Am vorigen Montag haben wir – acht Frauen – den ersten Samen für eine „Blume des Lebens“ in den Boden gesenkt. Der Ort war ein Kinderspielplatz am Meer. Jeden Montag wollen wir uns treffen und langsam, wie die Blume des Lebens, erweitern. Wir wollen ineinandergreifende Kreise der gegenseitigen Unterstützung und Inspiration schaffen, die nach harmonischem Gesetz weiter wachsen, ohne dass es einer leitenden Figur bedarf. Nur am Anfang wird es nötig sein, „das Feuer zu hüten“.
Menschen aus verschiedensten beruflichen Tätigkeitsfeldern sind beteiligt – egal ob „geimpft“ oder nicht. Uns ist es wurscht, ob und warum jemand sich so oder so entschieden hat. Schluss mit der Debatte – jetzt geht es darum, die seelischen, ökonomischen und praktischen Folgen der von oben verordneten Spaltungspolitik durch liebevolle Anteilnahme zu mildern und zu heilen.
Wir treffen uns auch heute nachmittag eine Stunde lang unter Gottes freiem Himmel oder, sofern es regnet, in einer Wohnung, um uns vis-a-vis auszutauschen und uns über das Lebensfeld einer Beteiligten zu neigen und nachzudenken, was wir zu seiner Verbesserung beitragen können.
Die bisher beteiligten Lebensfelder: A produziert Backwaren und hat einen Yogaraum, der momentan zu nichts nütze ist – welche Einfälle, Kontakte, Ressourcen haben wir, um ihre Lage zu verbessern und auch für weitere Personen Nutzen zu erzeugen? B produziert Marmeladen, Säfte und Öle – wie kann ihre Bilanz verbessert werden, wo gibt es weitere Anbauflächen, günstige Einkaufsmöglichkeiten für Rohstoffe, Vermarktungschancen? – C hat neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein halb verfallenes Haus in den Bergen und eine Ausbildung als Yogalehrerin, zudem auch ein wenig genutztes Feld: Wie ist das Haus als Retreat herzurichten und zu nutzen? Wo gibt es Geldmittel dafür? Wer kennt einen Ingenieur, der die Plöne zeichnet und die Renovierung überwacht? Wer möchte sich beteiligen? Kann das Feld zum Fruchtanbau für B’s Produkte genutzt werden? – D ist neben ihrer sehr aufreibenden Berufstätigkeit auch Musikerin und hat zwei Kinder im Schulalter. Wie kann sie entlastet werden? Wo kann sie mit ihrem profunden Wissen und Können, ihren Beziehungen beitragen? E ist Schauspielerin und Schmuckmacherin, die sich auf Basaren durchschlägt. Sie will eine Truppe mit Behinderten und deren Anverwandten ins Leben rufen. Wer beteiligt sich wie? Da sie kein Auto hat: wer hat eins und kann gelegentlich aushelfen? F hat in vielen Berufen gearbeitet, als Verkäuferin, Kellnerin, ist begeisterte Laienschauspielerin. Viele Menschen kennt sie, hat viele Erfahrungen gesammelt, sie kann vermitteln. Ihre Gesundheit ist angeschlagen, sie wird selbst auch Hilfe brauchen. F ist Berufsschauspielerin und hat ein Engagement in Aussicht, wenn sie, was sie nicht will, den „Hygienemaßnahmen“ (sprich: Impfung) Folge leistet. Ihr Mann ist ebenfalls Schauspieler, mit staatlichem Engagement, das er aber schmeißen will, weil er die Hygienetyrannei nicht mehr aushält. Wie können sie ihre Talente einbringen und ihren Lebensunterhalt sichern? G ist Therapeutin und Künstlerin, bezieht Rente und hat Zeit und Kraft, Kooperationen zu inspirieren, Einfälle beizusteuern, Kontakte ins Ausland herzustellen.
Unser „Blümchen des Lebens“ möge wachsen und gedeihen und sich ausbreiten, auf dass all diese und viele viele andere Lebensfelder bearbeitet werden und Frucht tragen und nicht unter der verordneten Dürre zugrunde gehen.
