Zimmerreise April 2021: H wie Holzschiff

2021-04-09 Zimmerreise 04-2021 H+Ihttps://puzzleblume.wordpress.com/2021/04/09/einladung-zu-den-zimmerreisen-04-2021/

Prominent an der Wand gleich neben dem Kamin hängt dieses einfache Holzschiff.  Mein Mann hat es vor Jahren auf einem Kunsthandwerksmarkt in Kyparissia, West-Peloponnes, erstanden.  Ich sehe es täglich, eigentlich immer, wenn ich vom Computer aufschaue und den Blick zum Fenster gleiten lasse. So auch jetzt.

Der Rumpf des Bootes ist aus einem Stück Schwemmholz, an dem eine Eisenschiene verschraubt ist, gefertigt. Das Segel ist sorgfältig aus einer dicken Sperrholzplatte ausgesägt, an den Rändern geglättet und mit parallelen Streifen bemalt.

Dieses Schiff ist so manches Mal auf meinen Zeichnungen erschienen. Mit seinem Zebrasegel fällt es sofort ins Auge, selbst wenn das Bild von anderen Dingen wimmelt wie hier. Es gibt einen Akzent.

Auf der großen Bleistiftzeichnung von 2018 ist es Teil einer Bild-Erzählung, in der noch zwei weitere Boote, etliche Hölzer und eine Rassel eine Rolle spielen.

Doch ist es nicht so sehr dieses Boot an sich, als vielmehr die Vorstellung vom Holzboot, die mich fesselt. Also finde ich sie überall: die Holzboote….

und so gibt es, seit ich zeichne und male, immer wieder Bilder mit dem Titel „Das Holzboot“ oder, wie hier, „Bau eines Holzbootes“.

Begonnen (begonnen?) hat es mit Hans Henny Jahnns Roman „Das Holzschiff“ – erster und unabhängiger Teil der Trilogie „Fluss ohne Ufer“. Das las ich mit 17, und seither hat sich das Wort mitsamt einer ganzen Vorstellungswelt bei mir eingenistet. Die „Lais“ ist freilich ein großes prächtiges Schiff und nicht so ein kleines Holzding wie das an meiner Wand.

Es gleitet durch meine Träume, es schippert mit seiner geheimnisvollen Fracht, seinem düsteren Auftrag über die Weltmeere. Das Holzschiff.

 

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Maienlied (kata-strophische abc-etüden)

Noch ein paar Kata-Strophen zu den aktuellen Wörtern gefällig? Du weißt schon: es geht um Christianes abc-etüden, die Wörter lauten Pfanne, glücklich und trennen, gespendet von DORO/ART. Erlaubt sind 30o Wörter. Auf gehts!

 

Maienlied

Es blüht der Wald, es blüht die Flur

Der Himmel hängt voll Herzen

Die Vöglein sind auf Hochzeitstour

Und singen Quint und Terzen

Warum o Mensch bleibst du allein

Inmitten solcher Freuden?

Warum kannst du nicht glücklich sein

Wirst  den Moment vergeuden?

Schau her, wie jetzt entbrennt der See

als wie ne glühn’de Pfanne

Und eine Elfe, eine Fee

Schwebt über jeder Tanne

Was soll die Maske vorm Gesicht

Magst dich von ihr nicht trennen?

Und wenn du liest nun dies Gedicht

Wird gleich dein Zorn entbrennen?

Doch nein, ich sehs, du nimmst nicht krumm

Was ich hier krumm gedichtet

Die Zeilen sind ja vielleicht dumm

Doch schön, dass sich nun lichtet

Das Rätsel, wer sich so versteckt

Hat hinter einem Schleier

Allein hätt ich es nicht entdeckt

Es ist die Susann Meier.

Und ist es diese Susann nicht

Dann ist es wohl die Hilde

Und Susann schwebt im Abendlicht

Davon wie auf dem Bilde.

Was geht’s mich an, sind beide lieb

Sind beide holde Wesen

Und alles was von ihnen blieb:

Ihr Lächeln ist’s gewesen.

Anm.: Die meisten Schnipsel, aus denen diese Bilder gelegt sind, stammen aus Hannahs Schnipselspende. Aber es gibt auch zwei Fundstücke aus Brunis Wundertüte und zwei aus Susanne Berkenkopfs Spende. Die weißen Stücke habe ich selbst von einem Notizzettel abgerissen.

Jedes Bild ist ein wenig anders. Vielleicht bemerkst du die Veränderungen?

 

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Noah, der Träumer (Myriades Impulswerkstatt)

Einladung zur Impulswerkstatt April

 

Noah sitzt gern am Wasser und füttert die Vögel.

Mit den Vögeln kommen die Träume. Kommt ein Riesenschuh.

Den besteigt Noah und schaukelt davon.

Kommen zwei Pinguine und wollen mitreisen.

Zwei Vögel begleiten das Boot, die Arche Noah.

Und so reist Noah durch die Träume und wird auch dich besuchen, heute Nacht, wenn du ihn einlädst. Platz ist auch für dich auf dem großen Traumbootschuh. Gute Nacht allseits!

 

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Jungkatzenturnen und Bootsgeschaukel (tägliches Zeichnen)

Es ist eine Freude zuzusehen.  Fotografieren geht allerdings nicht wirklich. Denn sowie ich mich blicken lasse, und sei es auch noch so leise und vorsichtig,  schaut die Mama mich streng an, und die Kleinen verschwinden lautlos im Efeu.

Diese beiden Fotos machte ich durch die Glastür und mit Zoom. Besser als nix.

Außer Katzenbeobachten machte ich heute noch dies und das: unterhielt mich mit Max dem Hund in seinem Luxusgehege neben der Apotheke, fuhr zum Einkaufen nach Kalamata, vertrieb mir die Wartezeit zeichnend am Hafen, freute mich an den vielfältigen Aktivitäten, die wie nach einem überlangen Winterschlaf an allen Ecken und Enden der Stadt zu beobachten sind – denn Ostern steht unmittelbar bevor, und alle Außenräume werden nun wieder eröffnet.

Nicht nur die Katzen lieben das Spielen – ich liebe es auch. Also spielte ich mit Fotoshop. Ich verwandelte das Papier in Leinwand und verstärkte-verschob die Farben, die beim Fotografieren der Zeichnung entstanden. Dabei dachte ich an Egon Schiele und seine „Boote im Hafen von Triest“, und warum ich eigentlich nicht doch mal wieder male.

Übrigens hatte ich das Foto gleich vor Ort am Hafen gemacht – bei trübem Tageslicht.

 

 

 

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Ausflug zum Kloster „die Eiche“ und Gespräche über das Wetter, plus eine Skizze.

„Lass uns einen Ausflug machen, Will.ie. M und N wollen zum alten Kloster hoch oberhalb von Kalamata, ich auch. Es lohnt sich. Komm doch mit!“ – „Kloster? Ich hab keine Lust auf Klöster.“ – „Wir müssen ja nicht reingehen. Allerdings gibt es nur einmal im Jahr diese Gelegenheit. Aber meinetwegen bleiben wir draußen. Ich war schon mal drin, also ist es mir nicht so wichtig. Der Blick von da oben ist sehr schön, du wirst sehen.“

Unterwegs erzähle ich Will.ie das wenige, was ich über das Kloster weiß: im 17., einem sehr unruhigen Jahrhundert, wurde es wehrhaft mit dicken Mauern erbaut. Im 19. Jahrhundert wurde die Eiche, von der es seinen Namen hat (Ag. Moni Zoodoxou Pigi Velanidia = Kloster Lebenspendende Quelle Eiche), bei einem schweren Erdbeben entwurzelt. Bei einem anderen verheerenden Erdbeben im September 1986 wurde es erneut beschädigt, inzwischen aber gründlich renoviert und im April 2016 wieder eröffnet. Doch bleibt es weiterhin geschlossen – bis auf Kardienstag – also heute. In ein paar Tagen ist Ostern.

Wir steigen dann oberhalb des Klosters herum, schnuppern am Origano, begrüßen die zahlreichen Schildköten, lassen uns schließlich auf einer Steinmauer nieder, von wo aus ich eine Skizze des Klosters mache.“Bisschen verwackelt“, befindet Will.ie. „Beim nächsten Erdbeben rutscht es vom Hang.“

Am interessantesten findet Will.ie die Dachkonstruktion, die man auf meiner Zeichnung leider kaum erkennen kann, da sich die Dächer, die sich um den Innenhof gruppieren, von meinem Standort aus wie ein einziges Dach ausnehmen. (Eine Luftaufnahme fand ich im internet, leider weiß ich den Urheber nicht).

Διεθνής Συνάντηση Εκκλησιαστικής Ιστορίας στην Ι. Μονή Βελανιδιάς Καλαμάτας  - ΟΡΘΟΔΟΞΙΑ INFO

Inzwischen sind auch die befreundeten Frauen vom Klosterbesuch zurück, es hat sich noch eine dritte dazugesellt, und da stehen wir nun im Kreis und tauschen uns aus, während aus dem grauen Himmel einzelne Tropfen fallen.

„Zeig N doch mal die Fotos mit den Flugzeugen am Himmel“, schlägt M vor. N ist Meteorologin bei der Luftwaffe, arbeitet dort schon seit zwanzig Jahren und kennt sich bestens mit dem Wetter aus. Denn sie beobachtet es, anstatt es nur auf den Karten und am Computer zu studieren. Ich zeige ihr also die Fotos…,

frage, was das sei, vielleicht Chemtrails? Sie lacht: „Nein, nein, die machen Luftkämpfe! Die Spuren sind vom Treibstoff, Kerosin, der in den großen Höhen zu Eiskristallen wird…“ und sie erläutert uns, wie Wolken entstehen und welche Wolken es grad am Himmel gibt: Altostratus, Zirrus, Kumulus, Altokumulus, dort geht ein Regen nieder, dort braut sich etwas zusammen…  O, es ist ein fabelhafte Lehrstunde, die sogar Will.ie in den Bann zieht.

Ich ergreife die Gelegenheit, um N auch über ihre Meinung zu Erderwärmung und Klimawandel auszufragen. Und mir leuchtet sehr ein, was sie sagt: dass die Erde ein lebendiger Organismus sei, der immer für Ausgleich sorge. Die Schrägstellung der Erdachse, durch die die verschiedenen Klimazonen sich vermischen, sei dafür verantwortlich. Befragt nach dem Golfstrom: Wenn der weiter nach Norden wandere, werde es zwar im Norden wärmer, es komme zur Abschmelzung von Gletschern und zum Anstieg des Meeresspiegels, aber zugleich wachse das Eis am Südpol. Natürlich nicht sofort, das seien ja langfristigere Prozesse. Dass der Mensch mit seinen Aktivitäten das  Großklima beeinflusse, glaube sie nicht. Dafür sei der Mensch viel zu unbedeutend. Die unterschiedlich warmen Erdepochen hingen mit der Sonnenaktivität zusammen. Auch die Sonne selbst verändere sich, sei jetzt ein gelber Zwerg, der zu einem roten Riesen und schließlich zu einem weißen Zwerg werden wird… Was anderes sei es mit dem Mikroklima, da spielten die menschlichen Aktivitäten natürlich eine große Rolle… „Warum wird eigentlich so viel über CO2 und Erderwärmung geredet?“ will Will.ie wissen. „Nun, vielleicht, weil das Öl langsam knapp wird, man will weniger davon verbrauchen“. – „Ja, das ist klar“, so ich, „aber es wird in einen Zusammenhang mit Erderwärmung und Klimawandel gestellt.“ – „Ich glaube, da gibt es keinen Zusammenhang“, meint N. „Klima wandelt sich immer, unsere Epoche ist da nichts Besonderes. Aber das ist nur meine Meinung.“

Wir sprechen dann noch über den Wüstensand (auch den gibt es nicht mehr als früher schon, meint sie) und über die Passatwinde, die den Saharastaub bis ins Amazonasbecken tragen und ihn befruchten. Die Winde bringen Samen, aber auch Schadstoffe, Bakterien, Pilze jeder Art rund um den halben Globus…Und vom Kumulusnimbus erzähle ich, den ich mal beim Überflug über die Alpen sah und in dem die Blitze hin und herrasten – ein Thron für Zeus.  Natürlich habe ich nicht mitgeschrieben und die Unterhaltung verkürzt wiedergegeben. Aber verfälscht habe ich sie nicht.

Zu gern möchte ich noch mehr von N erfahren. Sie kennt sich aus und hat einen klaren Verstand. Sie verlässt sich nicht auf computerisierte Datenmengen und Modellrechnungen, sondern schaut täglich in den Himmel. Denn sie ist für das Wohl und Wehe der Kollegen in den Militärflugzeugen verantwortlich und darf sich nicht irren. Ob sich das griechische Wetter in den letzten zwanzig Jahren, seit sie den Beruf ausübt, verändert habe? frage ich zuletzt. „Nein“, sagt sie. Sie habe nichts dergleichen beobachten können.

Dann machen wir uns auf den Rückweg. Die noch jungen Pinien (links im Bild unten), die nach den letzten Großbränden gepflanzt wurden, wirken geschwächt, fast schon abgestorben. Die Pinien-Prozessionsraupen haben sich sehr vermehrt und ihre Nester in den wenigen Bäumen gebaut. Auch dies ist keine Folge des „Klimawandels“, sondern der menschlichen Eingriffe in die Natur: Der Rückgang der Waldbestände führt zur Überlastung der übrig gebliebenen Bäume. Und der Boden, der nicht von Wald bedeckt ist, erodiert, erwärmt sich übermäßig, vertreibt den Regen, der nicht bis zur Erde gelangt….

 

 

 

 

 

 

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Viermal Birne (tägliches Zeichnen)

Aus der Obstschale entnahm ich nicht nur die Orangen, um sie in Orangensaft zu verwandeln, sondern auch eine der beiden dickbauchig-schmalbrüstigen Birnen, um sie zu zeichnen.

Dann griff meine Hand sie um die schmale Taille, so dass nur der dicke Bauch sichtbar blieb.

Das gefiel ihr nicht besonders. Sie bestand darauf, sich in voller Größe und Schönheit zu präsentieren. Ich tat ihr den Gefallen, zeichnete meinen eigenen Daumen extralang, um ihre Figur angemessen zu begleiten.

Dann aber ließ ich sie mit zwei sanften Schattenflügeln ruhen auf meinem Zeichenblock. Ist sie nun gezeichnet? Oder liegt sie höchstpersönlich auf dem Block?

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Zum Tagesausklang: Danser encore!

Wenn dich die Beine noch tragen: tanze! Hör die Musik! Und wollen dich die Beine nicht mehr tragen,  dann lass dir Flügel wachsen, schwebe, tanze!

Hannahs Schnipsel, Brunis Herz, und ein zerrissenes Papier mit Notizen.

Danser encore. Das offizielle Video. Viele werden es kennen, aber was tut’s? Jeden Tag sagen sie uns: shut up, shut down. Und so ist es gut, jeden Tag zu antworten: ich tanze noch! Danser encore.

 

 

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Projekt ABC bei Wortman: H wie „Hände, Hilferuf!“

Projekt ABC: H wie Hilferuf

Noch ein Hilferuf: Diese Hände habe ich in Ägypten aufgenommen, bei einem Halt unseres Busses. Wie es heute dort aussieht, wo seit einem Jahr die Touristen ausgeblieben sind? Nobody knows.

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Obstschale im Vergleich (tägliches Zeichnen)

Heute zeichnete ich dieselbe Obstschale wie gestern, im selben Stil, nun aber draußen im Garten.

Gestern unter Lampenlicht

Lampenlicht

Heute im Sonnenschein im Garten

und gleich noch einmal

Zum Vergleich möchte ich wieder ein paar andere Zeichnungen mit Obst hierhersetzen. Ihr werdet sagen: die sind viel schöner als die neuen. Ja, sind sie. Auch die Zeit war für mich eine bessere. Jede Zeit hat ihren Ausdruck. Jetzt ist Sachlichkeit angesagt.

Die erste Serie stammt vom Januar 2020, also kurz „v.C.“.  Es sind Zeichnungen, die Geschichten vom täglichen Leben erzählen. Benutzt habe ich einen feinen Kugelschreiber. No. 1 Obst und Vase vor dem Kamin, No. 2 Obst und Vase vor Bücherwand, No, 3 Obst, Buch und Weinglas, No. 4, Obst und Eulenbecher auf rundem Tisch, No. 5 Obst auf Zeichenblock. Bitte anklicken)

Die zweite Serie stammt aus einer viel früheren Periode und ist noch inniger im Ausdruck. No 1 Tanzendes Obst (Bleistift), , No 2 Äpfel und Vase mit Mimosen, No. 3 Obst und Krug im Gegenlicht. (bitte  anklicken)

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Mark Aurel zum 1900. Geburtstag

Der „gute Kaiser“, der stoische Philosoph, Adoptivsohn von Hadrian, wurde heute vor 1900 Jahren, am 26.4.121  in Rom geboren. Seine „Selbstbetrachtungen“ zu studieren, kann auch heute heilsam sein, wenn die innere Aufgeregtheit zu hohe Wellen schlägt.

Es gibt eine große Zahl von Aphorismen aus seiner Feder, die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben.

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie zu leben beginnt.

Mark Aurel als junger Mann, Palatin-Museum, Rom

Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, wie köstlich es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.

als etwa 50Jähriger. Liebieghaus, Frankfurt am Main.

Jede Änderung des Sinnes muß davon ausgehen, daß die neue Ansicht die richtige und die gute sei, nicht davon, daß sie Annehmlichkeiten und äußere Vorteile schafft.

Ich selbst bin wahrhaftig keine Stoikerin, aber ich kann die ruhige Kraft spüren, die von der Art der Lebens- und Weltbetrachtung ausgeht, die von Mark Aurel verkörpert wurde.

Die beste Art, sich zu wehren ist: sich nicht anzugleichen.

Im 20. Jahrhundert wurde die Essenz seiner Philosophie in einem berühmten Satz des Dichters Albert Camus ausgedrückt:

La vraie générosité envers l’avenir consiste à tout donner au présent

(Die wahre Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu geben)

Oder, in den Worten von Mark Aurel:

Wie du am Ende deines Lebens wünschest gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben.

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