Küche-Flur-Wohnzimmer, vom Südbalkon aus gesehen : Wahlzettel-Zeichnung No 2

Bitte anklicken.

Das Motiv habe ich kürzlich schon mal gezeichnet. Das lange schmale Format des Wahlzettels erzwingt natürlich einen anderen Bildausschnitt. Außerdem waren die Lichtverhältnisse etwas anders (Mittagsstunde).

Zum besseren Sehen noch einmal gestückelt. Bitte anklicken.

Veröffentlicht unter Allgemein, Architektur, Leben, Meine Kunst, Umwelt, Zeichnung, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Schmaler Balkon: Wahlzettel-Zeichnung No 1 (Beistift-Kuli)

Die Wahlzettel, die man bei Wahlen so großzügig ausgehändigt bekommt, um sie umghend wieder im Papierkorb zu versenken, sind eigentlich recht interessante Papiere, dachte ich und nahm sie mit nach Hause. Man kann daraus Zettelchen machen für die täglichen Notizen, kann sie zu Flugobjekten falten – oder aber auch für die tägliche Zeichenübung verwenden.

Der Vormittagsbalkon (nach Osten) ist schmal, also sehr gut geeignet, um sich auf dem schmalen Papier-Streifen an einer komplexen Architektur-Studie zu üben. Dies ist mein erster Versuch, hier nochmal in zwei Fotos nebeneinander. Zum besseren Sehen auch anklicken.

Veröffentlicht unter Allgemein, Architektur, Leben, Meine Kunst, Umwelt, Zeichnung, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , | 25 Kommentare

Montags ist Fototermin: Im Pistazienwäldchen (Fotocollage)

Der Stadtwald Syngrou, wo ich wieder meine Hunde-Runden drehe, beherbergt eine Vielfalt von Unterwäldchen und Plantagen, denn er wurde einst von der Familie Syngros als landwirtschaftliches Schulungsgebiet gestiftet. Die „Wurzelmännchen“ aka Weinreben und die alten Mandelbäume, die Zypressen und Pinien habe ich immer wieder gezeichnet.

Heute schlenderte ich durch die Pistazienpflanzung. Schön kühl war es dort. Die breiten grünen Blätter, die Früchte, noch unreif, aber prall und gesund, die ganze schattige duftende feuchte Pistazien-Atmosphäre umhüllte mich wohltuend. Und anstatt nun einzelne Motive zu isolieren und ordentlich zu fokussieren oder gar zu zeichnen, knipste ich einfach, was mir so wohltuend ins Auge fiel, mit der Absicht, daraus ein Gesamtbild zu schaffen.

Wenn du die Fotocollage anklickst, vergrößert sie sich.

Hinaustretend aus dem Wäldchen sah ich zwei hübsche Täuberiche eifrig picken. Vorsichtig näherte ich mich so weit, dass ich sie knipsen konnte, und sah ihnen nach, wie sie zwischen den Bäumen verschwanden. (Anklicken = Vergrößern)

.

Veröffentlicht unter Allgemein, alte Kulturen, Fotografie, Leben, Natur | Verschlagwortet mit , , , , , | 14 Kommentare

Waldstück und Durchblick durch die Küche (zwei Zeichnungen. Bemerkungen zu Motivwahl und Bildaufbau)

Ich wollte heute zeichnen, was sich meinen Augen von dem Platz aus, den ich zufällig eingenommen hatte, darbot. Ich verzichtete also auf jede Art von Arrangement und Selektion. Doch bestimmte ich den Wirklichkeits-Ausschnitt und damit auch die kompositorischen Elemente meiner Zeichnung.

Im Syngrou-Wald setzte ich mich, erschöpft vom Tag und der Juni-Hitze, auf einen Stein, und zeichnete einen sehr schräg wachsenden dicken Pinienstamm sowie das, was um diese Diagonale herum und dahinter sichtbar wurde.

Zu Hause setzte ich mich auf den Balkon und blickte von dort durch die Küche bis ins Wohnzimmer am anderen Ende des Ganges, das seinerseits durch ein Fenster erhellt wurde. Das Licht änderte sich während des Zeichnens, am längsten hielt sich das helle Viereck auf dem Küchenboden, das ich gerne aufgriff, da es ein Gegengewicht zu den  senkrechten und waagrechten Linien bildete.

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Architektur, Kunst zum Sonntag, Leben, Meine Kunst, Natur, Vom Meere, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 10 Kommentare

Epikourios Apollon und EM, Fotos und Skizze mit Bearbeitungen

Meine Freundin Eleftheria („Freiheit“), die das Ausbildungsprogramm für ökologische Gärtnerei „Garten der Lysos“ leitet, hat mit einigen Gleichgesinnten – darunter auch mir – einen neuen Träger gebildet, um weitere Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte zu schaffen. „Epikourios Apollon“ – nach dem dem Heilgott Apoll gewidmeten berühmten Tempel von Bassae in Arkadien – ist der Name dieses neuen Trägers, der juristisch gesprochen eine KOINSEP Entaxis (genossenschaftliches Unternehmen zur Integration von Behinderten). Eine Website „under construction“ ist auch schon unterwegs.

Die gestrige Vorstellung des Produkts EM war ein erster Schritt in die Öffentlichkeit. Auf der obigen Fotocollage seht ihr: Ein Foto des Produkts (Foto K Zafiropoulou), eine schön entwickelte Freiluft-Tomatenstaude, ein Plakat, auf der „Epikurios Apollon“ die Aktion „Lebendiger Planet mit der Technologie EM“ vorstellt (angefertigt für eine Ausschreibung des British Counsel in Athen), Mitarbeiter und Auszubildende (in der Mitte in weißem Pulli Eleftheria), Vorstellung des Produkts durch Katerina (Generalvertreterin des in Japan entwickelten Patents in Griechenland). Bei FB habe ich einen Beitrag über unsere Aktion geteilt, wer möchte, kann dort Fotos schauen. Ziel ist, dass die jungen Leute aus dem Konzentrat flüssige Anwendungsformen machen und vermarkten.

Als sich die Versammlung aufzulösen begann, schnappte ich mir meinen Skizzenblock und machte eine schnelle Zeichnung. Die Leute veränderten allerdings ständig ihre Position, um sich zu unterhalten, zu verabreden oder zu verabschieden, also war das Skizzieren ein wenig schwierig. Dennoch kann man die angedachte Komposition wohl erkennen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Ökonomie, die griechische Krise, Erziehung, events, Fotografie, Leben, Meine Kunst, Natur, Philosophie, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 17 Kommentare

In Lysos Garten. Dokumentierende und Miksang-Fotos

Gestern war ich in Lysos Garten, denn es wurde ein vielversprechendes Produkt für die ökologische Landwirtschaft vorgestellt, das junge Leute mit mentaler Retardierung, die dort ausgebildet werden, leicht herstellen können. Ich werde noch darüber schreiben. Doch zunächst zu meinem Gartenspaziergang:
Ich betrat den Ausbildungs-Garten und war sogleich bezaubert durch die schön gehaltenen Gemüsebeete, die bunt leuchtenden Flecken von Wildblumen, den riesigen Olivenbaum mit seinen sogar noch größeren Pinien-Geschwistern, unter denen sich Auszubildende und Besucher locker gruppierten. Ich besuchte auch die neue Hütte und besah mir den Traktor – finanziert vor allem durch Spendengelder aus Deutschland. Von all dem nahm ich auch Fotos, um die Neuigkeiten des Gartens zu dokumentieren.

Inzwischen fühlte ich mich immer wohler und entspannter, das Dokumentieren war nicht mehr wichtig. Diese und jene Einzelheit fiel mir ins Auge, wollte mit mir ins Gespräch kommen: eine Kürbisblüte, ein Mohn an einer Planke, eine reifende Erdbeere, Fensterspiegelungen in der Hütte, ein noch grüne Freilichttomate. Zwischen Licht und Schatten halb verborgen trat eine leuchtend gelbe Blüte hervor.

Beim Traktor dann sprangen mir Bilder ins Auge, drängten sich auf. Sie möchte ich in die Reihe der völlig absichtslosen Miksang-Fotos stellen.

Am witzigsten finde ich dieses (hab ich beschnitten, aber sonst, wie auch alle anderen, nicht bearbeitet).

Veröffentlicht unter Allgemein, Fotografie, Leben, Natur, Technik, Umwelt | Verschlagwortet mit , , , , , | 37 Kommentare

Abend im Garten: Ölbäume und Feigenkaktus (Zeichnung)

Nach einem inhaltsreichen Tag saß ich gestern abend mit einer Freundin vor dem Atelier, und während wir plauderten, zeichnete ich das Gartenstück, das ich von meinem Platz aus sah. Anfangs war es noch sonnig, doch plötzlich verschwand die Sonne und es wurde kühl.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , | 25 Kommentare

Miksang (Fotografie)

Heute las ich bei Myriade, welche Freude sie an Miksang-Fotografie hat. Ich fühlte mich sogleich sehr angesprochen von dem dahinter stehenden Konzept. Es kommt auf das Wahrnehmen an. Nicht du findest dann die Motive – die Motive finden dich. Ob ich nun alles genau richtig verstanden habe, weiß ich nicht. Jedenfalls hat es mir großen Spaß gemacht, es zu versuchen. Doch bevor ich so weit war, verschanzte ich mich in meinem schon recht dunklen Atelier, um ungestört zu sein, und machte für mich eine Satz-Aufstellung, deren letztes Wort „wahrnehmen“ war.

Ich möchte hier nicht ins Einzelne gehen, sondern nur erzählen, dass ich bei diesem Wort sogleich in einen Zustand geriet, in dem ich „wahrnahm“. Was? Seht selbst.

Noch ganz in diesem Zustand des Wahrnehmens ging ich nach oben in unseren Wohnraum, in den grad die letzten Abendsonnenstrahlen fielen. Und sah:

Sicher, ich habe auch früher schon solche Fotos gemacht, aber die Wucht, mit der mich jetzt die Bilder trafen, und die Unausweichlichkeit, dass ich sie sofort festhalten musste, waren doch anders als sonst. Danke, Myriade, für deine köstliche Anregung!

(Die Fotos, mit iphone aufgenommen, habe ich nicht nachbearbeitet)

Veröffentlicht unter Allgemein, Fotografie, Leben, Methode, Psyche, Umwelt | Verschlagwortet mit , , , , | 46 Kommentare

In der Taverne: Wasserkaraffe etc (Bleistift-Kuli-Zeichnung)

bei Pouleas: Wasserkaraffe etc. (Bleistift-Kuli-Zeichnung) 2019-05-22

In „unserer“ Taverne „Pouleas“ gibt es sehr schmackhafte hausgemachte Kost (für mich heute Mussakas). Die Wirtsleute kochen für sich und für ihre meist wenigen Gäste. Es kommen nicht viele, weil die Taverne nicht direkt am Meer liegt. Durch eine Lücke zwischen den Häusern kann man es allerdings erspähen. Ich habe es schon ein paarmal von hier aus gezeichnet (zum Beispiel hier).
Vor dem Essen begann ich die Wasserkaraffe zu zeichnen, die samt Wasser- und Weingläsern, Brotkorb mit Besteck und Servietten sowie Salz-Pfeffer-Zahnstocher-Ständer immer als erstes auf dem Tisch landet. Nach dem Essen vervollständigte ich die Zeichnung.

Veröffentlicht unter Allgemein, alte Kulturen, elektronische Spielereien, Leben, Meine Kunst, Zeichnung, Zeichnung, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Gegossener Fels, ruhiges Meer (Fotos, Skizze mit Bearbeitungen)

Felsplatte am Meer, Kuli-Bleistift-Zeichnung 2019-05-20 gerda kazakou

Die Elemente hatten sich beruhigt, als ich gestern nachmittag wieder auf meine Felsplattform stieg, um zu zeichnen. Daher konzentrierte ich mich diesmal auf die Felsplatte selbst, die aussieht, als wäre sie im heißen Magma-Fluss erstarrt. Das Meer war wenig bewegt, nur am Fuß des Felsens schäumte es etwas,. Die ferne Küste verschwamm im Dunst. Bei der Bearbeitung sind die Farben des Felsens gut getroffen, das Meer aber war von einem hellen Grau, in dem das Sonnenlicht als helle Funken sprühte oder sich in den kleinen unruhigen Wellen brach.

Felsplatte am Meer, Zeichnung, bearbeitete Fassung

 

Veröffentlicht unter Allgemein, elektronische Spielereien, Leben, Meine Kunst, Natur, Zeichnung, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , , | 15 Kommentare