Ping Pong Pong 007

Ping-Pong-Spiel zwischen Ulli Gau und mir

Ulli schickte mir den PING 007 (Fotomontage)

ALLE VÖGEL FLIEGEN HOCH ….

und ich spiele zurück mit einer kleinen Kuli-Bleistift-Kritzelei:

PONG 007 : UND WIR? WAS IST MIT UNS?

Mein neuer PING 008 an Ulli:

BUNTE TRÄUME ….

Was bisher geschah, findest du in der Galerie, die Ulli eingerichtet hat: https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.  Schau doch mal vorbei!

 

 

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Münder (und Augen) als Ausdrucksträger von Portraits

Gerhard von KopfundGestalt kommentierte zu meinem vorigen Eintrag (Ich-Selbst im Fremdportrait): „Mir scheint, daß dein Mund sozusagen das Zentrum ist …. Der Mund wurde von einigen als besonders bedeutsam angesehen, so meine Beobachtung.“

Ich betrachtete daraufhin noch einmal die Zeichnungen, insbesondere die Münder. Und ich gebe Gerhard nach anfänglichem Zögern recht: Zwar halte ich normalerweise die Augen für den wichtigsten Ausdrucksträger eines Portraits,  doch wenn die Augen gesenkt sind, „bleibt der Mund als Hauptträger von Ausdruck. Und da sieht man dann auch besonders gut das Bemühen der Zeichnerinnen, den Ausdruck zu präzisieren“.

Der Mund ist ein vom Unbewussten weit mehr beherrschtes Organ als die Augen. Er besteht ja hauptsächlich aus Innenraum, und nur die weichen beweglichen Lippen sind für die Welt sichtbar. Viele Menschen haben gelernt, ihren Augenausdruck zu beherrschen (pokerface), aber der Ausdruck ihres Mundes entgleitet ihnen bisweilen. Daher ermöglicht das Beobachten von Mündern oft tiefere Einblicke in die Psyche eines Menschen.

Mein Interesse war geweckt. Und so präsentiere ich euch heute alle Münder, die in unserer Gruppe gezeichnet wurden. Ich habe sie weder nach den Zeichnerinnen noch nach den Abgebildeten geordnet. Es geht mir nicht um Zuordnung, nicht um „besser und schlechter“, sondern um die vielerlei Arten, wie dieses weiche Organ durch ein paar Linien zum Ausdrucksträger wird.

Wer möchte, kann eine Reihe von Augen vergleichsweise heranziehen, die ich im Anschluss zeige. (Durch Anklicken öffnet sich die Galerie)

zum Vergleich: Augen  (Auswahl)

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Ich-Selbst im Fremdportrait

Frau Heming kommentierte meinen gestrigen Eintrag über das gemeinsame Zeichnen so: „Ich bin immer wieder beeindruckt davon, welche unterschiedlichen Schwerpunkte je nach Art und Stand der Bearbeitung herausgeschält werden. Wie ein Überraschungsei.“

Frau Heming meinte die Bearbeitungen, aber bei mir löste ihre Bemerkung einen ganz anderen Gedanken aus, und so antwortete ich völlig unpassender Weise: „Stimmt, wenn man alle Portraits einer Person X nebeneinander stellt, ist es höchst überraschend, wie unterschiedlich sie sind: jedes gibt eine Facette dieser Person X wieder, wie sie von anderen Personen wahrgenommen wurde. Das Ganze ist dann so etwas wie eine Annäherung an die „wahre“ X durch das Auge von A, B. C….. in verschiedenen Lebensmomenten.
Du bringst mich auf die Idee …. “

Die Idee ist, einmal alle Portraits einer Person X, die in unserer kleinen Gruppe gezeichnet wurden, zusammenzustellen, um auf diese Weise das Fremd-Portrait dieser Person herzustellen.

Ich nehme mich selbst als diese Person X:  Gerda – ein Gesamt-Portrait, in Facetten aufgebrochen nach Tagen, Umständen, Zeichnerinnen. Die Bilder habe ich absichtlich gemischt, also weder nach Datum noch nach Zeichnerin geordnet. Aber alle stammen aus der Zeichengruppe, die sich seit dem vergangenen Sommer bei mir trifft.

Dieses Gesamt-Fremd-Portrait  meiner Selbst ist gewisser Weise ein Gegenstück zu Susannes Selbstportrait-Tagebuch ….

Wenn du Lust hast, kannst du dieses Fremdportrait meiner Selbst konfrontieren mit einer Reihe von Selbstportraits, die ich im Laufe der Jahre gemacht habe.

 

 

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Gemeinsam zeichnen 12

Am 6. Oktober hatten wir zuletzt zusammen gezeichnet. Heute nahmen wir den alten Rhythmus wieder auf. Magda kam mit ihrer 18jährigen Nichte Hara („Freude“). Und wir portraitierten uns wieder gegenseitig. Jede Sitzung dauerte ca. 20 Minuten, das heißt, insgesamt zeichneten wir eine Stunde plus Pausen.

Zuerst posierte Hara.

Dann posierte ich.

Als dritte posierte Magda.

Während ich posierte, zeichnete ich Tito auf seinem Sofa. Leider benutzte ich sehr dünnes Papier, so dass die nachfolgende Zeichnung durchscheint.

Brauchen diese Zeichnungen Bearbeitungen? Nein. Aber ich war natürlich neugierig, zumal ich extra mit schwarzem Kuli und Bleistift gezeichnet hatte, um auch diese Kombination mal auszuprobieren.

Bei den Bearbeitungen habe ich mich bemüht, unter Berücksichtigung des je besonderen Stils latente Eigenschaften der Zeichnungen hervorzuheben. Aber ich gebe gerne zu, dass die Originale lebendiger sind.

Dennoch: Zuerst meine Zeichnungen bearbeitet (im Original Kuli und Bleistift).

 

Haras Zeichnungen bearbeitet (im Original Bleistift):

Magdas Zeichnungen bearbeitet (im Original Kohle)

 

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Ping Pong 005

Es geht weiter!

Ullli Gaus PING 005 an mich: SIE LIEBT MONDSPAZIERGÄNGE UND …

mein PONG 005 an Ulli:

… SPIELT VERSTECKEN IM OLIVENHAIN:

Mein PiNG 005 an Ulli Gau:

MUSIKANTEN SIND IN DER GANZEN WELT ….

Das ist die Idee zum Ping Pong zwischen Gerda Kazakou und mir → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Dies ist bisher geschehen:

 

 

 

 

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Nachtrag zu „Olivenkultur“ mit Foto-Experiment

Für Serap Rätselauflösungsfotos des „Mannes im Baum“

Ferner noch einmal die Ölbaum-Zeichnungen, diesmal bei Lampenlicht fotografiert und auf dieselbe Weise bearbeitet. Die Farben der Fotos habe ich auch diesmal nicht verändert, sondern nur verstärkt.

Im Grunde handelt es sich bei diesem Experiment darum herauszufinden, wie das weiße Papier, der blaue Kuli und der Bleistift bei verschiedenen Lichtquellen erscheinen. Der Unterschied wird wahrnehmbar, wenn man die Farben des Fotos verstärkt. Die Reihenfolge ist: Fotografiert im Schatten, in der Sonne, im Licht-Schatten, bei Lampenlicht.

Das erste Bild.

das zweite Bild.

In allen Fällen handelt es sich um Zeichnungen mit blauem Kuli und Bleistift auf weißer Zeichenpappe. Wenn du magst, vergleiche die vier Varianten. Was fälllt dir auf?

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Olivenkultur. Zwei Zeichnungen und Experimente mit Beleuchtung

Mann im Baum

Unser Land ist von der Olivenkultur geprägt. Die alten immergrünen Bäume wurzeln tief im Erdreich und sogar in felsigem Grund und überstehen jedes Wetter,  sind sehr anspruchslos, aber Pflege brauchen sie dennoch. Heute kam ein Landarbeiter, um die Bäume zu „säubern“ – das bedeutet: die kleinen Zweige, die sich im Wurzelbereich und an den großen Ästen bilden, werden mit einer Baumschere und einem kleinen Beil entfernt,  so dass der Baum „atmen“ kann. Dies Beschneiden ist eine Kunst, die eigentlich nur die Menschen wirklich beherrschen, die in Olivengegenden aufgewachsen sind, und so sind wir froh, in diesem Jahr einen einheimischen Arbeiter gefunden zu haben.

Ich habe ein wenig zugeschaut, mir dies und das erklären lassen, altes Holz weggetragen … und mich schließlich hingesetzt, zwei erste Skizzen von Olivenbäumen zu machen. Ich benutzte glattes Zeichenpapier, einen blauen Kuli und Bleistift. Dann fotografierte ich die Skizzen drei Mal: einmal im Schatten, einmal im Licht und dann noch einmal in Licht-Schatten-Gewirr eines Baumes. Dann bearbeitete ich alle Fotos auf dieselbe Weise, nämlich mit dem cut-out-Filter von Fotoshop und Farbverstärkung. Ich wollte dadurch  kontrollieren, wie sich die Medien bei verschiedener Ausleuchtung verhalten.

Zwei Olivenbäume – Zeichnungen mit blauem Kuli und Bleistift – jeweils a) das Original, b) bearbeitet mit cut-out und c) Farbverstärkung.

Zeichnungen im Schatten fotografiert:

Zeichnungen im hellen Sonnenlicht fotografiert

Zeichnungen im Licht-Schatten-Spiel eines Baumes fotografiert

Und hier nochmal Schwarz-Weiß-Varianten des ersten Baums, verschieden ausgeleuchtet. .

 

 

 

 

Und so ist heute mein erster Anlauf im Zeichnen. zwei Olivenbäume.

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Ein zweiter Tag

„Ankommen dauert“, sagt Bruni von „Wortbehagen“, und recht hat sie. Alles muss erst mal inspiziert werden,  für Wärme und Nahrung ist zu sorgen, die Freunde trudeln nicht alle am ersten Tag ein… Heute also war „ein zweiter Tag des Ankommens“ angesagt.

Zu früh für mein Schlafbedürfnis, wankte ich noch schlaf- und vollmondtrunken in einen hellen Morgen. Mir scheint immer, dass das Tageslicht bei Vollmond anders, süßer ist als sonst. Mit Tito inspizierte ich unser Grundstück, das sich auf drei schmalen Terrassen mit Olivenbäumen erstreckt. Wenig Blühendes fand ich: am schönsten im niedrigen Gras die glänzend-gelben Blüten, die der Sumpfdotterblume ähneln, dazu auch ein paar großblütige Gänseblümchen – vielleicht auch kleine Margeriten? – und eine einzige rote Anemone. Der Rosmarin, klar, blüht, und ein Strauch mit gelben Schmetterlingsblüten auch, frag mich nicht, wie er heißt. Der Feigenbaum zeigt erst geringe Knospenansätze. Am Prägnantesten immer die Zypressen, manche mit kahlem Gezweig (sie werden durch eine Krankheit dezimiert) und die Stämme der Ölbäume – schwärzlich und vollkommen präsent. In der Tiefe das seidige Blau des Meeres.

 

Vorm Atelier die kläglichen Reste einer Tischplatte, die mitsamt zerbrochenen Glasscheiben Ulli Gau und mir im vergangenen Jahr als Fotomotiv diente. Ein Blick durchs blank geputzte Fenster ins Atelier – danke, Katerina, du hast das Haus in unserer Abwesenheit wunderbar geputzt! Drinnen herrscht noch das gesammelte Schweigen von vier Monaten Abwesenheit. Aber gleich kommt ein Paar, ich werde zwei Stunden mit der jungen Frau, die ich noch nicht kenne, „arbeiten“, werde ihre Lebensprobleme erfahren und wie sie sich Auswege vorstellt, werde mit ihr einen Satz, den sie formuliert, Wort für Wort aufstellen. Das ist die Methode, mit der ich jetzt meistens arbeite. Auch mit ihrem Partner werde ich ein paar Sätze wechseln, denn seine Mutter kommt aus eben der süditalienischen Gegend, die wir Ende Mai besuchen wollen.

 

Zu Mittag – ich brauche mich nur an den gedeckten Tisch zu setzen – gibt es eine feine Linsensuppe und eine weiträumige Unterhaltung.  Wenig später kommt ein Tankwagen und füllt über einen langen Schlauch, der in den Stutzen am Kellerfenster geschraubt wird, Heizöl in unseren Tank, 700 l, das soll wohl für den nächsten Winter reichen.

Jetzt aber ist Frühling, und Magda kommt aus Kalamata, wir wollen einen Spaziergang machen. Es geht hinab in die feucht-grüne Schlucht  hinter unserem Haus – und, o Wunder! Der blau-violette Schein an den Hängen entpuppt sich beim Näherkommen als wilde Schwertlilien! Mein Herz hüpft. Welche Freude! Unser Pfad führt hinauf und in eine andere Schlucht hinab – und überall diese herrlichen Blüten! Zwischen den Oliven und gegen die dunkle Wand der Zypressen ein Zitronenbaum voller Früchte,  auch der Boden ist übersät mit gelben Kugeln, abgeschlagen wohl vom Hagel und von niemandem eingesammelt. Die Erde duftet süß und feucht, es ist ein zauberhaftes kleines Tal, das ich bisher noch nie besucht hatte.  Im Blau über der kahlen Bergkuppel kreist ein Bussard – fotografieren lässt er sich nicht.

Später holen wir das Auto und fahren zu „meiner“ Taverne am Meer, um dort einen Bergtee zu trinken und uns in Ruhe zu unterhalten. Eine plötzlich einfallende Kälte vertreibt uns. Für das Wochenende ist ein Wetterumsturz angesagt.

 

Und ja: Seither habe ich an diesem Eintrag gebastelt, eure Blog-Einträge gelesen, Bilder angeschaut, manches kommentiert …. Ein Eintrag von Maren Wulf entführte mich über Meißen nach Guimaroes in Nord-Portugal, wo ich 2011 feinste Porcellanfiguren bestaunte. Noch nicht recht angekommen, schweift der Geist schon fort in andere Regionen….. So ein Tag hat doch weit mehr Facetten als die, die sich im kleinen Blogformat darstellen lassen.

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Ein erster Tag

Wie sieht so ein erster Tag nach 4 Monaten Abwesenheit aus? Ein Großspaziergang mit dem Hund – die ganze Runde, den Berg hoch, dann vom Pfad auf dem Olivenhang der Panoramablick hinab zum Meer, diesem folgend hinab und wieder hinauf auf einem Feldweg, von dem nach schweren Unwettern nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Die Natur scheint mir merkwürdig zurück zu sein. Die Bäume wie angestrengt, das Gras niedrig, wenig Blühendes. Später höre ich: ja, es habe zwei Monate lang nur geregnet, keine Sonne, und an vier Tagen habe es heftig gehagelt, Hagelkörner groß wie Kinderfäuste hätten den Boden bedeckt. Auch sei der Frost bis ins Tal gekommen. Nachdem schon die Olivenernte wegen Käferbefall ausfiel, seien jetzt auch die Gemüsebauern pleite. Ich verstand nun auch, warum von der Abdeckung meines Autostellplatzes und unseres Sommerlagers auf der Turmterrasse nichts übrig geblieben ist außer einem Haufen Schilfrohrspräu.

Zu Mittag essen wir – nach ausgiebigem Einkaufen und anderen Erledigungen – beim Thiassos („Theatertruppe“), einer sympatischen Taverne unter riesigen Platanen im Stadtzentrum von Kalamata, allerlei Leckereien: Knoblauchpaste,  Rote-Beete-Salat, gefüllte Weinblätter, Fava (Kichererbsenbrei), kleine schwarze Oliven, Zucchini-Bällchen, dazu  einen weißen Hauswein, ofenfrisches Brot und natürlich eine Karaffe mit kühlem Wasser, einen Nachtisch namens „Milchpitta“ mit Zimt und ein Tässchen leicht gesüßten griechischen Kaffee. Es ist warm und das Leben fühlt sich wie ein Lustspiel an.

Zu Hause wartet der Hund, den wir nicht mitgenommen hatten. Nachmittagsspaziergang, der an die Bucht des Sandova-Baches führt. Es ist frühlingshaft, etwas dunstig, und ich spüre die Müdigkeit der Reise. Ein Päuschen auf einem Stein, diverse Anrufe kommen rein, gehen raus,  ein zweites Päuschen bei der Lieblings-Taverne Babis für ein zweites Käffchen, zum Glück bin ich per Auto und muss nicht per pedes heimschleichen.

Ausruhen auf dem Sofa und dabei unglücklicherweise den halben heute gekauften „Spiegel“ lesen, der mich wie gewöhnlich anwidert, den ich aber dennoch nicht beiseite legen kann. Schließlich „muss man ja wissen, wie die denken“. Auf dem iphone lese ich eure Messages, mit denen ihr mir einen guten Aufenthalt wünscht, und freue mich sehr darüber, bin gerührt über so viel Anteilnahme. Lese auch eure Blogs, auf einigen hinterlasse ich Kommentare.

Und schon ist Abend, wir essen ein wenig, reden, planen und gehen zusammen im Licht des Vollmonds spazieren. Die knorrigen schwarzen Stämme der Oliven spielen Schattentheater auf der hellen Landstraße. Die Luft dringt kalt und feucht in die Lungen.

Gezeichnet habe ich heute nicht, und auch nur wenig fotografiert.

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Montags ist Fototermin: Angekommen.

Ja, wir sind angekommen in der Mani. Vier Monate war das Haus unbewohnt, nun müssen erst mal Kälte und Feuchtigkeit aus dem Steinhaus vertrieben werden. Der Klemptner war da, die Heizung zu richten – sie leckte und wollte grad zum zweiten Mal mein Atelier überschwemmen -, und die Wasserleitung brauchte einen neuen Filter. Doch nun verbreiten Heizung und Kamin wohltuende Wärme. Rund ums Haus Stille und Nacht.
Am Nachmittag inspizierten Hund Tito und ich die Küste. Etliche neue Abbrüche, viel Geröll, die Südwinde haben einiges geschafft. Die Wolfsmilch beginnt zu blühen. Auf dem Taygetos eine glänzende Schneedecke, Hoffnung für die Quellen. Ich bin sehr froh, wieder hier zu sein.

Bessere Fotos von der Wolfsmilch und dem verschneiten Taygetos habe ich euch Anfang März 2017 hier gezeigt. Heute war ich zu müde für größere Spaziergänge.

Euch allen eine liebliche Vorfrühlings-Woche!

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