Angekommen und tägliche Zeichnung

Angekommen in der Mani.

Ein Abendspaziergang mit dem Hund. Alles so, wie es sein muss. Alles so, wie immer.

Auch die tägliche Zeichung, auch sie. Diesmal sind es zwei Äpfel und eine Vase auf dem handgewebten gemusterten Läufer, der unseren Mani-Schreibtisch bedeckt: einen sehr schweren alten Klostertisch.  Im Kamin brennt das Feuer  – Zeit, ihm Geselllschaft zu leisten.

 

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Zitronen gleich dreifach (tägliche Zeichnung)

Bevor es endlich Richtung Mani geht, habe ich noch einen Blick auf meinen Schreibtisch geworfen, wo die Zitronen geduldig ausharren. Und zeichnete sie zum fünften Mal. Diesmal erscheinen sie nicht nur im Hauptteil der Zeichnung, sondern – wie schon manches Mal – auch auf dem Zeichenblock rechts unten. Ja, und dann noch einmal, angedeutet durch das Weinglas, als Computerbild rechts oben die Zeichnung von gestern.

Bei den vielen Schraffuren lohnt sich sicher auch die Bearbeitung – dachte ich. …

Und hier sind sie also alle fünf plus 2 auf einen Blick:

Morgen früh mache ich mir eine heiße Limonade … und auf gehts Richtung Süden.

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Es gibt so Stunden … (Montags ist Fototermin)

Es gibt so Stunden, da ist es, als wollten die Dinge zu dir reden. Alles wird dir Stimme und Zeichen. Dein Herz bebt, deine Ohren lauschen. Du zählst die Markierungen auf dem Panzer der Schildkröte, die deinen Weg #kreuzt, nass ist ihr Schild und dunkel. Eins zwei drei vier – fünf? – vier drei zwei eins, und in der Mitte andere Zeichen, eins zwei drei vier – fünf? Du zählst – schon wandert sie fort.

 

Die Bank, auf die du dich setzt, wer hat sie dort hingestellt und warum? „Dem Andenken von Anastasios B“. Auf der Rücklehne Inschriften in verblassenden Buchstaben: Ina liebt Nikos, daneben, als seien es ein- und dieselben:  Nina liebt Lefteris. Herzen und DNA.

Alles will zu dir reden, in grober und in feiner Sprache, will sich dir mitteilen: das Feuerlöschmännchen, der zerstörte Kasten mit Kabeln,  der grüne Block auf dem solide geschichteten Unterbau aus dicken Balken.

Das zerbrochene Haus, die Schrift an der Wand, das kleine Grün, das aus dem Kies hervorwächst – es stürmt auf dich ein mit seinen vielen Sprachen, du aber bleibst stumm wie die roten Fische, die im Astwerk des ertrunkenen Baumes stehen, lautlos.

Alles wird dir zum Zeichen: die gelbe 5, das rote XB und Tonscherben im Gras, ein morsches hölzernes Kreuz, verwachsene Bäume, das Laub.

 

Es spricht zu dir, laut oder leise. #Spuren auf deinem Weg. Wer kann sie deuten?

 

 

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Montags ist Fototermin: eine Begegnung im Stadtwald Syngrou

Gestern, unterwegs im Stadtwald, kamen wir bis zu den schön renovierten Gebäuden der Landwirtschaftlichen Schule und des Agrarinstituts. Der starke Regen der letzten Tage hatte die Kanäle gefüllt, so dass auch ich einmal mit Spiegelungen aufwarten kann.

Doch das Schönste war  die Begegnung mit einer lebhaften schwarzen Hündin und ihren „Eltern“, einem jungen freundlichen Menschenpaar. Ja, was war das denn für ein Wägelchen, was die Hündin so geschwind hinter sich herzog?

Sie kam auf uns zu, begrüßte uns freudig, ließ ihr seidenweiches glänzendes Fell von uns berühren, rannte auch zu den anderen Hunden, die an diesem herrlichen sonnigen Sonntag spazieren geführt wurden. Wohl und weh wurde mir bei ihrem Anblick.

Die liebenswerte „Mutter“ gab bereitwillig Antworten, die sie sicher schon tausendmal gegeben hat. Vor sechs Jahren fand der Mann die Hündin, vermutlich angefahren, querschnittsgelähmt. Alle vier Stunden muss die künstliche Blase geleert werden. Sie sagte es wie eine Nebensächlichkeit, nur weil ich fragte. „Sechs Jahre. Alle vier Stunden…“ dachte ich. Mehr fragte ich nicht, blieb stumm vor Staunen und Hochachtung vor diesen Menschen, dieser Liebe.

Mir ist bewusst, was manche Menschen leisten, die ihre eigenen Kinder tagein tagaus pflegen, hüten, windeln und wickeln. Vielleicht könnte ich es auch. Aber ein Tier von der Straße aufzusammeln und mich ihm so wunderbar fürsorglich widmen, nein, dazu wäre ich nicht fähig. Und doch tun diese beiden Menschen es nicht nur etwas für das Tier, sondern bewegen tief im Innern jeden, der es sieht und seine Lebendigkeit fühlt. Leben ist heilig. 

 

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Zitronen und Rotweinglas auf Schreibtisch

Nun ist das vierte Stillleben mit Zitrusfrüchten entstanden. Recht aufgeräumt ist der Schreibtisch, nur ein Rotweinglas steht da, dazu auch der Computer, denn während ich zeichne, höre ich einen Vortrag.

Zitrusfrüchte, Weinglas und Computer, 2019-12-15

Die vier Zeichnungen im Original, bitte anklicken

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Zitrusfrüchte auf Schreibtisch: ein-, drei- und vierfarbig (tägliche Zeichung)

Heute habe ich die Zitronen sowie eine kleine Mandarine auf einen anderen Abschnitt des Schreibtisches platziert und bei Tageslicht gezeichnet und auch fotografiert.

Zitrusfrüchte auf Schreibtisch: schwarzer Tintenstift 2019-12-15

Die Früchte haben diesmal einen schweren Stand gegen die konkurrierenden Formen, von denen sie belagert werden. Also half ich ein wenig mit dem gelben Stabilo-Boss-Highlighter und dem roten Filzstift nach, die beide Teil des Stilllebens auf meinem Schreibtisch waren. Dadurch gab ich dem Mittelfeld mehr Kraft

Zitrusfrüchte auf Schreibtisch: schwarz-gelb-rot. 2019-12-15

Wie würden sich diese Interventionen beim Bearbeiten verhalten? Hier drei Beispiele mit Filtern und Farbverstärkung (ohne Farbverschiebung, um rot und gelb zu erhalten). Zum Vergrößern anklicken.

Nun juckte es mich in den Fingern, auch den dicken blauen Filtstift meines Stift-Sammelsuriums zu benutzen, um eine holzschnittartige Version zu erstellen (unter der Lampe fotografiert).

Zitrusfrüchte auf Schreibtisch: schwarz-gelb-rot-blau. 2019-12-15

Beim Bearbeiten habe ich die Farbe verstärkt (1), belassen (2) oder weggenommen (3)

 

 

 

 

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Ping Pong 069

PING 069

ULLI AN GERDA → AN DIESER HAARFEINEN LINIE …

PONG 069

GERDA AN ULLI →

…WEBEN VIELE UNS VERBORGENE KRÄFTE.

PING 070

GERDA AN ULLI → AUSSEN- UND INNENSCHAU …

Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

 

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Ganze und halbierte Zitrone auf Schreibtisch (tägliche Zeichnung)

Heute freute ich mich an der „klassischen“ Fotografie eines ganzen und eines halbierten Pfirsichs auf einer spiegelnden Fläche. Danach zerschnitt ich eine Zitrone und platzierte die beiden Hälften zusammen mit einer ganzen Zitrone auf meinem Schreibtisch, in der Erwartung,  ebenso schöne Spiegelungen zu sehen. War aber nicht. Denn meine Zitronen warfen wegen des starken Lampenlichts vor allem Schatten. Ich zeichnete sie inmitten von Dingen, die sich heute auf meinem Schreibtisch befanden.

Fotografiert habe ich die Zeichnung bei schwachem Tageslicht auf dem Balkon.

Zitronen auf Schreibtisch, Tintenstift-Zeichnung 2019-12-14, Tageslicht-Fotografie

Zum Vergleich die gestrige Zeichnung, wie sie aussieht, wenn man sie unter denselben Lichtverhältnissen fotografiert.

Zitrusfrüchte auf Schreibtisch, Tintenstift-Zeichnung 2019-12-13, Tageslicht-Fotografie

Ich verstehe nicht, warum die untere Zeichnung (mit blauem Kuli gezeichnete Orangen) gelbstichig wirkt, die obere (mit schwarzem Tintenstift gezeichnete Zitronen) aber normal. Beide sind im selben Zeichenblock unter denselben Lichtverhältnissen mit demselben iphone aufgenommen und unbearbeitet.

Unter Lampenlicht fotografiert sieht die heutige Zeichnung so aus:

Zitronen auf Schreibtisch, Tintenstift-Zeichnung 2019-12-14, Lampenlicht-Fotografie

 

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Politische Propaganda im Visier: Die Macht um Acht

Dies Blog ist mein künstlerisches Tagebuch. Deshalb (und weil ich die politischen Diskussionen in Kommentarsträngen fürchte) nehme ich kaum zu politischen Entwicklungen Stellung. Das bedeutet aber nicht, dass sie mich nicht umtreiben. Und dass es mich nicht umtreibt, dass die, die mit der politischen Information und Aufklärung betraut sind – die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten – so infam das Vertrauen der sie finanzierenden Bevölkerung missbrauchen.

Inzwischen geht es mal wieder um Krieg und Frieden – und um die Rolle, die Deutschland dabei zugedacht ist und die die politische Führung in Berlin und Brüssel gegen die Mehrheit der Bevölkerung und auf ihre Kosten auch zu übernehmen bereit ist. Ich kann das nicht schweigend übergehen. Und so möchte ich den Kanal Ken.FM und den Journalisten Uli Gellermann mit seiner Sendung „Die Macht um Acht“ empfehlen – als notwendiges Gegenmittel gegen die staatlich verordnete Konfrontations-Agenda der öffentlich-rechtlichen Sender.

Empfehlen kann ich auch die „Tagesdosis“ beim gleichen Kanal, mit ihren sachlich informierenden Analysen im Podcast-Format.

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Zitrusfrüchte auf dem Schreibtisch (tägliche Zeichnung)

Ich weiß: Zitrusfrüchte haben eigentlich nichts auf dem Schreibtisch zu suchen. Aber ich wollte nicht nur den Computer mit dem Kabel und dem Extension Portable Drive und sonstigem Krimskrams zeichnen, und woanders hatte ich kein gescheites Licht.
Also legte ich zwei Orangen, zwei Mandarinen und eine Zitrone auf die Schreibtischplatte und zeichnete sie samt allem, was sich sonst noch im gewählten Bildausschnitt herumtrieb. Thematisch schließt dieses Stillleben an frühere Arbeiten an, in denen ich mich mit den unterschiedlichen Linien von Natur und Technik befasste.

Ich zeichnete mit blauem Kugelschreiber auf dickem Zeichenpapier und fotografierte die Zeichung in der Küche, um sie gleichmäßig auszuleuchten.  Leider ist dort das Licht ziemlich schwach.

Weitere Fotos der Zeichnung machte ich am Schreibtisch und bearbeitete sie anschließend. Heute nur ein Beispiel:

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