Es gibt so Stunden, da ist es, als wollten die Dinge zu dir reden. Alles wird dir Stimme und Zeichen. Dein Herz bebt, deine Ohren lauschen. Du zählst die Markierungen auf dem Panzer der Schildkröte, die deinen Weg #kreuzt, nass ist ihr Schild und dunkel. Eins zwei drei vier – fünf? – vier drei zwei eins, und in der Mitte andere Zeichen, eins zwei drei vier – fünf? Du zählst – schon wandert sie fort.
Die Bank, auf die du dich setzt, wer hat sie dort hingestellt und warum? „Dem Andenken von Anastasios B“. Auf der Rücklehne Inschriften in verblassenden Buchstaben: Ina liebt Nikos, daneben, als seien es ein- und dieselben: Nina liebt Lefteris. Herzen und DNA.
Alles will zu dir reden, in grober und in feiner Sprache, will sich dir mitteilen: das Feuerlöschmännchen, der zerstörte Kasten mit Kabeln, der grüne Block auf dem solide geschichteten Unterbau aus dicken Balken.
Das zerbrochene Haus, die Schrift an der Wand, das kleine Grün, das aus dem Kies hervorwächst – es stürmt auf dich ein mit seinen vielen Sprachen, du aber bleibst stumm wie die roten Fische, die im Astwerk des ertrunkenen Baumes stehen, lautlos.
Alles wird dir zum Zeichen: die gelbe 5, das rote XB und Tonscherben im Gras, ein morsches hölzernes Kreuz, verwachsene Bäume, das Laub.
Es spricht zu dir, laut oder leise. #Spuren auf deinem Weg. Wer kann sie deuten?