Ergänzendes zum Frühlings-PingPong

Bei unserem letzten Schlagabtausch schickte mir Ulli den Frühling ins Haus: WENN DER FRÜHLING KOMMT … schrieb sie, und ich antwortete:  … „WIRD DER WINTER ZUM AMMENMÄRCHEN“. Dazu setzte ich ein schwarz-weißes Winterbild.

Wie kam ich dazu? Ausgangspunkt war eine kleine Handzeichnung. Ich habe sie durch allerlei Verwandlungen geführt – von Sommerhitze durch Frühlingstage und Winterschnee bis zu extremem Frost. In der Natur läuft der Prozess freilich in die andere Richtung.

Die Menschen meinen ja gern, Herren über die Naturprozesse zu sein und sie getrost auf den Kopf stellen zu können. Das also tat ich nun auch …

 

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Ping-Pong 015

PING 015

Ulli an Gerda → WENN DER FRÜHLING KOMMT …

PONG 015 Gerda

…. WIRD DER WINTER ZUM AMMENMÄRCHEN

„Der Winter – ein Ammenmärchen“. Handzeichnung, digital bearbeitet

 

PING 016 Gerda an Ulli →

SIE VERSTAND ES, AUS TAROT-KARTEN DIE ZUKUNFT ZU LESEN, ABER …

 

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

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Zypressen-Palaver

Kalt und scharf blies der Wind heute von den Bergen. Die Zypressen rückten näher zusammen. Was sie wohl besprachen? Ich sah zwar ihre Zweige in wilder Bewegung, konnte ihre Rede aber nicht verstehen. Ich nehme an, sie stehen immer noch dort, nun in der windigen Mondnacht, wiegen ihr Haupt und lassen ihre kleinen Kugelfrüchte silbern klingen.

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Tag-und-Nacht-Gleiche, dazu auch noch Vollmond …

Legebild „Balance“, 2016, (c) gerda kazakou

Ein Tag der vollkommenen Harmonie. Tag und Nacht in der Balance. Ab jetzt bis zum 21. Juni wird der Tag mehr und mehr Zeit in die Waage legen, und die Nacht wird sich verkürzen. Besonders sanft ist in diesem Jahr der Übergang gestaltet, denn der Mond ist heute Mittag voll und wird nun langsam abnehmen, bis in den April hinein. Dann nimmt auch er wieder zu und heller und heller werden die Nächte, die Tage. Einen weiteren Zyklus lang und noch einen wird das zu- und abnehmende Mondlicht sich den wachsenen Sonnentagen zugesellen. Am 17. Juni dann – Vollmond und schon naht der Höhepunkt des Sonnenjahres.

An solchen Tagen sinniere ich gern über mein eigenes Gleichgewicht und versuche den inneren Punkt zu fühlen, an dem sich Licht und Schatten, Lebenshoffnung und Todeserwartung in der Balance halten.

Im Kosmos ist der schöne Rhythmus zu beobachten, nichts stört ihn. Im menschlichen Leben geht es ein wenig unübersichtlicher zu, doch der Rhythmus ist auch ihm eingeschrieben. Auch dort gibt es den Sonnen-Zyklus von der Geburt bis zum Tod und die Sieben-Jahre–Zyklen des Mondes ….

Auch hier:

Griechisches Alphabet des freien Denkens: i wie Ισορροπεία/Gleichgewicht

 

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Mandelbäume – Weinreben. Zwei Bewegungsstudien

Wir haben in unserem Stadtwald eine Plantage mit alten Mandelbäumen, die schon bessere Tage gesehen haben. Vor etlichen Jahren wollte man ihnen den Garaus machen, um eine Hauptverkehrsstraße zu begradigen, die wegen des Waldes einen Bogen machen muss. Es regte sich Bürgerwiderstand, der schließlich auch erfolgreich war, zumal einer der protestierenden Anlieger Richter am Obersten Gerichtshof war. Aber die Mandelbäume hatte man schon in einer Nacht- und Nebenaktion bis auf einen etwa einen Meter hohen Stumpf abgesägt.

In der Folge wuchsen sie wieder – allerdings zweigen nun oberhalb des Stumpfes dicke Hauptäste ab. Meistens sind es zwei Äste, die eine Art V bilden. Nun sind die Bäume schon sehr alt und bilden nur noch wenige Blüten und Blätter aus.

Heute habe ich dort mit Bleistift und fineliner eine lineare Skizze gemacht.

Auf dem Rückweg machte ich mal wieder beim Weinfeld mit den „Wurzelmännchen“ halt. Die Tür im Zaun war offen, und so ging ich nahe heran und zeichnete zwei dieser verknorzten Figuren, dazu auch andeutungsweise ihre Kumpanen weiter weg. Auch diese Formen sind durch menschlichen Eingriff entstanden: die Reben werden jedes Jahr abgeschnitten, damit mehr Früchte gebildet werden.

Ich finde die Gegenüberstellung der beiden Wachstumsformen interessant.  Wie verschieden doch ihre Charaktere sind! Um dies noch mehr zu betonen, habe ich mal wieder ein bisschen mit fotoshop-Filtern herumgespielt.

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Sie singt und winkt ein trauriges Adieu!

„Sie singt.“ wäre ein Titel, der mir beim Anblick diesen tragisch-sehnsuchtsvoll und so weiblich wirkenden Baumes einfällt, kommentierte Puzzleblume den gestrigen Baum. Und tatsächlich! Ich hatte grad vor, eine Bearbeitung zu zeigen, in der „sie“ ein großes Himmelslaken schwenkt  –  wie andere ein Taschentuch beim traurigen Adieu -, da sah ich Puzzleblumes Kommentar und freute mich über den Gleichklang der Assoziation.

 

 

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Im Stadtwald Syngrou – vier Skizzen

Der Platz, an dem ich heute zeichnete, ist ideal zum Ausruhen, denn man hat Baumstämme zum Sitzen und einen weiten Blick. Thematisch aber ist er eher problematisch, denn von dem ursprünglichen Wald ist nach einem Brand nicht viel übrig. Gleichmäßiger Bewuchs bedeckt den Boden, dazwischen wachsen kleine Zypressen, nur wenige große Pinien blieben erhalten.

Als erstes machte ich eine realistische Skizze. Dann suchte ich nach Kürzeln und Strukturen, ohne ins Detail zu gehen. Zum Zeichnen benutzte ich einen neuen Block      (14 x 21 cm), Bleistift und fineliner.

 

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Die Pinien-Prozessionsraupe ist unterwegs

Heute traf ich beim Spaziergang die erste Raupenprozession und daneben ein noch nicht zur Prozession geordnetes Raupengewimmel. Ich bin nicht besondern glücklich darüber, denn es gibt nicht genug Pinien, um größere Populationen dieser Raupen auszuhalten. In manchen Jahren werden sie zur Plage, viele Pinien sterben ab.

Ich habe sie trotzdem nicht zertreten, sondern fotografiert und sogar videoskopiert, so gut das eben mit einem iphone geht. Im Netz fand ich weitere Fotos sowie die Warnung, diese Raupen könnten ihre giftigen Haare bei empfundener Gefahr abschießen. Das wäre ziemlich schlimm für stöbernde Hunde und Katzen.

Nun, das wusste ich noch nicht, als ich mich über die langsame Prozession beugte, um sie von möglichst nahe zu beobachten und zu fotografieren. Erst fragte ich mich, ob die Steine, die die Schlange in der Mitte teilte, sie am Weitergehen hinderten. Aber nein!

Langam, sehr langsam gings weiter. Welche Qualitäten musste die Führer-Raupe wohl haben? Reiner Zufall, wer an der Spitze marschierte? Und warum hatte sie den Weg unter den Steinen hindurch gewählt? Da ich keine Antwort erhielt, videoskopierte ich noch eine grad vom Baum gefallene Gruppe, dazu auch ihr nun leeres Nest sowie ein höher hängendes Nest, dass noch gut mit Raupengewimmel gefüllt war.

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Ping Pong 013

Ping 013 Ulli an Gerda → Als ich einsam war …

Pong 013 Gerda

… spielte ich PingPong mit mir selbst.

Ping 014 Gerda → an Ulli

Wer sich der Magie verschreibt ….

Die Idee → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Was bisher geschah (schau mal rein!) 

https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

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Montags ist Fototermin: Herbstbäumchen im Frühlingslicht

Heute im Stadtwald lächelte mir dieses Eichbäumchen im goldenen Herbstlaub zu.

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