Ich habe eine neue Aufgabe: Mir wurde ein Töpfchen mit Erde und eine Saubohne anvertraut, auf dass ich sie hege und pflege. Jeder Besucher bei Christinas zweiter Runde – eine Veranstaltung im Rahmen unserer Selbsthilfegruppe -, in der sie uns die Prinzipien der „zyklischen Ökonomie“ mit anschaulichen Beispielen erläuterte, bekam eine Saubohne samt Becher mit frischer Erde geschenkt. Ich brauche eigentlich nichts anderes zu tun, als die Erde feucht zu halten. Ob ich das wohl schaffe?
Saubohnen, dicke Bohnen, Favabohnen oder wie immer du sie nennen willst, eignen sich für viele Gerichte. Sie sind eiweißreich und schmecken köstlich. Vor allem aber liegen sie sehr angenehm in der Hand. Christina, die seit vielen Jahren mit großer Liebe und Sorgfalt alte Samen sammelt und katalogisiert, zeigte uns diverse Sorten. Ich fühlte die seidige trockene Haut der Bohnen, ließ sie klackern und fotografierte einige.
Die erste ist eine hiesige Bohnenart. Leider weiß ich nicht mehr, woher die zweite kommt. Die dritte kommt aus Ägypten, die vierte aus Ithaka und die fünfte aus Lasithi auf Kreta. Außer diesen gab es bestimmt noch fünf andere in Christinas Sortiment. Erstaunlich verschieden sind die Sorten, auch jede Bohne ist eine Idividualität. Ich werde meiner (erste Sorte) gut zureden, damit ich keimt und wächst. Falls es mir gelingt, werde ich davon berichten.




Am engsten ist gringo mit Mexiko verbunden. „Adios, und wenn du hörst, dass man mich an eine steinerne Mauer gestellt hat und mich mit Kugeln durchlöchert hat – wisse, das ist gar kein so schlechter Tod, weit besser als durch Altersschwäche, Krankheit oder Treppensturz zu enden. Gringo in Mexiko zu sein, ist Euthanasie,“ so schrieb der US-Journalist und Schriftsteller 







