der immer nachsehen will, wie spät es ist, und ob die Katastrophe schon da ist. Das Paar habe ich sogar zweimal befragt, was ja auch gerecht ist, schließlich sind es zwei.

Als nächstes ging ich zur Fragenden, die keine dummen Fragen duldet, dann zum Macher, der das Biest zähmen will, damit es nur ihm und sonst niemandem gehorcht. Mit dem Weltraumforscher habe ich eine Runde zu den Plejaden gedreht.

Und wer kommt dann? A ja, TheKid, die mich in ihre Behausung mitgenommen hat. Und dann die Transparenz, die ich zwischen all den Kreisen und Knoten fast übersehen hätte. Und dann Hera, die ist lieb und hat mir von ihren Früchten zu essen gegeben.

Dann gtraf ich Hedonie, das Traumwesen im Cafe und die So-wie-du, die sich manchmal über die Hedonie ärgert.

In den Bergen trafen wir dann die Spirits. Und zuletzt befragte ich noch die blinde Poetin, die ein Gedicht aufsagte. Das waren alle.“

Ja, das waren alle siebzehn. Und nun? Wird die blinde Poetin das kommende Jahr begleiten? Wird sie von anderen Kräften unterstützt? 

„Ach Dora, am liebsten würde ich dich ja einfach behalten. Warum sollst du abtreten? Nur weil es anfangs so ausgemacht war? Geschenke brauchen wir doch auch im kommenden Jahr…. Andererseits…. Erst war der Willi da, der mich mit seinem Willen beeindruckte. Dann kamst du, Dora, mit deinem liebenswürdig naiven Wesen und deiner Schenkefreude. Das Jahr 2023 wird vielleicht einen anderen Genius brauchen?“

„Ich jedenfalls brauche jetzt erstmal ne Pause!“ kräht Dora. Gut, die brauche ich auch. Ist ja noch Zeit bis zum Neujahr. Viel Zeit….

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Ankommen im Paradies (2)

Wieder einmal sind wir in unserem Paradies angekommen. Wie war das eigentlich in den anderen Jahren an diesem Tag? Zum Glück ist das Blog gespeicherte Erinnerung, und so weiß ich nun: am 21. 12. 2015 meldete ich erstmals unser „Ankommen im Paradies“. 

Auch ein Paradies macht kleine Veränderungen durch. Tito, damals unverzichtbarer Genosse unseres Lebens, fehlt.

Tito, müde von der langen Autofahrt, ruht sich auf der Couch im Atelier aus.21.10.2015

Dafür wohnen in unserem Garten nun Katzen. Für ihre Fütterung hatten wir in unserer Abwesenheit gesorgt. Prinkipessa, ihre drei älteren Kinder und eins der Kleinen haben sich gleich zurückgemeldet, alle wohlgenährt und wohl auf, aber zwei Kleine fehlen noch. Diese beiden waren handzahm. Wir halten sehnsuchtsvoll Ausschau.

Diese beiden Süßen haben sich noch nicht wieder blicken lassen.

Und sonst? Der weiße Rosenbusch hat neue Blüten, zwei blühende Zweige schnitt ich ab und stellte sie in die Vase, vom Zitronenbaum erntete ich eine Frucht für den Salat, das Feuer im Kamin ist entzündet. Das Meer werde ich morgen besuchen.

Unsere Bucht, am 21.12.2015

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Dora interviewt die Kandidaten (Achtzehntes Interview: die blinde Poetin)

„Dora“, sage ich zu Dora. „Du hast tolle Arbeit geleistet. Siebzehn Interviews hast du absolviert! Uns fehlt nun nur noch ein einziges Interview.  Es hat sich ja ziemlich gegen Ende eine Dichterin beworben. Wunderbarer Weise bekam sie die meisten Stimmen, obgleich sie nicht besonders schön und zu allem Überfluss auch noch blind ist. Doch ihre Worte haben bezaubert. Poesie, so befanden viele unserer Leserinnen und Leser, sei das Salz der Erde, ohne Poesie sei das Leben unerträglich und dergleichen. Kannst du sie bitte aufsuchen und ein bisschen befragen?“

„Wo finde ich sie denn?“ fragt Dora. „Schreibt sie was darüber?“ Ich schaue nach. „Hier steht:

„Leichten Schrittes und poetisch beflügelt durchlebe ich unsere schwere Zeit. Himmel bin ich und Acker, Sonnenaufgang und Nebelschwaden. Die Toten grüße ich und lausche dem Nachtwind. Alles fließt durch mich hindurch. Manches verwundet, manches erfreut, manches glüht nach – dann bleiben Spuren zurück…. Also nein, ich fürchte, das hilft uns nicht weiter.“ –

„Ich find sie schon!“ versichert Dora selbstbewusst und schwirrt davon.

Mit sicherem Gespür für die einer heutigen Dichterin angemessene Umgebung begibt sie sich an die ausgefranste Peripherie unserer Stadt. Ja, dort geht die blinde Dichterin, leise einen Text vor sich hinsprechend.

„Hallo!“ grüßt Dora freundlich. „Was sind das, bitte, für Worte, die Sie da aufsagen?“ Die Dichterin stutzt und lächelt. „Nanu? Wer fragt denn da?“ – „Ich“, sagt Dora. „Ach ja, so, du bist die Dora“, antwortet die Dichterin erfreut. „Die Worte, liebe Kleine, sind nicht die meinen, sie stammen aus einem anderen Mund*. Aber wenn es dir Freude macht, will ich sie dir gern rezitieren. Ich fand sie auf der siebenundzwanzigsten Seite eines Büchleins, das „reste der landschaft“ heißt. Du wirst gleich bemerken, wie wohl gesetzt die Worte sind.

das kontrollierbare franst aus

an den rändern was wächst wird zu rauch

was lebt wird zu lehm

knistern im offenen feld schnee mischt

sich ein und verwischt die wehrlosen reste

der landschaft

das kontrollierbare franst aus

an den rändern sitzt unsere braut sitzt

fädelt flickt

Dora legt ihr Köpfchen schief und lauscht. „Unsere Braut?“ fragt sie dann. „Wer wird das wohl sein?“


*Dieses Gedicht von Pega Mund habe ich schon einmal hier gepostet. Ich finde, dass  bei Gedichten einmal=keinmal ist. Die blinde Dichterin gibt mir hoffentlich Gelegenheit, Dichtung, die ich bewunderungswürdig finde, die aber keine breite Leserschaft hat, im kommenden Jahr vermehrt zu berücksichtigen.

 

 

 


 

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Melancholie am Hafen (zu „Winter“ bei Steinegarten)

Der Impuls, den „Steinegarten“ mit seinem Winter-Projekt setzt, ist persönlicher Art.  „Was ist Winter für mich?“ Mir fällt dazu ein: „Ein wenig melancholisch gestimmt am stillen Hafen herumlungern“.

Die Taue der Schiffe liegen wie zum Winterschlaf eingerollte Riesenschlangen auf dem Kai.

Leer von Booten atmet geruhsam das Meer.

 

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Dora interviewt die Kandidaten (Siebzehntes Interview: Spirits)

Heute machte ich eine fabelhafte Wanderung im höchsten, größten und waldreichsten Gebirge von Attika, der Parnitha.

Sonnig ist es, dann kommt Nebel auf, wogt als leichtes Gewebe zwischen den alten moos- und flechtenbehangenen Tannen. Später sinkt der Nebel in tiefere Breiten, so dass wir über den Wolken spazieren.

Die Spirits hätte ich wohl nicht bemerkt, hätte Dora mich nicht auf sie aufmerksam gemacht. „Dort!“ kräht sie und weist auf eine Lichtung, in der ein leichter Nebel treibt.

„Siehst du sie nicht?“ Ja, jetzt sehe ich sie, versuche mit den Augen ihrem Tanz zu folgen.

Ein Sonnenstrahl taucht einen Haufen Totholz in helles Licht, und schon sind die Spirits da und wirbeln wie Mücken im Lichtstrahl. Hübsch sieht das aus!

Dora spricht zwei an, die sich auf einer Ansammlung von Baumpilzen tummeln. „Hej, ihr Kleinen, haltet mal einen Moment still, ja? Ich muss euch befragen!“

Doch schon sind sie weiter geflitzt. Bei den Krokussen kann Dora sie endlich kurz versammeln. „Zappelt mal nicht so, ihr Kleinen!“ redet sie los. „Ich bin eine von euch und habe einen Auftrag! Ich muss nachforschen, ob ihr fürs kommende Jahr geeignete Begleiter seid. Also sagt schon:  wozu seid ihr gut?“

Da setzt ein feines Gezirpe ein, und als ich mir die Ohren reibe, verstehe ich sogar ein paar ihrer Sprüche.  „Sei auf der Hut, sonst verdirbt mir die Brut!“ lispelt das eine. „Mach Platz für die Zwiebel, sonst geht es dir übel“, brummt das andere. „Behüte die Blüte“, säuselt das dritte. „Lass wachsen die Triebe, mit Sorgfalt und Liebe“, flötet das vierte.

Ach, viel zu langsam bin ich für diese kleinen Wesen. Schmetterlingen und Hummeln gleich schwirren sie von Ort zu Ort, verändern dabei laufend Gestalt und Farbe. Grad meine ich noch, sie tanzten vorm Gebüsch, da wirbeln sie im dichter werdenden Nebel auf und davon.

Später, als wir im Auto sitzen, sehe ich sie erneut. Dora winkt ihnen zum Abschied mit ihrer Latüchte, und sie folgen ein Weilchen unserer Fahrt, bis sie in der Sonnenscheibe verschwinden. 

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Kichererbsen

Mit Schnee- und Raureifbildern kann ich nicht punkten. Fast sommerlich ist unser 4. Adventsschmaus auf dem Balkon. Es gibt eine köstliche Suppe aus Kichererbsen, die mit fein gehackter Zwiebel, Meersalz, Olivenöl aus eigener Ernte und Zitrone vom Nachbargarten angemacht wird. Nur der Pfeffer ist importiert.

Für ein Linsengericht vergab Esau sein Erstgeburtsrecht. Für mich täte es auch ein liebevoll zubereitetes  Kichererbsengericht, bereichert durch grobes Bauernbrot, Salat und Oliven. Ein guter gekühlter Weißwein dazu und in angenehmer Gesellschaft genossen – nichts geht darüber. Danke dem Koch!

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Dora interviewt die Kandidaten (Sechzehntes Interview: So-wie-du)

„So-wie-du sieht ein bisschen so aus, als ob sie immer die letzte wäre, die aufgerufen oder eingeladen wird, und wenn sie dann mal redet, hört keiner zu“, sage ich zu Dora. „Es wäre nett, wenn sie nicht auch bei deinen Interviews als letzte drankäme.“ – Dora beschaut sich die Bewerberin. „Hm“, macht sie. „Was schreibt sie denn in ihrer Bewerbung?

„…Ich bin unauffällig und treu. Die Blicke der Welt ziehe ich nicht gern auf mich, ich melde mich selten zu Wort und mag nicht in Konflikt geraten. Gern stimme ich der Mehrheit zu. Im Inneren habe auch ich meine festen Ansichten, natürlich. Nicht alles finde ich gut – du etwa? Manche Farben mag ich mehr als andere – du sicher auch. Und auch die Menschen, klar, da gibt es angenehme und weniger angenehme Zeitgenossen. Da gibt es die, die immer meinen, ihre Ansichten seien die richtigen und wichtigen. Puh! Und die anderen, die unbedingt halb nackt herumlaufen müssen, um irgendwem zu imponieren oder zu provozieren. Das finde ich nicht so gut. Aber natürlich, wenn er oder sie meint…. Also bitte, hör mir mal zu. Lass dich auf mich ein. Denn es gibt mich ja, ich bin so wie die meisten. Jedenfalls wie die meisten anständigen Menschen. So-wie-du eben. Wie werde ich das nächste Jahr überstehen?“

„Hm“, macht Dora wieder. Begeistert klingt das nicht. „Na schön, gehe ich sie suchen.“

Es ist ganz leicht, So-wie-du zu finden, denn meist hält sie sich in ihrer Wohnung auf, die aussieht, wie die Wohnung anständiger Leute auszusehen hat: sauber, aufgeräumt, ein Bild über der Couch, ein ordentlicher Stapel Handtücher im Bad, eine Vitrine mit Gläsern, Fotos von Hochzeit und Taufereignissen. Und natürlich ein TV-Gerät. Das benutzt Dora geschickt, um sich Zugang zu verschaffen. Sie erscheint auf dem screen! So-wie-du ist sehr erfreut über den unerwarteten Gast. „Wie nett, dass du mich besuchst! Ich fühlte mich grad ziemlich von aller Welt verlassen. Darf ich dir eine Tasse Tee anbieten? Oder magst du lieber Schokolade? Ich habe auch Kekse gebacken.“ – Dora winkt höflich ab. „Nein, danke. Ich möchte Ihnen nur ein paar Fragen zu Ihrer Bewerbung stellen. Sie schreiben ‚Ich bin so wie die meisten‘ und dass die meisten anständig sind. Wie meinen Sie das?“ – „Wie ich das meine? Nun, die meisten Menschen sind ja anständig, wir wohnen hier in einer anständigen Wohngegend, sogar gegen die junge Asiatin, die bei den Müllers zum Putzen kommt, ist nichts zu sagen, arme Frau, hat ihre Kinder in der Heimat gelassen, um hier Geld zu verdienen, damit sie nicht verhungern, der Herr Müller, dessen Frau kürzlich gestorben ist, hat ein Auge auf sie geworfen, aber sie lässt sich nichts zuschulden kommen. Dagegen das Fräulein Hedonie hier nebenan, die sollten Sie mal sehen, und vor allem hören! Die Wände sind leider sehr dünn, und wenn sie mit ihrem …“ – Ob Fräulein Hedonie mit ihrem Dackel, ihrem Liebesleben oder ihrer Lieblingsmusik Frau So-wie-dus Nerven strapaziert, weiß ich leider nicht, denn an dieser Stelle  unterbricht Dora höflich, aber bestimmt. „Ich komme jetzt zu meiner zweiten Frage: Welches sind Ihre Lieblingsfarben? Grau und rosa? Danke. Haben Sie vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß mit dem Abendprogramm.“

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Weihnachtsmarkt in Halandri (Athen)

Heute begleitete ich eine befreundete Malerin zu einer Ausstellung in Halandri, einem mittelprächtigen Stadtteil von Athen. Die gezeigten Bilder waren nicht so meins, also absentierte ich mich und bummelte durch die Straßen. Der große Platz vor der Hauptkirche war mit Lichterketten herausgeputzt, und in einer Reihe hübscher Büdchen bot man Kitsch und Kunst feil.

Die Lichterketten in den fünf gewaltigen Palmen machten mir Eindruck.

Für die Kleinen gabs Karussells, die zwar nicht in Betrieb waren, aber auch so die Kinderherzen wärmten – meins inclusive.

An einem Büdchen erwarb ich eine Lichterkette und ein aufziehbares Blech-Karussell mit musikalischem Innenleben. Da steht es nun, angestaunt von Schwan, Eule und Weihnachtsschiff, dreht sich um sich selbst und lässt seine kleine Musik erklingen.

Ein friedlich-kindliches Advent-Wochenende wünsche ich allen mir geneigten Leserinnen und Lesern!  

 

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