Biene und Hummel auf Astern (Almuth)

Huete abend habe ich in Almuths wildem Asternreigen gewildert und zwei ihrer summenden und brummenden Balkonbesucher nachgezeichnet: eine Biene und eine Ackerhummel. Die geübten Insektenzeichner werden die Nase rümpfen, aber für mich war es eine weitere Gelegenheit, meine Unkenntnis der Insektenanatomie ein wenig zu verringern. Wieviele Beine hat die Hummel? Na? Ich kam beim Zählen ganz schön durcheinander. Und das Verhältnis zwischen Flügellänge und Hinterleib der Biene? Da hilft nur: Weiterüben.

Biene und Ackerhummel an Astern – gezeichnet nach 2 Fotos von Almuth (Natur auf dem Balkon)

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Montags ist Fototermin: Spielerei mit einem Drähtchen und ein Gemälde

Fiel mir ein kleiner Draht in die Hand, so einer, mit dem Kabel zusammengehalten werden. Weich und doch fest, gut zu drehen. Entstand eine kleine Skulptur, die mir gefiel, und ich fotografierte sie mitsamt ihrem Schatten auf einem Fetzen Papier mit handschriftlichen Notizen.

Verwandt ein früher gemaltes Bild, das ich gestern u.a. in meinem „Asche-Beitrag“ verwendete. Linie = Draht. Farbe = Licht und Schatten

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#inktober 2019 #13 ash

#inktober 2019 #13 ash, Asche

Asche. Gemälde ( Pigmente, Kleister auf Leinwand), Photocollage aus Bildabschnitten, digital bearbeitet

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Gemeinsam zeichnen: Drei Portraits von M (Kohlezeichnungen)

Gestern – M kam zum gemeinsamen Zeichnen – habe endlich wieder mit Kohle gezeichnet. Ich liebe die Expressivität von Kohle, sehe aber auch ihre Nachteile: sie ist weniger präzise als Tintenstift oder Bleistift und verführt zu schnellen Effekten durch Wischen und Überzeichnen.
Das erste Portrait ist großformatig, das zweite mittelgroß, das dritte klein – denn mir geht mal wieder das Papier aus.

Zum besseren Vergleich hier noch mal die Gesichter (zum Vergrößern anklicken):

Von M΄s Arbeit habe ich leider kein Foto machen können.

 

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Tägliche Zeichnung und Wohlfühl-Mustermappe No 2

Heute in unserem Stammlokal, das auch unsere Postadresse ist. Die Rückseite der Telefonrechnung liefert mir das gewünschte Papier, um schnell, bevor das Essen kommt, die Flaschen und Gläser zu zeichnen.

Weil das Papier sich leicht wellt, gibt es beim Fotografieren ganz interessante Effekte.

Flaschen und Gläser auf Telefonrechnung, 2019-10-12, leicht bearbeitet

Und das Wohlfühl-Musterbuch? Nun, das gab es heute: Koutsomoura (Rotbarbe), Horta (Löwenzahn- oder auch Mangoldsalat), tiganites patates (Pommes frites), lemonia (Zitronen), psomi (Brot). Und dazu natürlich nero (Wasser) und eine Karaffe lefko krasi (Weißwein).

 

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#inktober #11 dragon

Hierzu möchte ich den Beitrag „Drachenbrut“ von 2015 zitieren:

Dieser Drache ist nicht sofort zu erkennen, denn er hat sich in unserer Welt eingenistet, ist fast schon eins geworden mit ihr. Der Drache, von dem ich rede, ist der menschliche Egoismus, ist die Gier des Menschen, mit der er die Erde verwüstet. In unserem Busen nähren wir ihn….

Dieser Drachen saugt alles Lebendige in sich auf und tötet es ab. Übrig bleibt ein rosarotes Drachenskelett.

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drakon – Drache (Legebild, digital bearbeitet, 2015)

Und, vielleicht, ein riesenhaftes Drachen-Ei. Aus dem werden immer mehr Drachen schlüpfen. Es sei denn, wir entziehen dem Drachen seine Nahrung.

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„Drachenei“, digital bearbeitetes Legebild, 2015

Drakon – das ist ein altgriechisches Wort und heißt: der Starr-Blickende. Das Gegenteil wäre? Lebendig, beweglich, weich. Weich blickend. Nicht starren, sondern blicken, schauen, sehen. Betrachten. Wahrnehmen. Erkennen.

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Baum, Detail (Foto)

 

Original:

Drachen – δράκον Legebild 2015

 

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Sie blüht und blüht (Lilienfotos)

Meine Lilie hat inzwischen schon fünf Blüten, und immer noch bringt sie neue Knospen hervor. Wie schafft sie das nur? Steht sie doch nur auf einem Röhren-Stengel, blattlos, in einem dürftigen Boden. Kann sie denn all dies aus der dunklen Erde hervorzaubern? Oder wirken Luft- und Lichtgeister mit an ihrem Blühen? Wem auch immer dieses Wunder geschuldet ist: Danke!

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abc-etüde: ein Sachtext (Lysos Garten)

Ein Kurztext von 300 Wörtern soll um drei Wörter herum gebaut werden – so wollen es die Regeln für die abc-etüden, die Christiane nun schon so lange und erfogreich betreut. Danke, Christiane, auch für die gelungenen Illustrationen, danke  dem Wortspender Wolf vom https://reisswolfblog.wordpress.com/

Besuch in Lysos Garten.

Den Ausbildungsgarten für junge Menschen mit Behinderungen habe ich euch ja schon gelegentlich vorgestellt (hier und hier und hier). Heute war ich wieder da und freute mich an der Wohlfühlwelle,  die dieser nach streng ökologischen Gesichtspunkten bearbeitete Gemüsegarten in mir auslöst. Die Menschen – Helfer und Auszubildende – arbeiteten zum Teil noch,  andere saßen beieinander und unterhielten sich locker. Bald würden sich die Ausbilder und Ausbilderinnen im Holzhäuschen versammeln und mit meiner Unterstützung Probleme der Gruppe besprechen und Lösungen finden.

Zunächst aber genoss ich die Atmosphäre: Die Beete gepflegt, Erde, Dünger und Stroh für die winterliche Abdeckung der Pflanzungen herangeschafft, das Gewächshaus leer – die Flächen werden grad vorbereitet für die nächste Pflanz-Runde  Das Gemüse für den morgigen Markttag in schönster Ordnung aufgebaut. Glänzend das Rot und Grün der Paprika. Hier ist nichts gefälscht: keine künstliche Farbe, kein Glanzmittel, kein Besprühen mit antibakteriellen Substanzen, um sie vor Fäulnis zu schützen. Und natürlich kein Kunstdünger, keine Pestizide, nirgendwo.  Dieses Gemüse kannst du unbeschadet essen, sogar auch ohne es vorher zu waschen.

Besonderen Eindruck machten mir die gewaltigen Brokkoli im Pflanzbeet. „Die sind jodhaltig, gut für deine Schilddrüse“, informierte mich die Freundin, die das Projekt leitet. Und suchte einen besonders schönen Kohlkopf heraus, dazu auch dunkelgrüne Sellerie, ein paar Paprika und einen frisch geernteten Salatkopf. Hm, lecker!

 

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#inktober 2019 #11 snow (Schnee-Museum)

#inktober 2019 #11 snow

DAS SCHNEE-MUSEUM. Die großen Schnee-Blöcke sind tiefgefroren und in einem ägyptisch anmutenden Museumsbau ausgestellt. Hier kannst du die feinen Kristallstrukturen studieren und deine Erinnerungen an Schnee auffrischen. Für die ganz Wissbegierungen gibt es Schildchen, auf denen steht, aus welchem Jahr und von welcher Lagerstätte der Schneeblock stammt. Aber denk dran, dass du dich warm anziehst: die Hallen sind frostig.

Hier noch ein Blick auf alte Schnee-Lagerstätten, deren Fotos man an den Wänden bewundern kann:

Ich habe jetzt mal das Original-Gemälde des „Schnee-Museums“ herausgesucht. Info dazu im Kommentar zu Bruni, weiter unten.

Knossos I

 

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Musterkollektion vom Tavernentisch (Fotografien)

Wasserglas, schräg

Muster kann man überall entdecken. Auch kann man Einzelgegenstände als Muster einer Kollektion auffassen. Kennst du noch die Mustermappen im Textilgeschäft, in denen du allerlei Stoffe für Vorhänge durchblättern kannst?

Gestern, noch ich im Modus der #Patterns (Muster) von #inktober, fotografierte ich einige Gegenstände bzw Oberflächen als Muster für eine Tavernenausstattung: Griechische Kaffetasse, griechischer Kaffee, Wasserglas, Wasser- und Weinglas, Tischtuch und Zeitung, genopptes Tischtuch, Plastik-Zahnstocherhülle auf Tischtuch. Eine Musterkollektion des Wohlbefindens.

Besonders schön zeigen sich immer die Sockel der einfachen Trinkgefäße – hier von Wasser- und Weinglas.

 

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