… gilt es, eine Weihnachtskarte zu basteln. Zum Glück habe ich dieses Jahr Dora, um mich zu beraten und mir zu helfen.
„Was für eine Karte sollen wir zu Weihnachten verschicken?“ frage ich sie. „Nimm doch das Programm, das wir gestern entdeckt haben!“ schlägt sie vor. Hm, einfach ist es ja, man kann seine eigenen Bilder und Texte kostenlos an dafür vorgesehenen Stellen platzieren – und schon hat man eine professionell wirkende Karte.
„Ach nö!“ sage ich. „Das ist mir doch ein bisschen zu Schema Eff.“ – „Willst du etwa lauter Karten zeichnen und mit der Post verschicken?“ wundert sich Dora. – „Nee, Dora, elektronisch darf die Karte schon sein. Die echten kämen gar nicht mehr an.“
Wir probieren allerlei Bildmotive aus. Das eine ist zu brav, das andere ist zu frech, das eine versteht kein Mensch, das andere ist zu eindeutig. Schließlich bleiben zwei Karten zur Auswahl.
Auf der ersten posiert Dora neben den Rosen, die ich im Garten schnitt und in die beste Vase stellte. „Es ist ein Ros entsprungen…“ heißt es in einem schönen alten Weihnachtslied. Ros (ahd) bedeutet zwar Reis, aber was tuts? Rosen passen immer. Die Unterschrift stammt von Dora, die nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren und Pflanzen fröhliche Weihnachten wünscht.
Die andere Karte stellt ein Weihnachtsschiff dar, wie es hierzulande üblich ist. Wir haben es aus verschmutzten Glasscherben gelegt, fotografiert und elektronisch bearbeitet.
Da wir uns nicht einigen konnten, welche Karte mehr gefällt, poste ich hier beide.
























