Montag ist Fototermin. Wilder Hafer (kleine Beobachtungen)

Die Halme des wilden Hafers: überreif das schwarze Korn in der hellen Hülle.

Leere Samenhüllen, nicht mehr schwer nach unten hängend, sondern nun parallel zum Boden. Unten sieht man zwei noch gefüllte Hüllen.

 

und ein flugbereiter Same in meiner Hand.

Zum Fotografieren wähle drei Stadien aus:  Samen, Samen in Hülle, Hülle

 

 

Für Wissensdurstige:  Wilder Hafer

 

 

Veröffentlicht unter Fotografie, kleine Beobachtungen, Leben, Natur | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

Selbstregulatives System (Leelas Schnipsel No. 5)

Das Thema „System“ ist irgendwie grad sehr virulent (pfui, das Wort lässt an anderes denken!). An vielen Stellen drängt es ans Tageslicht und will betrachtet werden. Also mache auch ich einen Versuch, es schnipselmäßig darzustellen.

DAS System? Nun, EIN System. Es gibt ja viele – angefangen bei dem, das unsere diversen Körperfunktionen koordiniert, oder bei dem, das die Gedanken in unserem Kopf in eine Art Ordnung bringt. Eingebettet sind wir, als Einzelne, in -zig Systeme, in manche unausweichlich seit unserer Geburt, in andere durch eigene Wahl. Dies hier ist selbstregulativ, in Gang gesetzt und in Schwung gehalten durch eine Feuerstelle unter der tragenden Figur. Welcher Art das Feuer ist und wer es füttert? Vielleicht hast du eine Idee dazu.

Hier hör ich erst mal auf mit dem Raisonnieren, denn es ist Sonntag und zudem ein schöner Tag. Pfingsten ist hier noch nicht, das hat noch Zeit. Euch aber, die ihr grad den Pfingsttag begeht, wünsche ich gute Inspiration für den Rest des Jahres.

 

Veröffentlicht unter Commedia dell'Arte, Kunst zum Sonntag, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Philosophie | Verschlagwortet mit , , , , | 21 Kommentare

Zimmerreise mit K wie Kabel

Einladung zu den Zimmerreisen 05/2021

Kabel, überall Kabel. Lampen, Computer, Drucker, Lautsprecher, Radio,  WLAN, Fernseher, Mikrophone, Aufladegerät, Staubsauger, Föhn … ich hör ja schon auf. Auf dem Tisch, unter dem Tisch: Kabelsalat. Ein Kabel, über das man leicht stolpert, ist mit einem weißen Papierfetzen markiert: Vorsicht, Kabel! Manchmal balanzieren grüne Wanzen auf dem Computer-Kabel, dann fotografiere ich es. Manchmal zeichne ich auch Stillleben mit Kabel – weil es eben da ist. Es ist halt überall. Wie hier hinter dem Weinglas.

Als ich eben nach Haus kam, blickte ich, wie ich es oft tue, misstrauisch am Strommast  – einem geschälten und geteerten Zypressenstamm – hoch, der vor unserem Grundstück am Straßenrand steht. Ein Kabel führt in windiger Höhe von dort zu unserem Haus.

Kabel, Nabel. An diesem einen Kabel vom Strommast zu unserem Haus hängt unser Leben, es ist unsere moderne Nabelschnur, die unseren Haushalt nährt, indem sie uns lebensnotwendigen Strom zuführt. Ohne sie wären wir hilflos: kein Wasser, keine Heizung, kein Licht, kein Herd, kein Telefon, kein nichts. Quellen kennen wir nicht mehr, einen Herd für Holz haben wir nicht mehr, Kerzen und Gaslampen reichen vielleicht für ein paar Nächte. Aber wem sage ich das, es ist ja für uns alle dasselbe, nur ist es hier, auf dem Lande, offensichtlicher als in der Stadt. Wir alle hängen an diesem fragilen System, das man Stromnetz nennt, wie die Säuglinge, die nicht abgenabelt wurden, an der Plazenta hängen. Ein sehr sehr unangenehmer Gedanke.

Das Kabel, das ich immer sehe und über das ich manchmal stolpere, verbindet den Computer, auf dem ich gerade schreibe, mit einer Verlängerungsschnur, die … Meine heutige Zeichnung:

Kabel, sage ich und denke: Kain und Abel. Zwei Brüder. Plus und Minus, Wechselstrom. Wer hat den doch gleich erfunden? Nikola Tesla, klar. Das betrogene Genie (lesenswerter Artikel übrigens, in Geo). Thomas Edison betrog ihn um Ruhm und Geld, Westinghouse um den Profit.  Seine Gedanken über freie Energie für alle Menschen konnte er nicht umsetzen, weil die Investoren absprangen. Mit freier Energie sei kein Geld zu verdienen. Neuerdings stiehlt man ihm auch seine Nationalität und nennt in Österreich-Ungar, weil er in Graz studiert hat, dabei sind die Serben echt stolz auf ihren berühmten Landsmann und haben ihm in Belgrad ein feines Museum hingestellt, das ich mal besuchte.  Jetzt hat man ihm auch noch seinen Namen gestohlen, ein anderer namens Elon Musk macht gewaltige Geschäfte damit. Assoziationen, Verkabelungen im Hirn.

Ich mache manchmal digitale Spielchen mit den Kabeln, hab auch schon mal etwas  hier im Blog gezeigt.

oder diese.

Formal ähnelt das Kabel einem Draht, der mir auch immer mal wieder Modell gestanden hat, zB hier.

„Draht“ Originalzeichnung, Tintenstift, 2 Blätter

Oder hier …

oder auch dem Gartenschlauch (hier).

oder auch einfach einer dicken Linie, aus der man alles formen kann (hier).

 

Veröffentlicht unter Elektronik, elektronische Spielereien, Fotografie, Geschichte, Kunst, Leben, Materialien, Meine Kunst, Technik, Zeichnung, Zimmerreise | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 23 Kommentare

Die Harmonisierungsmaschine in Betrieb: Vom Tag zur Nacht (Impulswerkstatt)

Die Harmonisierungsmaschine in Betrieb

Eine Spielerei mit poetischer und musikalischer Anleihe, anknüpfend an meinen gestrigen Eintrag zur Impulswerkstatt von Myriade.

Ein leichtes Erzittern zuerst, dann beginnt sie sich zu drehen. Die Einzelformen verschwimmen, löschen sich gegenseitig aus. Nur der Fisch am oberen Rand entzieht sich dem Wirbel.

Dann verblassen auch die Farben, eine löscht die andere aus, Einfarbigkeit stellt sich her.

Wo bist du nun, lustige Buntheit der Welt? Vielgestaltig-banal, verrückt und laut warst du, und wirst nun eingesogen in den Trichter der Nacht.

(…) Fernab liegt die Welt – in eine tiefe Gruft versenkt (…) In Thautropfen will ich hinuntersinken und mit der Asche mich vermischen. – Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang. (…)

Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, und verschluckt der Wehmuth weiche Luft? Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht? Köstlicher Balsam träuft aus deiner Hand, aus dem Bündel Mohn. Die schweren Flügel des Gemüths hebst du empor.

Novalis, Hymnen an die Nacht.

Nun noch eine ganz besondere Darbietung, die ich heute entdeckte.

 

 

 

Veröffentlicht unter Dichtung, die schöne Welt des Scheins, elektronische Spielereien, Impulswerkstatt, Kunst, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Musik, Natur, Psyche, Trnsformation | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 26 Kommentare

Bau einer Harmonisierungsmaschine (Impulswerkstatt)

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2021/05/03/einladung-fur-die-impulswerkstatt-mai/

Liebe Myriade, dieses Foto deiner Mai-Einladung wirkt auf mich wie der Inbegriff der harmonischen Gesetze, die in der Natur herrschen. Das Wasser, angetrieben zwar durch einen von Menschen installierten Mechanismus, steigt und fällt in dem von den Naturgesetzen vorgeschriebenen Bahnen und Rhythmen. Was höher hinauf will, findet irgendwann seine Grenze, wie alles in der Natur, und sinkt hinab. So kommt es zu einem harmonischen Ausgleich zwischen dem Hinaufsteigen und dem Herabfallen. Nichts ist endlos in einer Richtung unterwegs, das eine löst das andere ab, geht in das andere über.  Und obgleich die Gesetze streng sind, wirkt das Ergebnis keinen Augenblick starr, sondern lebendig. So ist die Natur: lebendig geordnet.

In der menschlichen Gesellschaft geht es bekanntlich nicht so harmonisch zu. Was oben ist, will immer höher hinauf, will ewig leben und denkt nicht ans Absteigen und Sterben. Auch stehen sich die Elemente einer Gesellschaft oft frostig oder sogar feindlich gegenüber und selten zur Seite, hingegen sehr oft im Wege, sie stoßen sich gegenseitig aus der Bahn, versuchen es wenigstens. Na, du weißt schon, kennen wir ja alle. Oder hast du je ein harmonisches Lehrerkollegium erlebt, wo jeder jeden gelten lässt, niemand da ist, der dauernd die erste Geige spielen will, niemals jemand den anderen schikaniert etc pp?

Da dachte ich, ich baue mal eine Harmonisierungsmaschine, die Abhilfe schafft. Die Schnipsel, die ich dafür verwendete, stammen von Leela und eignen sich bestens für dies Experiment, da sie vielfarbig und irgendwie störrisch sind. Ich gebe zu, dass es keine leichte Aufgabe war, sie zu harmonisieren, denn die Menschen sträuben sich gegen derlei Eingriffe, jeder hat seinen eigenen Kopf und hält ihn für den Besten. Auch ist die Maschine, die ich schließlich zustande brachte, wohl nicht sehr funktionstüchtig. Aber immerhin habe ich einen Versuch gewagt. Und so zeige ich hier gut gelaunt zwei Phasen meiner Zwitschermaschine – o, Pardon, nein, ich meinte natürlich: meiner Harmonisierungsmaschine.

Harmonisierungsmaschine Phase 1

Hier sieht man, dass die Maschine nicht alle Teile erfassen konnte, sie liegen als Haufen am Boden. Auch scheitert so mancher Anlauf trotz entschiedenen Kraftaufwandes erbärmlich.  Rechts scheint eine Pirouette zu gelingen.

Harmonisierungsmaschine, 2. Phase

Hier scheint mir schon mehr Schwung in die Sache gekommen zu sein. Ein Fisch entspringt dem fallenden Wasser … und was sonst noch so geschieht.

Danke dir erneut, liebe Myriade, für deine so anregenden Impulse.

Veröffentlicht unter Impulswerkstatt, Kunst, Leben, Legearbeiten, Materialien, Meine Kunst, Natur, Philosophie, Politik, Technik | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 22 Kommentare

Weiße Rosen

Mein weißer Rosenbsch hat standgehalten. Eine Zeitlang glaubte ich, die Rosenkäfer würden ihm den Garaus machen. Daher sammelte ich ab, was ich an Käfern  in den gerade sich öffnenden Rosen fand. Es waren viele Käfer in wenigen Blüten.

Nun aber ist der Busch voll erblüht, und immer mehr Knospen zeigen sich. Nur wenige Blüten zeigen Fressspuren.. Das Wunder der weißen Rosen entfaltet sich ein weiteres Mal vor meinen Augen.

Trete ich durchs Gartentor, leuchtet er mir schon entgegen.

Gehe an ihm vorbei, tauche ich meine Nase in den feinen Rosenduft.

Schön sind die Blüten anzusehen – alle zusammen, und jede für sich.

Ein Lied, das auch in Deutschland sehr bekannt wurde, besingt sie: „Weiße Rosen aus Athen“ (Text: Hans Bradtke, Musik: Manos Hadjidakis).  Nana Mouskouri hat es während ihrer langen Laufbahn immer wieder interpretiert. Für heute habe ich eine internationale Fassung von 1984 im Athener Herodion gewählt – schon um nicht in den Verdacht zu kommen, ich hätte etwa gar Politisches im Sinn. ( Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied! J W Goethe). 

Nein, diese weißen Rosen sind ganz und gar unpolitisch. Mögen sie uns immer blühen und immer erfreuen.

Weiße Rosen aus Athen
Sagen dir „Komme recht bald wieder“
Sagen dir „Auf Wiedersehen“
Weiße Rosen aus Athen

Der Tag erwacht
Die Sonne, sie kommt wieder
Und wieder kommt nun auch
Der Abschied für uns zwei
Nun fährt dein Schiff
Hinaus mit Wind und Wogen
Doch es sind Grüße
Aus der Heimat mit dabei

Weiße Rosen aus Athen
Sagen dir „Komme recht bald wieder“
Sagen dir „Auf Wiedersehen“
Weiße…

Veröffentlicht unter Fotografie, Leben, Musik, Natur, Politik, Psyche, Träumen, Vom Meere | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 41 Kommentare

Zimmerreise: J wie Joghurt, Ja, Jeden Morgen

https://puzzleblume.wordpress.com/2021/05/07/einladung-zu-den-zimmerreisen-05-2021/

J wie Joghurt. Ja, Jeden Morgen mache ich meine erste Reise zum Kühlschrank, um ihm einen Joghurt zu entnehmen. Meinen Joghurt. Denn ich esse nur Schafs- oder Ziegenjoghurt der „traditionellen Art“. Den sogenannten „griechische Joghurt“, der die Weltmärkte erobert hat, verachte ich. Er ist längst von einer internationalen Nahrungsmittelgruppe übernommen worden, und das Rezept, nach dem er zusammengemixt wird, möchte ich gar nicht kennen. Frischmilch wird es darin nicht geben.

„Mein“ Joghurt aber ist ein heimisches Produkt. Es ist nicht immer dasselbe, ich wechsele oft, probiere mal dies, mal jedes aus. Es gibt zum Glück viele Anbieter. Wirklich „echten“ traditionellen Ziegen- und Schafsmilchjogurt gibt es freilich nicht jederzeit. Schließlich kriegen die Tiere auch nicht jederzeit Junge, geben nicht jederzeit Milch. Dann muss ich mich mit Produkten größerer Hersteller arrangieren,  die das ganze Jahr über die erforderlichen Rohmilchbestände verfügen.Wenn aber irgend möglich, steuere ich ein kleines Cafe in Kalamata an, das von einem kleinen Produzenten einen besonders schmackhaften Joghurt bezieht. Der Kaffeehausbesitzer schneidet ein Stück des Joghurts ab und verpackt es für mich in Pergamentpapier.

Meistens aber kaufe ich den Joghurt fertig abgepackt, so wie diesen hier, der unter seiner runzlige Haut in einem glatten Keramikschälchen ruht. Die Haut mögen viele nicht, ich aber mag sie sehr wohl, mag ihre Festigkeit und ihren fett-säuerlichen Geschmack.

Dies ist ein Schafsmilchjoghurt, der fester und fettiger ist als der von den Ziegen. Der Fettgehalt entspricht dem der Milch. Da wird weder etwas hinzu gesetzt noch etwas entzogen. Standardisierung wird in Griechenland sowieso nicht sehr groß geschrieben, und auch das gefällt mir. Schließlich ist auch nicht jedes Schaf dem anderen gleich, und nicht alle fressen dasselbe Gras.

Veröffentlicht unter alte Kulturen, Ökonomie, Fotografie, Leben, Tiere, Zimmerreise | Verschlagwortet mit , , , , , , | 11 Kommentare

Rote Wolken

In vielen Blogs sehe ich dieser Tage Wolken, Susanne (Haun) zeichnet sie sogar. Da will ich nicht zurückstehen und einige Fotos unserer gestrigen Abendwolken präsentieren. Doch welche? Das mit dem wachsenden Sichelmond?

Oder doch lieber die breit gelagerte Wolkenformation?

Es gilt aber auch die indirekt angestrahlten Wolken auf der dem Sonnenuntergang abgewandten Seite des Himmels zu bewundern.

oder auch ein Stück violetten Himmels, in dem sich ein roter Streifen behauptet, heranzuzoomen.

Unter all diesem Himmelsglanz erscheint das Meer, um mit Homer zu sprechen, „weinfarben“.

 

Veröffentlicht unter Fotografie, Leben, Natur, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , | 27 Kommentare

Zu gern wüsste ich … (Legebild 4 mit Leelas Schnipseln )

Zu gern wüsste ich, was ich mir bei diesem Bild dachte, das ich heute Nacht legte. Ich versuchte vergebens, es zu verändern, doch NEIN! Es musste genau so sein, wie ich es euch jetzt zeige. Du kennst das vielleicht vom Schreiben: Da steht ein Satz, du knobelst, was er da soll, was er bedeutet, aber genauso will er sein und sagt: „ich kann nicht anders“.

Links eine Art Tabernakel und ein Mann mit Kulihut, der einen eingesperrten Hund anstachelt und reizt, drüber eine frei spielende Katze, Zeichen, Himmelskörper. Beide Tiere haben einen Ball zum Spielen.

Hier nochmal die drei anderen im Überblick:

Veröffentlicht unter Allgemein, Kunst, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Psyche, Tiere | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 22 Kommentare

Das Leiden der Kinder in den Grundschulen – Eine mutige Rektorin nimmt Stellung

Ich habe dies eben gelesen, und nicht nur als Mensch, sondern auch als Erziehungswissenschaflerin kann ich nur sagen: Ja, so ist es. Lehrer und Schulleitungen dürfen nicht länger mitmachen bei der widersinnigen Dressur und nun auch noch Impfung der Kinder Es ist eine Schande, was passiert.

Avatar von hwludwigFASSADENKRATZER

Bianca Höltje, Rektorin einer staatlichen Grundschule, verweigert jetzt den Gehorsam. Sie kann das Leiden der Kinder unter den Masken, ihre Isoliertheit, angsterfüllte Stille und Folgsamkeit, ihre fehlende Fröhlichkeit, Bewegungsfreude und Unbeschwertheit nicht mehr ertragen; es macht die Pädagogin krank. Der Nutzen dieser barbarischen Maßnahmen steht für sie in keinem Verhältnis zu den Schäden, die vor ihren Augen an Leib und Seele der Kinder für ihr ganzes Leben angerichtet werden. Sie macht diesen Terror an den Kindern nicht mehr mit. Nun ist sie vom Dienst einstweilen suspendiert, darf die Schule nicht mehr betreten und wartet auf weitere Konsequenzen. Doch sie hat sich mit anderen zu einer Gruppe zusammengeschlossen und nimmt hier Stellung (hl.):

Ursprünglichen Post anzeigen 1.685 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Allgemein | 29 Kommentare