Heute las ich bei Myriade, welche Freude sie an Miksang-Fotografie hat. Ich fühlte mich sogleich sehr angesprochen von dem dahinter stehenden Konzept. Es kommt auf das Wahrnehmen an. Nicht du findest dann die Motive – die Motive finden dich. Ob ich nun alles genau richtig verstanden habe, weiß ich nicht. Jedenfalls hat es mir großen Spaß gemacht, es zu versuchen. Doch bevor ich so weit war, verschanzte ich mich in meinem schon recht dunklen Atelier, um ungestört zu sein, und machte für mich eine Satz-Aufstellung, deren letztes Wort „wahrnehmen“ war.
Ich möchte hier nicht ins Einzelne gehen, sondern nur erzählen, dass ich bei diesem Wort sogleich in einen Zustand geriet, in dem ich „wahrnahm“. Was? Seht selbst.
Noch ganz in diesem Zustand des Wahrnehmens ging ich nach oben in unseren Wohnraum, in den grad die letzten Abendsonnenstrahlen fielen. Und sah:
Sicher, ich habe auch früher schon solche Fotos gemacht, aber die Wucht, mit der mich jetzt die Bilder trafen, und die Unausweichlichkeit, dass ich sie sofort festhalten musste, waren doch anders als sonst. Danke, Myriade, für deine köstliche Anregung!
(Die Fotos, mit iphone aufgenommen, habe ich nicht nachbearbeitet)